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Systemische Beratung / Selbstkonzept nach Schulz von Thun

Title: Systemische Beratung / Selbstkonzept nach Schulz von Thun

Presentation (Elaboration) , 2004 , 15 Pages , Grade: 2

Autor:in: Jan Schwarz (Author), Peter Bormann (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology
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In der schriftlichen Ausarbeitung zu unserem Referat werden wir anhand des Buches: „Miteinander Reden I“, Schulz von Thun verschiedene Probleme, die einem in der Systemischen Beratung begegnen können ansprechen und die möglichen Auswirkungen und Ursachen beschreiben. Es ist wichtig zu wissen, dass jede Nachricht unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet werden kann. Ist man in der Lage die verschiedenen Seiten einer Nachricht richtig zu deuten und nicht nur vordergründig zu beurteilen, können auch banale Aussagen sehr viel über den Klienten verraten. Es kommt auch oft vor, dass Menschen nicht die Wahrheit sagen oder sich verstellen. Man gibt oftmals sich die Schuld und hinterfragt nicht, was für Vorteile sich daraus für den Klienten ergeben. In vielen Fällen hat es nichts mit der beratenden Person zu tun, oder es werden Dinge in den Berater projiziert. All diese Probleme werden in unserer Ausarbeitung behandelt.

Excerpt


Gliederung

A. Einleitung

B. Selbstoffenbarung einer Nachricht

B.1 Was ist Selbstoffenbarungsangst

B.2 Entstehung Selbstoffenbarungsangst

C. Selbstdarstellung und Selbstverbergung

C.1 Imponiertechnik

C.2 Fassadentechnik

C.2.1 Fassadenhaftigkeit

C.2.2 Sprachliche Hilfsmittel zur Selbstverbergung

C.2.3 DU-Botschaften

C.3 Selbstverkleinerung

D. Auswirkungen der Selbstdarstellungstechniken

E. Wegweiser der Psychologie

E.1 Kongruenz

E.2 Inkongruenz

F. Das Bild vom anderen

F.1 Projektion

F.2 Übertragung

G. Das Selbstkonzept

H. Vermeidung, Verzerrung und Umdeutung

I. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit setzt sich mit den kommunikationspsychologischen Grundlagen nach Friedemann Schulz von Thun auseinander, um die Herausforderungen in der systemischen Beratung zu analysieren, insbesondere in Bezug auf Selbstoffenbarung und Selbstdarstellung.

  • Psychologische Aspekte der Selbstoffenbarungsangst
  • Techniken der Selbstdarstellung und Selbstverbergung
  • Die Bedeutung von Kongruenz und Inkongruenz in der Kommunikation
  • Prozesse der Projektion und Übertragung im Bild vom Anderen
  • Der Einfluss von Du-Botschaften auf das Selbstkonzept

Auszug aus dem Buch

B.1 Was ist Selbstoffenbarungsangst

Selbstoffenbarungsangst ist die Angst des Senders, dass seine Aussagen auch unter dem Aspekt der Selbstoffenbarung gewertet werden. Das bedeutet eine Art Prüfungsangst ist allgegenwärtig auch unbewusst. Die Selbstoffenbarungsangst beruht auf einer Vorwegnahme einer negativen Beurteilung durch seine Mitmenschen. Wobei der Sender selbst der nächste Mitmensch ist und oft auch der strengste Kritiker oder Richter.

Am deutlichsten wird diese Angst in extremen Situationen (z.B. Prüfungen oder Bewerbungsgespräche). Hier versucht der Sender in jedem Fall zu verhindern als „Nicht-Wisser“ entlarvt zu werden. Er braucht einen Großteil seiner Energie dafür, seine Aussagen zu reflektieren und auszuwerten.

Eine Befragung unter Hamburger Schülern ergab, dass 70% der Befragten Probleme hatten, sich vor anderen zu äußern.

Verstärkt wird diese Angst durch die Anzahl vieler Empfänger (Versammlungen, berufliche Konferenzen, …). Jeder kennt das Gefühl des Herzklopfens. Dieses wird auch als Lampenfieber vor einem Auftritt vor Publikum bezeichnet. Biologisch gesehen hat Herzklopfen die Aufgabe die Muskeln mit viel Blut zu versorgen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Das bedeutet entweder Flucht oder Angriff. So etwas geschieht immer dann, wenn eine Situation vom Gehirn als „ernst“ wahrgenommen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Einführung in die Thematik der systemischen Beratung anhand der Konzepte von Schulz von Thun.

B. Selbstoffenbarung einer Nachricht: Untersuchung der Selbstoffenbarung aus Sendersicht und die damit verbundene Problematik der Angst.

C. Selbstdarstellung und Selbstverbergung: Analyse verschiedener Techniken wie Imponier-, Fassaden- und Selbstverkleinerungstechniken.

D. Auswirkungen der Selbstdarstellungstechniken: Darstellung der Folgen für die zwischenmenschliche Kommunikation und seelische Gesundheit.

E. Wegweiser der Psychologie: Erläuterung der Konzepte Kongruenz und Inkongruenz als Gegenentwurf zur Selbstdarstellung.

F. Das Bild vom anderen: Analyse der Einflussfaktoren auf die Wahrnehmung des Gegenübers durch Projektion und Übertragung.

G. Das Selbstkonzept: Definition und Entstehung des Selbstbildes durch soziale Einflüsse.

H. Vermeidung, Verzerrung und Umdeutung: Erläuterung der Reaktionsweisen, die das Selbstkonzept aufrechterhalten.

I. Fazit: Zusammenfassende Erkenntnisse zur Bedeutung des aktiven Zuhörens und der Reflexion in der Beratung.

Schlüsselwörter

Selbstoffenbarung, Selbstoffenbarungsangst, Selbstdarstellung, Fassadentechnik, Du-Botschaften, Kongruenz, Inkongruenz, Projektion, Übertragung, Selbstkonzept, systemische Beratung, Kommunikation, Bewusstheit, Selbstwertgefühl, Verdrängung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kommunikationspsychologische Herausforderungen in der systemischen Beratung basierend auf dem Werk "Miteinander Reden I" von Schulz von Thun.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Selbstoffenbarungsangst, Selbstdarstellungstechniken, die Bedeutung von Kongruenz und die Art und Weise, wie wir uns selbst und unsere Mitmenschen wahrnehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Probleme aufzuzeigen, die Beratern in der systemischen Arbeit begegnen können, und zu beschreiben, wie diese durch unbewusste Kommunikationsmuster entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse und Ausarbeitung der zentralen Konzepte aus der Kommunikationspsychologie von Schulz von Thun.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden spezifische Techniken wie Imponier- und Fassadenhaftigkeit, die Rolle der Projektion sowie die Entstehung des Selbstkonzepts und dessen Schutzmechanismen detailliert besprochen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Selbstoffenbarung, Kongruenz, Du-Botschaften, Projektion, Übertragung und das Selbstkonzept.

Warum spielt die Selbstoffenbarungsangst in der Beratung eine besondere Rolle?

Sie führt dazu, dass Klienten ihre Energie darauf verwenden, sich vor einer negativen Bewertung zu schützen, anstatt offen über ihre Anliegen zu sprechen, was die Beratung erschwert.

Was bedeutet das Konzept der Kongruenz nach Carl Rogers in diesem Kontext?

Kongruenz beschreibt die Übereinstimmung zwischen dem inneren Erleben, dem Bewusstsein und der tatsächlichen Kommunikation, was eine intensivere und ehrlichere Gesprächsführung ermöglicht.

Wie beeinflussen Du-Botschaften das Selbstkonzept eines Menschen?

Du-Botschaften wirken über lange Zeit als definierende Erfahrungen, durch die ein Mensch ein bestimmtes Bild von sich aufbaut, das er später als Realität akzeptiert und durch eigenes Verhalten verstärkt.

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Details

Title
Systemische Beratung / Selbstkonzept nach Schulz von Thun
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Grade
2
Authors
Jan Schwarz (Author), Peter Bormann (Author)
Publication Year
2004
Pages
15
Catalog Number
V30540
ISBN (eBook)
9783638317832
Language
German
Tags
Systemische Beratung Selbstkonzept Schulz Thun
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Schwarz (Author), Peter Bormann (Author), 2004, Systemische Beratung / Selbstkonzept nach Schulz von Thun, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30540
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