In der vorliegenden Arbeit soll der Verlauf eines Trainings mit einer 28-jährigen Versuchsperson analysiert werden und die körperliche Fitness durch diverse Ziele erweitert und verbessert werden. Es wird unter anderem versucht durch eigens an die Person angepasste Methoden eine Trainingsmotivation zu erzielen. Die Versuchsperson hat sich für drei Ziele entschieden: Fettstoffwechseloptimierung durch Langzeitdauertraining, Absenkung der Ruheherzfrequenz durch gezieltes Ausdauertraining, Stressabbau durch niedrige Trainingsintensität.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik / Ausdauertestung
2 ZIELSETZUNG/ PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
4 LITERATURRECHERCHE – EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS BEI ÜBERGEWICHT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, auf Basis einer individuellen Leistungsdiagnostik einen strukturierten Trainings-Mesozyklus zu entwickeln, der die Fettstoffwechseloptimierung, die Verbesserung der aeroben Fitness sowie den Stressabbau bei einer Testperson unterstützt. Ergänzend dazu werden wissenschaftliche Studien analysiert, um die Effekte von Ausdauertraining auf die Gewichtsregulation bei übergewichtigen Personen zu evaluieren.
- Durchführung einer biometrischen Analyse und Leistungsdiagnostik mittels Fahrradergometertest.
- Erstellung einer fundierten Trainingsprognose unter Berücksichtigung individueller Motive.
- Entwicklung eines dreiwöchigen, zyklischen Trainingsplans mit spezifischen Trainingsmethoden.
- Wissenschaftliche Aufarbeitung der Auswirkungen von Ausdauertraining auf Fettabbau und Gesundheitsstatus.
- Berücksichtigung von Regenerationsphasen zur physiologischen Anpassung.
Auszug aus dem Buch
1.2.1. Begründung des gewählten Fahrradergometertests
Wie bereits in Tab. 1 dargestellt, ist die Testperson weiblich, 28 Jahre alt, 1, 69 m groß, 67 kg schwer, ihr Körperfettgehalt liegt bei 28,4 % und der Ruhepuls bei 75 S/min. Mit einem BMI von 23,6 kg/m² liegt die getestete Person an der oberen Grenze des Normalgewichtes. Durch einen Taille-Hüft-Quotienten von 0,88 lässt dies auf eine Apfelform schließen. Auch liegt der Blutdruck mit einem Wert von 136/83 mmHg gerade noch im normalen Bereich. Ihre Freizeit wird durch wöchentlich zwei Trainingseinheit Kraftausdauer (ca 45 Minuten), als auch einer Walking-Einheiten im Freien (1,5 Stunden) bestimmt.
Des weiteren sind keine Vorbelastungen oder Verletzungen bekannt.
Die ermittelten Parameter zur Feststellung des Leistungszustandes der Testperson befinden sich allgemein in einem guten Normbereich. Durch die von der Diagnose erhaltenden Daten verfügt die Person über eine mittelmäßig bis gute körperlichen Belastbarkeit und wird durch die langjährige Erfahrung im Handball als moderat bis gut ausdauertrainiert eingestuft.
Anhand der erhobenen Daten ist der HOLLMANN / VENRATH Ausdauertest, der eine Belastbarkeit von 150 Watt voraussetzt, ein geeignetes Testverfahren für die Testperson. Da der HOLLMANN / VENRATH Test auf einem Fahrradergometer submaximal durchgeführt, wird eine Überbelastung ausgeschlossen und gilt als koordinativ anspruchslos. Dies lässt darauf schließen, dass es ein guten Allroundgerät für jeden Sporttyp ist. Des weiteren spricht für diesen Fahrradergometertest, die Normwerttabellen als Bezugssystem zum interindividuellen Leistungsvergleich (vgl. REIß/EIFLER, 2011, S. 82), der geringe Zeitaufwand sowie die einfache Durchführung.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung der biometrischen Daten sowie Durchführung und Auswertung einer Leistungsdiagnostik mittels Fahrradergometertest zur Ermittlung des aktuellen Fitnesszustands.
2 ZIELSETZUNG/ PROGNOSE: Ableitung individueller Trainingsziele in den Bereichen Fettstoffwechseloptimierung, sportartunterstützende Fitness und Stressabbau auf Basis der Diagnoseergebnisse.
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Erstellung eines strukturierten, dreiwöchigen Trainingsplans inklusive Grob- und Detailplanung zur systematischen Steigerung der Grundlagenausdauer.
4 LITERATURRECHERCHE – EFFEKTE DES AUSDAUERTRAININGS BEI ÜBERGEWICHT: Tabellarischer Vergleich zweier Studien zur Untersuchung der Auswirkungen von Ausdauertraining auf Körpergewicht und Fettabbau bei übergewichtigen Probanden.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Fitnessökonomie, Leistungsdiagnostik, Ausdauertraining, Mesozyklus, Fettstoffwechsel, Grundlagenausdauer, Trainingsplanung, Herzfrequenz, Gesundheitsmanagement, Fettabbau, Belastungssteuerung, Trainingsmethodik, Herz-Kreislauf-System, Sportwissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines professionellen Trainings-Mesozyklus für eine sportlich aktive Person auf Basis einer fundierten Eingangsdiagnostik und Literaturrecherche.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Leistungsdiagnostik, die individuelle Trainingsplanung für Ausdauersport und die wissenschaftliche Analyse von Trainingseffekten bei Gewichtsreduktion.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines optimal angepassten Trainingsplans zur Verbesserung der aeroben Fitness sowie zur Optimierung des Fettstoffwechsels unter Berücksichtigung von Regenerationszyklen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt den submaximalen Hollmann-Venrath-Test zur Leistungsbestimmung sowie die Karvonen-Formel zur Ermittlung der individuellen Trainingsherzfrequenz.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die daraus abgeleitete Zielsetzung, die konkrete Trainingsplanung im Mesozyklus und eine Literaturrecherche zu Trainingseffekten bei Übergewicht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Ausdauertraining, Leistungsdiagnostik, Fettstoffwechsel, Trainingsplanung und Belastungssteuerung definiert.
Warum wurde der Hollmann-Venrath-Test gewählt?
Der Test wurde gewählt, da er submaximal auf dem Fahrradergometer durchgeführt wird, eine Überbelastung ausschließt, koordinativ anspruchslos ist und zuverlässige Normwerttabellen für den Leistungsvergleich bietet.
Wie trägt der Mesozyklus zur Stressreduktion bei?
Durch die Integration spezieller Rekom-Einheiten (Regeneration) mit niedriger Intensität wird der Parasympathikus aktiviert, was die Entspannung fördert und das Stresslevel senkt.
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- Lisa Fischer (Author), 2014, Trainingslehre 2. Praxisanalyse mit einer 28-jährigen Kandidatin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306351