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Sprachbildung und Sprachförderung bei Kindern im Elementarbereich

Titel: Sprachbildung und Sprachförderung bei Kindern im Elementarbereich

Hausarbeit , 2015 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Raphael Schicktanz (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Seit dem „PISA-Schock“ im Jahre 2000 wird dem Begriff „Bildung“ in Deutschland deutlich mehr Bedeutung zugesprochen. Gerade die Bildung im Elementarbereich, also den Kindertagesstätten, erfuhr einen Aufschub. Die Forderung nach fühkindlicher Bildung ist seitdem höher als je zuvor. Zudem stellt die Sprachförderung einen Hauptschwerpunkt des Elementarbereichs dar.

Auch das Thema „Einwanderung“ erfährt aktuell eine große Aufmerksamkeit und wird ständig in den Medien behandelt. Die Einwanderungszahlen steigen an. Diese Tatsache wird ebenfalls Auswirkungen auf die Arbeit in Kindertagesstätten haben, denn die Anzahl an Kinder mit Migrationshintergrund wird dadurch bedingt ebenfalls steigen. Die Sprachförderung wird demnach mehr Raum einnehmen müssen, um auch den Kindern mit Migrationshintergrund die Chance auf einen guten Bildungserfolg zu ermöglichen.

In der folgenden Ausarbeitung wird zunächst geklärt, wie Sprache im allgemeinen gebildet und erlernt wird, welche „Meilensteine“ und Normen festgelegt sind, wie man einen Sprachkenntnisstand erheben kann und was Sprachförderung bedeutet. Ein weiterer Blick wird in die Richtung „Migrationshintergrund“ gerichtet. Welche Besonderheiten birgt diese und welchen Einfluss hat das Aufwachsen mit zwei verschiedenen Sprachen auf die Sprachentwicklung eines Kindes?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sprachbildung

3. Besonderheiten der Sprachentwicklung bei bilingual aufwachsenden Kindern

4. Beobachtung und Dokumentation von Sprache

4.1 Beobachtungsbogen Seldak

4.2 Beobachtungsbogen SISMIK

5. Sprachstörung

5.1 Sprachentwicklungsstörungen

5.2 Sprachentwicklungsverzögerungen

5.3 Sprachentwicklungsbehinderungen und Late Talker

6. Sprachförderung

7. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Prozesse der frühkindlichen Sprachbildung und -entwicklung sowie deren Bedeutung für den Bildungserfolg im Elementarbereich. Dabei steht die professionelle Beobachtung und Dokumentation des Sprachstandes im Fokus, um gezielte Fördermaßnahmen für Kinder, insbesondere mit Migrationshintergrund, zu ermöglichen und mögliche Sprachstörungen frühzeitig zu identifizieren.

  • Grundlagen der natürlichen Sprachentwicklung vom Säuglings- bis zum Vorschulalter
  • Besonderheiten und Chancen des bilingualen Spracherwerbs
  • Methoden der professionellen Sprachbeobachtung und Instrumente wie Seldak und SISMIK
  • Differenzierung zwischen Sprachentwicklungsstörungen, Verzögerungen und Behinderungen
  • Ansätze und Strategien der Sprachförderung in Kindertagesstätten

Auszug aus dem Buch

4. Beobachtung und Dokumentation von Sprache

Es gibt zwei Arten von Beobachtung. Zum einen die alltägliche Beobachtung, das „aufmerksam sein“, welches eine grundlegende Aktivität unseres täglichen Lebens darstellt. Durch Beobachten orientieren wir uns, verstehen Situationen, lernen, analysieren und bewerten. Die zweite Form der Beobachtung ist die professionelle Beobachtung, welche im Gegensatz zur Alltagsbeobachtung objektiv sein muss.

Die professionelle Form der Beobachtung ist für ErzieherInnen inzwischen ein besonders wichtiges Instrument geworden, da sie seit PISA erhöhte Anforderungen in Bezug auf die Beurteilung des Sprachstands bei Kindern erfüllen müssen. Auch für die Sprachförderung stellt die Beobachtung eine Voraussetzung dar, denn nur wenn bekannt ist, in welchen Bereichen Förderbedarf vorliegt, kann eine angemessene Förderung stattfinden (vgl. Bunse/Hoffschildt 2008, S. 123 f.).

Objektives Beobachten bedeutet, dass das Ergebnis der Beobachtung nicht abhängig von der durchführenden Person ist und demnach mehrere Personen bei identischer Form der Beobachtung auf das gleiche Ergebnis kommen würden. Doch gerade dies ist die größte Herausforderung der professionellen Beobachtung – Eigene Interpretationen sollen außen vor gelassen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Sprachbildung als Schlüssel für den Bildungserfolg ein und thematisiert die steigenden Anforderungen an Kitas durch den wachsenden Migrationsanteil.

2. Sprachbildung: Dieses Kapitel erläutert die Meilensteine der kindlichen Sprachentwicklung von den ersten Lauten im Mutterleib bis zur beherrschen der Grammatik im Alter von sechs Jahren.

3. Besonderheiten der Sprachentwicklung bei bilingual aufwachsenden Kindern: Es wird geklärt, wie Kinder mehrere Sprachen parallel erlernen können und warum Sprachmischungen in dieser Phase ein normaler Prozess sind.

4. Beobachtung und Dokumentation von Sprache: Hier werden die theoretischen Grundlagen der objektiven Beobachtung dargelegt sowie die Instrumente Seldak und SISMIK für die systematische Sprachstandserhebung vorgestellt.

5. Sprachstörung: Dieses Kapitel differenziert zwischen verschiedenen Formen von Sprachauffälligkeiten, wie Störungen, Verzögerungen und Behinderungen, und erläutert deren Symptome.

6. Sprachförderung: Hier werden sprachstrukturelle Förderprogramme und ganzheitliche Sprachförderkonzepte gegenübergestellt sowie Methoden für den pädagogischen Alltag in der Kita erläutert.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Sprachbildung zusammen und betont, dass die Arbeit im Elementarbereich auf einem erfolgreichen Weg zur Verbesserung der Bildungschancen ist.

Schlüsselwörter

Sprachbildung, Sprachförderung, Elementarbereich, Bilingualer Spracherwerb, Beobachtungsinstrumente, Seldak, SISMIK, Sprachentwicklungsstörung, SES, Late Talker, Sprachdiagnostik, Frühkindliche Bildung, Migrationshintergrund, Ganzheitliche Sprachförderung, Sprachentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der frühkindlichen Sprachentwicklung und die Notwendigkeit sowie Methoden der Sprachförderung in Kindertagesstätten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Sprache, der Beobachtung von Sprachkompetenzen bei Kindern, dem Umgang mit Mehrsprachigkeit und der Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten von Sprachstörungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie pädagogische Fachkräfte durch professionelle Beobachtung und gezielte Förderung einen Beitrag zum Bildungserfolg von Kindern leisten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf einer Literaturanalyse aktueller fachwissenschaftlicher Quellen zu den Themen Spracherwerb und Sprachförderung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Sprachentwicklungsstufen, die Besonderheiten bilingualer Erziehung, die Instrumente zur Sprachbeobachtung (SISMIK/Seldak) und die Klassifizierung von Sprachstörungen sowie Förderkonzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sprachbildung, Sprachförderung, Elementarbereich, Sprachbeobachtung, Seldak, SISMIK und bilingualer Spracherwerb charakterisieren.

Warum wird im Dokument explizit zwischen Seldak und SISMIK unterschieden?

Die Instrumente haben unterschiedliche Zielgruppen: SISMIK wurde speziell für Kinder mit Migrationshintergrund entwickelt, während Seldak primär für Kinder mit Deutsch als Erstsprache konzipiert ist.

Wie bewertet der Autor den bilingualen Spracherwerb?

Der Autor betont, dass das Aufwachsen mit mehreren Sprachen eine wertvolle Kompetenz darstellt und keinesfalls zwingend zu Entwicklungsdefiziten führt, sofern ein angemessenes Sprachangebot besteht.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprachbildung und Sprachförderung bei Kindern im Elementarbereich
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Note
1,3
Autor
Raphael Schicktanz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V308049
ISBN (eBook)
9783668067080
ISBN (Buch)
9783668067097
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachbildung Sprachentwicklung Sprachförderung Sprachdiagnostik Sprachbehinderung Sprachverzögerung Sprache im Kindesalter Elementarbereich Kita Kindertagesstätte Kindergarten Sprache
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Raphael Schicktanz (Autor:in), 2015, Sprachbildung und Sprachförderung bei Kindern im Elementarbereich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308049
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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