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Strukturierung von großen Familienvermögen

Ein Vergleich zwischen Deutscher Investmentaktiengesellschaft und Luxemburger Spezialfonds unter aufsichtsrechtlichen Aspekten

Titel: Strukturierung von großen Familienvermögen

Masterarbeit , 2014 , 54 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dennis Mieruch (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Vor dem Hintergrund der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB), das eine vollständige Neustrukturierung des Investmentgesetzes in Deutschland bedeutet und die Investmentaktiengesellschaft stärker in den Fokus rückt, soll in der vorliegenden Arbeit untersucht werden, ob die deutsche Investmentaktiengesellschaft oder die Luxemburger SICAV-SIF S.A. besser die Bedürfnisse vermögender Familien umsetzen können. Der Schwerpunkt der Untersuchung wird auf den aufsichtsrechtlichen Teil gelegt. Steuerliche Aspekte werden allerdings auch vor dem Hintergrund der Novellierung des Investmentsteuergesetzes Ende 2013 mit berücksichtigt, da die steuerliche Komponente einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Entscheidung für eine Struktur hat. Dabei soll immer der Blick aus Sicht einer in Deutschland lebenden und steuerpflichtigen Familie bzw. Privatperson erfolgen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

B. Investmentaktiengesellschaft

I. Vom Investmentgesetz zum Kapitalanlagegesetzbuch

1. Die Investmentaktiengesellschaft im Investmentgesetz

2. Kapitalanlagegesetzbuch

II. Rechtsgrundlagen der Investmentaktiengesellschaft

1. Rechtsform und Gründung

2. Aktionärsgruppen

3. Organe der Investmentaktiengesellschaft

4. Teilgesellschaftsvermögen

III. Typen der Investmentaktiengesellschaft

a. Investmentaktiengesellschaft mit fixem und variablem Kapital

b. Interne und externe Verwaltung

c. Publikum- und Spezial-Investmentaktiengesellschaft

IV. Anlageinstrumente und Anlagegrenzen

1. Publikumsinvestmentvermögen

2. Spezial-AIF

V. Kontrolle der Investmentaktiengesellschaft durch die BaFin

1. Zulassung

2. Laufende Beaufsichtigung

VI. Kosten der Implementierung

VII. Besteuerung im Inland

C. Fonds d’investissement spécialisés

I. Überblick des Luxemburger Investmentrechts

1. Fondsregime

2. Fondsvehikel

II. Grundlagen der Luxemburger SICAV-SIF

1. Rechtsform und Gründung

2. Aktionäre

3. Organe

a. Monistisches System

b. Dualistisches System

4. Teilfonds

III. Typen der SICAV-SIF S.A.

IV. Anlageinstrumente und Anlagegrenzen

V. Kontrolle des Spezialfonds durch die CSSF

1. Zulassung

2. Laufende Beaufsichtigung

VI. Kosten der Implementierung

VII. Besteuerung in Luxemburg

D. Vergleich beider Investmentformen

I. Aufsichtsrechtlicher Vergleich

II. Auswirkungen des neuen Investmentsteuergesetzes

E. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit die deutsche Investmentaktiengesellschaft im Vergleich zur luxemburgischen SICAV-SIF S.A. die Bedürfnisse vermögender Familien bei der Strukturierung ihres Vermögens erfüllen kann, wobei der Schwerpunkt auf aufsichtsrechtlichen Aspekten sowie den steuerlichen Auswirkungen liegt.

  • Vergleich der Rechtsformen und Gründungsanforderungen beider Vehikel
  • Analyse der aufsichtsrechtlichen Kontrolle durch BaFin und CSSF
  • Untersuchung der Kostenstrukturen von Implementierung und Betrieb
  • Auswirkungen der Neuregelungen durch das KAGB und das InvStG auf die Wahl der Investmentstruktur

Auszug aus dem Buch

3. Organe der Investmentaktiengesellschaft

Da auf die Investmentaktiengesellschaft grundsätzlich die allgemeinen aktienrechtlichen Bestimmungen Anwendung finden, gelten auch grundsätzlich die Vorschriften über die Organe einer Aktiengesellschaft. Im Folgenden sollen nur die Besonderheiten des KAGB beleuchtet werden. Diese sind in den §§ 119 bzw. 147 KAGB geregelt und sind für die Investmentaktiengesellschaft m.v.K. und m.f.K. deckungsgleich. Da es hinsichtlich der Hauptversammlung keine Unterschiede zum Aktiengesetz gibt, wird nur auf den Vorstand und Aufsichtsrat eingegangen.

Der Vorstand ist das Leitungsorgan der Investmentaktiengesellschaft und hat als solcher die Geschäftsführung der Gesellschaft unter seiner Verantwortung. Er ist weder gegenüber dem Aufsichtsrat noch einem Dritten, wie zum Beispiel dem Großaktionär, weisungsgebunden. Er muss zwingend von mindestens zwei Personen repräsentiert werden, wobei im Falle größerer oder komplexerer Investmentaktiengesellschaften die BaFin auch eine höhere Mindestanzahl von Vorstandsmitgliedern bestimmen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

B. Investmentaktiengesellschaft: Dieses Kapitel erläutert die rechtliche Entwicklung der Investmentaktiengesellschaft in Deutschland vom Investmentgesetz bis zum KAGB sowie deren aufsichtsrechtliche Anforderungen.

C. Fonds d’investissement spécialisés: Das Kapitel bietet einen Überblick über das luxemburgische Investmentrecht mit Fokus auf die SICAV-SIF S.A., deren Rechtsgrundlagen, Organe und regulatorische Überwachung.

D. Vergleich beider Investmentformen: Hier werden die beiden Gesellschaftsformen anhand aufsichtsrechtlicher Kriterien und der Auswirkungen des neuen Investmentsteuergesetzes direkt gegenübergestellt.

E. Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung bewertet die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Investmentaktiengesellschaft gegenüber dem etablierten luxemburgischen Pendant und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

Schlüsselwörter

Investmentaktiengesellschaft, SICAV-SIF, KAGB, Spezialfonds, Familienvermögen, Vermögensstrukturierung, Investmentsteuergesetz, BaFin, CSSF, Aufsichtsrecht, Private Equity, Fondsprivileg, Umbrella-Struktur, Kapitalanlage, Investmentvehikel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit befasst sich mit der Strukturierung großer Familienvermögen und vergleicht dazu zwei Investmentvehikel: die deutsche Investmentaktiengesellschaft und den luxemburgischen Spezialfonds (SICAV-SIF S.A.).

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen, Gründungsanforderungen, Kostenstrukturen sowie die steuerliche Behandlung beider Investmentformen vor dem Hintergrund aktueller Gesetzesänderungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welches der beiden Vehikel die Bedürfnisse vermögender Familien aus Deutschland besser abbilden kann, insbesondere unter Berücksichtigung neuer Regularien wie dem KAGB.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtswissenschaftliche Analyse, basierend auf Gesetzesquellen, Literatur, aktuellen Reformen sowie einer vergleichenden Gegenüberstellung der praktischen Anwendung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die gesetzlichen Grundlagen, die Typologie, die Kontrolle durch Finanzaufsichtsbehörden (BaFin/CSSF) sowie die Kosten und Besteuerung der Investmentaktiengesellschaft und der SICAV-SIF.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Investmentaktiengesellschaft, SICAV-SIF, Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), Spezialfonds, Familienvermögen, Aufsichtsrecht und Investmentsteuergesetz.

Wie unterscheidet sich die Zulassung für Spezialfonds in Deutschland und Luxemburg?

In Deutschland hängt die Erlaubnispflicht von der Ausgestaltung (z.B. intern vs. extern verwaltet) ab, während in Luxemburg grundsätzlich eine Genehmigung durch die CSSF für Spezialfonds erforderlich ist.

Welche Rolle spielt das Familienvermögen bei der Wahl der Rechtsform?

Die Strukturierung des Familienvermögens spielt eine zentrale Rolle, da durch die Rechtsform der Investmentaktiengesellschaft (z.B. mittels Stimmrechtsbegrenzung bei Unternehmens- und Anlageaktien) steuerliche Optimierungen und eine gezielte Vermögensnachfolge umgesetzt werden können.

Wie beeinflusst das InvStG die Attraktivität der Vehikel?

Durch die Anpassung an das KAGB und die geänderte Qualifizierung von ausländischen Fonds kann ein Verlust des Fondsprivilegs drohen, was Anleger dazu zwingt, Anlagerichtlinien und Dokumente anzupassen, um weiterhin steuerlich vorteilhaft als Investmentfonds behandelt zu werden.

Was sind die Haupthindernisse für die deutsche Investmentaktiengesellschaft?

Ein wesentliches Hindernis sind die bestehenden Akzeptanzprobleme im Vergleich zur seit Jahren etablierten und prozessual eingespielten Form der luxemburgischen SICAV-SIF.

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Details

Titel
Strukturierung von großen Familienvermögen
Untertitel
Ein Vergleich zwischen Deutscher Investmentaktiengesellschaft und Luxemburger Spezialfonds unter aufsichtsrechtlichen Aspekten
Hochschule
Universität Münster  (JurGrad - School of Tax and Business Law)
Veranstaltung
Unternehmensnachfolge, Erbrecht und Vermögen
Note
1,7
Autor
Dennis Mieruch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
54
Katalognummer
V307127
ISBN (eBook)
9783668055193
ISBN (Buch)
9783668055209
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufsichtsrecht KAGB InvestmentAG Investmentaktiegesellschaft InvAG SICAV SIF Spezialfonds AIF Familienvermögen Family Office
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dennis Mieruch (Autor:in), 2014, Strukturierung von großen Familienvermögen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307127
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Leseprobe aus  54  Seiten
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