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Social Media Feedback im Radio. Eine Analyse des öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunkprogramms

Title: Social Media Feedback im Radio. Eine Analyse des öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunkprogramms

Research Paper (postgraduate) , 2012 , 36 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Isabel Scholz (Author)

Communications - Broadcast and entertainment
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Facebook, Twitter und Co sind aus unserem Alltag nicht mehr Wegzudenken. Dieser Satz kostet Nerven, weil man ihn schon hundert Mal gehört hat. Aber: er ist wahr! An der Kasse im Supermarkt wird man freundlich daran erinnert die Shopseite auf Facebook zu liken, in der Straßenbahn leuchtet auf jedem zweiten Smartphone das blau-weiße Layout der Facebookapp und die Freundin guckt bei Twitter, ob Rihanna schon wieder ein neues Urlaubsfoto getwittert hat. Die Kommunikation findet nun auch über Facebook und nicht mehr nur face to face statt. Das bedeutet auch, dass unsere Kommunikation immer öffentlicher wird. Die Informationen sind für viele zugänglich und kosten kein Geld. Klar, dass sich die Medien diese Chance nicht entgehen lassen, so einfach an Infos zu gelangen.

Gerade in der Radiowelt werden aus diesen Informationen Inhalte für das Programm generiert. Es gibt Radiosendungen, die bestehen nur daraus, vorzulesen welcher User welche Meinung zu einem bestimmten Thema bei Facebook oder Twitter gepostet hat: Radioprogramm, das ohne die Beteiligung der Hörer und User bei den sozialen Medien kein Radioprogramm wäre. Das heißt gleichzeitig, dass nun auch die sozialen Medien, bei denen der Radiosender vertreten ist, aktiv gepflegt und mit Inhalten versorgt werden müssen.

Diese Arbeit soll am Beispiel von vier Radiosendern, zwei öffentlich-rechtlichen und zwei privaten, zeigen, was während des Programms in den sozialen Medien passiert und ob und wie Inhalte aus den sozialen Medien im Programm auftauchen. Besteht das Radioprogramm nur noch aus Moderationen mit Inhalten aus sozialen Medien?

Zunächst wird die Forschungsfrage dieser Arbeit dargestellt und somit auch das Untersuchungsdesign, mit dem der Forschungsfrage nachgegangen wird. Es folgt eine Vorstellung der vier dafür ausgesuchten Sender mit ausführlicher Begründung für die Auswahl. Im Hauptteil werden das Radioprogramm und die Webseiten der sozialen Medien analysiert. Es schließt sich ein Vergleich der Ergebnisse an. Bevor die Untersuchung mit einem Fazit abgeschlossen wird, soll im Abschnitt der Problematisierung unser Vorgehen und mögliche Potenziale reflektiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Untersuchungsdesign

2.1 Forschungsfrage

2.2 Methode

2.2.1 Untersuchungsobjekte

2.2.1.1 Portrait Einslive

2.2.1.2 Portrait N-Joy

2.2.1.3 Portrait Big FM

2.2.1.4 Portrait Kiss FM

2.2.2 Untersuchungszeitraum

2.2.3 Methodische Instrumente

2.2.3.1 Codierbogen

2.2.3.2 Protokoll

3 Analyse

3.1 Analyse Einslive

3.1.1 Zeitraum morgens: 06 bis 08 Uhr

3.1.2 Zeitraum nachmittags: 15 bis 17 Uhr

3.1.3 Vergleich morgens und nachmittags

3.2 Analyse N-Joy

3.2.1 Zeitraum morgens: 06 bis 08 Uhr

3.2.2 Zeitraum nachmittags: 15 bis 17 Uhr

3.2.3 Vergleich morgens und nachmittags

3.3 Vergleich Einslive und N-Joy

3.4 Analyse Big FM

3.4.1 Zeitraum morgens: 06 bis 08 Uhr

3.4.2 Zeitraum nachmittags: 15 bis 17 Uhr

3.4.3 Vergleich morgens und nachmittags

3.5 Analyse Kiss FM

3.5.1 Zeitraum morgens: 06 bis 08 Uhr

3.5.2 Zeitraum nachmittags: 15 bis 17 Uhr

3.5.3 Vergleich morgens und nachmittags

3.6 Vergleich Big FM und Kiss FM

4 Vergleich öffentlich-rechtliche Sender und private Sender

5 Problematisierung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Integration von Social Media Feedback in das Radioprogramm von vier ausgewählten deutschen Sendern (Einslive, N-Joy, Big FM, Kiss FM), um zu ermitteln, ob und wie Nutzerinteraktionen aus sozialen Medien Eingang in die tägliche Live-Moderation finden.

  • Analyse des Social Media Feedbacks in Radiosendungen
  • Vergleich zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosendern
  • Untersuchung von Aktivitätsmustern auf verschiedenen Social-Media-Kanälen
  • Evaluation der Relevanz von User-Generated Content für das Radioprogramm
  • Methodische Erfassung von Feedbackelementen durch quantitative Inhaltsanalyse

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Untersuchungsobjekte

In dieser Arbeit werden insgesamt vier Radiosender in Deutschland analysiert. Diese Anzahl ist zu gering, um repräsentativ den Radiomarkt in Deutschland abzubilden. Dennoch ist es förderlich, sowohl öffentlich-rechtliche, als auch private Radiosender in die Untersuchung einzubeziehen. Damit das Verhältnis ausgewogen ist, werden zwei öffentlich-rechtliche und zwei private Sender analysiert. Die Auswahl der vier Sender erfolgte nach folgenden Kriterien:

- Deutschsprachiger Sender in Deutschland

- Vollprogramm mit Live-Moderation

- Zielgruppe des Senders: 14-29 Jahre

- Terrestrische Empfangsmöglichkeit

- Onlineauftritt mit eigener Webseite

- Auftritt bei mindestens drei sozialen Medien

Es gab eine große Anzahl von Radiosendern, auf die diese Kriterien zustimmten. Aus diesem Grund wurden zwei weitere Kriterien ergänzt. Zum einen sollte der Radiosender möglichst viele Facebookfans und auch Twitterfollower haben. In der Traxy-Untersuchung werden diese Daten, welche als Orientierung für diese Arbeit dienen, erhoben. Zum anderen wurden die MA Zahlen der letzten Erhebung herangezogen. Die MA Zahlen zeigen wie viele Hörer ein Radiosender zu einem bestimmten Zeitpunkt hat. Diese stellten ein weiteres Kriterium dar. Zusammenfassend ergibt sich hieraus, dass der Sender möglichst viele Facebookfans, Twitterfollower und Hörer haben muss. Zudem müssen die Sendegebiete der jeweiligen Sender über ganz Deutschland verteilt sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die zunehmende Verschmelzung von Radio und sozialen Medien ein und definiert das Untersuchungsziel der Arbeit.

2 Untersuchungsdesign: Dieses Kapitel erläutert die Forschungsfrage, die Definition der Begriffe sowie die methodischen Grundlagen inklusive der Auswahlkriterien für die Sender.

3 Analyse: Das Hauptkapitel präsentiert die detaillierte Auswertung der vier Sender, unterteilt in die jeweiligen Untersuchungszeiträume sowie Vergleiche zwischen den Sendern.

4 Vergleich öffentlich-rechtliche Sender und private Sender: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse aller vier Sender gegenübergestellt, um grundlegende Unterschiede im Umgang mit Feedback zu identifizieren.

5 Problematisierung: Hier wird das methodische Vorgehen reflektiert und die Einschränkungen der Untersuchung, etwa durch den geringen Stichprobenumfang, kritisch hinterfragt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Social Media Feedback derzeit keinen bedeutenden Anteil am Radioprogramm hat.

Schlüsselwörter

Radio, Social Media Feedback, Radioprogramm, Jugendradiosender, Moderation, User-Generated Content, Facebook, Twitter, Quantitative Inhaltsanalyse, Hörerinteraktion, Online-Community, Kommunikationskanäle, Mediennutzung, Feedbackelemente, Medienanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Radiosender Inhalte aus sozialen Medien (Social Media Feedback) in ihr laufendes Programm integrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Hörerinteraktion, der Rolle von Facebook und Twitter in der Radiowelt sowie dem Vergleich verschiedener Medientypen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Wie viel Social Media Feedback kommt tatsächlich ins Radioprogramm?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine quantitative Inhaltsanalyse des Radioprogramms kombiniert mit einer qualitativen Analyse der Aktivitäten auf den Social-Media-Profilen der Sender.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Sender Einslive, N-Joy, Big FM und Kiss FM jeweils zu zwei verschiedenen Tageszeiten genau unter die Lupe genommen und miteinander verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Radio, Social Media Feedback, Radioprogramm, Jugendradiosender, Moderation und Medienanalyse.

Warum wurden genau diese vier Sender ausgewählt?

Die Auswahl basiert auf Kriterien wie Zielgruppenrelevanz (14-29 Jahre), Verbreitung, Online-Präsenz und dem Verhältnis von öffentlich-rechtlichen zu privaten Sendern.

Spielt Social Media Feedback eine große Rolle im Radioalltag?

Das Fazit zeigt, dass der Anteil von Social Media Feedback im Programm überraschend gering ist, obwohl die Nutzer auf den Online-Plattformen sehr aktiv sind.

Unterscheiden sich die Sender in ihrer Strategie?

Ja, es gibt deutliche Unterschiede: Private Sender integrieren tendenziell mehr Feedback, während die öffentlich-rechtlichen Sender das Potenzial der Social-Media-Interaktion für das Programm weniger ausschöpfen.

Welchen Stellenwert hat das Telefon gegenüber sozialen Medien?

Das Telefon bleibt der dominante Kommunikationskanal für Feedback, während Inhalte aus sozialen Medien im Radioprogramm kaum eine Rolle spielen.

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Details

Title
Social Media Feedback im Radio. Eine Analyse des öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunkprogramms
College
University of Leipzig  (Institut für Medien- und Kommunikationfsforschung)
Course
Social Media Nutzung der Radioprogramme
Grade
1,0
Author
Isabel Scholz (Author)
Publication Year
2012
Pages
36
Catalog Number
V308154
ISBN (eBook)
9783668065499
ISBN (Book)
9783668065505
Language
German
Tags
Radio Hörfunk Social Media Social Media Feedback BigFM Einslive Njoy KissFM
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabel Scholz (Author), 2012, Social Media Feedback im Radio. Eine Analyse des öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunkprogramms, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308154
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