Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sociologie - Economie et Industrie

Soziologie der Arbeitswelt. Diskussion von geschlechterspezifischen Motivationshintergründen für eine Ausbildung im Rettungsdienst

Titre: Soziologie der Arbeitswelt. Diskussion von geschlechterspezifischen Motivationshintergründen für eine Ausbildung im Rettungsdienst

Dossier / Travail de Séminaire , 2014 , 29 Pages , Note: 13

Autor:in: Katharina Kuklovsky (Auteur)

Sociologie - Economie et Industrie
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In jeder Berufsgruppe werden die Gender Aspekte debattiert. So ist es auch in dem Feld der Notfall- und der Krankenhausmedizin. Eine verwandte Gruppe, die Notfallrettung, wird eher
weniger betrachtet und geht in den meisten Diskussionen unter. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Thema der geschlechterspezifischen Motivationsgründen für die Wahl einer Rettungsassistentenausbildung auseinander.

Außerdem wird versucht, die Rettungsassistentinnen in die von Catherine Hakim geschaffenen Präferenzgruppen einzuordnen. Sie argumentiert in ihrer Ausarbeitung, dass viele Frauen eine andere Präferenz4 bezüglich Arbeit und Privatleben als Männer haben.
Für beide Fragen soll eine allgemein gültige Aussage, für alle weiblichen Rettungsassistentinnen, welche für das DRK in Hessen arbeiten, getroffen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Theoretische Aspekte

2.2 Frauen im Beruf Rettungsassistentin

2.2.1 Der Rettungsdienst

2.2.2 Die Online Umfrage

2.2.3 RettAss-innen und die Präferenzgruppen

2.2.4 Motivationshintergründe von Rettungsmedizinfachpersonal

2.2.5 Weiterempfehlung des Berufes an Männer und Frauen

3. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die geschlechterspezifischen Motivationshintergründe für die Wahl der Ausbildung zur Rettungsassistentin und analysiert dabei die Situation weiblicher Beschäftigter in diesem männerdominierten Berufsfeld innerhalb des DRK in Hessen unter Anwendung der Präferenztheorie von Catherine Hakim.

  • Analyse der geschlechterspezifischen Berufswahlmotive im Rettungsdienst.
  • Anwendung der soziologischen Präferenztheorie von Catherine Hakim auf die Zielgruppe.
  • Empirische Erhebung der Beschäftigtenzahlen und Motivationsfaktoren mittels Telefon- und Online-Umfrage.
  • Untersuchung der Weiterempfehlungsbereitschaft für den Beruf Rettungsassistent/in.

Auszug aus dem Buch

2.2.3 RettAss-innen und die Präferenzgruppen

In diesem Abschnitt soll die Theorie von Frau Hakim an der Berufsgruppe der RettAss-innen angewendet werden. Dadurch soll deutlich werden, welchen Präferenzgruppierungen die befragten Frauen (vgl. Kapitel 2.2.2) angehören. Diese Untersuchung hilft ein besseres Verständnis für die Frauen, die an dieser Umfragebeteiligt waren, herzustellen. Mithilfe dieser Umfrage sollte es möglich sein, die Frauen, welche teilgenommen haben, in eine der drei Präferenzgruppen einzuteilen. Es wird die Arbeit- und Freizeit-Präferenz betrachtet. Der Online-Fragebogen enthält unterschiedliche Fragen, mit diesen es möglich sein sollte die teilnehmenden Frauen einzuordnen. Diese Unterscheidung soll mithilfe von drei Variablen geschehen. Es wird betrachtet ob die Frauen arbeiten, ob sie Kinder haben und wie sie sich entscheiden wenn sie ein Kind geboren haben. Die Antwort, ob die Frauen weiter arbeiten oder zu Hause bleiben falls sie ein Kind bekommen, beeinflusst das zukünftige Handeln. Aus nicht vorhersehbaren Gründen kann sich diese Entscheidung ändern. Von den 29 befragten Frauen haben 12 diese Frage nicht beantwortet.

Die erste Präferenzgruppe (Home-centered) beinhaltet Frauen welche die Priorität auf Familie und Haushalt legen. Dieser Gruppe wird unterstellt, dass die Frauen, wenn sie Kinder bekommen, aufhören zu arbeiten und sich um die Familie kümmern. Alle befragten Frauen sind berufstätig. Daher kann mithilfe der Umfrage nur ein zukünftiges Verhalten prognostiziert werden. Von 29 befragten Frauen haben 20 keine Kinder. Von diesen 20 Frauen haben 8 auf die Frage, ob sie Zuhause bleiben oder weiter arbeiten gehen, geantwortet. Drei der 8 Frauen, würden Zuhause bleiben und sich um die Familie kümmern. Nach Frau Hakims Theorie sollte diese Gruppe circa 20 Prozent der Frauen ausmachen. In dieser kleinen Stichprobe liegt der Anteil der Frauen mit diesen Präferenzen bei 10,35 Prozent.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die geschlechterspezifischen Motivationshintergründe für die Ausbildung zur Rettungsassistentin dar und definiert den Fokus auf Rettungsassistentinnen beim DRK in Hessen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert theoretische Aspekte durch Catherine Hakims Präferenztheorie und analysiert anschließend empirisch das Berufsfeld Rettungsdienst, die Motivationsfaktoren der Beschäftigten sowie die Weiterempfehlungsbereitschaft.

3. Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse der empirischen Untersuchung zusammen, vergleicht sie mit der Theorie von Hakim und schlägt weitere Forschungsansätze vor.

Schlüsselwörter

Rettungsassistentin, Genderforschung, Präferenztheorie, Catherine Hakim, Rettungsdienst, DRK Hessen, Berufswahlmotivation, Arbeitsmarkt, Schichtdienst, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Notfallrettung, Frauen in Männerberufen, Online-Umfrage, Geschlechterrollen, Berufsbiografie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den geschlechterspezifischen Motivationshintergründen von Frauen, die sich für den als männerdominiert geltenden Beruf der Rettungsassistentin entscheiden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Anwendung soziologischer Präferenztheorien auf das Rettungsfachpersonal, die Analyse von Motiven bei der Berufswahl sowie die Vereinbarkeit dieses Berufs mit dem Privatleben.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: „Welche Motivation hat eine Frau RettAss zu werden?“ Zudem wird untersucht, ob sich diese Frauen in die von Catherine Hakim definierten Präferenzgruppen einordnen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Studie verwendet?

Es wurden zwei methodische Ansätze kombiniert: Eine Telefonumfrage zur Ermittlung der Beschäftigtenzahlen bei DRK-Rettungsdiensten in Hessen und eine Online-Umfrage zur Erhebung der Motivationsgründe.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen nach Hakim erläutert und im Anschluss die Ergebnisse der Umfragen zu Arbeitsbedingungen, Präferenzen und der Weiterempfehlungsbereitschaft detailliert ausgewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Rettungsassistentin, Präferenztheorie, Berufswahlmotivation, Genderforschung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf geprägt.

Inwiefern beeinflusst der Schichtdienst die Ergebnisse der Untersuchung?

Die Umfrage ergab, dass der Schichtdienst als ein wesentliches Hindernis für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wahrgenommen wird, was insbesondere von den befragten Frauen als problematisch für eine langfristige Berufsausübung hervorgehoben wurde.

Wie werden die befragten Frauen nach Hakims Präferenztheorie eingeordnet?

Die Einordnung ergab eine deutliche Tendenz zur "teilzeitadaptiven" Gruppe, während die "Home-centered" Gruppe einen kleineren Anteil ausmacht und die "Work-centred" Gruppe aufgrund eines Fragebogenfehlers nicht exakt bestimmt werden konnte.

Warum wird der Beruf des Rettungsassistenten weiterhin als Männerberuf definiert?

Die Studie belegt durch statistische Daten, dass ein überwältigender Anteil von circa 84 Prozent der Beschäftigten im Rettungsdienst Männer sind, was eine entsprechende gesellschaftliche und strukturelle Einordnung rechtfertigt.

Welches Fazit zieht die Autorin hinsichtlich der Weiterempfehlung des Berufes?

Die Untersuchung zeigt, dass sowohl Männer als auch Frauen den Beruf eher an Männer weiterempfehlen würden, wobei die Gründe für diese Diskrepanz in der Weiterempfehlung an Frauen noch weiteren Forschungsbedarf aufzeigen.

Fin de l'extrait de 29 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Soziologie der Arbeitswelt. Diskussion von geschlechterspezifischen Motivationshintergründen für eine Ausbildung im Rettungsdienst
Université
University of Marburg  (Soziologie)
Note
13
Auteur
Katharina Kuklovsky (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
29
N° de catalogue
V308167
ISBN (ebook)
9783668062122
ISBN (Livre)
9783668062139
Langue
allemand
mots-clé
Rettungsdienst Motivation Frauen Gender DRK Soziologie Gesundheitswirtschaft Rettungsassistent
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Kuklovsky (Auteur), 2014, Soziologie der Arbeitswelt. Diskussion von geschlechterspezifischen Motivationshintergründen für eine Ausbildung im Rettungsdienst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308167
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  29  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint