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Die betriebliche Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Ein Phasenmodell

Titel: Die betriebliche Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Ein Phasenmodell

Wissenschaftlicher Aufsatz , 1998 , 13 Seiten , Note: angenommen

Autor:in: Privatdozent Dr. Sven Schneider (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Beitrag stellt zum einen die soziologische wie betriebswirtschaftliche Bedeutung des betrieblichen Einarbeitungsprozesses dar. Zum anderen entwickelt der Autor aus verschiedenen empirischen und theoretischen Quellen ein Phasenmodell, das die betriebliche Einarbeitung als Phasenmodell mitsamt den typischen Konflikten beschreibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die betriebliche Einarbeitung als Phasenmodell

Die Pre-Entry-Phase

Die Entry-Phase

Typische Konflikte während des Einarbeitungsprozesses

- Anforderungskonflikte wegen des quantitativen Rollenumfangs

- Anforderungskonflikte wegen des qualitativen Rollenumfangs

- Rollenkonflikte wegen Ambiguität

- Rollenkonflikte wegen der Tätigkeitsdefinition

- Kommunikationskonflikte wegen Feedbackdefiziten

- Kommunikationskonflikte wegen Senderproblemen

Auswege: Typische Bewältigungsstrategien

Die Metamorphose-Phase

Kurzfassung

Autorenprofil:

Abbildung: Das betriebliche Sozialisationsmodell.

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die betriebliche Einarbeitung von Mitarbeitern aus einer soziologischen und betriebswirtschaftlichen Perspektive, um die Bedeutung gelungener Sozialisationsprozesse für das Unternehmen hervorzuheben und typische Konfliktfelder in einem Phasenmodell zu systematisieren.

  • Soziologische und betriebswirtschaftliche Relevanz der Mitarbeiter-Einarbeitung
  • Entwicklung eines Phasenmodells des betrieblichen Sozialisationsprozesses
  • Analyse typischer Konfliktarten (Anforderungs-, Rollen- und Kommunikationskonflikte)
  • Strategien zur Bewältigung von Konflikten während der Einarbeitung

Auszug aus dem Buch

Typische Konflikte während des Einarbeitungsprozesses

- Anforderungskonflikte wegen des quantitativen Rollenumfangs

Es steht eine permanente Diskrepanz zwischen der zur Verfügung stehenden Zeit einerseits und dem Rollen- und Aufgabenumfang andererseits. Daraus resultiert entweder eine permanente Überlastung oder anderenfalls eine Unterforderung, in Reinform jeweils ausschließlich quantitativer Art. Verschärft wird dieses Problem durch die bei Stellenantritt unvermeidlichen Orientierungsverluste: Aufgaben, die der Vorgänger aufgrund jahrelanger Übung im Rahmen der üblichen Arbeitszeit erfüllen konnte, beanspruchen gerade zu Anfang der Tätigkeit sehr viel mehr Zeit.

- Anforderungskonflikte wegen des qualitativen Rollenumfangs

Die Anforderungen der Stelle entsprechen nicht der Qualifikation und den Fähigkeiten der neuen Mitarbeiter. Nach den quantitativen Diskrepanzen (vgl. ‘quantitativen Rollenumfang’) werden also unter dieser Kategorie alle qualitativen Diskrepanzen subsumiert (sog. ‘Professionskonflikte’). Dabei wird eine leichte Überforderung als weniger problematisch perzipiert als ein qualitative Unterforderung. Erstere wirkt in nicht zu ausgeprägtem Maße oft auch motivierend.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Der Autor erläutert die hohe Bedeutung einer erfolgreichen Einarbeitung aufgrund der damit verbundenen Kosten und des Fluktuationsrisikos.

Die betriebliche Einarbeitung als Phasenmodell: Es wird eine theoretische Einordnung der betrieblichen Sozialisation vorgenommen und der Weg bis zum Eintritt ins Unternehmen definiert.

Typische Konflikte während des Einarbeitungsprozesses: Dieses Kapitel systematisiert verschiedene Konfliktarten, wie etwa Anforderungs- und Rollenkonflikte, die während der Einarbeitung auftreten können.

Auswege: Typische Bewältigungsstrategien: Der Autor stellt aktive und passive Strategien vor, mit denen neue Mitarbeiter auf die genannten Konflikte reagieren können.

Die Metamorphose-Phase: Dieses Kapitel beschreibt den idealen Abschluss der betrieblichen Sozialisation, bei dem der Mitarbeiter die Normen und Werte des Unternehmens internalisiert.

Schlüsselwörter

Betriebliche Einarbeitung, Sozialisation, Phasenmodell, Rollenkonflikt, Unternehmenskultur, Mitarbeiterfluktuation, Einarbeitungsprozess, Konfliktbewältigung, Personalentwicklung, Anpassung, Feedbackdefizit, Anforderungskonflikt, Metamorphose-Phase, Arbeitssoziologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Prozess der betrieblichen Einarbeitung neuer Mitarbeiter und betrachtet diesen als ein komplexes, phasenbasiertes Sozialisationsphänomen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die betriebswirtschaftliche und soziologische Bedeutung der Einarbeitung, die Phasen des Sozialisationsprozesses sowie die Identifikation und Bewältigung von Konflikten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein Phasenmodell zu entwickeln, das die Einarbeitung strukturiert und typische Konflikte während dieser Zeit für Unternehmen und Mitarbeiter transparent macht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen und empirischen Analyse, wobei bestehende Konzepte aus der Sozialisationsforschung zu einem eigenen Phasenmodell synthetisiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Phasen Pre-Entry, Entry und Metamorphose sowie die detaillierte Analyse spezifischer Konfliktarten wie Anforderungs-, Rollen- und Kommunikationskonflikte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind betriebliche Einarbeitung, Sozialisation, Rollenkonflikt, Phasenmodell, Unternehmenskultur und Konfliktbewältigung.

Was versteht der Autor unter einer "Metamorphose-Phase"?

Dies ist die letzte Phase des Modells, in der der Mitarbeiter die neuen Anforderungen, Normen und Werte vollständig internalisiert hat und sich in die betrieblichen Sozialkonstellationen integriert fühlt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen aktiver und passiver Konfliktbewältigung wichtig?

Diese Unterscheidung ist entscheidend, da aktive Strategien (wie Dialog oder Aufgabenanpassung) zu einer Integration führen können, während passive Strategien (wie innere Kündigung) oft in Fluktuation enden.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die betriebliche Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Ein Phasenmodell
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Zeitschrift Akademie)
Veranstaltung
Betriebssoziologie
Note
angenommen
Autor
Privatdozent Dr. Sven Schneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1998
Seiten
13
Katalognummer
V307
ISBN (eBook)
9783638102247
ISBN (Buch)
9783638781169
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einarbeitung Mitarbeiter Phasenmodell Betriebssoziologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Privatdozent Dr. Sven Schneider (Autor:in), 1998, Die betriebliche Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Ein Phasenmodell, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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