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Streben nach dem Schönheitsideal. Wie das Fernsehen Mädchen in der Adoleszenz beeinflusst

Title: Streben nach dem Schönheitsideal. Wie das Fernsehen Mädchen in der Adoleszenz beeinflusst

Bachelor Thesis , 2013 , 57 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Franziska Kraus (Author)

Social Work
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Kaum ein Thema wird aktuell mehr diskutiert als das Thema „Mann und Frau“. Jeder kennt typische Unterschiede zwischen den Geschlechtern und somit auch geltende Vorurteile. Die Gesellschaft weiß, wie man als Frau zu sein und auszusehen hat. Speziell das geltende Schönheitsideal steht oft im Mittelpunkt von Gesprächen. Fernsehserien, Soaps, oder sogenannte Scripted Reality-Serien oder Casting Shows wie „Germany's Next Topmodel“ oder „Berlin Tag und Nacht“ lassen sich sehr gut vermarkten und scheinen typische Rollenklischees wiederzugeben. Das Geschäft mit dem Geschlecht und dem Aussehen boomt. Speziell das Fernsehen macht sich die Frau und ihren Körper zum Werkzeug. Hübsche, schlanke Frauen und Mädchen sind gerne gesehen und somit auch im Fernsehen zu finden.
Um genau diese Darstellung der Frau soll es in der vorliegenden Bachelor-Thesis gehen.

Diese Arbeit trägt das Thema: „Streben nach dem Schönheitsideal. Wie das Fernsehen Mädchen in der Adoleszenz beeinflusst.“

Gerade auf Jugendliche üben Medien eine ungemeine Faszination aus und genau das birgt das Risiko. Die Serien und Shows im Fernsehen schaffen es, die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Mädchen anzusprechen und zu befriedigen, sie können die Stimmung bessern. Es scheint, als böten sie Lösungen für jegliche Probleme. So ist es auch kaum verwunderlich, dass sie einen starken Einfluss auf die Jugendlichen haben.
(vgl. Mikos / Hoffmann/ Winter 2007: 10)

Es gibt viele Diskussionen über das Medium Fernsehen. Können die gezeigten und dargestellten Frauen (zum Beispiel bei „Germany's Next Topmodel“) noch als Vorbild dienen oder schaden sie den jugendlichen Mädchen eher? Es wird überlegt, ob nicht zu viele negative Einflüsse von dem gezeigten Schönheitsideal und dem perfekten Körperbild ausgehen. Gerade die Mädchen in der Adoleszenz, welche zum großen Teil die Zuschauermenge bei Serien, Castingshows und Soaps ausmachen, können dadurch eventuell negativ beeinflusst werden. (vgl. Koch / Hofer 2011: 197)

Doch nicht nur das gezeigte Schönheitsideal scheint das Problem zu sein. Den Frauen werden im Fernsehen, so scheint es, bestimmte Eigenschaften und Attribute, also Rollenklischees angedichtet, die zu ihrem perfekten Körper passen. Diese sind oft Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Aufopferung und Unterwürfigkeit gegenüber dem Mann.
Es ist möglich, dass sich diese Tatsache negativ auf das Selbstbild und somit auf verschiedene Lebensbereiche der Mädchen auswirken kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Adoleszenz

3. Der aktuelle Stellenwert des Fernsehens

3.1 Fernsehverhalten adoleszenter Mädchen

3.2 Typisch Frau. Realitäten im Fernsehen

3.2.1 Das Image der Frau im Fernsehen

4. Beispiele aktueller Fernsehserien

4.1 „Berlin Tag und Nacht“

4.1.1 Germany's Next Topmodel“

4.1.2 Identität und „Germany's Next Topmodel“

4.2 Verletzte Würde?

5. Wie Mädchen in der Adoleszenz sich dadurch beeinflussen lassen

5.1 Identitätsbildung

5.2 Die Gefahr dahinter

5.2.1 „Sex sells“, die Frau, die sich Männer wünschen

5.2.2 Der Preis dafür

5.2.3 Verlernte Sexualität

6. Bedeutung für die Soziale Arbeit

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des im Fernsehen propagierten Schönheitsideals auf Mädchen in der Adoleszenz und analysiert, wie mediale Darstellungen von Weiblichkeit die Identitätsbildung und Selbstwahrnehmung dieser Zielgruppe prägen.

  • Mediennutzungsverhalten von adoleszenten Mädchen
  • Konstruktion von Frauenbildern in modernen Fernsehformaten
  • Identitätsentwicklung im Kontext medialer Schönheitsideale
  • Psychologische Auswirkungen medialer Vermittlung (Selbstwert, Körperbild)
  • Relevanz für die pädagogische Praxis der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Fernsehverhalten adoleszenter Mädchen

Wie im oberen Kapitel bereits erwähnt, ist das Fernsehen schon seit Jahren Bestandteil unseres täglichen Lebens. Vier von fünf Menschen schauen nach einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest aus dem Jahr 2012 regelmäßig Fernsehen.

Entsprechendes gilt natürlich auch für Jugendliche, die in dieser medialisierten Welt aufwachsen. Im Arbeitsfeld „Jugend“ sind die Mädchen anzutreffen, die vom medialen Schönheitsideal beeinflusst werden. Daher finde ich es wichtig, sich mit dem doch etwas neueren Thema Medien auseinanderzusetzen und zu untersuchen, ob dieses Thema relevant ist in Bezug auf die Soziale Arbeit.

Wie diese Studie ergab, haben 98% der Haushalte in Deutschland 2012 einen Fernseher besessen (siehe Tab.1). (vgl. Jim Studie 2012: 6) Mädchen im adoleszenten Alter (hier 12-19 Jahre) haben zu 65 % ihren eigenen Fernseher im Zimmer stehen, welchen sie benutzen können, wann sie wollen (siehe Tab.2). (vgl. Jim Studie 2012: 8)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des medial vermittelten Schönheitsideals ein und begründet das wissenschaftliche Interesse an dessen Einfluss auf heranwachsende Mädchen.

2. Definition Adoleszenz: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Adoleszenz als eine durch Übergänge geprägte Lebensphase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter, in der Orientierung an Vorbildern eine zentrale Rolle spielt.

3. Der aktuelle Stellenwert des Fernsehens: Hier wird die hohe mediale Präsenz des Fernsehens im Alltag Jugendlicher dargelegt sowie das spezifische Fernsehverhalten von Mädchen untersucht.

4. Beispiele aktueller Fernsehserien: Anhand ausgewählter Formate wie „Berlin Tag und Nacht“ und „Germany's Next Topmodel“ wird analysiert, wie diese Serien Rollenklischees und Schönheitsideale vermitteln.

5. Wie Mädchen in der Adoleszenz sich dadurch beeinflussen lassen: Dieses Kapitel untersucht tiefgehend, wie die Konfrontation mit medialen Idealen Identitätsprozesse beeinflusst und welche Gefahren sich daraus für das Selbstbild ergeben.

6. Bedeutung für die Soziale Arbeit: Abschließend wird diskutiert, wie Fachkräfte in der Sozialen Arbeit die Medienkompetenz von Mädchen fördern können, um sie gegen schädliche Wirkungen von Schönheitsidealen zu stärken.

7. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer bewussten medienpädagogischen Auseinandersetzung in der Jugendhilfe.

Schlüsselwörter

Adoleszenz, Fernsehen, Schönheitsideal, Mädchen, Identitätsbildung, Rollenklischees, Mediennutzung, Körperbild, Soziale Arbeit, Medienkompetenz, Germany's Next Topmodel, Selbstwertgefühl, Identität, Vorbilder, Realitätsgehalt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung von Fernsehmedien auf die Entwicklung und Selbstwahrnehmung von Mädchen in der Adoleszenz, insbesondere im Hinblick auf dominierende Schönheitsideale.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themen umfassen die Identitätsbildung in der Pubertät, die mediale Konstruktion von Frauenbildern, die Bedeutung von Vorbildern sowie die Auswirkungen von Fernsehformaten wie Scripted Reality und Castingshows.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Fernsehen durch die Verbreitung einseitiger Schönheits- und Verhaltensnormen Mädchen verunsichern kann und welche Rolle die Soziale Arbeit in diesem Prozess einnehmen sollte.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Daten, insbesondere der JIM-Studie, um den Medienkonsum und dessen psychologische Effekte bei Jugendlichen zu beleuchten.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert das Fernsehverhalten, die Darstellung der Frau in den Medien, kritische Beispiele wie „Germany's Next Topmodel“ sowie die negativen Konsequenzen für Identität und Sexualitätsentwicklung.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Zentrale Begriffe sind Adoleszenz, Identitätsbildung, Schönheitsideal, Medienkompetenz, Rollenbilder und Soziale Arbeit.

Wie gehen Mädchen laut der Studie mit dem Druck durch Castingshows um?

Viele Mädchen vergleichen sich intensiv mit den gezeigten Kandidatinnen, was häufig zu Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, Minderwertigkeitsgefühlen oder dem Wunsch nach unrealistischen Veränderungen führt.

Welche Handlungsempfehlungen gibt die Autorin für die Soziale Arbeit?

Die Autorin plädiert für eine gezielte Medienarbeit, die Mädchen unterstützt, mediale Botschaften kritisch zu hinterfragen, Klischees zu erkennen und ein eigenständiges, gesundes Selbstwertgefühl unabhängig von medialen Idealen zu entwickeln.

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Details

Title
Streben nach dem Schönheitsideal. Wie das Fernsehen Mädchen in der Adoleszenz beeinflusst
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Grade
1,2
Author
Franziska Kraus (Author)
Publication Year
2013
Pages
57
Catalog Number
V305588
ISBN (eBook)
9783668034747
ISBN (Book)
9783668034754
Language
German
Tags
streben schönheitsideal fernsehen mädchen adoleszenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Kraus (Author), 2013, Streben nach dem Schönheitsideal. Wie das Fernsehen Mädchen in der Adoleszenz beeinflusst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305588
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