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Das Judentum. Ausgewählte religiöse Richtungen in der Moderne

Título: Das Judentum. Ausgewählte religiöse Richtungen in der Moderne

Trabajo Escrito , 2015 , 23 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Rukiye Hamza (Autor)

Teología - Religión comparativa
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Das Judentum gehört laut heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht nur zur ältesten monotheistischen Religion der Geschichte, sondern umfasst auch eine Jahrtausende alte, faszinierende Kultur mit einer spannenden obgleich tragischen Geschichte.
Trotz seiner wandelnden Geschichte und seines heutigen Facettenreichtums birgt das Judentum zwei klare Konstanten, die die Vielfalt des jüdischen Volkes vereinheitlichen: Die Thora als das Heilige Buch und Israel als geographische Heimat des jüdischen Volkes und als ethnisch-religiöse Gemeinschaft. Wenngleich Weltreligion ist die Zahl ihrer Anhänger mit rund 14 Millionen recht klein, wobei sich etwa die Hälfte in den Vereinigten Staaten von Amerika im Exil niedergelassen haben. Die Zugehörigkeit zum Judentum erfolgt auf zwei Wegen, qua Geburt durch eine jüdische Mutter oder durch den Übertritt.

Das Judentum hat sich stets in Abhängigkeit der Geschichte seiner Anhänger gewandelt. Das moderne Judentum weist im Wesentlichen vier verschiedene Hauptströmungen auf, die sich im Laufe der neuzeitlichen Geschichte herausgebildet haben. Die Erörterung des gesamten Spektrums aller modernen jüdischen Strömungen in der Moderne würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen.
Im Zuge dieser Arbeit werde ich mich daher auf zwei religiöse Strömungen konzentrieren, die besonders mein Interesse geweckt haben: 1. Das ultraorthodoxe Judentum, auch bekannt unter dem Namen Haredim oder Charedim, welches einen Großteil seiner Anhänger in Israel vereint und 2. das liberale Judentum als extremes Gegenpol zur Orthodoxie, auch bekannt unter dem Namen Reformjudentum, das zu einem Großteil in den Vereinigten Staaten von Amerika beheimatet ist.
Dabei werde ich näher untersuchen, in welchen zentralen theologischen Gesichtspunkten sich diese Richtungen unterscheiden, wie sich die Glaubensinhalte konkret auf ihre Lebenspraxis und ihren Lebensalltag auswirken und welche Rolle sie in ihrer soziokulturellen Gesellschaft spielen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Das Judentum: Eine Einführung

II. Das ultraorthodoxe Judentum

1. Die Haredim: Ultraorthodoxe Juden in Israel

2. Religiöse Lehre und Praxis

2.1 Haltung zu Gott

2.2 Thora und Mitzwot

2.3 Das Jüdische Volk und Israel

3. Lebensrealität und Gesellschaft

III. Das liberale Judentum (Reformjudentum)

1. Die Entstehung des Reformjudentums

2. Religiöse Lehre und Praxis

2.1 Haltung zu Gott

2.2 Thora und Mitzwot

2.3 Das Jüdische Volk und Israel

3. Die Haltung des liberalen Judentums heute

4. Gesellschaftliche Verantwortung

IV. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der vergleichenden Analyse zweier gegensätzlicher religiöser Strömungen innerhalb des modernen Judentums: des ultraorthodoxen Judentums (Haredim) und des liberalen Judentums (Reformjudentum). Ziel ist es, die theologischen Unterschiede, deren Auswirkungen auf die Lebenspraxis sowie die jeweilige Rolle dieser Gruppen innerhalb der soziokulturellen Gesellschaft zu untersuchen.

  • Theologisches Fundament und Gottesverständnis im Vergleich
  • Stellenwert der Thora und der Halacha in der Lebensführung
  • Verhältnis zum Staat Israel und zum Konzept des "auserwählten Volkes"
  • Soziale Identität und Abgrenzung vs. Integration in die Moderne
  • Gesellschaftspolitisches Engagement und ethische Verantwortung

Auszug aus dem Buch

2. Religiöse Lehre und Praxis

Für Haredim ist die Thora das authentische, direkte Wort Gottes, wie Er es Moses am Sinai vor über dreitausend Jahren offenbarte. Somit wird das Judentum als eine Religion verstanden, die ausschließlich auf den Geboten der Halacha und damit auf einem Normenprinzip basiert, der das Leben von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, von Geburt bis Tod bis ins kleinste Detail reglementiert (Rosenthal et al. 1999, 158).

2.1 Haltung zu Gott

Gott wird als die absolute und einzige Macht im Universum betrachtet, als jene Macht, die alles im Kosmos erschaffen hat und alles Leben aufrechterhält. Gott ist demnach jener, der allmächtig und allwissend ist und alles über seine Geschöpfe weiß:

„Gott sieht, was wir tun und hört, was wir denken, beten und sagen. Gott weiß alles. Durch das Studium der Thora und durch das Halten der Gebote, der Mitzwot, begreifen Menschen Gottes Willen.“ (Rosenthal et al. 1999, 158).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Das Judentum: Eine Einführung: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über das Judentum als monotheistische Religion, seine historische Tiefe und die zentralen Konstanten wie die Thora und Israel.

II. Das ultraorthodoxe Judentum: Hier wird die strikte Auslegung der Halacha, die Ablehnung emanzipatorischer Prozesse und die Lebensweise in einer soziokulturell abgegrenzten Gemeinschaft analysiert.

III. Das liberale Judentum (Reformjudentum): Das Kapitel beleuchtet die Entstehung der Reformbewegung, ihr Verständnis von Religion als dynamischem Prozess und die Hinwendung zur gesellschaftlichen Integration.

IV. Zusammenfassung: Der abschließende Teil kontrastiert die beiden Strömungen als Extreme der religiösen Auslegung und unterstreicht die Vielfalt jüdischer Lebensentwürfe in der Moderne.

Schlüsselwörter

Judentum, Ultraorthodoxie, Haredim, Reformjudentum, Liberales Judentum, Thora, Halacha, Mitzwot, Gottesbild, Zionismus, Religiöse Praxis, Diaspora, Identität, Religion, Moderne

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem ultraorthodoxen und dem liberalen Judentum hinsichtlich ihrer religiösen Lehre und gesellschaftlichen Ausrichtung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen das jeweilige Gottesverständnis, die Auslegung der Thora, die Einstellung zu Traditionen und Ritualen sowie die Haltung zum Staat Israel und der umgebenden Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, wie sich unterschiedliche theologische Grundannahmen konkret auf die Lebenspraxis, den Alltag und die soziokulturelle Rolle der Anhänger in der Moderne auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer vergleichenden Literaturanalyse religiöswissenschaftlicher und soziologischer Fachquellen zum zeitgenössischen Judentum.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Lehre, Praxis und Gesellschaftsrolle von Ultraorthodoxen und Liberalen in jeweils eigenen Kapiteln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Judentum, Ultraorthodoxie, Haredim, Reformjudentum, Halacha, Mitzwot, Identität und gesellschaftliche Verantwortung.

Wie unterscheidet sich das Gottesbild der beiden Strömungen?

Die Ultraorthodoxie sieht Gott als allmächtige, übernatürliche Macht, die strikte Gebote offenbart hat, während das liberale Judentum Gott eher als im Leben wirkenden Geist begreift, der in einem fortwährenden Prozess verstanden wird.

Welche Rolle spielt die "Pittsburgh Platform" für das Reformjudentum?

Die Pittsburgh Platform markiert einen Wendepunkt, an dem moralische Gesetze als verbindlich erklärt wurden, während traditionelle rituelle Gesetze als nicht mehr zeitgemäß oder für das moderne Leben irrelevant hinterfragt wurden.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Judentum. Ausgewählte religiöse Richtungen in der Moderne
Universidad
University of Vienna  (Islamologie)
Curso
Vergleichende Religionswissenschaften
Calificación
1,0
Autor
Rukiye Hamza (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
23
No. de catálogo
V304335
ISBN (Ebook)
9783668026261
ISBN (Libro)
9783668026278
Idioma
Alemán
Etiqueta
judentum ausgewählte richtungen moderne
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rukiye Hamza (Autor), 2015, Das Judentum. Ausgewählte religiöse Richtungen in der Moderne, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304335
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