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WIR Eine künstliche Konstellation

Title: WIR Eine künstliche Konstellation

Essay , 2012 , 60 Pages

Autor:in: Manfred Freude (Author)

Philosophy - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Wir sind für Integration. Wir.
Dieser häufig verwendete Satz.
Damit schließen Wir, Andere bereits aus.
Wir sind Wir – Ihr seid es nicht.
Mit dem Wir, schließen wir Andere bereits aus.
Mit der Integration öffnen wir unsere Geschlossenheit für Wenige.
Alle, die wir nicht integrieren, sind ausgeschlossen.
Wenn wir aber meinen, dieses wir, als die ganze Menschheit, dann benötigen wir keine Integration. Ein Globales Wir ist Nationalismus.
Wir. Wenn wir schreiben, wir sind wir und ihr seid es nicht, so hat dies einen Anteil von Rassentrennung. Diesem gesetzten Wir schließen wir die Anderen bereits aus. Noch deutlicher zu sagen, nähern wir uns einer spartanischen Form als einem Idealstaat, also einer sehr unbeschützten Staatsform, die sicher nicht wünschenswert wäre. Man fordert hier, bei der Wir - Plakatierung, eine Form von Elitedenken. Dies zeigt sich auch an der Plakatierung mit der Elite für eine multikulturelle Gesellschaft. Alles nur schöne und intelligente Wir-Menschen die aber, nicht einmal wir zu sein berechtigen dazu, wir zu sein. Der Verlust von wir im Sinne von gebürtigen, auch mit dem Herzen wir, verhindert und zeigt sich in der Führung. Dies nicht zuletzt in verkommenen Parks und auf Spielplätzen. Wenn jemand sagt, wir sind wir und ihr seid es nicht, so sagt dieser Sprecher, das Andere, gleich woher sie kommen, seinem Wunsch folgen sollen. Er will mich überreden zu seinen Wünschen. Dort sprechen von Plakaten Menschen aus aller Herren Länder und loben das multikulturelle wir. Das ist schön. Das bedeutet aber noch keine Integration. Insbesondere wenn alle Wir hier nicht gefragt sind. Bei diesen Plakaten verhalten sich die Bürger zaghaft. Man wagt sich nicht in diese Ecke zu stellen, die doch dieses Plakat gerade ausdrückt. Es verhält sich so als wage niemand auszudrücken, das was alle denken, nämlich den Satz, der Kaiser trägt gar keine Kleider.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. WIR Eine künstliche Konstellation.

2. Wir erinnern uns zu Tode.

3. Gewaltenwir.

4. Die Mäuler gestopft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die gesellschaftliche und philosophische Verwendung des Begriffs "Wir" und hinterfragt, wie durch sprachliche Konstruktionen von Identität Ausgrenzung und Elitedenken legitimiert werden. Dabei wird die Rolle der Sprache als Instrument der Macht und der Entfremdung analysiert, wobei das Schweigen als notwendiges Gegenstück zum Sprechen in den Fokus rückt.

  • Die kritische Dekonstruktion des Integrationsbegriffs und dessen exkludierende Wirkung.
  • Die philosophische Auseinandersetzung mit Identität und dem "Anderen".
  • Die Rolle der Sprache und des Schweigens in der menschlichen Kommunikation und Erkenntnistheorie.
  • Die Untersuchung von Determinismus und Verantwortung in Bezug auf menschliches Handeln.
  • Die Analyse der Beziehung zwischen Natur, Kultur und dem individuellen Denken.

Auszug aus dem Buch

WIR Eine künstliche Konstellation.

Wir sind für Integration. Wir.

Dieser häufig verwendete Satz.

Damit schließen Wir, Andere bereits aus.

Wir sind Wir – Ihr seid es nicht.

Mit dem Wir, schließen wir Andere bereits aus.

Mit der Integration öffnen wir unsere Geschlossenheit für Wenige.

Alle, die wir nicht integrieren, sind ausgeschlossen.

Wenn wir aber meinen, dieses wir, als die ganze Menschheit, dann benötigen wir keine Integration. Ein Globales Wir ist Nationalismus.

Wir. Wenn wir schreiben, wir sind wir und ihr seid es nicht, so hat dies einen Anteil von Rassentrennung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. WIR Eine künstliche Konstellation.: Dieses Kapitel analysiert, wie der Gebrauch des Begriffs "Wir" zwangsläufig zur Ausgrenzung anderer führt und kritisiert Integrationsbemühungen als elitäre Konstrukte.

2. Wir erinnern uns zu Tode.: Hier wird die Problematik der Identitätsbildung durch ständige historische Bezugnahme und Zitate erörtert, wobei das Vergessen und das eigene Denken gegen die bloße Rezitation gestellt werden.

3. Gewaltenwir.: Dieses Kapitel befasst sich mit der gewaltsamen Natur der Sprache, ihrer Funktion bei der Distanzierung vom "Barbarischen" und der philosophischen Frage nach Determiniertheit und Verantwortung.

4. Die Mäuler gestopft: Den Abschluss bildet eine Reflexion über die eigene Wirklichkeit, das Schweigen hinter der Fassade des Geredes und die Einsamkeit des Individuums in einer sprachlich überformten Welt.

Schlüsselwörter

Wir, Integration, Identität, Sprache, Schweigen, Macht, Ausgrenzung, Determinismus, Philosophie, Kommunikation, Denken, Existenz, Erkenntnistheorie, Ethik, Gesellschaftskritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen und gesellschaftskritischen Untersuchung des Begriffs "Wir" und dessen exkludierender Kraft in der zwischenmenschlichen Kommunikation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Dekonstruktion von Identität, die Rolle der Sprache als Machtinstrument, das Verhältnis von Sprechen und Schweigen sowie Fragen des Determinismus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sprachliche Konstruktionen von Identität oft zur Ausgrenzung des "Anderen" führen und welche philosophischen Implikationen dieser Prozess für das individuelle Dasein hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen essayistischen, philosophisch-reflektierenden Ansatz, der stark auf sprachanalytischen und phänomenologischen Methoden basiert, unter Einbeziehung von Bezügen zu Denkern wie Wittgenstein, Heidegger und Platon.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil vertieft die Analyse des "Wir"-Gefühls, untersucht die Verbindung von Sprache und Gewalt und reflektiert kritisch über die Grenzen des Wissens und die Unaussprechlichkeit bestimmter existenzieller Erfahrungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Identität, Sprache, Macht, Ausgrenzung und das Schweigen charakterisiert.

Inwiefern spielt der "Anderer" eine Rolle im Text?

Der "Andere" fungiert als Spiegel oder Opfer des "Wir"-Konstrukts; er wird durch das Sprechen des "Wir" definiert, ausgeschlossen oder instrumentalisiert.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Wissenschaft im Kontext von Determinismus?

Der Autor steht den empirischen Bestrebungen der Gehirnforschung skeptisch gegenüber, da diese zwar deterministische Prozesse feststellen, jedoch die philosophische Dimension von Freiheit, Verantwortung und Sinn vernachlässigen.

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Details

Title
WIR Eine künstliche Konstellation
Author
Manfred Freude (Author)
Publication Year
2012
Pages
60
Catalog Number
V306421
ISBN (eBook)
9783668055780
ISBN (Book)
9783668055797
Language
German
Tags
eine konstellation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manfred Freude (Author), 2012, WIR Eine künstliche Konstellation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306421
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