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Vegetarismus in den Medien. Wahrnehmung und Berichterstattung

Titel: Vegetarismus in den Medien. Wahrnehmung und Berichterstattung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alexander Fiedler (Autor:in)

Ethnologie / Volkskunde
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die einen bezeichnen Vegetarismus als Modeerscheinung, andere als Lebenseinstellung. Abgesehen von der persönlichen Einstellung zur fleischlosen Ernährung, gibt es verschiedene Tendenzen und Meinungen zur fleischlosen Ernährung, die auf unterschiedliche Arten in den Medien kommuniziert werden. Abgesehen von teils extremistischen Ansichten, die sich durch das Thema Vegetarismus, sowie durch andere Meinungsbilder, ziehen, gibt es verschiedene Aspekte der fleischlosen Ernährung, die in der deutschen Medienlandschaft widergespiegelt werden.
Neben gesundheitlichen und ökologischen Aspekten spielen auch religiöse, soziologische und pädagogische Themen eine Rolle: Was ist, wenn der Enkel Omas Sonntagsbraten als Mord ansieht? Kann sich eine schwangere Frau vegetarisch ernähren, ohne dass das ungeborene Kind Schaden nimmt? Leben Vegetarier wirklich länger, als „normale“ Menschen? Und was ist eigentlich „normal“ wenn es um Ernährung geht?
Auch der Faktor der Meinungsbildung ist wichtig: Nicht alle Redakteure sind neutral und unvoreingenommen. Gerade im Online-Journalismus ist ein Meinungsbild der Journalisten häufig gewünscht und wird gefördert.
Leider können auf den kommenden Seiten nicht alle Fragen bis in das letzte Detail ausgearbeitet und beantwortet werden. Diese Hausarbeit soll aber einen Überblick über geläufige Diskussionsthemen der fleischlosen Ernährung in den Medien geben und beide Seiten der jeweiligen Diskussion darstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vegetarismus

2.1. Definition und Gründe

2.2. Geschichte

3. Die Wahrnehmung in den Medien

3.1. Vegetarismus als Generationenkonflikt

3.2. Der Veggie Day

3.3. Gesundheit, Ethik & Umwelt

3.3.1. Gesundheit

3.3.2. Ethik

3.3.3. Umwelt

4. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die mediale Darstellung und Wahrnehmung von fleischloser Ernährung in Deutschland. Das Ziel ist es, einen Überblick über zentrale Diskurse, wie den Generationenkonflikt, politische Initiativen wie den „Veggie Day“ sowie ethische und gesundheitliche Aspekte, zu geben und die verschiedenen Positionen in der Medienlandschaft kritisch aufzuarbeiten.

  • Mediale Skandalisierung und politische Debattenkultur am Beispiel des „Veggie Day“
  • Vegetarismus als Ausdruck eines Generationenkonflikts
  • Ethische und moralische Implikationen der Fleischproduktion
  • Gesundheitliche Wahrnehmung und wissenschaftlicher Erkenntnisstand
  • Umweltaspekte und Ressourcenverbrauch im Kontext der Ernährung

Auszug aus dem Buch

3.1. Vegetarismus als Generationenkonflikt

Dass das Thema Fleischverzicht zu Konflikten führen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Diese Konflikte können sich zum einen innerhalb einer Generation abspielen - also horizontale Konflikte auf Augenhöhe - und zum anderen zwischen verschiedenen Generationen abspielen - also vertikal nach oben oder nach unten.

Der häufigere Konflikt findet auf der horizontalen Ebene statt:

„Treffen Schnitzel-Braten-Grillwurst-Genießer und moralgetriebener Vegetarier aufeinander, endet fast jede noch so harmlose Plauderei mit Sicherheit beim Fleisch. Und dann ist Schluss mit freundlich. Die Unterhaltung bekommt schnell einen bissigen, leicht aggressiven Unterton. Fleischesser und Vegetarier – zwei Welten prallen aufeinander.“, so Focus Online. Fleischesser fühlten sich oft von Vegetariern angegriffen und „So treten dann überscharfe Kontroversen und psychische Abwehrmechanismen an die Stelle konstruktiver Dialoge.“, äußert Bio-Psychologe Professor Peter Walschburger gegenüber Focus Online. Vegetarier seien moralisch von ihrer Lebensweise überzeugt, fänden sogar Argumente und Diskussionstipps im Internet. Fleischesser würden daraufhin unvorbereitet zurück schlagen und die sachliche Auseinandersetzung weiche einer hitzigen Diskussion.

Doch warum rechtfertigen sich Fleischkonsumenten eigentlich vor Vegetariern für ihren Lebensstil? Dieser Frage geht ein Artikel der Süddeutschen Zeitung nach: „Fleischesser hätten oft das Gefühl, dass Vegetarier sie moralisch verurteilten und fühlten sich zu schlechten Menschen degradiert. […] Attacken auf ihr positives Selbstbild wehren Menschen ab, indem sie Angreifer lächerlich machen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die mediale Relevanz des Themas Vegetarismus und Darlegung der Zielsetzung, die verschiedenen Diskurse in der deutschen Medienlandschaft aufzuzeigen.

2. Vegetarismus: Definition der verschiedenen Ernährungsformen (Vegetarier, Veganer, Pescetarier) sowie ein historischer Abriss der Entwicklung von der Antike bis zur heutigen Zeit.

3. Die Wahrnehmung in den Medien: Analyse der medialen Berichterstattung, unterteilt in Generationenkonflikte, politische Auseinandersetzungen um den „Veggie Day“ und grundlegende Themen wie Gesundheit, Ethik und Umwelt.

4. Zusammenfassung und Fazit: Zusammenführende Betrachtung der Ergebnisse und Reflexion über den gesellschaftlichen Bewusstseinswandel sowie die Notwendigkeit gegenseitigen Verständnisses.

Schlüsselwörter

Vegetarismus, Fleischverzicht, Medienanalyse, Veggie Day, Generationenkonflikt, Massentierhaltung, Ethik, Gesundheit, Ernährungstrends, Nachhaltigkeit, Fleischkonsum, Identität, Wiesenhof, Umweltschutz, Bewusstseinswandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie das Thema „fleischlose Ernährung“ in deutschen Medien wahrgenommen und diskutiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Generationenkonflikt, politischen Debatten wie dem „Veggie Day“ sowie gesundheitlichen, ethischen und ökologischen Argumenten für den Fleischverzicht.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über aktuelle Diskussionsthemen in der Medienlandschaft zu bieten und beide Seiten der jeweiligen Diskurse objektiv darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine medienanalytische Untersuchung, die sich auf Literaturrecherchen, Zeitungsartikel, Online-Beiträge und Dokumentationen stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Konflikt zwischen den Generationen, die mediale Skandalisierung des Veggie Days sowie die Hintergründe der Beweggründe (Gesundheit, Ethik und Umwelt) detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Vegetarismus, Fleischverzicht, Medienanalyse, Veggie Day, Generationenkonflikt und Ethik.

Warum wird der „Veggie Day“ als politisches Lehrstück bezeichnet?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass das Thema durch die Medien stark skandalisiert wurde und weniger um den Fleischkonsum an sich, sondern um die Frage der politischen Bevormundung durch eine Partei ging.

Welche Rolle spielen Dokumentationen wie „Das System Wiesenhof“ für die öffentliche Meinung?

Solche Enthüllungsberichte wirken als Katalysator für gesellschaftliche Debatten über Haltungsbedingungen und führen oft zu einer kritischeren Haltung der Konsumenten gegenüber der Fleischindustrie.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vegetarismus in den Medien. Wahrnehmung und Berichterstattung
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg  (Geistes- und Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Esskulturen
Note
1,3
Autor
Alexander Fiedler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V304093
ISBN (eBook)
9783668024502
ISBN (Buch)
9783668024519
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vegetarismus Medien Vegetarier
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Fiedler (Autor:in), 2014, Vegetarismus in den Medien. Wahrnehmung und Berichterstattung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304093
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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