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Herausforderungen und Perspektiven für die Bankfiliale der Zukunft. Ist persönliche Beratung ein Auslaufmodell in der Zeit des Online-Bankings?

Title: Herausforderungen und Perspektiven für die Bankfiliale der Zukunft. Ist persönliche Beratung ein Auslaufmodell in der Zeit des Online-Bankings?

Bachelor Thesis , 2015 , 79 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Bünyamin Akdemir (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Die Aussage „In 20 Jahren gibt es keine Bankfilialen mehr“ wurde das erste Mal vom Wall Street Journal Deutschland getätigt. Wegen der Vermeidung hoher Kosten und aus Sparzielen ziehen klassische Banken einige Maßnahmen wie z.B. Schließung der Filiale oder Umgestaltung des Filialkonzeptes in Betracht, was auf das allmählich steigende Interesse der Bankkunden auf Digitalwelt und Änderung der Bedürfnisse zurückzuführen ist.

Banker äußern sich, dass Deutschland overbanked ist. Deshalb führt dies ihrem Erachten nach zum Verderben der Preise und zur Senkung der Gewinnmargen. Die Banken versuchen die niedrigen Margen durch das vermeintlich lukrative Investmentbanking zu erhöhen. Diese Strategie führte bei vielen Kreditinstituten jedoch lediglich zu einer Erhöhung des Risikos. Das Problem ist nicht die hohe Anzahl der Bankfilialen, sondern vielmehr die zu hohen Renditeerwartungen der Banken.

Die Experten der Unternehmensberatung BCG rechnen in den nächsten Jahren mit der Beschleunigung des Filialsterbens. Sie gehen davon aus, dass sich die Zahl der Zweigstellen bis 2018 von zurzeit rund 36.000 weiter auf 20.000 bis maximal 25.000 vermindern wird oder die Filialen in SB-Stellen umgebaut werden.

Die deutschen Kreditinstitute verfügen weiterhin über ein sehr dichtes Filialnetz. Die Sparkassen haben rund 3800 Kunden pro Filiale, die Volks- und Raiffeisenbanken lediglich 2600 pro Filiale. Das ist kein unerwartetes Ergebnis, weil für diese beiden Institutsgruppen Filiale ein zentraler Ort zur Erbringung ihrer Dienstleistungen und dank der schieren Markenpräsenz die wichtigste Quelle für die Neukundengewinnung und die Bestandskundendurchdringung ist. Dennoch finden diese Filialrollen kaum Berücksichtigung, wenn Standorte beurteilt werden. Der Kostenaspekt ist oft der einzige Ratgeber über die Zukunft eines Standortes.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit

2. Begriffliche Grundlagen der Bankentypen

2.1 Filialbank/Zweigstelle

2.2 Direktbank

3. Die Welt der Bankfilialen

3.1 Historische Entwicklung der Filialbank in Deutschland

3.2 Ursachen für die Filialschließungen

3.3 Erfolgsfaktoren für die Filialen

3.4 Herausforderungen und Konkurrenzen auf dem Finanzmarkt gegen Filialbanken

4. Aktuelle Problem- und Aufgabenstellung der Bankfiliale für die Zukunft

4.1 Abnehmende Bedeutung der Bankfiliale

4.2 Anpassung von Filialkonzepten, Neuorientierung und -gestaltung der Filiale

4.3 Verschiedene Filialkonzepte der Zukunft

4.3.1 Differenzierung des Filialprofils

4.3.1.1 Flagships

4.3.1.2 Full Service

4.3.1.3 Convenience

4.3.1.4 Cashless

4.3.1.5 Service-Standorte

4.3.1.6 Bewertung der einzelnen Formate

4.4 Mischung und Kombinierung der Filial- und Direktbank

4.5 Die Rolle der sozialen Netzwerke als Alternative zur Kommunikation in der Filiale

5. Schlussfolgerungen und Zusammenfassungen

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Bankfiliale im deutschen Bankenmarkt. Ziel ist es zu analysieren, ob die Filiale ein Auslaufmodell darstellt oder durch innovative Konzepte und eine Multikanalstrategie weiterhin eine zentrale Rolle im Privatkundengeschäft einnehmen kann.

  • Wettbewerb zwischen klassischer Filialbank und Direktbank
  • Einfluss von Digitalisierung und Technologie auf das Kundenverhalten
  • Anpassung von Filialkonzepten und Gestaltung zukunftsfähiger Bankmodelle
  • Bedeutung der Multikanalintegration und sozialer Netzwerke

Auszug aus dem Buch

3.1 Historische Entwicklung der Filialbank in Deutschland

Die Boomzeit der klassischen Bankfilialen liegt bereits am Ende der sechziger, am Anfang der siebziger Jahre, als hauptsächlich die großen Unternehmen damit angefangen haben, ihr Zahlungssystem zu verändern. Die Umstellung der direkten Lohnauszahlungen auf Überweisungen hat dazu beigetragen, dass alle Beschäftigten ein Konto bei der Bank brauchten, um das Gehalt erhalten zu können. Neu gegründete Bankfilialen haben vorrangig die Verantwortung übernommen, die regionale Geldversorgung sicherzustellen (vgl. Engstler, 2003, S. 3).

Der Hauptentscheidungsfaktor unter den zahlreichen, neu gegründeten Filialen war vor allem, die örtliche Nähe zum Kunden zu verschaffen und ihr Geschäftsgebiet flächendeckend mit Filialen abzudecken. Gute Erreichbarkeit der Filialbanken haben veranlasst, die Entscheidung der Kunden zugunsten der Banken zu beeinflussen. Das Arbeitsgebiet der Filialbanken war am Anfang der Ära des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in erster Linie auf die Kontoführung, Bargeldversorgung, Abwicklung des neu startenden, beleghaften Zahlungsverkehrs sowie standardisierten Beratungen begrenzt. Außer den optischen Veränderungen entspricht das Grundprinzip von Bankfilialen in den heutigen Zeiten im Wesentlichen dem Grundprinzip der siebziger Jahre (vgl. Haag, 2004, S. 193).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert das „Filialsterben“ in Deutschland, die Konkurrenz durch Direktbanken sowie die veränderten Kundenbedürfnisse durch die Digitalisierung.

2. Begriffliche Grundlagen der Bankentypen: Definition und Vergleich von Filialbanken und Direktbanken als zentrale Vertriebskanäle im Retail Banking.

3. Die Welt der Bankfilialen: Historischer Rückblick auf die Entwicklung der Filialbank in Deutschland und Analyse der Ursachen für aktuelle Filialschließungen sowie relevanter Erfolgsfaktoren.

4. Aktuelle Problem- und Aufgabenstellung der Bankfiliale für die Zukunft: Erörterung der abnehmenden Bedeutung der Filiale und Vorstellung verschiedener Zukunftsmodelle (z.B. Flagships, Multikanalansätze).

5. Schlussfolgerungen und Zusammenfassungen: Resümee darüber, dass die stationäre Filiale kein Auslaufmodell ist, sofern sie sich als Teil einer integrierten Multikanalstrategie neu positioniert.

Schlüsselwörter

Bankfiliale, Direktbank, Retail Banking, Filialsterben, Multikanalmanagement, Digitalisierung, Kundenbetreuung, Filialkonzepte, Finanzmarkt, Bankkunde, Innovationsstrategien, Wettbewerbsfähigkeit, bargeldloser Zahlungsverkehr, Filialnetz, Kundenbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die gegenwärtige Situation und die Zukunftsaussichten von Bankfilialen in Deutschland im Kontext des wachsenden Wettbewerbs durch Direktbanken und die Digitalisierung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Filialen, den Ursachen für Filialschließungen, der Rolle der Digitalisierung sowie neuen, kundenorientierten Multikanalstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin zu klären, ob die klassische Bankfiliale zukünftig überleben kann oder ob sie durch alternative Vertriebskanäle vollständig ersetzt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte wissenschaftliche Arbeit, die aktuelle Studien, Marktanalysen und Fachliteratur auswertet, um Trends im Bankwesen zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung von Bankentypen, einer detaillierten Ursachenanalyse für Filialschließungen und einer Evaluierung verschiedener Filialformate für die Zukunft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Bankfiliale, Direktbank, Multikanalmanagement, Digitalisierung, Kundenbetreuung und Filialkonzepte.

Wie bewerten die Bankmanager in der Arbeit die Zukunft der Filiale?

Die meisten befragten Experten gehen davon aus, dass die Filiale eine wichtige Rolle behalten wird, jedoch eine deutliche Modernisierung und Integration in digitale Prozesse erforderlich ist.

Warum ist das "Hub & Spoke"-Modell relevant für Banken?

Dieses Modell empfiehlt, zentrale Beratungszentren mit Flagship-Stores zu verbinden, während kleinere Filialen nur noch einen begrenzten Serviceumfang anbieten, um Effizienz und Kundennähe zu optimieren.

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Details

Title
Herausforderungen und Perspektiven für die Bankfiliale der Zukunft. Ist persönliche Beratung ein Auslaufmodell in der Zeit des Online-Bankings?
College
Technical University of Darmstadt  (Unternehmensfinanzierung)
Grade
1,7
Author
Bünyamin Akdemir (Author)
Publication Year
2015
Pages
79
Catalog Number
V305773
ISBN (eBook)
9783668039438
ISBN (Book)
9783668039445
Language
German
Tags
Bankfiliale der Zukunft Online-Banking die Beschleunigung des Filialsterbens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bünyamin Akdemir (Author), 2015, Herausforderungen und Perspektiven für die Bankfiliale der Zukunft. Ist persönliche Beratung ein Auslaufmodell in der Zeit des Online-Bankings?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305773
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