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Empirische Sozialforschung und Grundbegriffe der Stochastik. Eine Lernzusammenfassung

Title: Empirische Sozialforschung und Grundbegriffe der Stochastik. Eine Lernzusammenfassung

Script , 2013 , 64 Pages , Grade: 2

Autor:in: Marina Zuber (Author)

Social Studies (General)
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Summary Excerpt Details

Diese Lernzusammenfassung in Stichpunkten beinhaltet den Kursteil 1 "Empirische Sozialforschung" und Grundbegriffe der Stochastik.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Empirische Sozialforschung und empirische Theorie

1.1 Zur Situation empirischer Sozialwissenschaft

1.1.1 Funktion von Wissenschaft in der Gesellschaft

1.1.2 Zum Verhältnis von Wissenschaft und Praxis

1.1.3 Zum Verhältnis von Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung

1.1.4 Zum Verhältnis von „wissenschaftlicher Erfahrung“ und Alltagserfahrung

1.2 Grundpositionen der Erfahrungswissenschaft

1.2.1 Annahme der Existenz einer „tatsächlichen Welt“

1.2.2 Ordnung, Struktur, Gesetzmäßigkeiten

1.2.3 Empirische Erfahrung als Grundlage des Wissens

1.2.4 Ein Missverständnis: standardisiert = quantitativ

1.3 Empirische Sozialforschung als „kritisch-rationale Wissenschaft“

1.3.1 Begriffsklärung

1.3.2 Einige Prinzipien der empirischen Forschungsmethode in der Version des „Kritischen Rationalismus“

1.3.3 Probleme und Dilemmata bei der Suche nach empirischen „Gesetzen“

1.3.4 Hypothesen und Theorien

1.3.5 Empirische Theorie und Realität

1.3.6 Hypothesentest und Theorieentwicklung im Wechselspiel von Theorie-Empirie-Theorie

1.4 Empirische Verfahren und alternative Wissenschaftspositionen

1.4.1 Ähnliche Methoden – unterschiedliche Erkenntnisinteressen-

1.4.2 Einige Unterschiede erkenntnistheoretischer Schulen

2 Forschungsfragen, Forschungsdesign, Forschungsprozess

2.1 Fragestellungen und Forschungsansätze: Einige Beispiele

2.2 Der Forschungsprozess als eine Reihe ineinander verzahnter Entscheidungen

2.3 Entdeckungs-, Begründungs- und Verwertungszusammenhang: Das Problem der Wertungen in der empirischen Forschung

2.4 Forschungsplanung und Forschungsdesign

2.4.1 Das von Hempel/Oppenheim deduktiv-nomologisches Schema wissenschaftlicher Erklärung (H-O-Schema)als Vergleich:

2.4.2 Das Design hypothesen- und theorietestender Forschung

2.4.3 Experiment und Quasi-Experimente

2.4.4 Das Evaluationsdesign der Programmforschung

2.4.5 Das deskriptive Survey-Modell: Querschnittserhebung nicht-experimenteller Daten

3 Die empirische „Übersetzung“ des Forschungsproblems

3.1 Problempräzisierung und Strukturierung des Untersuchungsgegenstandes: dimensionale und semantische Analyse

3.2 Beispiel einer dimensionalen Analyse: Berufserfolg und soziale Herkunft

3.3 Beispiel einer semantischen Analyse: der theoretische Begriff „Entfremdung“

3.4 Zusammenfassung: Semantische Analyse und dimensionale Analyse im Vergleich

3.5 Begriffe und Definitoren

3.5.1 Nominaldefinition 1: Voraussetzungen

3.5.2 Begriffe und Begriffsarten: Funktionen, theoretischer und empirischer Bezug von Begriffen

3.5.3 Nominaldefinition 2: Eigenschaften

3.5.4 Realdefinitionen

4 Strategien der Operationalisierung und Indikatorenauswahl

4.1 Indikatoren

4.2 Indexbildung

4.3 Operationalisierung

4.3.1 Der Vorgang der Operationalisierung von Begriffen und von Aussagen

4.3.2 Gültigkeit – ein „Gütekriterium“ für die Operationalisierung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit den methodologischen Grundlagen der empirischen Sozialforschung und beleuchtet systematisch den Forschungsprozess von der Problemstellung bis zur Operationalisierung. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie wissenschaftliche Erkenntnis durch die Wechselbeziehung von Theorie und Empirie gewonnen wird und wie sich sozialwissenschaftliche Vorgehensweisen von Alltagserfahrungen sowie anderen wissenschaftlichen Ansätzen, wie etwa der Kritischen Theorie, unterscheiden.

  • Wissenschaftstheoretische Grundlagen und Positionen (Kritischer Rationalismus vs. Kritische Theorie)
  • Strukturierung und Planung von Forschungsprozessen (Forschungsdesign)
  • Dimensionale und semantische Analyse zur Präzisierung von Forschungsgegenständen
  • Methoden der Operationalisierung und Kriterien zur Gültigkeitsprüfung (Validität)

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Funktion von Wissenschaft in der Gesellschaft

- Begriff „Soziologie“ geht auf französischen Philosophen Auguste Comte (1798 – 1857) zurück

o Positivismus, empirisch, an Fakten angelehnt und Gesetze aufzeigen

- „Dreistadiengesetz“ von Comte

o Theologisch-fiktives Stadium

Glaube an die Existenz von Geistern und Göttern; Priester und Theologen besetzen die Machtpositionen

o Metaphysisch-abstraktes Stadium

Zunehmend abstrakte Regeln; Theologen geben mehr und mehr ihre gesellschaftlich führende Stellung ab

o Positiv-reales Stadium

Empirische Forschung; wissenschaftliche Erklärungen; nach Comte Maßstab für die Erkenntnis

- Wissenschaft sollte nicht nur herausfinden was „ist“ (objektive Daten), sondern was „sein soll“

- Skeptische Haltung (Kritischer Rationalismus)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Empirische Sozialforschung und empirische Theorie: Dieses Kapitel legt die wissenschaftstheoretischen Grundlagen dar und diskutiert das Verhältnis von Wissenschaft zu Alltagswissen sowie die verschiedenen wissenschaftlichen Positionen wie den Kritischen Rationalismus.

2 Forschungsfragen, Forschungsdesign, Forschungsprozess: Hier wird der Forschungsprozess als ineinander verzahnter Entscheidungsprozess erläutert und verschiedene Forschungsansätze, wie Experimente oder Surveys, detailliert vorgestellt.

3 Die empirische „Übersetzung“ des Forschungsproblems: Dieses Kapitel fokussiert auf die methodischen Instrumente zur Präzisierung von Forschungsgegenständen durch dimensionale und semantische Analysen.

4 Strategien der Operationalisierung und Indikatorenauswahl: Der letzte Teil widmet sich den konkreten Schritten, wie theoretische Begriffe durch Indikatoren messbar gemacht werden können und wie deren Gültigkeit geprüft wird.

Schlüsselwörter

Empirische Sozialforschung, Kritischer Rationalismus, Wissenschaftstheorie, Forschungsdesign, Operationalisierung, Indikatoren, Validität, Theorie-Empirie-Bezug, Deduktiv-nomologisches Modell, Dimensionale Analyse, Semantische Analyse, Hypothesentest, Werturteilsfreiheit, Sozialwissenschaftliche Methode, Survey-Modell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine umfassende Einführung in die theoretischen und methodischen Prinzipien der empirischen Sozialforschung, insbesondere im Kontext des Kritischen Rationalismus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Prozess der Theoriebildung, der Konzeption von Forschungsdesigns, der wissenschaftlichen Präzisierung von Begriffen und der operationalen Umsetzung durch Indikatoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Lesern die systematische Abfolge von Entscheidungsschritten zu vermitteln, die notwendig sind, um soziale Phänomene wissenschaftlich fundiert zu untersuchen und zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem analytisch-nomologischen Wissenschaftsverständnis, wobei das deduktiv-nomologische Erklärungsmodell (H-O-Schema) eine zentrale Rolle einnimmt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Operationalisierung, die Auswahl von Indikatoren und die Unterscheidung zwischen verschiedenen Forschungstypen, wie etwa Experimenten, Evaluationen und deskriptiven Surveys.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Operationalisierung, Validität, Kritischer Rationalismus, Forschungsdesign, Theorie-Empirie-Bezug und Indikatorenauswahl.

Welchen Stellenwert nimmt die dimensionale Analyse ein?

Die dimensionale Analyse dient als erster wichtiger Schritt zur Strukturierung des Untersuchungsgegenstands, um diesen überhaupt erst für eine empirische Forschung zugänglich und messbar zu machen.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Definitionstypen?

Es wird explizit zwischen Nominaldefinitionen, die konventionelle Sprachregelungen festlegen, und Realdefinitionen, die wesentliche Eigenschaften eines Phänomens behaupten, unterschieden.

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Details

Title
Empirische Sozialforschung und Grundbegriffe der Stochastik. Eine Lernzusammenfassung
College
University of Hagen  (Kulturwissenschaften)
Course
Klausur
Grade
2
Author
Marina Zuber (Author)
Publication Year
2013
Pages
64
Catalog Number
V305279
ISBN (eBook)
9783668054059
ISBN (Book)
9783668054066
Language
German
Tags
empirische sozialforschung grundbegriffe stochastik eine lernzusammenfassung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marina Zuber (Author), 2013, Empirische Sozialforschung und Grundbegriffe der Stochastik. Eine Lernzusammenfassung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305279
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