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Crossmediale Aktivitäten ausgewählter deutscher Jugendradioprogramme

Eine Programm- und Webseitenanalyse

Titre: Crossmediale Aktivitäten ausgewählter deutscher Jugendradioprogramme

Thèse de Master , 2014 , 129 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Isabel Scholz (Auteur)

Médias / Communication - Journalisme
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Folgenden wird der Aufbau dieser Arbeit zusammen gefasst, damit für den Leser ein Überblick gegeben werden kann. Nach diesen einleitenden Worten werden die geschichtlichen Aspekte von Crossmedia betont und es wird geklärt, wann und wo verschiedene Autoren bereits Vorläufer des heutigen Crossmedia sehen. Desweiteren soll das Kapitel zur Entstehung von Crossmedia-Journalismus zeigen, wie sich dieser entwickeln konnte und welche Voraussetzungen dafür von Bedeutung waren. Außerdem werden wichtige Definitionen von Wörtern im Umfeld von Crossmedia diskutiert und abschließend eine für diese Arbeit gültige Definition von Crossmedia und weiteren für die Analyse bedeutsamen Wörtern erarbeitet. Weiterhin werden im vierten Kapitel die Untersuchungsobjekte für die Analyse festgelegt und beschrieben, der Untersuchungszeitraum wird definiert und die Methoden für diese Untersuchung vorgestellt. Die Darstellung der Analyseergebnisse der einzelnen Radioprogramme folgt mit einer anschließenden Pointierung der wichtigsten Ergebnisse im Fazit.

Mitschnitte (Anhang II) nicht im Lieferumfang enthalten!

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 Gegenstand und Erkenntnisinteresse

1.2 Forschungsstand und Quellenlage

1.3 Methode und Vorgehensweise

1.4 Aufbau der Arbeit

2. CROSSMEDIA IST EIN NEUES WORT FÜR EIN ALTES PHÄNOMEN

2.1 Frühere Formen von Crossmedia im Allgemeinen

2.2 Frühere Formen von Crossmedia in den Medien

3. ZUR ENTSTEHUNG VON CROSSMEDIA-JOURNALISMUS

3.1 Voraussetzungen für Crossmedia-Journalismus

3.1.1 Wandel der Medientechnik

3.1.2 Wandel der Medienrezeption

3.1.3 Marktentwicklung

3.1.4 Journalistischer Strategiewechsel

3.2 Das Wortfeld um Crossmedia

3.2.1 Konvergenz

3.2.2 Multimedia(-lität)

3.2.3 Trimedialität und Mehrmedialiät

3.2.4 Online-Journalismus

3.2.5 Crossmedia bzw. Crossmedia-Journalismus

4. FORSCHUNGSFRAGEN, FORSCHUNGSLEITENDE ANNAHMEN UND METHODEN

4.1 Forschungsfragen, forschungsleitende Annahmen

4.2.1 Untersuchungsobjekte

4.2.1.1 Einslive

4.2.1.2 Njoy

4.2.1.3 Bigfm

4.2.2 Untersuchungszeitraum

4.2.2.1 Radionutzung im Tagesverlauf

4.2.2.2 Internetnutzung im Tagesverlauf

4.2.2.3 Crossmedia im Tagesverlauf / Pretest

4.2.3 Untersuchungsdesigns der Analyse

4.2.3.1 Programmanalyse

4.2.3.2 Webseitenanalyse

5. ANALYSE

5.1 Einslive

5.1.1 Analyse der crossmedialen Verweise

5.1.2 Analyse der Kanäle

5.1.3 Analyse der Darstellungsformen

5.1.4 Analyse allgemeiner Aspekte

5.2 Njoy

5.2.1 Analyse der crossmedialen Verweise

5.2.2 Analyse der Kanäle

5.2.3 Analyse der Darstellungsformen

5.2.4 Analyse allgemeiner Aspekte

5.3 Bigfm

5.3.1 Analyse der crossmedialen Verweise

5.3.2 Analyse der Kanäle

5.3.3 Analyse der Darstellungsformen

5.3.4 Analyse allgemeiner Aspekte

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit deutsche Jugendradioprogramme crossmedial arbeiten und welche Angebote sie ihren Nutzern über verschiedene Plattformen hinweg bereitstellen. Das primäre Ziel besteht darin, durch eine Programm- und Webseitenanalyse zu klären, ob und wie diese Sender Crossmedia im journalistischen Kontext praktizieren.

  • Stellenwert von Crossmedia in der aktuellen Radioprogrammgestaltung
  • Analyse der Kanäle und Vernetzungsstrategien zwischen Radio und Internet
  • Untersuchung der inhaltlichen Mehrwerte gegenüber reiner Inhaltsreproduktion
  • Vergleich öffentlich-rechtlicher und privater Jugendradioprogramme
  • Rolle des "Online-first"-Strategieansatzes in der Medienproduktion

Auszug aus dem Buch

1.1 Gegenstand und Erkenntnisinteresse

Radio ist nicht mehr nur Radio. Es gibt kein Radioprogramm in Deutschland, das nicht zumindest einen eigenen Internetauftritt hat. Viele Radioprogramme haben sogar ergänzend zu ihrer eigenen Internetseite eine Fernsehsendung, eine App und sind mit sendereigenen Accounts in den sozialen Netzwerken wie zum Beispiel Youtube, Twitter, Facebook, Google Plus oder Instagram vertreten. Dies ist ein Trend auf dem Radiomarkt, dem die Radiosender nachgehen, um zu überleben und ihre Kunden mit neuen Medienkanälen zu locken.

Denn Ex-Chaos-Computer-Congress-Organisator Tim Pritlove bringt die Entwicklung für das Radio auf den Punkt: „Die Zukunft des Radios liegt im Netz“. Das Internet ist aus Sicht der Radiomacher im Trend, weil sie ihre Nutzer nicht verlieren wollen. Vor allem für die jungen Mediennutzer im Alter von 12 bis 19 Jahren ist das Internet mittlerweile wichtiger als Radio, Fernsehen oder die Zeitung. Insbesondere Radiomacher für junge Leute müssen sich also etwas einfallen lassen, um ihre Nutzer nicht gänzlich an das Internet zu verlieren. Sie müssen sich auf das Internet einlassen und das hat das Radio, laut Fiene und Horn, wie kein anderes Medium bisher getan.

„Viele Radiosender machen sich auch im Netz zur Marke: mit weiteren Informationen zu Radiobeiträgen, Podcasts, Blogs, Livestreams, Twitter-Accounts, Votings und sogar eigenen Sendungen, die sich ums Internet drehen und von den Hörern mitgestaltet werden können.“ Diese Erweiterung des reinen Radioprogramms mit Informationen, Angeboten oder Mitmach-Aktionen im Netz oder auch durch die User im Netz wird oft mit dem Begriff „crossmedialer Journalismus“ oder vereinfacht „Crossmedia“ in Verbindung gebracht, das frei übersetzt so viel heißt wie „das Kreuzen der Medien“. Bei den Begriffen ist eine wichtige Unterscheidung zu beachten, da „Crossmedia“ einen großen Bereich abdeckt, wie beispielsweise auch die crossmedialen Tätigkeiten im Bereich der Public Relations. In dieser Arbeit ist, mit Ausnahme des historischen Kapitels, immer die Rede von crossmedialem Journalismus, wenn vereinfacht von „Crossmedia“ gesprochen wird. In diesem Bereich ist Jakubetz einer der viel zitierten Autoren und er versteht crossmedialen Journalismus als „Journalismus, der konsequent vernetzt über mehrere Plattformen hinweg stattfindet, der auf jeder Plattform anders und den entsprechenden Umständen und Anforderungen angepasst ist.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Definiert den Gegenstandsbereich, legt das Forschungsinteresse fest und erläutert die methodische Vorgehensweise der Analyse.

2. CROSSMEDIA IST EIN NEUES WORT FÜR EIN ALTES PHÄNOMEN: Beleuchtet historische Vorläufer von Crossmedia sowohl im allgemeinen Marketing als auch spezifisch in der Mediengeschichte.

3. ZUR ENTSTEHUNG VON CROSSMEDIA-JOURNALISMUS: Analysiert die technischen, rezeptiven und ökonomischen Voraussetzungen sowie die Abgrenzung zu Begriffen wie Konvergenz und Multimedia.

4. FORSCHUNGSFRAGEN, FORSCHUNGSLEITENDE ANNAHMEN UND METHODEN: Formuliert die zentralen Forschungsfragen, beschreibt die Auswahl der Untersuchungsobjekte und definiert die methodischen Codierinstrumente.

5. ANALYSE: Präsentiert die detaillierten Untersuchungsergebnisse für Einslive, Njoy und Bigfm bezüglich Verweisen, Kanälen und Inhalten.

6. FAZIT: Fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und bewertet die crossmedialen Strategien der untersuchten Sender im Vergleich.

Schlüsselwörter

Crossmedia, Jugendradio, Journalismus, Medienkonvergenz, Multimedia, Online-Journalismus, Radioprogramm, Webseitenanalyse, Social Media, Online-first, Nutzerpartizipation, Programm-Analyse, Mediennutzung, Cross-Ownership, Redaktionsmarketing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von Crossmedia-Aktivitäten bei deutschen Jugendradioprogrammen und analysiert, inwieweit diese Sender ihre Radioprogramme durch Online-Angebote vernetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Verzahnung von Radio und Internet, die Art der crossmedialen Verweise, die verwendeten Kanäle sowie die inhaltliche Gestaltung der Online-Zusatzangebote.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Hauptziel ist zu ermitteln, ob ausgewählte deutsche Jugendradioprogramme Crossmedia betreiben und falls ja, auf welche Weise sie dem Nutzer durch diese medienübergreifenden Angebote einen Mehrwert bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer standardisierten quantitativen Inhaltsanalyse mit qualitativen Ausprägungen, die sowohl die Radioprogramme (via Mitschnitten) als auch die Webseiten der Sender umfasst.

Welche Sender werden im Hauptteil behandelt?

Untersucht werden die drei Jugendradioprogramme Einslive, Njoy und Bigfm, wobei sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Sender repräsentiert sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Crossmedia, Jugendradio, Medienkonvergenz, Online-Journalismus und Nutzerschnittstellen sowie durch die untersuchten Strategien wie "Online-first" beschreiben.

Was zeichnet die Analyse des Senders Bigfm besonders aus?

Bigfm weist als einziges privates Jugendradioprogramm in der Untersuchung die höchste Anzahl an crossmedialen Aktivitäten auf und zeigt klare Regelmäßigkeiten durch feste Sendeplätze für Online-Verweise.

Was ist das Ergebnis bezüglich der "Online-first"-Strategie?

Die Analyse bestätigt, dass die untersuchten Jugendradioprogramme mehrheitlich die "Online-first"-Strategie verfolgen, bei der Inhalte online bereits verfügbar sind, bevor sie im Radioprogramm beworben werden.

Gibt es einen Unterschied zwischen den Sendern bei der Kanalwahl?

Ja, während bei den öffentlich-rechtlichen Sendern der Fokus stark auf der eigenen Webseite liegt, nutzt der private Sender Bigfm eine breitere Palette an Kanälen, inklusive externer Webseiten und diverser Profile in sozialen Netzwerken.

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Résumé des informations

Titre
Crossmediale Aktivitäten ausgewählter deutscher Jugendradioprogramme
Sous-titre
Eine Programm- und Webseitenanalyse
Université
University of Leipzig  (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Cours
Crossmedia
Note
1,7
Auteur
Isabel Scholz (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
129
N° de catalogue
V308148
ISBN (ebook)
9783668066168
ISBN (Livre)
9783668066175
Langue
allemand
mots-clé
Radio Crossmedia Jugendradiosender Crossmediale Aktivitäten Hörfunk Journalismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Isabel Scholz (Auteur), 2014, Crossmediale Aktivitäten ausgewählter deutscher Jugendradioprogramme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308148
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Extrait de  129  pages
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