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Die Rolle der Hecke als Ökosystem und ihr Einsatz im Schulgartenunterricht der Grundschule

Ökologie und Schutz der Biotope

Titre: Die Rolle der Hecke als Ökosystem und ihr Einsatz im Schulgartenunterricht der Grundschule

Dossier / Travail , 2011 , 26 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Katharina Wiener (Auteur)

Biologie - Ecologie
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Im Entwurf der von der Bundesregierung geplanten „Waldstrategie 2020“ werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Holzversorgung verbessert werden kann. Dazu zählt die Ausnutzung möglichst vieler bisher „ungenutzter“ Flächen durch die Anlage von sogenannten Kurzumtriebsplantagen (KUP). Unter anderem werden auch Natur- und Windschutzhecken als bisher unerschlossene Anbauflächen mit hohem Potential für die Anlage solcher „KUP“ in Betracht gezogen. Sollte die Waldstrategie 2020 in diesem Jahr von der Bundesregierung verabschiedet werden, bedeutet dies das Ende für viele Feldhecken zugunsten des steigenden Holzhungers der Industrie.
Doch was geht damit eigentlich verloren? Welche Bedeutung hat diese scheinbar „vergeudete“ Fläche? Ohne Zweifel wird die Lebensgrundlage einiger – wenn nicht sogar vieler - Arten zerstört. Dabei stand ausgerechnet das letzte Jahr im Zeichen der Biodiversität und somit auch für den Erhalt und Schutz der Artenvielfalt. Die Biodiversität kann als natürliche biologische Vielfalt definiert werden und gewinnt immer mehr an Bedeutung, da sie aus unterschiedlichen Gründen vermehrt bedroht wird und Veränderungen unterliegt. Leben ohne Vielfalt ist aber nicht möglich. Auch der Mensch ist vom gesamtökologischen Geschehen abhängig. Das rasante Verschwinden unzähliger Arten wird sich langfristig auch auf ihn auswirken.
In dieser Hausarbeit soll näher auf die Bedeutung des Ökosystems „Hecke“ für die Artenvielfalt eingegangen werden. Im Hinblick auf den Schulgarten und dem dazugehörigen Unterrichtsfach soll auch geklärt werden, wie man im Schulgarten mit den Kindern mithilfe einer Hecke ökologisch arbeiten kann. Die Schüler sollen dabei langfristig für dieses Ökosystem sensibilisiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitende Worte

2 Definition „Hecke“

3 Das Ökosystem Hecke

3.1 Abiotische Faktoren

3.2 Biotische Faktoren

3.2.1 Heckenflora

3.2.2 Heckenfauna

3.3 Wechselbeziehungen

3.4 Störungen

3.5 Schutz

4 Übertragung einer Hecke in den Schulgarten und den Schulgartenunterricht

4.1 Pflanzung und Pflege

4.2 Nutzen

4.3 Die Hecke im Schulgartenunterricht

5 Fazit

6 Anhang

6.1 Tabellen

6.2 Abbildungen

6.3 Eigene Fotografien

6.4 Quellenverzeichnis

6.4.1 Literaturverzeichnis

6.4.2 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die ökologische Bedeutung der Hecke für die Artenvielfalt und leitet daraus Ansätze für einen handlungs- und erlebnisorientierten Schulgartenunterricht ab, um Schüler langfristig für ökologische Zusammenhänge zu sensibilisieren.

  • Ökologische Funktionen und Struktur des Ökosystems Hecke
  • Analyse abiotischer und biotischer Faktoren in der Hecke
  • Schutzaspekte und rechtliche Rahmenbedingungen für Heckenbiotope
  • Praktische Umsetzung: Planung, Pflanzung und Pflege von Hecken im Schulgarten
  • Methodisch-didaktische Gestaltung des Schulgartenunterrichts

Auszug aus dem Buch

3.1 Abiotische Faktoren

Das Biotop „Feldhecke“ und die Biozönosen sind von verschiedenen abiotischen Faktoren abhängig und werden von ihnen beeinflusst. Der Standort und die jeweiligen Faktoren wirken sich somit auf das gesamte Ökosystem aus. Die Bestimmungsgründe für die Pflanzengesellschaften sind Boden-, Wasser-, Klima- und Nährstoffversorgungsfaktoren sowie die ursprüngliche Gehölzauswahl durch den Menschen. Andererseits beeinflusst nicht nur der Standort die Hecke, sondern die Hecke beeinflusst auch in einem bestimmten Maß ihre unmittelbare Umgebung. Sie erschafft damit Bedingungen und Lebensräume.

Prof. Dr. Sieber nimmt die grobe Unterscheidung zwischen dem absonnigen und kühlen Gehölzrand und dem sonnigen und warmen Gehölzrand vor. Auf engstem Raum bestehen verschiedene Mikroklimazonen und stark voneinander abweichende Lebensbedingungen, wie z.B. warm-trockene Verhältnisse auf der Südseite und kühlfeuchte Verhältnisse auf der Nordseite. Dementsprechend sind an der Ost- West, sowie Süd- und Nordseite einer Hecke deutliche Unterschiede in der Vegetationszusammensetzung erkennbar. Die an den Faktorkombinationen angepassten Lebewesen werden an den entsprechenden Seiten optimale Bedingungen geboten.

Klima, Wetter und Temperatur sind entscheidende Kriterien für das Ökosystem. Einheimische Gehölze sind unserem Klima und somit auch unserer Winterhärtezone 7 angepasst. Die dem Wetter zugewandte Seite muss widerstandsfähiger sein. Sie muss vermehrt Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen können und wird dabei auch stärker mit Moos und Flechten bewachsen. Zum Teil „flüchten“ die dortigen Gehölze in die entgegengesetzte Richtung. Das Innere der Hecke und die dem Wetter abgewandte Seiten sind vor widrigen Bedingungen so gut geschützt. Innerhalb der Hecke herrscht ein sogenanntes „Mikroklima“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitende Worte: Die Einleitung beleuchtet die ökologische Notwendigkeit von Hecken angesichts wirtschaftlicher Interessen und definiert das Ziel, Schüler für die Bedeutung dieses Lebensraums zu sensibilisieren.

2 Definition „Hecke“: Dieses Kapitel definiert die Hecke als linienförmigen Aufwuchs von Sträuchern und erläutert ihre etymologische Herkunft sowie ihre Rolle als Teil der Kulturlandschaft.

3 Das Ökosystem Hecke: Hier werden die abiotischen und biotischen Rahmenbedingungen, Wechselwirkungen und die Bedeutung der Artenvielfalt innerhalb des komplexen Ökosystems Hecke dargestellt.

4 Übertragung einer Hecke in den Schulgarten und den Schulgartenunterricht: Dieses Kapitel befasst sich mit der praktischen Planung, Anlage und Pflege einer naturnahen Hecke und deren Einbindung in den Unterricht zur Förderung von ökologischem Denken.

5 Fazit: Das Fazit unterstreicht, dass Hecken als wertvolle Lebensräume einen unverzichtbaren Bestandteil des Schulgartens zur Förderung der Umweltbildung darstellen.

6 Anhang: Der Anhang enthält vertiefende Tabellen, Abbildungen, eigene Fotografien sowie ein umfassendes Quellen- und Abbildungsverzeichnis.

Schlüsselwörter

Hecke, Ökosystem, Artenvielfalt, Biodiversität, Schulgarten, Feldhecke, Biotop, Biozönose, Umwelterziehung, Naturschutz, Pflanzplanung, Gehölze, Mikroklima, Nachhaltigkeit, Ökologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Hecke als ökologisch wertvollem Lebensraum und ihrer Rolle als Lernort im Rahmen des Schulgartenunterrichts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die biologischen Grundlagen der Hecke, ihre ökologische Funktion, die rechtliche Situation sowie die praktische Anlage und didaktische Nutzung im Schulkontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine naturnahe Hecke im Schulgarten die Artenvielfalt gefördert und Schüler für ökologische Zusammenhänge sensibilisiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die ökologische Fakten und rechtliche Grundlagen mit pädagogischen Konzepten für den handlungsorientierten Schulgartenunterricht verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die abiotischen und biotischen Faktoren, Wechselwirkungen, Störungsfaktoren, Schutzmaßnahmen sowie die praktische Gestaltung und Nutzung der Hecke im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Hecke, Ökosystem, Artenvielfalt, Schulgarten und Naturschutz charakterisiert.

Warum ist die Hecke aus ökologischer Sicht schützenswert?

Sie bietet einer Vielzahl von Arten einen Lebensraum, dient als Nist-, Futter- und Rückzugsort und reguliert das Mikroklima sowie den Wasserhaushalt im Garten.

Welche Rolle spielt der Schulgarten bei der Vermittlung von Ökologie?

Der Schulgarten dient als „grünes Klassenzimmer“, in dem Schüler durch eigenes Handeln, Beobachten und Gestalten ökologische Zusammenhänge konkret und nachhaltig begreifen können.

Was unterscheidet eine naturnahe Hecke von einer „Einarthecke“?

Eine naturnahe Hecke bietet durch ihre Artenvielfalt und Struktur ein leistungsfähiges Ökosystem, während „Einarthecken“ (z.B. Thujen) eine deutlich geringere ökologische Funktion erfüllen.

Wie trägt die Hecke zum Ernteertrag im Schulgarten bei?

Durch den Schutz vor Wind und die Verbesserung des Mikroklimas kann eine Hecke den Ernteertrag der benachbarten Beetkulturen signifikant steigern.

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Résumé des informations

Titre
Die Rolle der Hecke als Ökosystem und ihr Einsatz im Schulgartenunterricht der Grundschule
Sous-titre
Ökologie und Schutz der Biotope
Université
University of Erfurt
Cours
Schulgarten - Ökologie und Schutz der Biotope
Note
1,0
Auteur
Katharina Wiener (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
26
N° de catalogue
V305199
ISBN (ebook)
9783668032828
ISBN (Livre)
9783668032835
Langue
allemand
mots-clé
Schulgarten Biotope Schutz Hecken Unterricht Grundschule
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Wiener (Auteur), 2011, Die Rolle der Hecke als Ökosystem und ihr Einsatz im Schulgartenunterricht der Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305199
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Extrait de  26  pages
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