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Wohn- und Lebensbedingungen im Alter aus der Sicht der Best Agers

Title: Wohn- und Lebensbedingungen im Alter aus der Sicht der Best Agers

Master's Thesis , 2014 , 77 Pages

Autor:in: Regina Lint (Author)

Sociology - Old Age
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In der vorliegenden Arbeit wird dargestellt, wie die heute 45- bis 70-jährigen, die "Best Agers", sich ihre Wohn- und Lebensbedingungen im alter wünschen, ob sie ein entsprechendes Angebot vorfinden bzw. inwiefern sie bereit sind, rechtzeitig passende Wohn- und Lebensformen für sich selbst zu schaffen, wie diese aussehen können und welche Art von Unterstützung dafür gebraucht wird.

Da das Altersheim in der heutigen Form auf fast völlige Ablehnung stößt, sind die Best Agers grundsätzlich zwar bereit, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, jedoch fehlt es an Vorbildern, Informationen und Know-how, was die Herangehensweise angeht.

Folglich wird auf die Bildung eines sozialen Netzwerkes zur Gründung einer selbstverwalteten Hausgemeinschaft und auf die Anpassungsmöglichkeit bestehender Altersheime auf die Bedürfnisse der Best Agers genauer eingegangen.

Anhand von Best Practice Beispielen wird der Handlungsspielraum für die Zukunft aufgezeigt. Das Ergebnis ist, dass sich nicht die Frage Altenheim oder selbstverwaltete Hausgemeinschaft stellt, sondern dass die Zukunft im "dritten Sozialraum" zwischen dem Privaten und der Öffentlichkeit als Herzstück der Gesellschaft liegt, den es für ein geglücktes Altern im Kreise von guten Freunden zu gestalten gilt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Persönliche Motivation

1.3. Forschungsfrage

1.4. Ziel der Arbeit

1.5. Methodik

1.5.1. Vorgangsweise

1.5.2. Untersuchungszeitraum und -ort

1.5.3. Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen

2.1. Historische Entwicklung der Altenbetreuung

2.2. Demografische Entwicklung

2.3. Angebot zur Betreuung und Pflege alter Menschen in Oberösterreich heute, deren Entwicklung, Auslastung und Finanzierung

2.4. Die „Best Agers“

3. Interviews

3.1. Auswahl und Beschreibung der Interviewpartnerinnen

3.2. Verlauf der Interviews

3.3. Auswertung der Interviews in Bezug auf die Forschungsfragen

3.4. Die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst

4. Ergebnisse im Einzelnen: Wünsche, Pläne, Taten

4.1. Die selbstverwaltete HG

4.1.1. Begriffsdefinition und Beschreibung

4.1.2. Ergebnisse aus der Literatur

4.1.3. Ergebnisse zum Thema „Hausgemeinschaft“ aus den Interviews

4.1.4. Erfolgsfaktoren für eine selbstverwaltete HG abgeleitet aus den Interviews im Vergleich zur Literatur – Forschungsfrage 3

4.2. Die Netzwerkbildung zur Gründung einer selbstverwalteten HG – Theorie und Beispiele

4.2.1. Theoretischer Zugang zur Bildung eines Netzwerkes

4.2.2. Erfolgsfaktoren eines Netzwerkes

4.2.3. Verantwortung und Aufgabe des Netzwerkes

4.2.4. Phasen eines Netzwerkes

4.3. Reaktionen der Träger von Einrichtungen auf den Bedarf der Best Agers

4.3.1. Inwieweit benötigen/ wünschen Best Agers Angebote öffentlicher oder privater Träger, und wie sollen diese aussehen?

4.3.2. Anpassung an den Bedarf aus Sicht des strategischen Managements

4.3.3. Die Konzeptanpassung als Möglichkeit, bestehende Einrichtungen den Anforderungen der Best Agers anzupassen

4.4. SWOT-Analyse der wichtigsten Ergebnisse

4.5. Lösungsansätze und Best Practice-Beispiele

5. Ergebnisse und Diskussion

5.1. Zusammenfassung

5.2. Schlussfolgerungen

5.3. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wohn- und Lebensbedingungen der „Best Agers“ (45- bis 70-Jährige) in Oberösterreich und analysiert deren Wunsch nach selbstbestimmten Wohnformen im Alter. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Einstellung gegenüber traditionellen Altenheimen sowie die Bereitschaft und Voraussetzungen zur Initiierung selbstverwalteter Hausgemeinschaften.

  • Wohn- und Lebensvorstellungen der Generation 45+
  • Kritik an klassischen stationären Betreuungsmodellen
  • Potenziale von selbstverwalteten Hausgemeinschaften (HG)
  • Strategische Anpassungsmöglichkeiten für bestehende Pflegeeinrichtungen
  • Bedeutung sozialer Netzwerke für ein gelücktes Altern

Auszug aus dem Buch

1.1. Problemstellung

Wenn man sich das bestehende Angebot für Seniorinnen in Österreich, die nicht mehr im Stande sind, ihr Leben aus eigener Kraft alleine zu meistern, ansieht, so findet man in erster Linie Alten- und Pflegeheime, die, so modern, fortschrittlich und bewohnerorientiert sie auch sein mögen, nicht wirklich das bieten, was wir, die Generation 45+ oder die „Best Agers“, uns für ein selbstbestimmtes Altern vorstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung, die persönliche Motivation und die Forschungsfragen ein, welche die Grundlage der Untersuchung bilden.

2. Grundlagen: Hier werden die historische Entwicklung der Altenbetreuung, demografische Trends in Österreich sowie die aktuelle Angebotsstruktur in Oberösterreich analysiert.

3. Interviews: In diesem Kapitel wird die methodische Vorgehensweise bei den qualitativen Interviews erläutert und die Ergebnisse der Befragungen zu den Forschungsfragen dargestellt.

4. Ergebnisse im Einzelnen: Wünsche, Pläne, Taten: Das Kapitel widmet sich detailliert dem Konzept der selbstverwalteten Hausgemeinschaft und beleuchtet Erfolgsfaktoren sowie notwendige Anpassungen durch Träger von Senioreneinrichtungen.

5. Ergebnisse und Diskussion: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse synthetisiert, Schlussfolgerungen für die Praxis gezogen und ein Resümee zur zukünftigen Wohn- und Lebensplanung gezogen.

Schlüsselwörter

Best Agers, Wohnen im Alter, Hausgemeinschaft, selbstverwaltetes Wohnen, Altenheim, Pflegekonzept, Netzwerkbildung, stationäre Betreuung, demografische Entwicklung, Lebensqualität, soziale Netzwerke, Altenbetreuung, Wohnform, Generation 45+, strategisches Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Master-Thesis befasst sich mit den Wohn- und Lebensbedürfnissen der Generation der 45- bis 70-Jährigen, den sogenannten „Best Agers“, im Kontext des Älterwerdens in Oberösterreich.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Diskrepanz zwischen traditionellen Altenpflegeangeboten und den Wünschen der Zielgruppe sowie Möglichkeiten zur Realisierung selbstverwalteter Wohnprojekte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu analysieren, ob für Best Agers eine selbstverwaltete Hausgemeinschaft eine attraktive Alternative darstellt und welche Anforderungen sie an Träger von Senioreneinrichtungen stellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurden sieben qualitative Interviews mit Best Agers geführt, ergänzt durch eine Literaturanalyse zu Wohnkonzepten und strategischem Management in der Altenpflege.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Altenbetreuung, die Auswertung der Befragungen sowie die Diskussion von Erfolgsfaktoren für alternative Wohnformen und deren Übertragbarkeit auf bestehende Strukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Best Agers, selbstverwaltetes Wohnen, Hausgemeinschaft, Altenbetreuung und Lebensqualität.

Welche Einstellung haben die Befragten gegenüber klassischen Altenheimen?

Die Befragten lehnen klassische Altenheime weitgehend ab, da sie diese nicht mit einem selbstbestimmten und würdevollen Leben im Alter assoziieren.

Welche Rolle spielt die soziale Komponente beim Wohnen?

Soziale Beziehungen, besonders der Kontakt zu Freunden und ein selbstbestimmtes soziales Umfeld, werden als das wichtigste Kriterium für die Wohnwahl im Alter genannt.

Was sind die zentralen Erfolgsfaktoren für eine Hausgemeinschaft?

Die Architektur, der Standort, die Auswahl der Mitbewohner und ein unterstützendes soziales Netzwerk oder die Begleitung durch Experten sind als wesentliche Faktoren identifiziert worden.

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Details

Title
Wohn- und Lebensbedingungen im Alter aus der Sicht der Best Agers
College
Donau-Universität Krems  (Zentrum für Management im Gesundheitswesen)
Author
Regina Lint (Author)
Publication Year
2014
Pages
77
Catalog Number
V307776
ISBN (eBook)
9783668060067
ISBN (Book)
9783668060074
Language
German
Tags
wohn- lebensbedingungen alter sicht best agers
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Regina Lint (Author), 2014, Wohn- und Lebensbedingungen im Alter aus der Sicht der Best Agers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307776
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