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Geschäftsprozess Personalbeschaffung. Modellierung und Vergleich mit den Methoden BPMN und EPK

Title: Geschäftsprozess Personalbeschaffung. Modellierung und Vergleich mit den Methoden BPMN und EPK

Research Paper (undergraduate) , 2015 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Isabelle Pipahl (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Damit Unternehmen wirtschaftlich arbeiten und Erfolge erzielen können, ist es notwendig, dass einzelne Arbeitsabläufe entlang eines geregelten Prozesses koordiniert werden können. Nur so kann das Ziel der Unternehmung, nämlich „Leistungen zu erzeugen, welche die Bedürfnisse [...] der Kunden befriedigen und [...] den wirtschaftlichen Erfolg sichert“ erreicht werden. Der allgemein gehaltene Begriff Prozess beschreibt dabei „ein durch ein Ereignis ausgelösten Ablauf von Aktivitäten, der zu einem Endzustand führt.“ Bei dieser Definition werden u.a. Ziel, Ergebnisse und Empfänger der Ergebnisse offen gelassen.

Der Unterschied zu einem Geschäftsprozess liegt darin, dass diese darauf ausgerichtet sind, die von Kunden erwarteten Leistungen zu erfüllen und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Um Prozesse zu definieren, aber auch um bestehende Prozesse zu dokumentieren, wird die Geschäftsprozessmodellierung (GPM) angewendet. Sie dient der Bestandsaufnahme der Geschäftsprozesse und damit verbunden der Erkennung und Beseitigung von Schwachstellen.

Es gibt unterschiedliche Methoden zur GPM, u.a. die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPKs) und das Business Process Model & Notation (BPMN). Die GPM ist eine abstrakte, meist grafische Darstellungsform von Geschäftsprozessen, für die, je nach Modellierungsmethode, unterschiedlich festgelegte Notationen verwendet werden.

Ziel dieses Assignments ist es, die Unterschiede der Geschäftsprozessmodellierungs-Modelle EPK und BPMN herauszuarbeiten, darzustellen und kritisch zu bewerten. Damit können Vor- und Nachteile der jeweiligen Modelle aufgezeigt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Kapitel II dieses Assignments Grundlagen der Geschäftsprozessmodellierung aufgezeigt und anschließend die Elemente und Vorgehensweisen der Modelle EPK und BPMN dargestellt und erläutert. Im Kapitel III folgen die EPK- und BPMN-Modellierungen des Geschäftsprozesses Personalbeschaffung und der anschließende Vergleich der Modelle.

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Grundlagen

1. Business Process Model& Notification (BPMN)

1.1 Ziele der BPMN

1.2 Die Notationen der BPMN

1.2.1 Flussobjekte

1.2.2 Verbindende Objekte

1.2.3 Artefakte

1.2.4 Teilnehmer

1.2.5 Daten

2. Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK)

2.1 Hintergründe der EPK

2.2 Die Notationen der EPK

2.2.1 Ereignisse

2.2.2 Funktionen

2.2.3 Organisationseinheiten

2.2.4 Informationsobjekte

2.2.5 Operatoren und Kontrollfluss

III. BPMN-/EPK-Modellierung des Geschäftsprozesses Personalbeschaffung

1. BPMN-Modellierung Geschäftsprozess Personalbeschaffung

2. EPK-Modellierung Geschäftsprozess Personalbeschaffung

3. Vergleich beider Modelle

IV. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Ziel dieses Assignments ist es, die Unterschiede der Geschäftsprozessmodellierungs-Modelle EPK und BPMN herauszuarbeiten, gegenüberzustellen und kritisch zu bewerten, um deren spezifische Vor- und Nachteile zu identifizieren.

  • Grundlagen und Definition der Geschäftsprozessmodellierung (GPM)
  • Detaillierte Analyse der Notationen von BPMN 2.0 und EPK
  • Praktische Anwendung beider Modellierungsmethoden am Prozess "Personalbeschaffung"
  • Subjektiver und systematischer Vergleich hinsichtlich Ausdrucksstärke und Übersichtlichkeit
  • Diskussion über Eignung, Anwendungsbereiche und zukünftige Entwicklung der Methoden

Auszug aus dem Buch

3. Vergleich beider Modelle

In diesem Kapitel sollen die beiden Modellierungsmethoden BPMN 2.0 und EPK anhand verschiedener Parameter miteinander verglichen werden. Diese Bewertung erfolgt zunächst auf einer rein subjektiven Ebene.

Die Notationen der beiden Modelle sind im Grunde ähnlich, beide lassen sich in Ereignisse, Funktonen und Konnektoren einteilen. Dennoch ist hier festzustellen, dass die Modellierungsmöglichkeiten bei der BPMN vielfältiger sind und die Modellierung dadurch detaillierter und ausdrucksstärker vorgenommen werden kann. Dazu zählt bspw. die Aufteilung in Start-, Zwischen- und Endereignisse, aber auch deren Untergliederung in insgesamt 63¹³ verschiedene Ereignisse. In Tabelle 6 ist entsprechend nur ein Bruchteil der möglichen Ereignisse dargestellt. Was zum einen ein Vorteil für die Ausdrucksstärke der BPMN bedeutet, hat auf der anderen Seite einen hohen Schulungsaufwand zur Folge, um mit allen Elementen der BPMN korrekt, detailliert und trotzdem kompakt einen Prozess modellieren zu können. Die EPK auf der anderen Seite besitzt eine überschaubare Anzahl von Notationen (siehe Anhang 1), die eine leicht verständlich und auch vergleichsweise leicht zu modellieren sind.

Vergleicht man jedoch die beiden Modelle des Geschäftsprozesses Personalbeschaffung in Anhang 3 und 4, stellt man auch schnell fest, dass die Darstellung mittels BPMN 2.0 kompakter und übersichtlicher ist. Während für die Modellierung mit BPMN 2.0 nur 42 Symbole (ohne Sequenz- oder Nachrichtenflüsse) verwendet wurden, besteht das Modell mit EPK aus insgesamt 53 Symbolen (auch hier ohne Kontrollflüsse). Das liegt zum einen daran, dass bei der BPMN nicht zwangsläufig nach jeder Funktion/Aktivität ein Ereignis folgen muss und zum anderen durch die Darstellung bzw. Trennung der Verantwortlichkeiten mit Hilfe von Pools und Lanes. Diese stellen die Verantwortlichkeiten im Prozess übersichtlicher dar als die Organisationseinheiten bei den EPK.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung der Geschäftsprozessmodellierung (GPM) für Unternehmen und definiert die Zielsetzung des Assignments, die Unterschiede zwischen den Modellen EPK und BPMN kritisch zu beleuchten.

II. Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Einführung in die BPMN 2.0 und die EPK, wobei insbesondere die jeweiligen Basiselemente und deren Notationen detailliert beschrieben werden.

III. BPMN-/EPK-Modellierung des Geschäftsprozesses Personalbeschaffung: Dieser Teil dokumentiert die praktische Anwendung beider Modellierungsmethoden anhand des spezifischen Geschäftsprozesses der Personalbeschaffung und vergleicht anschließend beide Modelle miteinander.

IV. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Ergebnisse der Gegenüberstellung und kommt zu dem Schluss, dass die Wahl der Modellierungsmethode von den Anforderungen an Detaillierungsgrad, Schulungsaufwand und Anwenderkreis abhängt.

Schlüsselwörter

Geschäftsprozessmodellierung, GPM, BPMN, EPK, Prozessmodellierung, Personalbeschaffung, Geschäftsprozess, Notationen, Prozessmanagement, Modellvergleich, IT-Systeme, Prozessdokumentation, Modellierungsmethoden

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit behandelt die vergleichende Analyse zweier gängiger Methoden zur Geschäftsprozessmodellierung: BPMN 2.0 und EPK.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Modellierungssprachen, deren grafische Notationen sowie deren praktische Anwendung auf einen realen Geschäftsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Vor- und Nachteile von BPMN und EPK herauszuarbeiten, um Entscheidungshilfen für deren Einsatz in der Unternehmenspraxis zu bieten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit nutzt die literaturgestützte Erarbeitung theoretischer Grundlagen sowie eine anwendungsorientierte, vergleichende Fallstudienmethodik am Beispiel der Personalbeschaffung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Notationen beider Methoden detailliert definiert, danach wird der Prozess "Personalbeschaffung" modelliert und anschließend werden die Modelle hinsichtlich Komplexität und Übersichtlichkeit verglichen.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Geschäftsprozessmodellierung, BPMN, EPK, Prozessmanagement und Modellvergleich.

Warum wird der Prozess Personalbeschaffung als Fallbeispiel gewählt?

Dieser Prozess eignet sich hervorragend als Beispiel, da er sowohl administrative Aufgaben als auch klare Verantwortlichkeiten beinhaltet, die sich mit BPMN und EPK unterschiedlich gut abbilden lassen.

Welche Rolle spielt der Schulungsaufwand laut der Autorin?

Der Schulungsaufwand wird als entscheidendes Kriterium angeführt: Während EPK durch Einfachheit punktet, erfordert die mächtigere BPMN ein höheres Vorwissen der Anwender.

Welche mittelfristige Empfehlung spricht die Arbeit aus?

Es wird eine parallele Verwendung beider Modelle empfohlen, da EPK ihre Stärken in der intuitiven Darstellung hat, während BPMN für komplexe, ausführbare Prozesse überlegen ist.

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Details

Title
Geschäftsprozess Personalbeschaffung. Modellierung und Vergleich mit den Methoden BPMN und EPK
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Course
Geschäftsprozessmanagement
Grade
1,7
Author
Isabelle Pipahl (Author)
Publication Year
2015
Pages
27
Catalog Number
V305958
ISBN (eBook)
9783668041356
ISBN (Book)
9783668041363
Language
German
Tags
geschäftsprozess personalbeschaffung modellierung vergleich methoden bpmn
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabelle Pipahl (Author), 2015, Geschäftsprozess Personalbeschaffung. Modellierung und Vergleich mit den Methoden BPMN und EPK, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305958
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