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Fast Close: Möglichkeiten und Grenzen zur Verkürzung des Aufstellungszeitraumes von Jahresabschlüssen

Title: Fast Close: Möglichkeiten und Grenzen zur Verkürzung des Aufstellungszeitraumes von Jahresabschlüssen

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Rene Klemmer (Author)

Business economics - Revision, Auditing
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Insbesondere Investoren von börsennotierten Unternehmen erwarten zunehmend, dass testierte Jahresabschlüsse sowie Monats- und Quartalsberichte in möglichst kurzer Zeit nach dem Stichtag vorliegen. Viele Unternehmen präsentieren heute bereits nach weniger als 20 Arbeitstagen ihre Unternehmensdaten. Neben dem Shareholder Value Aspekt wollen Unternehmen damit unter anderem ihre Professionalität zum Ausdruck bringen. Zugleich verlangt der International Standard on Auditing (ISA) 300 von Wirtschaftsprüfern die effektive Durchführung von Prüfungshandlungen. Mandant und Jahresabschlussprüfer sind somit an einer zügigen Testierung interessiert. Ziel der Arbeit ist es, die Möglichkeiten und Grenzen zur Verkürzung der für die Jahresabschlussprüfung notwendigen Zeit vorzustellen. Es gilt dabei kritisch zu hinterfragen, wie weit die Prüfungsstrategie und das Prüfungsprogramm eine solche
Verkürzung zulässt, ohne die Sicherheit in der Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit zu gefährden. Neben den entsprechenden Möglichkeiten im Rahmen des Rechnungswesens soll der Aspekt der Prüfungsplanung (z. B. der Einsatz computergestützter Prüfungstechniken / Continuous Online Audit, etc.) im Rahmen dieser Arbeit herausgearbeitet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Entstehung und Beschreibung

2 Pflicht zur Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses

2.1 Aufstellungsfrist

2.2 Prüfungspflicht

2.3 Die Prüfung des Konzernabschlusses

2.4 Unterschied zu internationalen Regelungen

2.5 Aktuelle Entwicklung

3 Allgemeine Aufgabe des Prüfers

3.1 Definition von Prüfung

3.2 Prüfungsgegenstand

3.3 Die Besonderheiten des Konzernabschlusses

3.4 Prüfungshandlungen

3.5 Auswahl der Prüfungshandlungen

3.5.1 Prüfungsansatz

3.5.2 Wirtschaftlichkeit der Prüfung

4 Ablauf der Prüfungshandlungen um den Stichtag

4.1 Tätigkeiten vor Ultimo

4.2 Effiziente Tätigkeiten ab Ultimo

4.3 Einsatz von Informationstechnologie

4.3.1 Virtual Close

4.3.2 Continuous Online Auditing

4.3.3 Computer-unterstützte Prüfungstechniken

5 Schlussbetrachtung

5.1 Kritische Würdigung

5.2 Zusammenfassung

5.3 Ausblick

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des "Fast Close"-Ansatzes zur Verkürzung von Abschlussprüfungszeiträumen bei gleichzeitiger Wahrung der Prüfungssicherheit. Ziel ist es, die Auswirkungen dieser Beschleunigung auf die Tätigkeit von Wirtschaftsprüfern zu analysieren.

  • Methoden zur Verkürzung der Abschlusserstellung (Fast Close, Hard Close).
  • Rolle der IT-Unterstützung (Virtual Close, Continuous Online Auditing).
  • Risikoorientierte Prüfungsansätze und Wirtschaftlichkeit der Prüfung.
  • Anforderungen an Wirtschaftsprüfer durch veränderte Prozessabläufe.

Auszug aus dem Buch

Continuous Online Auditing

Mit der Kurzform Continuous Auditing wird die Möglichkeit beschrieben, mit Hilfe technischer Unterstützung (z. B. Internet/Intranet, also online), eine kontinuierliche Prüfung relevanter Sachverhalte und Ereignisse parallel zur Abschlusserstellung durch das Rechnungswesen eines Unternehmens zu erreichen. Diese Idee verbindet die Wandlung der Prüfung von dem jährlichen Großereignis zu einem gleichlaufenden Prozess mit der Schnelligkeit moderner Informations- und Kommunikationstechniken und wurde erst mit der schnellen weltweiten Verbreitung des Internets vorangebracht. Continuous Auditing kann nur durch die Einrichtung eines Online-Systems erreicht werden, das als Netzwerk eine ständige Verbindung zwischen Prüfer und geprüftem Unternehmen gewährleistet.

Die Unterteilung in die zeitlichen Bereiche vor und nach Ultimo verschwindet: nach dem Abschluss ist immer auch vor dem Abschluss oder anders: Abschluss ist immer. Mit der zeitnahen Prüfung werden Informationen und Daten dann bestätigt und stehen publizierfähig zur Verfügung.

Ein COA-System kann dem Prüfer zusätzlich auch Aufwand und Kosten ersparen (z. B. Reisekosten, Anwesendheit beim Mandanten, manuelles Sammeln von Prüfungsnachweisen). Besonders ist hier erneut auf den für das Thema wichtigen Aspekt der Zeitersparnis hinzuweisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Entstehung und Beschreibung: Einführung in die Notwendigkeit von Fast Close-Verfahren aufgrund der Internationalisierung der Kapitalmärkte und der steigenden Nachfrage nach zeitnahen Unternehmensdaten.

2 Pflicht zur Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses: Darstellung der gesetzlichen Rahmenbedingungen nach HGB sowie der Unterschiede zu internationalen Fristvorgaben.

3 Allgemeine Aufgabe des Prüfers: Erläuterung der Zielsetzung der Abschlussprüfung, der Prüfungsgegenstände sowie der Bedeutung des risikoorientierten Prüfungsansatzes.

4 Ablauf der Prüfungshandlungen um den Stichtag: Analyse der Prozessverlagerungen vor und nach dem Bilanzstichtag sowie technischer Hilfsmittel wie Virtual Close und Continuous Online Auditing.

5 Schlussbetrachtung: Kritische Reflexion der Fast Close-Konzepte aus Sicht der Wirtschaftsprüfung und Ausblick auf die zukünftige notwendige Anpassungsfähigkeit der Branche.

Schlüsselwörter

Fast Close, Jahresabschluss, Wirtschaftsprüfung, Abschlussprüfung, Continuous Online Auditing, Virtual Close, Risikoorientierter Prüfungsansatz, HGB, Kapitalmärkte, Prozessoptimierung, IT-Systeme, Prüfungsstrategie, Rechnungswesen, Datenqualität, Effizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Anforderungen und Herausforderungen, die sich für die Wirtschaftsprüfung aus dem Bestreben von Unternehmen ergeben, ihre Jahresabschlüsse schneller zu erstellen (Fast Close).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Verkürzung von Abschlussfristen, die Umgestaltung von Prüfungsprozessen sowie die Nutzung moderner Informationstechnologien im Prüfungswesen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Möglichkeiten und Grenzen der Zeitverkürzung in der Jahresabschlussprüfung aufzuzeigen, ohne dabei die Sicherheit und Qualität der Prüfungshandlungen zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit geltenden gesetzlichen Normen sowie aktuellen Prüfungsstandards.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der gesetzlichen Pflichten, die Rolle des Prüfers, den Einsatz IT-gestützter Verfahren wie Continuous Online Auditing und die Vorverlagerung von Prüfungshandlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Fast Close, Abschlussprüfung, Wirtschaftsprüfung, Prozessoptimierung und IT-gestützte Prüfungstechniken.

Wie wirkt sich die Einführung von IT-Systemen auf den Prüfer aus?

Der Prüfer muss seine Kompetenzen erweitern, um komplexe IT-Systeme zu verstehen und deren Sicherheit in den Prüfungsprozess zu integrieren, statt nur auf manuelle Prüfungen zu setzen.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen dem Rechnungswesen und der Wirtschaftsprüfung eine so große Rolle?

Da das Rechnungswesen die Datenbasis für den Prüfer schafft, ist die Qualität der dortigen Fast Close-Implementierung maßgeblich für die Geschwindigkeit und Effizienz der anschließenden Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer.

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Details

Title
Fast Close: Möglichkeiten und Grenzen zur Verkürzung des Aufstellungszeitraumes von Jahresabschlüssen
College
University of Wuppertal
Grade
1,7
Author
Rene Klemmer (Author)
Publication Year
2003
Pages
25
Catalog Number
V30520
ISBN (eBook)
9783638317696
Language
German
Tags
Fast Close Möglichkeiten Grenzen Verkürzung Aufstellungszeitraumes Jahresabschlüssen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rene Klemmer (Author), 2003, Fast Close: Möglichkeiten und Grenzen zur Verkürzung des Aufstellungszeitraumes von Jahresabschlüssen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30520
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