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Die Analyse von Verschwendung als Basis von Lean Production

Title: Die Analyse von Verschwendung als Basis von Lean Production

Seminar Paper , 2003 , 23 Pages , Grade: 1

Autor:in: Heike Nausedat (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Summary Excerpt Details

Das Thema dieser Hausarbeit „Die Analyse von Verschwendung als Basis von Lean
Production“ wurde im Rahmen des Proseminars „Projektmanagement“ vergeben.
Bereits in den Seminarstunden wurde deutlich, wie entscheidend Kenntnisse über den
Ansatz der schlanken Produktion für die Kernkompetenzen eines Projektmanagers sind.
In der folgenden Arbeit sollen zunächst die Entstehung sowie die Definition des Begriffs
„Lean Production" kurz umrissen werden, um einen Einblick in die Thematik zu
gewinnen.
Auf der Basis des Quellentextes „Auf dem Weg zum perfekten Unternehmen“ von
James P. Womack und Daniel T. Jones sollen anschließend die Kernelemente des
Konzeptes ausführlicher dargestellt und erklärt werden.
Bei der Betrachtung der Prinzipien schlanker Produktion möchte ich vor allem die
Gedanken herausstellen, die verdeutlichen, wie entscheidend die Umwandlung von
muda (jap.: Verschwendung) in Wert für eine schlanke Unternehmensorganisation ist.
Abschließend werde ich noch einige Vor- und Nachteile der Produktionsstrategie „Lean
Produktion“ diskutieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Vorwort und methodisches Vorgehen

1.2 Anmerkung zum Quellentext

2. Lean Production

2.1 Taylorismus contra Lean Production

2.2 Begriff und Herkunft „Lean Production“

3. Die Analyse von Verschwendung durch 5 schlanke Prinzipien

3.1 Muda (Verschwendung)

3.2 Das erste schlanke Prinzip: Spezifikation des Wertes

3.2.1 Wertdefinition durch Kundenbedarf

3.2.2 Konzentration auf das Gesamtprodukt

3.2.3 Ermittlung der Kundenpräferenzen

3.2.4 Festlegung der Zielkosten

3.3 Das zweite schlanke Prinzip: Identifikation des Wertschöpfungsstroms

3.3.1 Die 3 Managementaufgaben

3.3.2 Die 3 Tätigkeitstypen des Wertschöpfungsstroms

3.4 Das dritte schlanke Prinzip: Flow – Realisierung eines kontinuierlichen Flusses

3.4.1 Beseitigung von Stapelbearbeitung und Abteilungsdenken

3.4.2 Die Entwicklung der Fließfertigung: Henry Ford

3.4.3 Die Realisierung von Flow bei kleinen Losgrößen

3.4.4 Just-in-Time-Verfahren

3.4.5 Die 3 Schritte von Flow

3.5 Das vierte schlanke Prinzip: Konsequente Umsetzung von Pull

3.5.1 Leistung auf Abruf

3.5.2 Pull statt Push

3.5.3 Das KANBAN-System

3.6 Das fünfte schlanke Prinzip: Perfektion

3.6.1 Schlanke Prinzipien als sich stimulierender Zirkel

3.6.2 Kaizen

3.6.3 Permanente Beseitigung von muda

4. Kritische Analyse: Lean Production

4.1 Vorteile

4.2 Nachteile

4.3 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Lean Production und den zentralen Ansatz der Verschwendungsanalyse (Muda), um zu erläutern, wie Unternehmen durch fünf schlanke Prinzipien Effizienz steigern und Kundenbedürfnisse optimal bedienen können. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie die Umwandlung von Verschwendung in Wert zu einem Wettbewerbsvorteil führt und welche Vor- sowie Nachteile diese Strategie in der Praxis aufweist.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Lean Production
  • Die fünf Prinzipien zur Identifikation und Eliminierung von Verschwendung
  • Methoden zur Implementierung eines kontinuierlichen Materialflusses (Flow) und Pull-Systems
  • Bedeutung der kontinuierlichen Verbesserung (Kaizen) für eine schlanke Organisation
  • Kritische Würdigung der Chancen und Risiken der Produktionsstrategie

Auszug aus dem Buch

3.4.3 Die Realisierung von Flow bei kleinen Losgrößen

Taiichi Ohno und seine Mitarbeiter erkannten nach dem zweiten Weltkrieg, dass der Produktionsprozess so flexibel sein sollte, dass auch kleinste Losgrößen wirtschaftlich sind. Ein kontinuierlicher Fluss musste also auch bei kleinem Volumen realisiert werden können, da der größte Teil des menschlichen Bedarfs an spezifischen Produkten auf einige hundert Exemplare begrenzt ist.

Die Maschinen und Werkzeuge mussten schnell von einer Produktspezifikation auf die nächste umrüstbar sein.

Ohno und seine Mitarbeiter stimmten die Maschinenkapazitäten aufeinander ab (right sizing), sodass die verschiedenen Fertigungsschritte (beispielsweise Formpressen, Lackieren, Montage) unmittelbar nebeneinander durchgeführt werden konnten und der Fertigungsgegenstand in ständigem Fluss gehalten wurde. (vgl. Womack/Jones 1997, 29) Oft werden hierbei einfachere, weniger automatisierte Maschinen eingesetzt, damit sie direkt in den Produktionsablauf passen.

„Die Manager alter Schule begreifen nicht, welche Kosten mit Wartung und Koordination eines komplizierten Netzwerks aus sehr schnellen Maschinen, die große Lose fertigen verbunden sind. Das ist die muda der Komplexität.“ (Womack/Jones 1997, 88)

In einer ganz auf Fließfertigung ausgerichteten Produktion sind die einzelnen Produktionsschritte also sequentiell angeordnet und das Produkt wandert von einer Stufe zur nächsten, jeweils ohne Puffer unfertiger Teile dazwischen, unter Verwendung einer Technik, die allgemein „Einzelstückfertigung“ genannt wird. Die Durchlaufzeit für ein spezifisches Produkt wird entscheidend verringert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Verschwendungsanalyse als Basis der Lean Production ein und beschreibt das methodische Vorgehen der Hausarbeit.

2. Lean Production: Hier wird die Abkehr vom tayloristischen Organisationsmodell erläutert und die Herkunft des Begriffs „Lean Production“ aus der MIT-Studie hergeleitet.

3. Die Analyse von Verschwendung durch 5 schlanke Prinzipien: Dieser Hauptteil analysiert die sieben Arten von Muda und detailliert die fünf Prinzipien Wertspezifikation, Wertschöpfungsstrom, Flow, Pull und Perfektion.

4. Kritische Analyse: Lean Production: Das abschließende Kapitel diskutiert die operativen Vorteile sowie die organisatorischen Akzeptanzwiderstände und Grenzen der Strategie.

Schlüsselwörter

Lean Production, Verschwendung, Muda, Wertschöpfung, Flow, Pull-Prinzip, KANBAN, Kaizen, Just-in-Time, Prozessoptimierung, Kundennutzen, Effizienz, Schlanke Prinzipien, Taylorismus, Produktqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Analyse von Verschwendung als fundamentales Element der Lean Production, um den Übergang von traditionellen Fertigungsmodellen zu effizienten, schlanken Unternehmensstrukturen zu erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die Identifizierung von Verschwendung (Muda), die Etablierung eines kontinuierlichen Materialflusses (Flow), die bedarfsgesteuerte Produktion (Pull) sowie der kontinuierliche Verbesserungsprozess (Kaizen).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Kernelemente des Lean-Konzepts auf Basis der Fachliteratur zu erklären und aufzuzeigen, wie durch die Umwandlung von Verschwendung in Wert die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, insbesondere des Standardwerkes von Womack und Jones, und ergänzt diese durch Fallbeispiele und Diskussionen zu den Vor- und Nachteilen der Strategie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die fünf schlanken Prinzipien: Spezifikation des Wertes, Identifikation des Wertschöpfungsstroms, Realisierung eines kontinuierlichen Flusses, konsequente Umsetzung des Pull-Prinzips und das Streben nach Perfektion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Lean Production, Muda, Flow, KANBAN, Kaizen und Just-in-Time.

Wie unterscheidet sich der Lean-Ansatz vom Taylorismus?

Während der Taylorismus auf standardisierte Teilarbeitsgänge und strikte Arbeitsteilung setzt, betont Lean Production die Flexibilität, die Teamarbeit und die Vermeidung von Verschwendung im gesamten Wertschöpfungsprozess.

Welche Rolle spielt das KANBAN-System innerhalb der Produktion?

Das KANBAN-System dient als steuerndes Informationsinstrument, das den Materialfluss durch konkrete Bestellaufträge zwischen den Fertigungsstufen bedarfsgesteuert reguliert und so Lagerbestände drastisch reduziert.

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Details

Title
Die Analyse von Verschwendung als Basis von Lean Production
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"  (Erziehungswissenschaftliches Institut)
Course
Seminar Projektmanagement
Grade
1
Author
Heike Nausedat (Author)
Publication Year
2003
Pages
23
Catalog Number
V30759
ISBN (eBook)
9783638319515
Language
German
Tags
Analyse Verschwendung Basis Lean Production Seminar Projektmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heike Nausedat (Author), 2003, Die Analyse von Verschwendung als Basis von Lean Production, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30759
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