Erläutert werden die Grundlagen der internen Unternehmenskommunikation. Dabei findet zunächst eine Einordnung der Unternehmenskommunikation statt. Anschließend werden die Aufgaben und Ziele erläutert und auf Inhalt bzw. einzelne Mittel der top down-, bottom up- und in between-Kommunikation eingegangen. Nach dem ein Überblick über die interne Kommunikation gegeben wurde, wird auf die Chancen und Risiken dieser eingegangen.
Unternehmen und Konzerne müssen Umsätze und Gewinne erwirtschaften, um am freien Markt zu bestehen. Dafür müssen sie ihre eigene Umwelt beobachten und sich als Teil der Gesellschaft profilieren und positionieren. Beide Ziele bedürfen einer internen Organisation und Kommunikation. Der Druck auf Unternehmen und Manager ist in der Vergangenheit immer weiter gewachsen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
Die interne Unternehmenskommuniktion
Aufgaben und Ziele
Arten und Mittel der internen Kommunikation
Vertikale Kommunikation
Horizontale Kommunikation
Chancen der internen Unternehmenskommunikation
Risiken der internen Unternehmenskommunikation
Resümee
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendung der internen Unternehmenskommunikation. Das primäre Ziel ist es, den Begriff einzuordnen, die zentralen Aufgaben zu identifizieren und die damit verbundenen Chancen und Risiken kritisch zu hinterfragen, um die Relevanz einer strategisch geplanten Kommunikation für den Unternehmenserfolg aufzuzeigen.
- Definition und theoretische Einordnung der internen Unternehmenskommunikation
- Analyse der Funktionen und Ziele innerhalb von Wertschöpfungsprozessen
- Vorstellung verschiedener Instrumente der vertikalen und horizontalen Kommunikation
- Diskussion über Chancen wie Mitarbeiterbindung und gesteigerte Effizienz
- Kritische Beleuchtung von Risiken wie Kommunikationsdefiziten und Kostenfaktoren
Auszug aus dem Buch
Chancen der internen Unternehmenskommunikation
Die interne Kommunikation endet zwar bei öffentlichen Stakeholdern, doch sie beginnt bei jedem einzelnen Mitarbeiter und wirkt nach außen. Die genaue Dosierung von Inhalten, die Verbesserung von Kommunikationsprozessen und Nutzung interner Ressourcen sollte grundlegend als Chance wahrgenommen werden. Die Chancenvielfalt ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Im Folgenden sollen einige grundlegende aufgezeigt werden.
In den vergangenen Jahren hat die gefühlte Arbeitsbelastung zugenommen, nicht jedoch der Spaß und das Gefühl eine Erfüllung gefunden zu haben. So zeigt eine, durch die Unternehmensberatung Gallup im Jahr 2014 durchgeführte Studie, dass lediglich 16 Prozent der Beschäftigten eine starke, 67 Prozent eine geringe und 17 Prozent gar keine emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber haben. Eine verstärkte emotionale Ansprache der Mitarbeiter kann jedoch dazu beitragen die Zufriedenheit und Identifikation mit dem Arbeitgeber zu steigern. Sie zeigt zudem, dass durch interne Kommunikation beispielsweise die Krankenquote gesenkt werden kann umso unmittelbare Abwesenheitskosten zu senken (vgl. Gallup GmbH, 2014, S. 10).
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort: Einleitung in die Thematik vor dem Hintergrund wachsenden Wettbewerbsdrucks und der Notwendigkeit einer effektiven Mitarbeiterkommunikation zur Zielerreichung.
Zielsetzung und Aufbau der Arbeit: Darlegung der Forschungsabsicht, den Begriff der internen Kommunikation zu definieren, Mittel zu evaluieren und Chancen sowie Risiken zu analysieren.
Die interne Unternehmenskommuniktion: Theoretische Definition der internen Kommunikation als Teil der Corporate Identity und Prozess zur Koordination sowie Beziehungsbildung.
Aufgaben und Ziele: Beschreibung der zentralen Ziele wie Mitarbeiteridentifikation, Förderung der Eigeninitiative und Steigerung der Arbeitsmoral zur Mehrwertgenerierung.
Arten und Mittel der internen Kommunikation: Differenzierung zwischen vertikaler (top-down, bottom-up) und horizontaler Kommunikation sowie deren spezifische Instrumente.
Chancen der internen Unternehmenskommunikation: Untersuchung positiver Effekte wie erhöhte emotionale Bindung, Fachkräftebindung und Prozessoptimierung.
Risiken der internen Unternehmenskommunikation: Analyse von Gefahren wie Sprachbarrieren, Kommunikationsdefiziten als Kostenfaktor und dem Phänomen der Reaktanz.
Resümee: Zusammenfassende Bewertung, dass interne Kommunikation ein prozessgesteuertes Managementwerkzeug ist, das bei korrekter Umsetzung maßgeblich zum Unternehmenserfolg beiträgt.
Schlüsselwörter
Interne Unternehmenskommunikation, Mitarbeiterbindung, Corporate Identity, Kommunikationsmanagement, Change-Management, Wertschöpfungsprozess, Führungskompetenz, Abwärtskommunikation, Horizontale Kommunikation, Mitarbeiterbefragung, Unternehmenserfolg, emotionale Bindung, Unternehmenskultur, Transparenz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der internen Unternehmenskommunikation und ihrer Rolle als Werkzeug zur zielgerichteten Führung von Mitarbeitern.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen umfassen die Definition der internen Kommunikation, ihre Aufgaben, verschiedene Kommunikationsmittel sowie die Chancen und Risiken für Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die interne Unternehmenskommunikation als strategischen Prozess einzuordnen und zu beantworten, ob sie als wirksames Instrument zur Erreichung gemeinsamer Ziele dienen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen, Studien und Konzepte zum Thema Unternehmenskommunikation.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil erörtert die theoretischen Grundlagen, die verschiedenen Arten (vertikal/horizontal) der Kommunikation sowie die spezifischen Chancen und die kritischen Risiken der Umsetzung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mitarbeiterbindung, Kommunikationsmanagement, Unternehmenserfolg und Prozessoptimierung geprägt.
Warum ist eine interne Bedarfsanalyse für die Kommunikation so wichtig?
Ohne eine angemessene Bedarfsanalyse besteht das Risiko, die falschen Kommunikationsmittel oder -inhalte zu wählen, was zu ineffektiven Prozessen und wirtschaftlichem Schaden führen kann.
Was besagt das Phänomen der Reaktanz im Kontext der Kommunikation?
Reaktanz beschreibt die Abwehrhaltung von Mitarbeitern, wenn sie sich durch zu viele Informationen in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen, was dazu führen kann, dass Botschaften bewusst abgelehnt werden.
- Citation du texte
- Franz Hermann (Auteur), 2015, Chancen und Risiken der internen Unternehmenskommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305806