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Religionen in den „Etymologiae“ des Isidor von Sevilla

Titre: Religionen in den „Etymologiae“ des Isidor von Sevilla

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2015 , 17 Pages

Autor:in: Jakob Krainz (Auteur)

Lettres - Littérature médiévale
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Im Rahmen meiner Proseminararbeit möchte ich untersuchen, was Isidor von Sevilla in seinem Werk „Etymolgiae“ zu den, zu seiner Zeit bestehenden, verschiedenen Religionsgemeinschaften schrieb. Hierzu werde ich erst den zeitlichen Kontext unter besonderer Berücksichtigung der religiösen Lebensverhältnisse der westgotischen Gesellschaft umreißen. Danach versuche ich darzustellen, wie der katholische Bischof Isidor nicht katholische Religionen darstellt. Differenziert er hierbei zwischen verschiedenen Konfessionen und gänzlich anderen Religionen? Was sagen die Schriften Isidors über das Selbstverständnis, des katholischen Glaubens aus? Welche Verhaltensrichtlinien empfiehlt Isidor seinen Anhängern im Umgang mit Andersgläubigen? Und inwiefern spiegeln sich seine Vorstellungen in seinem Handeln im historischen Kontext?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

2.1.Fragestellung

2.2. Zum Forschungsstand

3. Zeitlicher Kontext

4. Isidor von Sevilla

4.1. Biographisches zu Isidor

4.2. Schriften von Isidor

5. Religionen in Isidors Etymologie

5.1.Heiden

5.2.Häresien der Juden

5.3.Häresien der Christen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Proseminararbeit untersucht die Darstellung verschiedener Religionsgemeinschaften im Werk „Etymologiae“ von Isidor von Sevilla. Dabei wird analysiert, wie der katholische Bischof nicht-katholische Religionen charakterisiert, welches Selbstverständnis des katholischen Glaubens aus seinen Schriften hervorgeht und welche Verhaltensrichtlinien er gegenüber Andersgläubigen empfiehlt.

  • Analyse des zeitlichen Kontextes der westgotischen Gesellschaft.
  • Untersuchung der Darstellung von Heiden, Juden und christlichen Häresien.
  • Evaluation von Isidors Haltung zu abweichenden theologischen Interpretationen.
  • Einordnung des Werkes als Instrument zur Festigung der katholischen Lehrmeinung.

Auszug aus dem Buch

5. Religionen in Isidors Etymologie

„Als Offenbarungsreligion mit absoluten Wahrheitsanspruch hatte sich das Christentum gegen andere Religionsgemeinschaften und -vorstellungen zu behaupten.“29 Isidor, als Bischof von Sevilla und als offizieller Vertreter der katholischen Kirche, behandelt in seinem Buch „De haereribus“ aus den „Etymologiae“ andere Religionen. Als Vorlage weiter Teile des Buches diente ihm hierbei Epiphanios von Salamis30, Anekphalaiosis, Auszug aus dem Panarion.31

Isidor schreibt darin über die katholische Kirche, christliche Sekten, Juden und Heiden.32 Als Grund für die ausführliche Auflistung diverser Häresien33 schreibt Isidor „Haereticorum autem dogmata, ut facile possint agnosci, causas eorum vel nomina demonstrare oportuit.“34 „Damit man aber die Irrlehren der Häretiker leicht erkennen kann, ist es notwendig, deren Ursprünge und Bezeichnungen aufzuzeigen“.35

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Hier wird das Ziel der Arbeit formuliert, die Darstellung unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften durch Isidor von Sevilla im Kontext seiner Zeit zu erforschen.

3. Zeitlicher Kontext: Dieses Kapitel skizziert die politischen und religiösen Rahmenbedingungen im Westgotenreich des 6. und 7. Jahrhunderts, insbesondere die Konflikte zwischen Arianern und Katholiken.

4. Isidor von Sevilla: Es werden das Leben des Bischofs von Sevilla sowie die vier Gruppen seines literarischen Schaffens und die Bedeutung seiner Enzyklopädie „Etymologiae“ erläutert.

5. Religionen in Isidors Etymologie: Der Hauptteil analysiert Isidors Sichtweise auf Heiden, Juden und christliche Häretiker, wobei die „Etymologiae“ als Mittel zur Abgrenzung und Festigung des katholischen Glaubens dargestellt werden.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Isidor abweichende Religionen lediglich als Irrlehren betrachtet, die der Stärkung der kirchlichen Einheit untergeordnet werden.

Schlüsselwörter

Isidor von Sevilla, Etymologiae, Westgotenreich, Christentum, Judentum, Heidentum, Arianismus, Häresien, Kirchengeschichte, Religionsgemeinschaften, Katholizismus, Antike Traditionen, Konfessionen, Offenbarungsreligion, Dogmatik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Proseminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung und Bewertung unterschiedlicher Religionen durch den Bischof Isidor von Sevilla in seinem enzyklopädischen Hauptwerk, den „Etymologiae“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und anderen Religionen wie dem Judentum und heidnischen Traditionen sowie die Auseinandersetzung mit innerchristlichen Irrlehren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Isidor von Sevilla als Vertreter der katholischen Kirche die Andersgläubigen seiner Zeit kategorisierte und welche Absichten er mit dieser Darstellung verfolgte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine textbasierte historische Analyse, die Primärquellen (Isidors „Etymologiae“) und einschlägige Forschungsliteratur zum zeitgeschichtlichen Kontext heranzieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Heiden, Juden und christlichen Häresien, wobei Isidor unter anderem als Kompilator antiken Wissens und Verteidiger der kirchlichen Lehre beleuchtet wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Isidor von Sevilla, Etymologiae, Westgotenreich, Häresien, Christentum, Judentum und kirchliche Lehrmeinung.

Wie bewertet Isidor die Rolle der antiken Philosophie in Bezug auf das Christentum?

Isidor sieht die Lehren antiker Philosophen zwar als Wissensquelle, macht sie jedoch teilweise für die Entstehung von Irrlehren innerhalb der Kirche verantwortlich, sofern sie von göttlichen Wahrheiten abweichen.

Warum spielt für Isidor die religiöse Vergangenheit eines Konvertiten keine Rolle mehr?

Isidor vertritt die Ansicht, dass nach der Aufnahme in den katholischen Glauben alle Christen gleichberechtigt sind, womit die ursprüngliche religiöse Identität des Einzelnen ihre Relevanz verliert.

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Résumé des informations

Titre
Religionen in den „Etymologiae“ des Isidor von Sevilla
Auteur
Jakob Krainz (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
17
N° de catalogue
V305252
ISBN (ebook)
9783668031395
ISBN (Livre)
9783668031401
Langue
allemand
mots-clé
religionen etymologiae isidor sevilla
Sécurité des produits
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Citation du texte
Jakob Krainz (Auteur), 2015, Religionen in den „Etymologiae“ des Isidor von Sevilla, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305252
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Extrait de  17  pages
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