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Wie argumentiere ich richtig? Eine Einführung in die Argumentationstypen, -kompetenzen und -rahmen

Mündlicher Sprachgebrauch in der Schule

Titre: Wie argumentiere ich richtig? Eine Einführung in die Argumentationstypen, -kompetenzen und -rahmen

Exposé (Elaboration) , 2013 , 17 Pages , Note: 12 Punkte

Autor:in: Anonym (Auteur)

Rhétorique / Phonétique / Orthophonie
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Im Seminar „Mündlicher Sprachgebrauch“ des sprachdidaktischen Vertiefungsmoduls haben wir uns intensiv mit den verschiedenen Arten der Kommunikation auseinander gesetzt. Unter anderem war die Gesprächsführung sowie das Argumentieren ein Bestandteil des Seminars. In diesem Rahmen wurde von mir ein Referat über das Argumentieren erstellt und vorgetragen, dessen Ausarbeitung diese Hausarbeit beinhaltet.

Im Focus dieser Arbeit liegt das mündliche Argumentieren im schulischen Kontext. Einführend in diese Explikation wird eine kurze Begriffsanalyse erfolgen, um anschließend unterschiedliche Argumenttypen zu nennen und zu erläutern.

Der theoretische Teil erörtert den Begriff des Argumentes sowie der Argumentation. Diese Analyse dient als Basis für die Umsetzung der Didaktik im Unterricht. Weiterhin wird ein Bundesweiter Wettbewerb vorgestellt.

Der abschließende Teil dieser Hausarbeit beinhaltet eine kurze Stellungnahme über die Bedeutung des Kompetenzerwerbs der Argumentation im Deutschunterricht.

Gewaltfreie Kommunikation ist in unserer zivilisierten Gesellschaft, in der Wertepluralismus und Meinungsfreiheit herrschen, eine unerlässliche Kompetenz. (Interessens-)Konflikte gewaltfrei und argumentativ lösen zu können, ist nicht nur im öffentlichen Bereich der Gesellschaft, sondern auch im privaten, eine essenziell wichtige Kompetenz. Die Fähigkeit, seine Gedanken überzeugend formulieren zu können, ist der erste Schritt zur selbstbestimmten und selbstbeherrschten Realität des Erwachsenwerdens.

Nicht zuletzt deshalb hat die Deutschdidaktik das Argumentieren bzw. den Kompetenzerwerb des argumentativen Austauschs im Focus.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Argumentieren

1. Argumentation im engeren und weiteren Sinne

2. Sonderfall „argumentatives Selbstgespräch“

3. Sonderfall „Die Rede“

4. Zwischenfazit

III. Argumentationskompetenzen

1. Argumentationsrahmen

2. Der zeitliche Rahmen

3. Der Gesprächspartner

4. Der Gesprächsgegenstand bzw. an dem themenspezifischen Diskurs

IV. Argumenttypen

V. Argumentationsstrkturen

VI. Bezug zum Lehrplan

VII. Jugend debattiert

VIII. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das mündliche Argumentieren im schulischen Kontext und beleuchtet dessen Bedeutung für die Persönlichkeitsbildung sowie die gewaltfreie Konfliktlösung. Zentral ist dabei die Frage, wie Kompetenzen zur argumentativen Auseinandersetzung im Deutschunterricht vermittelt und gefördert werden können.

  • Theoretische Grundlagen des Argumentationsbegriffs und der Argumentation
  • Differenzierung verschiedener Argumenttypen und -strukturen
  • Bedeutung mündlicher Kommunikationskompetenzen gemäß Bildungsstandards
  • Umsetzung des Programms „Jugend debattiert“ im schulischen Alltag
  • Rolle des Lehrers bei der Förderung argumentativer Fähigkeiten

Auszug aus dem Buch

II. Argumentieren

Die Bedeutung des Argumentationsbegriffs lässt sich sprachgeschichtlich von den lateinischen Worten argumentari (Beweisführung, Begründung) und argumentum (Beweis, Beweismittel) herleiten. Der Begriff Argumentation bezeichnet also einen Vorgang des Begründens und Beweisens. Es bestehen zwei mögliche Formen, nach denen eine solche Begründung bzw. Beweisführung ablaufen kann. Eine Möglichkeit besteht in dem Aufstellen einer These, die es dann zu begründen gilt. In einem solchen Fall kann die Begründung über das Aufzählen einzelner Prämissen, welche zu einer einleuchtenden Konklusion geführt und mit Beispielen belegt werden erfolgen. Die alternative Form des Argumentierens besteht darin als Erstes einige Prämissen aufzuzählen, die dann konkludierend zu einer These übergeführt werden, welche abschließend durch Beispiele zu belegen ist. Eine Argumentation weist also grundsätzlich immer drei Schritte auf: Aufstellen einer These, in der These enthaltene Einzelaussagen aufzählen und konkludierend aufzeigen, warum aus diesen die aufgestellte These folgt, abschließendes Belegen der These durch Beispiele. Das Ziel einer Argumentation ist es, von der Akzeptabilität der aufgestellten These zu überzeugen. Wichtig hervorzuheben ist, dass es in einer Argumentation keine richtigen bzw. falschen Argumente geben kann, sondern ausschließlich akzeptable oder inakzeptable.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der gewaltfreien Kommunikation und des mündlichen Argumentierens im schulischen Alltag ein und erläutert den strukturellen Aufbau der Arbeit.

II. Argumentieren: Das Kapitel erläutert die sprachgeschichtlichen Wurzeln sowie die logischen Schritte des Argumentierens und grenzt es von anderen Formen der Konfliktlösung ab.

III. Argumentationskompetenzen: Hier werden die zentralen Grundkompetenzen, wie Einfühlungsvermögen und situative Anpassung, definiert, die für eine gelungene argumentative Auseinandersetzung unerlässlich sind.

IV. Argumenttypen: Der Abschnitt unterscheidet zwischen verschiedenen Argumentationsarten wie Plausibilitäts-, rationalen- und moralischen Argumenten hinsichtlich ihrer Wirkungsweise.

V. Argumentationsstrkturen: Dieses Kapitel ordnet verschiedene Argumentationstypen in universelle Schemata ein, um die Orientierung in der Fülle möglicher Argumente zu erleichtern.

VI. Bezug zum Lehrplan: Diese Analyse beleuchtet, wie die nationalen Bildungsstandards das mündliche Argumentieren im Deutschunterricht der Sekundarstufe I verankern.

VII. Jugend debattiert: Vorstellung des bundesweiten Wettbewerbs als praktisches Modell zur Förderung von Sprach- und Debattierkompetenz bei Schülerinnen und Schülern.

VIII. Fazit: Die Zusammenfassung unterstreicht die Notwendigkeit des aktiven Kompetenzerwerbs im Unterricht und diskutiert die Herausforderungen für Lehrkräfte bei der Umsetzung.

Schlüsselwörter

Argumentieren, Mündlicher Sprachgebrauch, Argumentationskompetenz, Jugend debattiert, Deutschunterricht, Didaktik, Bildungsstandards, Kommunikation, Argumenttypen, Rhetorik, Schulisches Lernen, Meinungsfreiheit, Konfliktlösung, Debatte, Kompetenzerwerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des mündlichen Argumentierens als Schlüsselqualifikation für die gewaltfreie Kommunikation und soziale Teilhabe, insbesondere im Kontext des Deutschunterrichts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Bestimmung von Argumentationen, der Vermittlung von Argumentationskompetenzen, der Anwendung in schulpraktischen Formaten sowie der Anbindung an didaktische Lehrpläne.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Schülerinnen und Schüler durch handlungsorientierten Unterricht im Fach Deutsch zu mündigen Individuen erzogen werden können, die ihre Meinung reflektiert und überzeugend vertreten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Ausarbeitung, die theoretische Definitionen mit einer Analyse aktueller Bildungsstandards und dem praktischen Beispiel des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte des Argumentierens, die Identifikation von Argumenttypen und -strukturen sowie die praktische Umsetzung von Debattenformaten im schulischen Rahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Argumentationskompetenz, Deutschdidaktik, Rhetorik, „Jugend debattiert“, Bildungsstandards und mündliche Interaktion.

Wie unterscheidet sich der „engere“ vom „erweiterten“ Argumentationsbegriff?

Der engere Begriff zielt primär auf die Durchsetzung einer festen Meinung durch Vernunft ab, während der erweiterte Begriff die Perspektivenvielfalt und das gegenseitige Akzeptieren anderer Meinungen in den Fokus rückt.

Welche Hürden entstehen bei der Einführung von „Jugend debattiert“ in einer Schulklasse?

Die Autorin weist darauf hin, dass oft nur wenige Schülerinnen und Schüler aktiv debattieren können, während der Rest der Klasse als Zuschauer fungiert, was kreative didaktische Lösungen für die Einbindung der gesamten Gruppe erforderlich macht.

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Résumé des informations

Titre
Wie argumentiere ich richtig? Eine Einführung in die Argumentationstypen, -kompetenzen und -rahmen
Sous-titre
Mündlicher Sprachgebrauch in der Schule
Université
University of Frankfurt (Main)
Note
12 Punkte
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
17
N° de catalogue
V307844
ISBN (ebook)
9783668061309
ISBN (Livre)
9783668061316
Langue
allemand
mots-clé
eine einführung argumentationstypen mündlicher sprachgebrauch schule
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2013, Wie argumentiere ich richtig? Eine Einführung in die Argumentationstypen, -kompetenzen und -rahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307844
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Extrait de  17  pages
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