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Der Schulhund als Chance zur Integration im Klassenverband

Auswirkungen der hundegestützten Pädagogik auf Außenseiter/-innen

Titre: Der Schulhund als Chance zur Integration im Klassenverband

Thèse de Bachelor , 2013 , 107 Pages , Note: Sehr gut

Autor:in: Julia Krepetin (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit werden die Auswirkungen von hundegestützter Pädagogik auf Außenseiter und Außenseiterinnen im Klassenverband untersucht.

Zunächst wird die Mensch-Tier-Beziehung allgemein betrachtet und auf verschiedene tiergestützte Interventionen sowohl im deutschsprachigen, als auch englischsprachigen Bereich hingewiesen. Durch einen generellen Überblick über Hunde als „Co-Pädagogen“ sollen die Wirkungen, Bedingungen und die Ausbildung eines Schulhundes aufgezeigt werden. Nach der Klärung der Begrifflichkeiten zum Thema Außenseiter und Außenseiterinnen, werden die Ursachen einer Beliebtheitsrangordnung und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten im Falle eines/r Außenseiters/Außenseiterin betrachtet. Durch eine nicht-teilnehmende Beobachtung, ein Experteninterview und einem soziometrischen Test soll gezeigt werden, ob eine Integration von sozial isolierten Schülern und Schülerinnen mit Hilfe eines Schulhundes möglich wäre und dass sich hundgestützte Pädagogik positiv auf Außenseiter auswirkt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG- PROBLEMAUFRISS UND ZIELSTELLUNGEN

1.1 Relevanz der Problematik

1.2 Frage- und Zielstellung

1.3 Vorgehensweise

2 DIE MENSCH-TIER-BEZIEHUNG

2.1 Einleitung

2.2 Erklärungsansätze

2.2.1 Die Biophilie-Hypothese

2.2.2 Du-Evidenz

2.2.3 Bindungstheorie

2.2.4 Konzept der Spiegelneurone

2.3 Ethik der Mensch-Tier- Beziehung

2.4 Kommunikation zwischen Mensch und Tier

2.4.1 Kommunikationsmodelle

2.4.2 Der Dialog zwischen Mensch und Tier

2.5 Nachgewiesene Wirkungen von Tieren

2.6 Resümee

3 FORMEN TIERGESTÜTZTER INTERVENTIONEN

3.1 Einleitung

3.2 Entwicklung der Tiergestützten Interventionen

3.2.1 Entwicklung im englischsprachigen Raum

3.2.2 Entwicklung in Österreich und Deutschland

3.3 Begriffserklärung Tiergestützte Interventionen

3.3.1 Begriffe im englischsprachigen Raum

3.3.2 Begriffe im deutschsprachigen Raum

3.4 Resümee

4 DER HUND ALS CO-PÄDAGOGE

4.1 Einleitung

4.2 Hunde im Wandel der Zeit

4.3 Hundegestützte Pädagogik in der Schule

4.3.1 Begriffserklärung Hunde in der Schule

4.3.2 Ausbildung in Österreich

4.3.3 Bedingungen im Bereich der Hundegestützten Pädagogik

4.3.4 Einsatzmöglichkeiten eines Schulhundes

4.4 Resümee

5 KINDER MIT SONDERPÄDAGOGISCHEM FÖRDERBEDARF ALS AUßENSEITER/INNEN

5.1 Einleitung

5.2 Begriffsbestimmungen

5.3 Ursachen für die Entwicklung einer Beliebtheitsrangordnung

5.4 Pädagogische Interventionsmöglichkeiten in der Schule

5.5 Resümee

6 INTEGRATION VON KINDERN MIT SONDER-PÄDAGOGISCHEM FÖRDERBEDARF MIT HILFE DES SCHULHUNDES

6.1 Einleitung

6.2 Beschreibung des Forschungsvorhabens und der Erhebungsmethoden

6.2.1 Das Soziogramm nach Moreno

6.2.2 Das Experteninterview

6.2.3 Die Beobachtung in der Sozialforschung

6.3 Darstellung und Auswertung der Untersuchung

6.4 Resümee

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Potenziale der hundegestützten Pädagogik zur sozialen Integration von Außenseitern im schulischen Kontext, insbesondere bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Verhaltensveränderungen der betroffenen Kinder durch die Interaktion mit einem Schulhund.

  • Mensch-Tier-Beziehung und deren psychologische sowie soziale Grundlagen.
  • Differenzierung der verschiedenen Formen tiergestützter Interventionen.
  • Rolle und Ausbildung des Hundes als Co-Pädagoge im Schulalltag.
  • Ursachen für soziale Isolation und Beliebtheitsrangordnungen im Klassenverband.
  • Empirische Untersuchung (Soziogramm, Beobachtung, Experteninterview) zur Wirkung des Schulhundeeinsatzes.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Die Biophilie-Hypothese

Der Sozialbiologe Edward O. Wilson gibt in seinem 1984 erschienen Buch „Biophilia: The Human Bond with Other Species“ an:

„Dass der Mensch über Millionen von Jahren hinweg eine biologisch begründete Verbundenheit mit der Natur und eine Bezogenheit zu all jenen in ihr beheimateten Lebewesen ausbildete, die ihn im Laufe seines evolutionären Entwicklungsprozesses geprägt und beeinflusst haben“.

Der soziale Prozess der Biophilie hat sich über Millionen von Jahren entwickelt und umfasst die Liebe zur Natur sowie eine Affinität zur Vielfalt von Lebewesen. Aufgrund dieser Biophilie fühlen wir uns zu anderen Lebewesen hingezogen und suchen deren Nähe, was gesundheitsfördernd wirkt und Wohlbefinden auslöst. KELLERT beschreibt neun Perspektiven zur Verbundenheit zwischen Menschen und der Natur.

Die utilitaristische Perspektive bezieht sich auf den nützlichen Aspekt, den die Natur der Menschheit bietet. Damit ist zum Beispiel die Nahrung gemeint, die die Menschen in der Natur finden, sowie das Fell, welches genutzt wird, oder, wenn Tiere als Arbeitskräfte dienen.

Die naturalistische Perspektive hebt die natürliche Verbundenheit und die daraus resultierende Entspannung beim Kontakt zur Natur hervor.

In der ökologisch-wissenschaftlichen Perspektive werden das aufmerksame Beobachten und eine zielgerechte Analyse angesprochen. Die ökologische Perspektive erfasst eher das Zusammenwirken von lebenden und nicht lebenden Elementen in der Natur, während die wissenschaftliche Perspektive auf die Analyse und das genaue Auseinandersetzen mit der Natur ausgerichtet ist.

Die ästhetische Perspektive betont, dass Menschen sich zur Schönheit und Anmut der Natur hingezogen fühlen und die Natur ein unglaubliches Erleben in den Menschen auslöst.

Symbolisch gibt uns die Natur verschiedene Codes vor, an denen sich unser Verstand und unsere Sprache orientieren. Menschen kopieren in ihrem Leben viele dieser, von der Natur vorgezeigten Kategorien, zum Beispiel, wenn sie etwas genießen, jemandem drohen, oder sich über etwas freuen.

Mit humanistischer Perspektive ist eine tief erlebte positive Verbundenheit mit der Natur gemeint, die mitunter auch als Liebe bezeichnet werden kann. Dies kann oft mit der Bereitschaft zu teilen und einer fürsorglichen Neigung einher gehen.

Die moralistische Perspektive umfasst die Verantwortung für die Natur sowie eine regelrechte Ehrfurcht vor ihr. Es ist für einen Menschen zum Beispiel quasi unmöglich, an einem weinenden Kind oder einem hungrigen Tier vorbei zu gehen, ohne den Drang zu verspüren, dass geholfen werden muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG- PROBLEMAUFRISS UND ZIELSTELLUNGEN: Einführung in die Thematik der hundegestützten Pädagogik in Österreich und Formulierung der Forschungsfrage zur Integration von Außenseitern.

2 DIE MENSCH-TIER-BEZIEHUNG: Wissenschaftliche Erklärungsansätze für die Bindung zwischen Mensch und Tier, inklusive Aspekten wie Biophilie, Du-Evidenz, Kommunikation und Ethik.

3 FORMEN TIERGESTÜTZTER INTERVENTIONEN: Definition und geschichtliche Entwicklung verschiedener Interventionsformen im englischsprachigen sowie deutschsprachigen Raum.

4 DER HUND ALS CO-PÄDAGOGE: Analyse der Rolle des Hundes, notwendiger Ausbildungsstandards und der Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Einsatz in Schulen.

5 KINDER MIT SONDERPÄDAGOGISCHEM FÖRDERBEDARF ALS AUßENSEITER/INNEN: Untersuchung der Ursachen sozialer Isolation in Schulklassen und pädagogischer Interventionsmöglichkeiten.

6 INTEGRATION VON KINDERN MIT SONDER-PÄDAGOGISCHEM FÖRDERBEDARF MIT HILFE DES SCHULHUNDES: Detaillierte Darstellung des Forschungsvorhabens mittels Soziogramm, Beobachtung und Experteninterview sowie dessen Auswertung.

Schlüsselwörter

Hundegestützte Pädagogik, Schulhund, Außenseiter, soziale Integration, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Mensch-Tier-Bindung, Co-Pädagoge, Soziometrie, Verhaltensauffälligkeit, Inklusion, soziale Kompetenz, Klassengemeinschaft, Tiergestützte Intervention, Selbstwertgefühl, emotionale Stabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern ein Schulhund als pädagogisches Unterstützungsmittel dazu beitragen kann, sozial isolierte Kinder (Außenseiter) in einen Klassenverband zu integrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung, die Klassifizierung tiergestützter Interventionen, die spezifische Rolle des Schulhundes als Co-Pädagoge sowie Ursachen und Interventionsmöglichkeiten bei sozialer Ausgrenzung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, empirisch zu belegen, ob und wie der Einsatz eines Schulhundes das soziale Gefüge in einer Klasse positiv beeinflussen und das Verhalten eines als Außenseiter geltenden Kindes hin zu einer besseren Integration verändern kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Zur Datengewinnung werden eine nicht-teilnehmende Beobachtung über fünf Phasen, ein Experteninterview mit einer Fachkraft für tiergestützte Pädagogik sowie zwei soziometrische Tests mit entsprechenden Soziogrammen genutzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Mensch-Tier-Beziehungen und tiergestützten Interventionen, eine detaillierte Erörterung der Bedingungen für den Schulhundeeinsatz sowie eine Fallanalyse zur Integration eines Schülers mit Förderbedarf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Hundegestützte Pädagogik, Schulhund, soziale Integration, Außenseiter, sonderpädagogischer Förderbedarf und Klassengemeinschaft.

Wie unterscheidet sich der Klassenhund vom Schulbesuchshund?

Der Klassenhund ist fest in einer Klasse verankert und begleitet seine Lehrperson und die Schüler kontinuierlich, während der Schulbesuchshund meist ehrenamtlich verschiedene Klassen besucht und keiner festen Gruppe zugeteilt ist.

Welche Rolle spielt die „Du-Evidenz“ bei der Arbeit mit Hunden?

Die Du-Evidenz bildet nach Ansicht der Autorin die Voraussetzung für eine Beziehung zwischen Mensch und Tier, die als Partnerschaft wahrgenommen wird und in der das Tier als emotionale Stütze fungieren kann.

Wie hat sich das Kind in der Fallstudie durch den Schulhundeeinsatz verändert?

Das Kind entwickelte sich von einer unsicheren, kontaktgehemmten Außenseiterin zu einer selbstbewussteren Schülerin, die zunehmend in soziale Interaktionen trat, Verantwortung für den Hund übernahm und von ihren Mitschülern stärker in das Klassengefüge einbezogen wurde.

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Résumé des informations

Titre
Der Schulhund als Chance zur Integration im Klassenverband
Sous-titre
Auswirkungen der hundegestützten Pädagogik auf Außenseiter/-innen
Université
KPH Vienna
Note
Sehr gut
Auteur
Julia Krepetin (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
107
N° de catalogue
V306688
ISBN (ebook)
9783668048591
ISBN (Livre)
9783668048607
Langue
allemand
mots-clé
schulhund integration inklusion chance schule hundgestützte Pädagogik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Krepetin (Auteur), 2013, Der Schulhund als Chance zur Integration im Klassenverband, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306688
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Extrait de  107  pages
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