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Kapitalkostenplanung. Zur Zuverlässigkeit kanadischer Zinsprognosen

Titre: Kapitalkostenplanung. Zur Zuverlässigkeit kanadischer Zinsprognosen

Thèse de Master , 2015 , 165 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Kristin Großmann (Auteur)

Economie politique - Finances
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Prognosen makroökonomischer Faktoren stellen für viele wirtschaftliche Entscheidungen eine bedeutende Grundlage dar. Insbesondere Zinsprognosen sind für den Bereich der Fremdkapitalkostenplanung elementar. Anlässlich der Entscheidung, ob, zu welchem Zeitpunkt, für welche Dauer und in welcher Form (variabel oder fix) eine Fremdkapitalaufnahme erfolgt, ist die Treffsicherheit von Zinsprognosen ausschlaggebend. Eine Fehlprognose kann erhebliche Folgen für die Kosten eines Unternehmens haben und die Liquidität gefährden. Es gilt, Entscheidungen über den Zeitpunkt der Fremdkapitalaufnahme, die Laufzeit und die Art der Verzinsung zu treffen. Zugrundeliegende Prognosen sollten durch ihre hohe Qualität die Auswahl der bestmöglichen Alternative gewährleisten.

Vor diesem Hintergrund wird anhand des Beispiels kanadischer Zinsprognosen im Rahmen dieser Arbeit untersucht, inwiefern die Prognosequalität ausreicht, um Prognosen
als Entscheidungsgrundlage verwenden zu können. Der aktuelle Forschungsstand, die verwendete Methodik sowie Systematische Fehler, wie Herdenverhalten, Ankerheuristik und Status quo bias, werden in dieser Arbeit umfassend beschrieben und erklärt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Forschungsstand und Erkenntnisinteresse

1.2. Methodik

1.3. Aufbau der Arbeit

2. Kapitalkostenplanung und Kapitalmarktprognose

2.1. Kapitalkosten und Kapitalkostenplanung

2.2. Kapitalmarktprognosen

2.2.1. Definition und Bedeutung von Prognosen

2.2.2. Besonderheiten von Kapitalmarktprognosen

2.2.3. Bedeutung von Zinsprognosen als Form der Kapitalmarktprognose

2.2.4. Zusammenfassung

2.3. Zusammenfassung

3. Prognosekompetenzen

3.1. Einführung in die Prognosegütemessung

3.2. Ausgewählte Instrumente der Prognosegütemessung

3.2.1. Gegenwartsorientierte Verlaufsanpassung

3.2.2. Vergleich zur naiven Prognose

3.2.3. Zusammenfassung

3.3. Zusammenfassung

4. Ergebnis des Vergleichs zur naiven Prognose und GOVA-Koeffizienten

4.1. Untersuchungsdesign

4.1.1. Datenbasis

4.1.2. Methodik

4.1.3. Zusammenfassung

4.2. Das kanadische Bankensystem

4.3. Untersuchung einzelner Unternehmen

4.3.1. Finanzinstitute

4.3.1.1. National Bank of Canada

4.3.1.1.1. National Bank of Canada

4.3.1.1.2. National Bank Financial

4.3.1.1.3. Zusammenfassung

4.3.1.2. Canadian Imperial Bank of Commerce (CIBC)

4.3.1.2.1. CIBC World Markets

4.3.1.2.2. Canadian Imperial Bank of Commerce

4.3.1.2.3. Zusammenfassung

4.3.1.3. BMO Financial Group

4.3.1.3.1. BMO Nesbitt Burns

4.3.1.3.2. BMO Bank of Montreal

4.3.1.3.3. BMO Capital Markets

4.3.1.3.4. Zusammenfassung

4.3.1.4. RBC Financial Group

4.3.1.4.1. RBC Royal Bank

4.3.1.4.2. RBC Dominion Securities

4.3.1.4.3. Zusammenfassung

4.3.1.5. Scotiabank

4.3.1.6. Caisse de dépôt et placement du Québec

4.3.1.7. Toronto Dominion Bank

4.3.1.8. Desjardins

4.3.1.9. JP Morgan Canada

4.3.1.10. Bank of America Merrill Lynch

4.3.1.11. Zusammenfassung

4.3.2. Weitere Prognoseinstitute

4.3.2.1. IHS Global Insight

4.3.2.2. Informetrica Limited

4.3.2.3. University of Toronto

4.3.2.4. Economap Inc.

4.3.2.5. Conference Board of Canada

4.3.2.6. EDC Economics

4.3.2.7. Consensus Forecasts

4.3.2.8. Zusammenfassung

4.3.3. Zusammenfassung

4.4. Zusammenfassung

5. Kritische Würdigung der Untersuchungsergebnisse

5.1. Darstellung der Untersuchungsergebnisse

5.2. Erklärungsansätze für die Untersuchungsergebnisse

5.3. Zusammenfassung

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Treffsicherheit kanadischer Zinsprognosen, um deren Eignung als Grundlage für die Kapitalkostenplanung in Unternehmen zu evaluieren. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwieweit professionelle Zinsprognosen eine ausreichende Qualität bieten, um als fundierte Entscheidungsgrundlage für Fremdkapitalaufnahmen herangezogen zu werden.

  • Empirische Analyse der Prognosegüte zehnjähriger kanadischer Staatsanleihen von 1994 bis 2013
  • Einsatz statistischer Prognosegütemaße wie des GOVA-Koeffizienten und des MRAPnP
  • Untersuchung auf das Vorliegen einer gegenwartsorientierten Verlaufsanpassung
  • Vergleich professioneller Analystenprognosen mit naiven Prognosemodellen
  • Kritische Würdigung von Erklärungsansätzen wie Ankerheuristik und Herdenverhalten

Auszug aus dem Buch

2.2.1. Definition und Bedeutung von Prognosen

Eine Prognose ist eine Aussage über ein oder mehrere Ereignisse in der Zukunft. Diese Aussage basiert neben Beobachtungen auch auf einer Theorie. Prognosen beruhen auf einer Vergangenheitsanalyse, wodurch eine empirische Fundierung gegeben ist. Sie unterscheiden sich dadurch von bloßem Raten. Außerdem sind stets eine sachlogische Begründung und die Angabe von Prämissen notwendig. Die zugrundeliegende Theorie dient als Abgrenzungskriterium einer wissenschaftlichen Prognose von irrationaler Prophetie. Bei Prophetien handelt es sich um Zukunftsaussagen, welche ohne Begründung oder durch Verwendung irrationaler Methoden, wie beispielsweise Orakeln, erlangt werden.

Die vorliegende Arbeit analysiert lediglich Prognosen. Ihre Erstellung kann von einzelnen Personen, Gruppen von Personen, wie beispielsweise Organisationen, oder anderen vorgenommen werden. Dabei greifen Individuen und Gruppen auf die gleichen öffentlichen Informationen, bewährten Techniken und Beziehungen zurück. In vielen Bereichen der Wirtschaft sind Prognosen unerlässlich, beispielsweise bei Investitionsentscheidungen von Unternehmen, bei Budgetplanung der Regierung oder bei Ersparnisbildung von Individuen. Die ökonomischen Prognosen liefern die Grundlage für unternehmenspolitische und wirtschaftliche Entscheidungen. Dabei wird stets das Ziel verfolgt, Unsicherheiten über Verläufe und Ergebnisse künftiger wirtschaftlicher Prozesse zu verringern, um den Wirtschaftssubjekten durch die Prognose das Treffen einer guten oder sogar der besten Entscheidung unter Unsicherheit zu ermöglichen. Allerdings sind genaue Prognosen sowohl für die Gesamtwirtschaft als auch für einzelne Unternehmen, Produkte und Märkte schwer zu erstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung von Zinsprognosen für die Kapitalkostenplanung und führt in die methodische Vorgehensweise sowie den Forschungsstand ein.

2. Kapitalkostenplanung und Kapitalmarktprognose: Dieses Kapitel liefert theoretische Grundlagen zu Kapitalkosten und definiert die Rolle sowie Besonderheiten von Kapitalmarkt- und Zinsprognosen.

3. Prognosekompetenzen: Hier werden die statistischen Grundlagen der Prognosegütemessung, insbesondere der GOVA-Koeffizient und der MRAPnP, detailliert definiert und erläutert.

4. Ergebnis des Vergleichs zur naiven Prognose und GOVA-Koeffizienten: Das Kernkapitel präsentiert die empirische Untersuchung der 4- und 13-Monats-Prognosen von 21 Instituten mittels grafischer und rechnerischer Analysen.

5. Kritische Würdigung der Untersuchungsergebnisse: Dieses Kapitel stellt die Ergebnisse zusammenfassend dar und liefert Erklärungsansätze für das beobachtete Verhalten der Analysten.

6. Fazit und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf gegeben.

Schlüsselwörter

Kapitalkostenplanung, Zinsprognosen, Prognosegüte, Kanada, Staatsanleihen, GOVA-Koeffizient, MRAPnP, naive Prognose, gegenwartsorientierte Verlaufsanpassung, Kapitalmarktprognose, Ankerheuristik, Herdenverhalten, Finanzmarktanalysten, Prognosekompetenz, Rendite

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Master-Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Zuverlässigkeit und Prognosequalität von Zinsprognosen für zehnjährige kanadische Staatsanleihen über einen Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Zentrale Themen sind die Kapitalkostenplanung, die Methoden der Prognosegütemessung, die Verlaufsanpassung von Analystenprognosen und die psychologischen Erklärungsansätze für Prognosefehler.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die empirische Überprüfung, ob Zinsprognosen kanadischer Institute eine ausreichende Treffsicherheit aufweisen, um als verlässliche Entscheidungsgrundlage für unternehmerische Kapitalkostenplanungen zu dienen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Untersuchung nutzt den GOVA-Koeffizienten zur Identifikation von gegenwartsorientierten Verlaufsanpassungen sowie den MRAPnP-Fehlermaßstab für den direkten Vergleich der Analystenprognosen mit einer naiven Prognose.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten empirischen Auswertung der 4- und 13-Monats-Prognosen von 21 ausgewählten Finanzinstituten und Prognoseorganisationen in Kanada.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Kapitalkostenplanung, Prognosegüte, gegenwartsorientierte Verlaufsanpassung, GOVA-Koeffizient und MRAPnP aus.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Prognosegüte?

Die Autorin stellt fest, dass fast alle untersuchten Institute einer gegenwartsorientierten Verlaufsanpassung unterliegen und die Prognosen oft schlechter abschneiden als eine einfache naive Prognose.

Warum wird in der Arbeit das Phänomen der Ankerheuristik thematisiert?

Die Ankerheuristik wird als möglicher Erklärungsansatz herangezogen, um zu verdeutlichen, warum Analysten sich bei ihrer Prognoseerstellung zu stark an den aktuell herrschenden Zinsniveaus orientieren.

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Résumé des informations

Titre
Kapitalkostenplanung. Zur Zuverlässigkeit kanadischer Zinsprognosen
Université
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter  (Fachbereich Wirtschaft)
Note
1,3
Auteur
Kristin Großmann (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
165
N° de catalogue
V307884
ISBN (ebook)
9783668063006
ISBN (Livre)
9783668063013
Langue
allemand
mots-clé
Zinsprognosen Kanadische Staatsanleihen naive Prognose Herdenverhalten Ankerheuristik Status quo bias Prinzip des unzureichenden Grundes Prognosequalität Behavioral finance Verhaltensökonomik Kanada Finanzmarktanalyse Finanzmarkt Kapitalkostenplanung Kapitalkosten Prognosegüte systematische Fehler Prognosekompetenz Finanzinstitut Prognosegütemaße
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kristin Großmann (Auteur), 2015, Kapitalkostenplanung. Zur Zuverlässigkeit kanadischer Zinsprognosen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307884
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Extrait de  165  pages
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