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Die Auswirkung des Einsatzes von Botolinumtoxin auf menschliche Emotionen

Title: Die Auswirkung des Einsatzes von Botolinumtoxin auf menschliche Emotionen

Term Paper , 2015 , 20 Pages

Autor:in: Darlyn Jendges (Author)

Psychology - General
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Die Verwendung von Botolinumtoxin ist in der ästhetischen Medizin weit verbreitet. In diesem Zusammenhang wird unter anderem in den Medien häufig diskutiert, ob sich der Einsatz dessen negativ auf den emotionalen Gesichtsausdruck der Patienten auswirke.

Andere hingegen berichten von einer stimmungsaufhellenden Wirkung. Hierbei stellt sich nun die Frage, ob diese These auch einen wissenschaftlichen Hintergrund besitzen und die Anwendung von Botolinumtoxin tatsächlich einen Einfluss auf die menschlichen Emotionen hat.

Geprüft wird diese Fragestellung anhand von fünf aktuellen Studien, welche sich unter anderem stark in ihrer Herangehensweise und ihren experimentellen Designs unterscheiden. Dennoch zeigen sich Ergebnisse, die alle in die gleiche Richtung weisen.

Die Auswertung der Studien legt nahe, dass Botox menschliche Emotionen beeinflusst. Anschließend an den Vergleich der Studien folgt ein Erklärungsversuch für diesen Effekt und ein Ausblick für die weitere Forschung wird gegeben.

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Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung

2. Einleitung

3. Theoretischer Hintergrund

3.1 Emotionen und die Facial-Feedback-Hypothese

3.2 Botolinumtoxin

3.3 Ableitung der Fragestellung für die Hausarbeit

4. Die Auswirkung der Anwendung von Botolinumtoxin auf menschliche Emotionen

4.1 Botolinumtoxin in der Schönheits-Chirurgie

4.2 Wirkung von Botolinumtoxin auf Menschen mit Depressionen

4.3 Wirkung von Botolinumtoxin auf das Gehirn

5. Diskussion

5.1 Interpretation der Ergebnisse aus den Studien

5.2 Vergleich der Studien

5.3 Fazit

5.4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwiefern der Einsatz von Botulinumtoxin (Botox) – primär bekannt aus der ästhetischen Chirurgie – einen Einfluss auf das menschliche Emotionserleben hat und ob hierbei die sogenannte Facial-Feedback-Hypothese als Wirkmechanismus fungiert.

  • Grundlagen der Emotionspsychologie und Facial-Feedback-Hypothese
  • Wirkungsweise von Botulinumtoxin als Nervengift
  • Einfluss von Botox-Injektionen auf depressive Symptomatiken
  • Neurobiologische Korrelate der Gesichtsmuskulatur-Manipulation
  • Vergleichende Analyse empirischer Studien zu Botox und Emotionen

Auszug aus dem Buch

3.1 Emotionen und die Facial-Feedback-Hypothese

Das Wort „Emotion“ wird von vielen Menschen im alltäglichen Gebrauch häufig synonym zu dem Wort „Gefühl“ verwendet. Dabei ist das Empfinden von Gefühlszuständen wie beispielsweise Freude, Ärger, Traurigkeit oder Ekel gemeint. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, eine präzise Definition für den Begriff „Emotion“ zu finden. Auch in der Wissenschaft ist dies nicht anders. Da „Emotionen“ ein vielschichtiges Konzept mit verschiedenen Facetten darstellen, konnte sich nicht auf eine einheitliche Definition geeinigt werden (Brandstädter, Schüler, Puca & Lozo, 2013).

Aktuell werden Emotionen als multidimensionales Konstrukt mit fünf verschiedenen Komponenten verstanden. Zu diesen gehören die Erlebenskomponente, verstanden als die Veränderung im subjektiven Erleben eines Menschen, und die kognitive Komponente, welche Bewertungen, Werturteile und Kognitionen umfasst. Des Weiteren zählen eine physiologische Komponente, welche die Änderung in der Aktivität des autonomen Nervensystems bezeichnet, und eine motivationale Komponente, die den Aspekt der mit Emotionen einhergehenden Handlungsbereitschaft abdeckt, zum Begriff der „Emotion“. Die fünfte und letzte Emotionskomponente ist die des Ausdrucks. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich Emotionen meist auch nach außen hin sichtbar beispielsweise in Mimik, Haltung und Stimme äußern. Nach der Facial-Feedback-Hypothese seien Gesichtsausdrücke nicht nur Ausdruck der Emotionen, sondern sie sollen die Emotionen eines Menschen über eine propriozeptive Rückmeldung der Gesichtsmuskeln zudem auch beeinflussen können (Rothermund & Eder, 2011).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zusammenfassung: Ein Überblick über die Fragestellung bezüglich der emotionalen Wirkung von Botox unter Einbezug aktueller Forschungsergebnisse.

2. Einleitung: Vorstellung der Problematik zwischen ästhetischer Anwendung und emotionaler Veränderung sowie Darlegung des Aufbaus der Arbeit.

3. Theoretischer Hintergrund: Erläuterung der psychologischen Definition von Emotionen, der Facial-Feedback-Hypothese und der pharmakologischen Wirkweise von Botulinumtoxin.

4. Die Auswirkung der Anwendung von Botolinumtoxin auf menschliche Emotionen: Darstellung verschiedener klinischer Studien zur Wirkung von Botox in der Schönheitschirurgie, bei Depressionen und in der Gehirnaktivität.

5. Diskussion: Interpretation der Studienergebnisse, kritischer Vergleich der methodischen Ansätze, Zusammenfassung der Erkenntnisse und zukünftige Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Botulinumtoxin, Botox, Emotionen, Facial-Feedback-Hypothese, Depression, ästhetische Chirurgie, Mimik, Amygdala, propriozeptives Feedback, Stimmungsaufhellung, psychologische Intervention, Nervengift, Gesichtsmuskulatur, klinische Studien, Kausalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Anwendung von Botulinumtoxin (Botox) in der Gesichtsmuskulatur und dem damit verbundenen Einfluss auf das emotionale Empfinden von Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die psychologische Facial-Feedback-Hypothese, die medizinische Anwendung von Botox sowie deren neurobiologische und psychologische Auswirkungen auf depressive Zustände und das allgemeine Wohlbefinden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Die zentrale Frage ist, ob die durch Botox hervorgerufene Lähmung von Gesichtsmuskeln lediglich den Gesichtsausdruck verändert oder ob sie auch das menschliche Emotionserleben durch eine propriozeptive Rückmeldung beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse und einen systematischen Vergleich von fünf aktuellen, klinischen und experimentellen Studien, um kausale Rückschlüsse auf die emotionale Wirkung von Botox zu ziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung von Studien zur Schönheitschirurgie und Depressionsbehandlung sowie eine Analyse der neurophysiologischen Wirkweise auf Gehirnareale wie die Amygdala.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Neben Botox und Botulinumtoxin sind die Facial-Feedback-Hypothese, Emotionsregulation, Depressionstherapie und propriozeptives Feedback die entscheidenden Schlagworte.

Warum ist die Facial-Feedback-Hypothese für diese Hausarbeit so wichtig?

Sie dient als theoretisches Erklärungsmodell, um zu verstehen, warum die Blockade der Gesichtsmuskulatur durch Botox zu einer Veränderung der emotionalen Wahrnehmung führen kann.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Wirkung?

Die Arbeit deutet an, dass das ästhetische Empfinden eine Rolle spielt und Frauen aufgrund einer höheren Relevanz der faltenfreien Erscheinung möglicherweise anders auf die Behandlung reagieren als Männer.

Was schlussfolgert die Autorin über den Einsatz von Botox bei Depressionen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Botox eine stimmungsaufhellende Wirkung haben kann, insbesondere wenn Stirnfalten vor der Behandlung stark ausgeprägt waren, und schlägt es als alternative Therapieform für therapieresistente Patienten vor.

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Details

Title
Die Auswirkung des Einsatzes von Botolinumtoxin auf menschliche Emotionen
Author
Darlyn Jendges (Author)
Publication Year
2015
Pages
20
Catalog Number
V307128
ISBN (eBook)
9783668063785
ISBN (Book)
9783668063792
Language
German
Tags
Botox Botolinumtoxin ästhetische Medizin emotionaler Gesichtsausdruck menschliche Emotionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Darlyn Jendges (Author), 2015, Die Auswirkung des Einsatzes von Botolinumtoxin auf menschliche Emotionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307128
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