Frankfurts architektonisches Verbindungselement zwischen Stadt und Messe. Oswald Mathias Ungers und die Metapher des Torhauses


Essay, 2015
27 Seiten
Mascha Ber (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Das Torhaus im Messekomplex

2 Die Stadt in der Stadt
2.1 Die bauliche Komposition des Torhauses
2.2 Die morphologische Stadtmetapher

3 Die Metapher des Torhauses

4 Literaturverzeichnis

5 Internetverzeichnis

6 Abbildungsverzeichnis

1 Das Torhaus im Messekomplex

Das von seinem Architekten Oswald Mathias Ungers so bezeichnete Torhaus in Frankfurt am Main teilt das Messegelände in ein östliches und ein westliches Areal (Abb. 1). Das Hochhaus soll durch seine scheinbare, breite Gebäudeöffnung gedanklich mit einem selbstständigen Torbau mit Durchgang verknüpft werden. Die assoziierte Funktion des Portals wird baulich realiter in der untersten Gebäudeebene ausgeführt, welche das Verbindungselement zwischen der Messe und der Stadt Frankfurt durch das Schienennetz und das Verbindungselement zwischen den beiden Messeteilen durch Überquerungsbrücken darstellt.

Die Erbauung erfolgte 1983 bis 1984 innerhalb eines schon bestehenden Messekomplexes.[1] Zeitgleich wurde vom Architekten als weiterer Bestandteil der Messe die Galleria erbaut, die mit ihrem gläsernen, tonnengewölbtem Dach Platz für Präsentationen, Sonderausstellungen und Events bietet. Im Torhaus sind die Verwaltung der Messe und das Servicezentrum untergebracht. Es ist somit die zentrale Anlaufstelle für Aussteller und Besucher.[2] Das Hochhaus verteilt dreißig Geschosse auf hundertsiebzehn Metern Höhe. Die Maße der Galleria können als etwas kleineres, horizontales Pendent zum vertikal ausgerichteten Gebäude verstanden werden. So erstreckt sie sich über eine Länge von hundert Metern und eine Höhe von dreißig Metern. Im Längsschnitt ist der Bau in acht gleich große Segmente unterteilt. Das Torhaus hingegen gliedert sich in drei unterschiedliche Gebäudesegmente, die ineinander verschachtelt zu sein scheinen (Abb. 2). Alle diese Gebäudeteile werden durch eine an der Außenfassade leicht ablesbare quadratische Rasterunterteilung charakterisiert. Diesem strengen geometrischen Gestaltungsraster scheint sich allerdings die gekrümmte „Hypotenuse“ des im Grundriss orthogonal dreieckigen Flachbaus des unteren Torhausgebäudeteils nicht anzupassen. Die daraus entstehende konkave Gebäudeseite folgt den Schienenlinien. Somit scheint der untere Teil des Torhauses eingeschrieben in die Zusammenführung verschiedener infrastruktureller Wege inmitten eines schon vorher bebauten Geländes. Die „Katheten“ des dreieckigen Grundrisses dieses Bauteils messen eine Länge von neunzig Metern und siebzig Metern. Der in die Ecke der infrastrukturellen Zusammenführung platzierte zweite Gebäudeteil hat einen rechteckigen Grundriss mit den Maßen fünfundvierzig zu einundzwanzig Metern. Der dritte, wiederum im Grundriss rechteckige Gebäudeteil scheint zentral in das zweite Bauteil eingefügt zu sein. Er misst neunundzwanzig zu sieben Metern. Dabei beträgt die Differenz der jeweiligen Gebäudeteillängen zueinander stets ungefähr dasselbe. So ist beim Torhaus genauso wie bei der Galleria von einem harmonisch geplanten Gestaltungsverhältnis auszugehen.

Die fünfhundertachtundsiebzigtausend Quadratmeter große Grundfläche der Messe umfasst elf Hallen. In jeder Himmelsrichtung ist das Areal durch ein größeres Tor betretbar. Das Torhaus befindet sich mittig zwischen dem nördlichen und südlichen Tor und bietet den Eintritt zum Messegelände durch die S-Bahnanbindung. Die Galleria befindet sich westlich vom Torhaus zwischen der Halle Neun und Acht. Von der Galleria aus scheinen alle weiteren Hallen durch Gebäudetrakte miteinander verbunden. Jedoch führt der verglaste Verbindungsgang zur östlichen Zone nicht durch das assoziierte „Tor“ des Torhauses hindurch, sondern seitlich durch den unteren Flachbau des Bauwerkes. In der westlichen Zone befinden sich die Agora, die Festhalle und der Messeturm. All diese urban erscheinenden Elemente suggerieren dem Ausstellungsareal einen Stadtcharakter. Dementsprechend scheint der Messeturm angrenzend vor der vermeintlichen „Stadtmauer“ zu stehen. Gleich daneben befindet sich der ursprüngliche Haupteingang zur Messe. Dieser ist zur Frankfurter Innenstadt ausgerichtet und ist für Besucher mit der U-Bahn erreichbar. Demzufolge ist das Torhaus nicht als ein „wirklich“ gebautes Stadttor zur Messestadt zu verstehen, sondern als ein metaphorisches Zeichen.

Zudem bindet dieses metaphorische Zeichen die Messe an die Stadt Frankfurt durch ein „medial wirksames, von einem latenten Historismus unterstütztes Bild“.[3] André Bideau nähert sich in seiner Monographie Architektur und symbolisches Kapital der mimetischen Räumlichkeit des Messeareals jedoch primär nicht auf der stadträumlichen Maßstabsebene, sondern über die Analyse und Interpretation von einzelnen Gebäuden, die seiner Ansicht nach ein „Gesamtkunstwerk“ im hyperspace bilden, einem von Fredric Jameson bemühten Begriff zum Begreifen eines postmodernen Raumzustandes einer architektonischen Transformationen des Kapitalismus, die das Individuum aus seiner gewohnten urbanen Umgebung „entortet“.[4] Durch die Durchmischung unterschiedlicher, aber für den Betrachter bekannter Baustile und architektonischer Fragmente entsteht ein neuer Raum, dessen kulturelle Interpretation dem Betrachter aus einem anderen Kontext vertraut ist.[5]

Im Weiteren sollen die theoretischen Werke des Architekten selbst betrachtet werden. In Ausstellungen, Katalogen und Schriften stellte er die Grundsätze seines Werkes dar, das bei zunehmender Formstrenge und Abstraktion enge Beziehungen zur klassischen Architekturgeschichte aufrecht erhielt.[6] So erscheint Geschichte bei Ungers literarischem und gebautem Œuvre als ein überliefertes Repertoire an Formideen, das geprüft, analysiert, variiert und neu zusammengesetzt werden kann. Dieses Konzept der Transformation soll insbesondere an einem seiner früheren Werke, der Morphologie, aufgezeigt werden.[7] Besonders präsent auf dem Titelbild ist ein Foto von einem geöffneten Auge. Das „Sehen“ ist hier also die treibende Kraft. Aus der mimetischen Wahrnehmung soll demzufolge ein neuer Architekturprozess gebildet werden.

2 Die Stadt in der Stadt

Im „postmodern hyperspace“ verschmilzt die abgebildete mit der materiellen Welt. Die ästhetische und baukulturelle Wendung zu traditionalistischen Vorbildern führe nach Jameson zu einer tendenziell fragmentierten räumlichen Erfahrung, da der Betrachter sich selbst neu „lokalisieren“ müsse.[8] Analog dazu lokalisiert das Torhaus durch den Verweis auf das historische Element des Stadttores den Betrachter neu. Demnach wäre die Messe als eine Stadt innerhalb der eigentlichen Frankfurter Stadt zu begreifen.[9] Dennoch verweist der Messekomplex nur auf das zeichenhafte Bild einer Stadt, ohne sie wirklich in ihrer soziopolitischen Funktion zu imitieren. Die Messe kann also als eine Analogie zur real existierenden Stadt verstanden werden.

Um diesen mimetischen Gedanken Ungers anhand des Beispiels des Torhauses näher zu erläutern, wird das Gebäude im Weiteren in seiner äußeren Komposition und seinem Verhältnis zur „Stadt in der Stadt“ analysiert. Die Basis für die architektonische Gestaltung bilden dabei die theoretischen Konzeptionspunkte von Ungers Morphologie, die die architektonische Gestaltung städtischer Mimesis nachvollziehbar machen sollen.

So versteht Ungers unter einer Analogie ähnliche Strukturen, die in einen Zusammenhang gestellt werden.[10] Auch wenn auf den ersten Blick das Skelett eines Flugsauriers nicht viel gemeinsam hat mit einer Stadtstruktur, lässt sich auf dem hier von Ungers gewähltem Entwurf eine formale Gleichartigkeit erkennen (Abb. 3). Die Begriffe Articulation und Verknüpfung verweisen auf das Konzept der Aneinanderreihung von langen, sich vom Zentrum ausbreitenden „Gliedern“. Die Gliedmaßen unseres Frankfurter Stadtbeispiels sind die Verkehrslinien für Auto, Bahn und Fußgänger. Man könnte sich auch vorstellen, dass in einer weiteren Ausarbeitung des Stadtentwurfes auf Ungers morphologischem Bildpaar die Kontenpunkte der einzelnen „Stadtgelenke“ zusammenwachsen wie Knorpel, ähnlich den sich kreuzenden überbauten Verbindungsgängen für Fußgänger und den Straßenkreisverkehren auf dem Messegelände. Zwischen dem abstrakten Verkehrsplan der stadtähnlichen Messe und dem Skelett eines Flugtieres besteht demgemäß eine Gleichheit von Verhältnissen.

2.1 Die bauliche Komposition des Torhauses

Das Gebäude fügt sich aus drei miteinander verbundenen Bauteilen zusammen (Abb. 4). Es besteht aus einem sechsgeschossigen Sockel aus dem ein roter Steinturm erwächst, aus dessen Mitte wiederum ein spiegelverglaster Turm ragt. Der Steinturm hat an den kürzeren Querseiten und im unteren Segment der Längsseiten Öffnungen, an welchen das Glasgebäude hervorsticht, was wiederum den Torcharakter des quasi vor dem Eingang zur Stadt stehenden Hauses unterstreicht. Die Öffnungen an den Seiten reichen bis zur Höhe der unteren mittleren Öffnung an den Fassadenlängsseiten, so dass der Glasgebäudeteil, wie ein in das steinverkleidete Bausegment eingeschobener Riegel erscheint.

Insgesamt wurden für die Fassade des Stahlbetonbaus drei verschiedene Materialien verwendet: roter Stein, verspiegeltes und nicht verspiegeltes Glas und durchlöchertes Metall.[11] Dabei werden alle drei Materialien nur in der Sockelzone gemeinsam verwendet. Die geraden Seiten sind mit der vorgehängten Betonwerksteinfassade verkleidet. Die konkave Fassadenseite ist hingegen spiegelverglast.[12] Und an den Ecken der geraden Gebäudeseiten scheint sich ein mit Metall verkleideter würfelförmiger Gebäudeteil zu separieren. Der zweite Baukörper scheint ganz aus Stein zu bestehen. In den untersten acht Geschossen ist dieser mittig durch eine große quadratische Öffnung durchbrochen. Durch die Öffnung ist ein innerer, spiegelverglaster Bauteil zu sehen, der aus dem äußeren hinauswächst und etwa das Doppelte von dessen Höhe erreicht.

Auch wo die Gebäudeteile mit Steintafeln und nicht mit Glasvorhängen verkleidet sind, bleibt deutlich, dass es sich um zentimeterdünne Furniere hinterlüfteter Fassaden handelt. Sie tragen nicht, nicht einmal sich selbst. Allerdings mag ihre optische Funktion wohl auch nicht allein in der Vortäuschung einer steinernen Schwere liegen. Das quadratische Element strukturiert die Gesamtkomposition bis hin zu jeder einzelnen Steinplatte. Dabei entsprechen vier quadratische Steinplatten einem Fensterquadrat. Innerhalb der steinverkleideten Gebäudeteile sind die quadratischen Fassadenöffnungen für die Fenster horizontal und vertikal gleichförmig orthogonal wie ein Raster angeordnet. Seitlich beträgt der Abstand zu den Fensteröffnungen stets zwei Steinplatten – nur an der linken südlichen Fassade des Sockelbaus misst der Abstand vier Steinplatten, so dass die Wand nicht mit einer Fensterachse abschließt. Der Abstand der Fensterreihen im Sockelbau beträgt drei Steinplatten. Im torähnlichen Gebäudeteil verringert sich der Abstand um eine Steinplatte, so dass in der Fassadengestaltung beider Bausegmente ein rhythmischer Wechsel entsteht. Die Längsseiten des „Torsegmentes“ sind somit gleichmäßig im Abstand von jeweils zwei Steinplatten komponiert. An den kürzeren Querseiten befinden sich nur Fensteröffnungen unterhalb des Gebäudeeinschnittes. Der Bau scheint bis zu seiner mittleren Höhe um ein Drittel seiner Gebäudebreite eingeschnitten zu sein. Die Aussparung ist wiederum mittig platziert. Da der eingeschobene gläserne Bauriegel in seiner Länge kleiner ist als sein umfassendes Gebäudeelement, kann man in den Einschnitt hineinschauen. Der Abstand beträgt zur südlichen Seite zehn Steinplatten. Auf der nördlichen Seite beträgt der Abstand acht Steinplatten, welches dieselbe Anzahl an Platten für die Breite des Einschnittes ist. Insofern ist an dieser Stelle eine Verschiebung von der zentralen Mittelachse des Torsegmentes nach Westen zur Schienenzusammenführung zu sehen. Die Verschiebung lässt sich einerseits aus der ungeraden Anzahl der modularen Steinquadrate der Torgebäudebreite erklären. Andererseits ist der torähnliche Gebäudeteil insgesamt auf dem Sockelsegment in Richtung der Schienenzusammenführung hin versetzt. Das symbolische Tor befindet sich demnach inmitten der verkehrsbedingten Verknüpfung. Der Baueinschnitt, der den steinernen Gebäudeteil signitiv zu beiden Straßenseiten hin als Tor charakterisiert, wird durch zwei Fensterreihen akzentuiert, dessen Abstand zueinander diesmal vier Steinplatten bemisst. Folglich sind die verschiedenen Fassadenseiten des Torhauses unterschiedlich rhythmisiert, wobei das Grundmodul des Quadrates die Strukturierung vorzugeben scheint. Dabei sind die jeweils gegenüberliegenden Gebäudeseiten gleich gestaltet.

Eine ähnliche Vielzahl an Anordnungsmöglichkeiten findet sich auch in der gläsernen Fassadengestaltung. Die in die Steinfassade eingelassenen Fenster sind grundsätzlich nicht verspiegelt und erlauben teilweise bei näherer Betrachtung sogar einen Einblick in die dahinter liegenden Büroräume. Durch den Sockelbereich werden zwei hauptsächlich spiegelverglaste Fußgängerverbindungen hindurchgeführt, die als horizontale Glasröhren nach außen in Erscheinung treten und die Bahnlinien zu beiden Seiten des Sockelbauwerks überbrücken. Die Höhe und Breite der Verbindungsgänge beträgt jeweils sechs Glasquadrate, wobei die mittleren beiden Glasquadrate nicht verspiegelt sind und den vorbeilaufenden Fußgängern einen Ein- beziehungsweise Ausblick gewähren. Die gläsernen Quadrate haben dieselbe modulare Größe wie die steinernen Quadrate. Dank dieses Umstands bildet die horizontale Fassadengestaltung auch über Eck ein stets einheitliches Konzept, obwohl die Materialität und das kunstvolle Arrangement der modularen Quadrate variieren können. So wechselt sich an der größtenteils verspiegelten konkaven Glasfassade im Sockelsegment ein durchgehendes Fensterband in den Ausmaßen von einem modularen Quadrat mit zwei durchgehenden Fensterbänden in den Ausmaßen von vier modularen Quadraten ab (Abb. 5). Dabei ist das untere Fensterband der beiden Fensterreihen in den Ausmaßen von jeweils einem Fensterquadrat nicht verspiegelt. Erneut wird ein Einblick in die räumliche Aufteilung der Büros gewährt. Die verspiegelten Fensterflächen verweisen auf ihre unmittelbare äußere Umgebung zurück. Den Abschluss bildet ein „einmoduliges“ Fensterband. Funktional dienen diese schmäleren Fensterreihen der optischen Erkennbarkeit der Geschossunterteilung.

[...]


[1] Zur baulichen und sozialökonomischen Geschichte der Frankfurter Messe vgl. Johannes Fried (Hg.): Die Frankfurter Messe. 750 Jahre Messen in Frankfurt, Frankfurt am Main 1991. Und vgl. Rainer Koch (Hg.): Brücke zwischen den Völkern. Zur Geschichte der Frankfurter Messe, Frankfurt am Main 1991.

[2] Zum baulich-funktionalen Kontext des Messekomplexes vgl. die Unternehmenswebseite der Messe Frankfurt: http://www.messefrankfurt.com/frankfurt/de/messe/willkommen.html (30.03.2015).

[3] Bideau, André: Architektur und symbolisches Kapital. Bildererzählungen und Identitätsproduktion bei O. M. Ungers, Berlin 2011, S. 125.

[4] Ebd., S. 122f.

[5] Zur postmodernen Stadtentwicklung vgl. Ludger Basten: Postmoderner Urbanismus. Gestaltung in der städtischen Peripherie, Münster 2005. Zum Studieren der Geschichte für eine architektonische Typenbildung vgl. Philip Steadman: The Evolution of Designs. Biological analogy in architecture and the applied arts, London / New York 1979, S. 137-168.

[6] Oswald Mathias Ungers wurde 1926 in der Nähe von Köln geboren und 2007 ist er auch in Köln gestorben. 1947 begann er ein Architekturstudium in Karlsruhe. Er studierte also in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Krieg, in der die neue Stadtplanung sich in den alten Bestand integrieren musste und auch gleichzeitig neu interpretiert werden konnte. Einen Anstoß zu diesem neuen Denken über die Stadt und die Möglichkeiten des Entwerfens gab Ungers nicht nur in seinen Bauwerken, sondern auch in zahlreichen Publikationen. Zur denkerischen Entwicklung Ungers‘ vgl. Jasper Cepl: Oswald Mathias Ungers. Eine intellektuelle Biographie, Köln 2007. Einen umfassenden Band zum Leben und Werk des Architekten liefert Andres Lepik (Hg.): O. M. Ungers. Kosmos der Architektur, Ostfildern 2006. Vgl. auch Anja Sieber-Albers und Martin Kieren (Hg.): Sichtweisen. Betrachtungen zum Werk von O. M. Ungers, Köln 1999. Zu Ungers architektonischem Erkennen und Urteilen vgl. Oswald Mathias Ungers: 10 Kapitel über Architektur, Köln 1999. Und vgl. Oswald Mathias Ungers: Die Thematisierung der Architektur, Stuttgart 1983.

[7] Ungers, Oswald Mathias: Morphologie. City Metaphors, Köln 1982.

[8] Jameson, Fredric: Postmodernism. Or, the Cultural Logic of Late Capitalism, Durham 1991, S. 107ff.

[9] Die Geschichte wird durch ihre interpretative Wahrnehmung des Architekturbetrachters geistig angeeignet. Zur spannungsvollen Metapher des Hauses innerhalb eines Hauses, dem zeitgleich von Ungers geplanten Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main, vgl. Arne Winkelmann (Hg.): Das Haus im Haus. Zur Wirkungsgeschichte einer Entwurfsidee, Heidelberg 2008.

[10] Ungers 1982 (Anm. 7), S. 12.

[11] Die Fassadenmaterialien werden teilweise direkt auf die Außenflächen der Betonplatten angebracht. Die verwendete Materialität soll einen Bezug zu bestehenden Bauten der Messe und der Innenstadt Frankfurts herstellen. Dementsprechend gleicht sich die Steinfassade an den roten Mainsandstein an der Festhalle von Friedrich von Thiersch an.

[12] Pelissier, Alain: O. M. Ungers. La nouvelle abstraction. In: Techniques et Architecture, 360 (1985), S. 70-78, hier S. 73.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Frankfurts architektonisches Verbindungselement zwischen Stadt und Messe. Oswald Mathias Ungers und die Metapher des Torhauses
Autor
Jahr
2015
Seiten
27
Katalognummer
V306116
ISBN (eBook)
9783668042919
ISBN (Buch)
9783668042926
Dateigröße
4527 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Oswald Mathias Ungers, Torhaus, Frankfurt am Main, Architektur
Arbeit zitieren
Mascha Ber (Autor), 2015, Frankfurts architektonisches Verbindungselement zwischen Stadt und Messe. Oswald Mathias Ungers und die Metapher des Torhauses, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306116

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Frankfurts architektonisches Verbindungselement zwischen Stadt und Messe. Oswald Mathias Ungers und die Metapher des Torhauses


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden