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Der Körper im experimentellen Kurzfilm. Intermedialität bei Mara Mattuschka

Titel: Der Körper im experimentellen Kurzfilm. Intermedialität bei Mara Mattuschka

Bachelorarbeit , 2015 , 21 Seiten , Note: 2

Autor:in: Katharina Hofmann (Autor:in)

Kunst - Fotografie und Film
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Darstellung und Bedeutung des Körpers in den experimentellen Kurzfilmen der österreichischen Künstlerin und Filmemacherin Mara Mattuschka. Im Zentrum steht ihr frühes Kurzfilmschaffen aus den 1980er Jahren, stets im Hinblick auf die Malerei als ursprüngliche Ausdrucksform Mattuschkas und die zahlreich vorhandenen intermedialen Aspekte ihrer Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Mara Mattuschka

Künstlerische Entwicklung

Zugang und Werk

Zentrale Thematiken

Intermedialität

Begriffsabgrenzung und Definition

Intermedialität bei Mara Mattuschka

Gestalterische und inhaltliche Aspekte

Mimi Minus

Realtrick

Rhythmus und Montage

Blicke und Perspektive

Maskerade und Deformation

Schmutz und Farbe

Sprache und Schrift

Die Bedeutung des Körpers für ihre künstlerische Arbeit

Der Körper als Instrument

Exhibitionismus

Nacktheit

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht das frühe Kurzfilmschaffen der österreichischen Künstlerin Mara Mattuschka in den 1980er Jahren. Das primäre Ziel ist es, die Rolle und Bedeutung des menschlichen Körpers in ihren experimentellen Werken zu ergründen und die stark intermedialen Aspekte ihrer künstlerischen Praxis – an der Schnittstelle von Malerei, Performance und Film – aufzuzeigen.

  • Analyse des intermedialen Charakters von Mattuschkas Filmkunst
  • Untersuchung der körperpolitischen Performanz und des Einsatzes der Kunstfigur Mimi Minus
  • Erforschung der Technik des Realtricks als Mittel zur Entfremdung und ästhetischen Gestaltung
  • Reflektion über die Beziehung zwischen Körperlichkeit, Sprache und Identitätskonstruktion

Auszug aus dem Buch

Maskerade und Deformation

Als charakteristisches Phänomen in sämtlichen Arbeiten Mattuschkas ist die Maskierung oder Dekonstruktion des Gesichts in verschiedensten Varianten festzustellen. In den Filmen kommt es häufig zu einem Verschwinden, Verwischen oder Unkenntlich machen ihrer Visage. Während das Gesicht im konventionellen Kino bestimmte Bedeutungen trägt oder Funktionen erfüllt, beispielsweise für Ereignisse, Kommunikation oder Begegnung eingesetzt und grundsätzlich eine Steigerung der Vertrautheit dessen mit dem Publikum erzielt wird, arbeitet Mattuschka konsequent in die entgegengesetzte Richtung. „Ihre vielen Gesichter entziehen sich fortwährend klassischen Repräsentationsformen, verschwinden, verändern oder verhüllen sich.“

Die Künstlerin bezeichnet den Kopf als den am erotischsten konnotierten Teil des Körpers unserer Kultur. Er ist am häufigsten sichtbar und gibt eine Unmenge an Informationen über die jeweilige Person und ihren Zustand preis. Umgekehrt ist es auch der Teil des Körpers, über den die meisten Eindrücke aufgenommen werden und Botschaften an unser Unterbewusstsein gelangen. In der Wandlung und Verwandlung - zwei eigentlich dem Horrorfilm zuzuordnende Phänomene - sieht die Künstlerin etwas Alltägliches mit dem wir jeden Tag konfrontiert sind. Sie bezieht sich damit primär auf den Alterungsprozess, der jeden Einzelnen tagtäglich einer Wandlung und gewissen Ängsten aussetzt. Ein weiterer, ebenfalls beängstigender Aspekt der Wandlung ist die „Labilität der Psyche“. Etwas Verschobenes oder Verrücktes wird zwar in Filmen verarbeitet, stellt in Wirklichkeit aber den ganz normalen Alltag dar.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung verortet das Werk Mara Mattuschkas im Kontext des experimentellen Films und erläutert die Forschungsfrage hinsichtlich der Darstellung von Körperlichkeit.

Mara Mattuschka: Dieses Kapitel zeichnet den biografischen Hintergrund der Künstlerin sowie die Entwicklung ihres interdisziplinären künstlerischen Zugangs nach.

Intermedialität: Hier werden theoretische Grundlagen des Intermedialitätsbegriffs nach Irina O. Rajewsky dargelegt und auf die filmische Arbeit Mattuschkas angewandt.

Gestalterische und inhaltliche Aspekte: Das Kapitel analysiert zentrale filmische Mittel wie den Realtrick, die Montage und den Einsatz von Sprache sowie die Rolle des Alter Egos Mimi Minus.

Die Bedeutung des Körpers für ihre künstlerische Arbeit: Diese Sektion untersucht den Körper als zentrales Instrument und Ausdrucksmedium sowie die Themen Exhibitionismus und Nacktheit.

Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die Bedeutung von Mattuschkas transmedialem Ansatz für das moderne experimentelle Filmschaffen.

Schlüsselwörter

Mara Mattuschka, Experimentalfilm, Körperlichkeit, Intermedialität, Realtrick, Mimi Minus, Performance, Körper, Kunstfigur, Avantgarde, Bildsprache, Filmanalyse, Identität, Körperpolitik, Montage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das frühe Kurzfilmschaffen der österreichischen Künstlerin Mara Mattuschka aus den 1980er Jahren und fokussiert dabei auf die Darstellung von Körperlichkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind Intermedialität, der Körper als künstlerisches Instrument, die Verwendung von Maskerade und die Rolle des Realtricks als filmische Technik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Bedeutung des Körpers in Mattuschkas Filmen zu verstehen und aufzuzeigen, wie sie verschiedene Medien wie Malerei, Theater und Film miteinander verwebt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine filmwissenschaftliche Analyse, die theoretische Konzepte der Intermedialität mit einer detaillierten Untersuchung ausgewählter Kurzfilme verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von gestalterischen Aspekten wie Realtrick, Montage und Maskerade sowie eine inhaltliche Betrachtung der Nacktheit und des Exhibitionismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Mara Mattuschka, Experimentalfilm, Intermedialität, Körperlichkeit, Realtrick und Performance.

Warum spielt die Kunstfigur "Mimi Minus" eine so zentrale Rolle?

Mimi Minus dient Mattuschka als Alter Ego, das es ihr ermöglicht, ihren Körper als Material zu nutzen und sich mittels Parodie von klassischen Rollenbildern und Erwartungen des Kinos zu distanzieren.

Welche Bedeutung hat die Malerei für Mattuschkas Filme?

Die Malerei ist die ursprüngliche Ausdrucksform der Künstlerin und bildet die Grundlage für ihr filmisches Verständnis, das Film als eine Form von "bewegter Skulptur" begreift.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Körper im experimentellen Kurzfilm. Intermedialität bei Mara Mattuschka
Hochschule
Universität Wien  (Theater- Film- und Medienwissenschaft)
Veranstaltung
Übung Medienübergänge: "Filmische Aspekte in der Bildenden Kunst"
Note
2
Autor
Katharina Hofmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
21
Katalognummer
V306390
ISBN (eBook)
9783668043619
ISBN (Buch)
9783668043626
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mara Mattuschka Avantgardefilm Experimentalfilm Medienübergänge Performance Kurzfilm Animationsfilm Körperlichkeit Intermedialität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Hofmann (Autor:in), 2015, Der Körper im experimentellen Kurzfilm. Intermedialität bei Mara Mattuschka, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306390
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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