Bereits vor dem Abitur stand für mich fest, einen sozialen Beruf zu ergreifen, in dem ich mit Kindern, insbesondere mit verhaltensauffälligen, verhaltensgestörten Kindern zu tun habe. Ich entschied mich, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren, um mir dieser Berufswahl sicher zu sein. Da ich aber auch allgemein sehr gern Umgang mit Kindern habe, entschied ich mich für ein FSJ in einem Kindergarten. Da es sich bei meiner Einsatzstelle um einen integrativen Kindergarten handelte, würde ich auch die Möglichkeit haben, mich mit Kindern auseinander zusetzen, die behindert oder eben verhaltensauffällig/verhaltensgestört sind.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Darstellung der Institution und der Klientel
- Struktur des Kinderhauses
- Pädagogik des Kinderhauses
- Das Montessori-Material
- Der Garten
- Die Klientel
- Darstellung der eigenen Tätigkeit
- Reflexion der eigenen Tätigkeit
- Einarbeitungsphase
- Probleme und Schwierigkeiten
- Auseinandersetzung mit den Integrativkindern
- Reflexion
- Die Montessori-Pädagogik in der modernen Gesellschaft aus der Sicht des Situationsansatzes
- Die Gesellschaft
- Kindheit
- Kindheit in der modernen Gesellschaft
- Anforderungen an den Kindergarten und die Montessori-Pädagogik auf der Grundlage des Situationsansatzes
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Praktikumsbericht bietet einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Autors im Kinderhaus Huckepack e. V. Er beleuchtet die Struktur, die Pädagogik und die Klientel des Kinderhauses, während er gleichzeitig die Erfahrungen und Reflexionen des Autors im Hinblick auf die eigene Tätigkeit beleuchtet. Der Bericht analysiert die Montessori-Pädagogik im Kontext der modernen Gesellschaft und setzt sie in Bezug zum Situationsansatz.
- Praktische Erfahrungen in einem integrativen Kindergarten
- Analyse der Montessori-Pädagogik und ihrer Umsetzung in der Praxis
- Reflexion der eigenen Tätigkeit und der Herausforderungen im Umgang mit unterschiedlichen Kindern
- Einordnung der Montessori-Pädagogik in den Kontext der modernen Gesellschaft
- Verknüpfung der Montessori-Pädagogik mit dem Situationsansatz
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung erläutert die Motivation des Autors, ein FSJ in einem Kindergarten zu absolvieren und den Fokus auf die Arbeit mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Das erste Kapitel stellt das Kinderhaus Huckepack e. V. vor, inklusive seiner Struktur, der Montessori-Pädagogik und dem Klientel. Es werden die Grundsätze der Montessori-Pädagogik erläutert, das Montessori-Material wird vorgestellt und der Ansatz des nichtdirektiven Umgangs mit den Kindern wird hervorgehoben.
Das zweite Kapitel fokussiert auf die eigene Tätigkeit des Autors im Kinderhaus. Das dritte Kapitel reflektiert diese Tätigkeit im Hinblick auf die Einarbeitungsphase, Probleme und Schwierigkeiten, die Auseinandersetzung mit integrativ betreuten Kindern und die allgemeine Reflexion der eigenen Erfahrungen.
Schlüsselwörter
Montessori-Pädagogik, integrativer Kindergarten, Kinderhaus, Praktikum, Reflexion, Situationsansatz, nondirektiver Umgang, Montessori-Material, Entwicklung, Förderung, Eigeninitiative, Kinder mit besonderen Bedürfnissen, Gesellschaft, Kindheit, moderne Gesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel des Kinderhauses Huckepack e. V. im Kontext der Montessori-Pädagogik?
Das Kinderhaus verfolgt einen integrativen Ansatz, bei dem Kinder mit und ohne besonderen Förderbedarf gemeinsam nach den Prinzipien von Maria Montessori betreut werden. Ziel ist die Förderung der Eigeninitiative und die individuelle Entwicklung jedes Kindes.
Welche Rolle spielt das Montessori-Material in der Einrichtung?
Das Material dient als Schlüssel zur Welt. Es ist so konzipiert, dass es den Kindern ermöglicht, abstrakte Zusammenhänge durch haptische Erfahrungen zu begreifen und Fehler selbstständig zu korrigieren.
Was versteht man unter dem "nondirektiven Umgang"?
In der Montessori-Pädagogik agieren Erzieher eher als Begleiter denn als Lehrer. Sie greifen nicht direktiv in das Spiel oder die Arbeit des Kindes ein, sondern geben Hilfestellung zur Selbsthilfe ("Hilf mir, es selbst zu tun").
Wie wird die Montessori-Pädagogik mit dem Situationsansatz verknüpft?
Der Bericht analysiert, wie die klassischen Montessori-Methoden in der modernen Gesellschaft unter Berücksichtigung der aktuellen Lebensumstände der Kinder (Situationsansatz) angewendet werden können.
Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Arbeit mit Integrativkindern?
Die Reflexion zeigt, dass die Auseinandersetzung mit verhaltensauffälligen oder behinderten Kindern eine hohe Sensibilität und individuelle Anpassung der pädagogischen Angebote erfordert, um Inklusion erfolgreich zu gestalten.
- Quote paper
- Sandra Starke (Author), 2003, Montessori-Pädagogik in einem integrativen Kindergarten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30565