In dieser Arbeit wird das Thema Nachhaltigkeit behandelt mit dem Schwerpunkt Umweltschutz. Leitfrage dabei ist: „Wie kann man die Umwelt und Ihre Ressourcen schonen, um die Welt für künftige Generationen zu erhalten?“
Zu Beginn werden Theorien und Modelle der Nachhaltigkeit vorgestellt und deren Schwach-punkte erklärt. Die Betrachtung befasst sich mit schwacher Nachhaltigkeit bis hin zur integra-tiven Nachhaltigkeit. Aktuelle Probleme in der Nachhaltigkeitspolitik und im Umweltschutz werden aufgezeigt.
Wo liegen Schwerpunkte als Handlungsfelder im Umweltschutz? Was passiert mit der Luft die wir Menschen atmen? Wie geht es dem Boden auf dem die Menschen laufen? Wie entwickeln sich die Wälder in denen die Menschen spazieren gehen und leben? Wohin mit dem Abfällen und dem Abwasser der Menschheit? Und wie steht es um die Meere in denen die Menschen schwimmen und fischen?
Inhaltsverzeichnis
1. Nachhaltigkeit und Umweltschutz
1.1 Konzepte der Nachhaltigkeit
1.1.1 Schwache und starke Nachhaltigkeit
1.1.2 Ein-Säulen-Modell
1.1.3 Drei-Säulen-Modell
1.1.4 Integrative Nachhaltigkeit
1.2 Aktuelle Problemstellungen in der Nachhaltigkeitspolitik
1.2.1 Treibhauseffekt / Luftverschmutzung
1.2.2 Entwaldung / Abholzung
1.2.3 Bodenerosion
1.2.4 Überfischung
1.2.5 Abfall/Abwasser
1.3 Internationale Zusammenarbeit für Nachhaltigkeit und Umweltschutz
1.3.1 Brundtland Report 1987
1.3.2 Weltgipfel 1992
2. Einordnung der Länder
2.1 Industrieländer
2.2 Schwellenländer
2.3 Entwicklungsländer
3. Risiken für Entwicklungsländer durch Nachhaltigkeit
3.1 Kriminalität
3.2 Kosten der Entwicklung
3.3 Fachkräftemangel
3.5 Protektionismus
4. Chancen für Entwicklungsländer durch internationale Nachhaltigkeitspolitik
4.1 Gesundheit
4.2 Produktivität
4.3 Unabhängigkeit
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der notwendigen globalen Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und dem Umweltschutz in Entwicklungsländern, wobei die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie kann man die Umwelt und Ihre Ressourcen schonen, um die Welt für künftige Generationen zu erhalten?“
- Theoretische Modelle und Konzepte der Nachhaltigkeit
- Aktuelle ökologische Herausforderungen und internationale Abkommen
- Differenzierung von Ländern in Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer
- Risiken der Nachhaltigkeitspolitik für Entwicklungsländer (u.a. Kriminalität, Kosten)
- Chancen für Entwicklungsländer durch moderne Nachhaltigkeitsstrategien
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Treibhauseffekt / Luftverschmutzung
Die UV-Strahlung der Sonne erwärmt die Erde. Diese Wärme wird teilweise als infrarote Strahlung wieder in Richtung Weltraum reflektiert. Dieser Ablauf reguliert auf natürliche Weise das Weltklima. Allerdings verhindern Treibhausgase, wie Kohlenstoffdioxid, Methan, FCKW, etc., die Rückstrahlung der infraroten Strahlen ins Weltall. Dadurch wird die Energie wieder zur Erde gelenkt und erhöht die dortigen Temperaturen (Abbildung 4).
Durch den wachsenden Ausstoß von Treibhausgasen, wird zunehmend Energie zur Erde zurück geleitet und erwärmt somit das Klima. Die dadurch entstehende globale Erderwärmung fördert den Klimawandel. Die Folge ist die zunehmende Anzahl an Umweltkatastrophen. Leidtragende dieser Klimaveränderung sind die Entwicklungsländer, da diese am häufigsten von Katastrophen betroffen sind.
Wie Abbildung 5 zeigt, sind die hauptsächlichen Verursacher der zusätzlichen (anthropogenen) Treibhausgase die Energieversorger, die Industrie und die Forstwirtschaft.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Einführung in theoretische Nachhaltigkeitsmodelle sowie Analyse globaler Umweltprobleme und der internationalen Zusammenarbeit seit dem Brundtland Report.
2. Einordnung der Länder: Definition und Abgrenzung der Kategorien Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer anhand von Wirtschaftsdaten und strukturellen Merkmalen.
3. Risiken für Entwicklungsländer durch Nachhaltigkeit: Untersuchung kritischer Aspekte für Schwellen- und Entwicklungsländer wie Kriminalität, hohe Implementierungskosten, Fachkräftemangel und Protektionismus.
4. Chancen für Entwicklungsländer durch internationale Nachhaltigkeitspolitik: Aufzeigen der positiven Effekte durch nachhaltiges Wirtschaften in den Bereichen Gesundheit, Produktivität und Unabhängigkeit.
5. Fazit: Zusammenfassende Abwägung von Risiken und Chancen sowie Formulierung von Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Nachhaltigkeitsstrategien.
Schlüsselwörter
Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Entwicklungsländer, Brundtland-Kommission, Agenda 21, Treibhauseffekt, Industrieländer, Schwellenländer, Kriminalität, Protektionismus, Produktivität, Klimawandel, Ressourcen, Weltwirtschaft, Gesundheitssysteme.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Nachhaltigkeitspolitik und den spezifischen Herausforderungen, die der Umweltschutz insbesondere für Entwicklungsländer mit sich bringt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf Nachhaltigkeitsmodellen, internationalen Abkommen, der ökonomischen Klassifizierung von Staaten sowie der Abwägung von Chancen und Risiken nachhaltigen Wirtschaftens.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die zentrale Frage lautet, wie die Umwelt und ihre Ressourcen geschont werden können, um die Welt für zukünftige Generationen zu erhalten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse sowie eine Literaturauswertung, ergänzt durch die Darstellung statistischer Daten (Korruptionsindex, BNE-Klassifizierung) und Modellen zur Nachhaltigkeit.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert aktuelle Umweltprobleme, vergleicht internationale Ansätze wie den Brundtland-Bericht und bewertet die Auswirkungen einer grünen Transformation auf verschiedene Ländertypen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Neben dem zentralen Begriff der Nachhaltigkeit sind Begriffe wie Umweltschutz, Entwicklungsländer, globale Verantwortung und ökonomische Entwicklung entscheidend.
Warum stellt Nachhaltigkeit ein Risiko für Entwicklungsländer dar?
Es bestehen Bedenken hinsichtlich hoher Anpassungskosten, des Fachkräftemangels sowie der Gefahr, dass Industrieländer Umweltstandards nutzen, um Märkte protektionistisch abzuschotten.
Welche Chancen bietet die internationale Nachhaltigkeitspolitik für ärmere Länder?
Durch moderne Technologien können Gesundheitsstandards verbessert, die Arbeitsproduktivität gesteigert und langfristig mehr Unabhängigkeit von Importen und Industrienationen erreicht werden.
- Arbeit zitieren
- Melanie Broichmann (Autor:in), 2015, Chancen und Risiken des Umweltschutzes in Entwicklungsländern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307441