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Deutschland eine Einheit? Zur demographischen Entwicklung in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung

Titre: Deutschland eine Einheit? Zur demographischen Entwicklung in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung

Dossier / Travail , 2015 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Elaine Miriam Frank (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - Histoire moderne
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Diese Arbeit beleuchtet anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Mauerfalls die demopgraphische Entwicklung Ostdeutschlands seit der Wiedervereinigung 1990.

Um ein besseres Verständnis für die Entwicklung der Demographie innerhalb der neuen Bundesländer zu erlangen, wird zunächst die demographische Lage von Ost und West in den Jahren vor der Widervereinigung dargestellt. Dazu werden folgende Faktoren des demographischen Aufbaus näher betrachtet und erläutert: die Geburtenrate, die Sterberate, sowie die Binnenwanderung. Anschließend wird die demographische Entwicklung innerhalb der neuen Bundesländer seit der Wiedervereinigung veranschaulicht und erläutert. Hierbei wird der Fokus ebenfalls auf die Faktoren Geburtenrate, Sterberate und Binnenwanderung gelegt. Nach eindringlicher Betrachtung und Analyse dieser Faktoren soll schlussendlich die zentrale Frage dieser Arbeit beantwortet werden: Ist Deutschland heute eine demographische Einheit?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Demographie von Ost und West vor der Wiedervereinigung

2.1. Wanderung

2.2. Geburtenrate

2.3. Sterberate

3. Demographische Situation der neuen Bundesländer seit der Wiedervereinigung

3.1. Geburtenrate

3.2. Sterberate

3.3. Binnenwanderung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwiefern sich die demographische Struktur der ehemaligen DDR nach der Wiedervereinigung an die der alten Bundesländer angenähert hat, um zu klären, ob Deutschland heute als demographische Einheit betrachtet werden kann.

  • Vergleich der demographischen Ausgangslage vor 1990
  • Analyse der Entwicklung der Geburtenraten
  • Untersuchung der Sterblichkeit in spezifischen Altersgruppen
  • Betrachtung der Phasen und Dynamiken der Binnenwanderung
  • Bewertung der demographischen Angleichungstendenzen

Auszug aus dem Buch

2.1. Wanderung

Vergleicht man den demographischen Aufbau der DDR und der BRD vor der politischen Wende, so lässt sich eine allgemein völlig konträre Situation erkennen:

Vor der Wiedervereinigung bestand in der Bundesrepublik ein stetiges Anwachsen der Bevölkerung. „ Im Zeitraum zwischen 1950 und 1989 erhöhte sich die Zahl der Einwohner im Gebiet der alten Bundesländer einschließlich West-Berlin von 50,336 Mio. auf 62,679 Mio.“ (Wimmert 2011 : 118). Gründe hierfür sind der Zuzug von Aussiedlern – wie unter anderem Donauschwaben- und das Anwerben von Gastarbeitern. Nach dem Anwerbestopp der Gastarbeiter im Jahre 1973 stagnierte das Bevölkerungswachstum jedoch nicht, sondern stieg weiterhin an. Gründe hierfür sind die Familienzusammenführungen der Nachkriegszeit, sowie die vermehrte Aufnahme von Asylbewerbern und Flüchtlingen.

In der Deutschen Demokratischen Republik hingegen bestand ein negatives Wanderungssaldo. „Zwischen 1950 und 1989 verringerte sich die Einwohnerzahl um fast 2 Millionen“ (Statistisches Bundesamt 1994 : 20). Gründe hierfür sind erstens die ansteigende Zahl der Fluchtversuche der Bürger „hinüber“ in den Westen. Zweitens machten es die strengen Einwanderungsgesetze, der DDR Außenstehenden, sowie der Bevölkerung beinahe unmöglich aus- oder einzureisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der Demographie und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob nach 25 Jahren Wiedervereinigung von einer demographischen Einheit Deutschlands gesprochen werden kann.

2. Demographie von Ost und West vor der Wiedervereinigung: Dieses Kapitel arbeitet die demographischen Kontraste zwischen der DDR und der BRD vor 1990 heraus, wobei Wanderungsbewegungen sowie Geburten- und Sterberaten analysiert werden.

3. Demographische Situation der neuen Bundesländer seit der Wiedervereinigung: Hier werden die demographischen Entwicklungen in den neuen Bundesländern seit der Wende detailliert untersucht und die Auswirkungen des politischen und wirtschaftlichen Umbruchs auf die Bevölkerung beleuchtet.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass trotz teilweiser Annäherung keine vollständige demographische Einheit existiert.

Schlüsselwörter

Demographie, Wiedervereinigung, Geburtenrate, Sterberate, Binnenwanderung, Ostdeutschland, Westdeutschland, Bevölkerungsentwicklung, Demographischer Wandel, Lebenserwartung, Wanderungssaldo, DDR, Bundesrepublik, Sozialstruktur, Demographische Einheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der demographischen Entwicklung in den neuen Bundesländern seit der deutschen Wiedervereinigung im Vergleich zu den alten Bundesländern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Analyse der Geburtenraten, der Sterberaten (insbesondere bei 45-65-Jährigen) und der Phasen der Binnenwanderung innerhalb Deutschlands.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Deutschland heute als demographische Einheit bezeichnet werden kann oder ob weiterhin signifikante Disparitäten bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse und den Vergleich statistischer Daten aus demographischen Studien, um die Entwicklungen vor und nach der Wiedervereinigung gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Ausgangsbedingungen vor 1990 analysiert und anschließend die Entwicklungen der Geburtenrate, Sterblichkeit und Binnenwanderung seit der Wiedervereinigung detailliert veranschaulicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie demographischer Wandel, Wanderungssaldo, Lebenserwartung und die Angleichung der Lebensverhältnisse nach der Wende charakterisieren.

Wie hat sich die Rolle der Frau bei der Sterberate verändert?

Frauen in den neuen Bundesländern gelten als gesundheitliche Gewinnerinnen der Wiedervereinigung, da ihre Sterberate seit dem Jahr 2000 sogar unter dem Niveau der alten Bundesländer liegt.

Welchen Einfluss hatte der Umbruch auf die Binnenwanderung?

Der Umbruch führte zunächst zu einer starken Fluchtbewegung in den Westen, gefolgt von weiteren Phasen, die durch wirtschaftliche Investitionen und Lohnangleichungen beeinflusst wurden.

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Résumé des informations

Titre
Deutschland eine Einheit? Zur demographischen Entwicklung in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung
Université
LMU Munich  (Social Science)
Note
2,0
Auteur
Elaine Miriam Frank (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
17
N° de catalogue
V307545
ISBN (ebook)
9783668057562
ISBN (Livre)
9783668057579
Langue
allemand
mots-clé
Demographie Ostdeutschland Vergleich Westdeutschland Teilung Entwicklung Einheit 25 jahre wiedervereinigung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elaine Miriam Frank (Auteur), 2015, Deutschland eine Einheit? Zur demographischen Entwicklung in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307545
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Extrait de  17  pages
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