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Caecilia Metella. Geschichte des Grabmahls und Aufbau eines Tumulusgrabes

Title: Caecilia Metella. Geschichte des Grabmahls und Aufbau eines Tumulusgrabes

Seminar Paper , 2015 , 17 Pages , Grade: 1

Autor:in: Jessica Schnugg (Author)

Archaeology
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In folgender Arbeit wird im Rahmen des Seminars Römische Grabkunst der Grabbau der Caecilia Metella thematisiert. Hierbei soll auf die Herkunft der Familie und die Datierung des Denkmals eingegangen werden, da dies in der Forschung noch nicht geklärt werden konnte, sowie natürlich auf die gesamte Grabanlage. Mit Hilfe von Vergleichsbeispielen sollen dem Leser die Architektur der Tumulusgräber und deren Bedeutung in jener Zeit näher gebracht werden.

Beeindruckende Grabdenkmäler gehörten in damaliger Zeit genauso zu angesehenen Familien, wie prächtige Häuser, denn man wollte auch nach seinem Ableben der Nachwelt in Erinnerung bleiben und jener zeigen, welchen Status man zu Lebzeiten hatte und was man sich alles leisten konnte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Gens Caecilii Metelli

Geschichte des Grabmahls

Aufbau eines Tumulusgrabes

Tumulusgräber im Allgemeinen

Grabmal der Caecilia Metella

Tumuli als Siegesmonumente

Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Diese Arbeit widmet sich der Analyse des Grabmals der Caecilia Metella an der Via Appia. Im Zentrum steht dabei die Untersuchung der familiären Herkunft, der Datierung des Bauwerks sowie der architektonischen Einordnung in die Tradition der Tumulusgräber, um die Bedeutung des Monuments als Ausdruck von Status und politischer Selbstdarstellung zu beleuchten.

  • Familiengeschichte der Gens Caecilii Metelli
  • Historische Entwicklung und Nutzung des Grabmals
  • Architektonische Analyse der Tumulusgräber
  • Datierung und bauliche Struktur des Caecilia-Metella-Grabes
  • Symbolik von Tumuli als Siegesmonumente

Auszug aus dem Buch

Grabmal der Caecilia Metella

Wie bereits berichtet wurde, ließ der Vater der Caecilia Metella das Grab errichten. Dessen Datierung kann nur vage vermutet werden und zwar muss es irgendwann zwischen 67 v. Chr. und dem Ende der Herrschaft des Augustus entstanden sein. Eine andere Datierung ist aufgrund des verwendeten Materials, der Inschrift und auch anderen Merkmalen auszuschließen. Es gibt aber eine Reihe von Forschern, die versuchten, das Grab genauer zu datieren, nur meist beruhen deren Datierungen nur auf einem Kriterium wie z. B. der Ornamentik. Zu lokalisieren ist es in der Nähe des dritten Meilensteins der Via Appia. Das Gelände ist hier etwas angehoben, was von einem einstigen Lavastrom herrührt, der sich hier seine Bahnen zog. Teilweise ist die zu Stein gewordene Lava heute noch sichtbar, aber der größte Teil davon ist durch eine dünne Erdschicht bedeckt. Nachweisbar wurden hier Materialien wie z.B. Tuff- und Lavastein, Travertin sowie pentelischer Marmor verwendet. Im Folgenden wird die Fassade, die sich der Via Appia zuwendet, als Westseite des Gebäudes bezeichnet und jene mit dem Eingang als Südseite.

Von außen betrachtet besteht das Monument aus zwei Hauptteilen, einem viereckigen Podium und einem zylinderförmigen Rundbau darüber. Nur ein kleiner Teil im Inneren konnte betreten werden. Dieser kann in vier Einheiten aufgeteilt werden und zwar in eine Cella mit 6.61 m Durchmesser, zwei Korridore, die sich beide übereinander angeordnet innerhalb des Podiums befinden, mit der Cella verbunden sind und in Richtung Südseite führen und einem Raum im Westen. Die heutige Größe des Podiums beträgt zwischen 28.60 m und 28.80 m, gemessen von Nord nach Süd und die Maße von Ost nach West betragen zwischen 28.10 m und 28.40 m. Es ist aber anzunehmen, dass die Seiten des Podiums einst alle dieselben Maße besessen haben.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des Themas und der Zielsetzung der Untersuchung im Kontext der römischen Grabkunst.

Gens Caecilii Metelli: Historischer Überblick über die Herkunft und den gesellschaftlichen Aufstieg der einflussreichen Familie Caecilii Metelli in Rom.

Geschichte des Grabmahls: Dokumentation der baulichen Veränderungen und der historischen Nutzungen des Denkmals vom Altertum bis zur Neuzeit.

Aufbau eines Tumulusgrabes: Untersuchung der baulichen Entwicklung und Merkmale von Tumulusgräbern mit Fokus auf das Grabmal der Caecilia Metella.

Tumuli als Siegesmonumente: Analyse der These, dass bestimmte zylinderförmige Tumuli als Symbole militärischer Siege dienten.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Grabmals als Repräsentationsbau für die Familie und der Sohn-Mutter-Beziehung im Kontext der Selbstdarstellung.

Schlüsselwörter

Caecilia Metella, Via Appia, Tumulusgrab, Römische Grabkunst, Gens Caecilii Metelli, Architektur, Antike, Grabdenkmal, M. Licinius Crassus, Siegesmonument, Podium, Cella, Selbstdarstellung, Republik, Tropaion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem prominenten Grabmal der Caecilia Metella an der Via Appia und dessen architektonischer sowie historischer Bedeutung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die Familiengeschichte der Caecilii Metelli, die bauliche Entwicklung von Tumulusgräbern und die Interpretation des Grabmals als politisches und militärisches Repräsentationsinstrument.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Herkunft und Datierung des Denkmals zu klären und die Bedeutung der Architektur im Kontext der spätrömischen Selbstdarstellung zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine architekturgeschichtliche Analyse unter Einbeziehung von Quellenstudien, Vergleichen mit anderen Monumenten und Auswertung archäologischer Berichte angewandt.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Familie, die chronologische Geschichte des Grabes, eine detaillierte architektonische Beschreibung und die Einordnung der Tumuli als Siegesmonumente.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Caecilia Metella, Via Appia, Tumulus, Siegesmonument, Selbstdarstellung und Römische Grabkunst.

Warum wurde das Grab vermutlich als Siegesmonument gestaltet?

Aufgrund von Analogien zu anderen Tumuli gleichen Durchmessers und der Integration von Siegeszeichen wie dem Tropaion deutet vieles darauf hin, dass der Stifter den Grabbaus nutzte, um militärische Erfolge zu glorifizieren.

Welche Rolle spielte die Familie der Caetani für das Grab?

Im Mittelalter integrierten die Caetani das Grabmal in eine Festungsanlage (Schloss), wobei es zu einem Turm umfunktioniert und stark verändert wurde.

Wie sicher ist die Datierung des Grabes?

Eine exakte Datierung ist schwierig; die Forschung ordnet den Bau in einen Zeitrahmen zwischen ca. 67 v. Chr. und dem Ende der Regierungszeit des Augustus ein.

Wer gilt laut der Autorin als wahrscheinlichster Auftraggeber des Grabbaus?

Es wird argumentiert, dass der Sohn der Caecilia Metella, M. Licinius Crassus, nach dem Tod seines Vaters als Familienoberhaupt den Bau in Auftrag gab, um die Herkunft aus zwei bedeutenden Familien zu demonstrieren.

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Details

Title
Caecilia Metella. Geschichte des Grabmahls und Aufbau eines Tumulusgrabes
College
University of Salzburg  (Classical Archaeology)
Course
Römische Grabkunst
Grade
1
Author
Jessica Schnugg (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V304317
ISBN (eBook)
9783668026186
ISBN (Book)
9783668026193
Language
German
Tags
Caecilia Metella Metellus gens metelli Grabmal römisches Grabmal Grabkunst Via Appia Caecilia Metella tumulus Grab Grabdenkmal Tumulusgrab capo di bove appia antica
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Schnugg (Author), 2015, Caecilia Metella. Geschichte des Grabmahls und Aufbau eines Tumulusgrabes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304317
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