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Best place to work. Wie geht die deutsche Automobilindustrie mit dem demographischen Wandel um?

Titre: Best place to work. Wie geht die deutsche Automobilindustrie mit dem demographischen Wandel um?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2014 , 21 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Niels-Gunnar Neuroth (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Automobilindustrie ist für die deutsche Wirtschaft mit rund 750.000 Beschäftigen und einem Umsatz von 357 Milliarden Euro im Jahr 2012 eine der bedeutendsten Branchen. Zu der Automobilbranche zählen neben den Automobilherstellern auch andere Akteure, wie die Automobilzulieferer, die immer wichtiger werden.

Seit einigen Jahren steht die Automobilindustrie allerdings vor der Herausforderung, die Fahrzeuge „neu zu erfinden“(Dieter Zetsche). So finden Themen wie CO2-Reduzierung, alternative Antriebskonzepte wie Hybrid- oder Elektroantriebe immer mehr Anklang. Doch auch das globale Phänomen des demographischen Wandels hat die Automobilindustrie fest in ihrer Hand. Arbeitgeber müssen sich daher mit Strategien auseinandersetzen, mit denen es gelingt, auch körperlich schwere Betätigungen möglichst auch im hohen Alter durchführen zu können. Gerade hier ist die Automobilindustrie gefordert, da sie zum einen eine hohe Zahl an Beschäftigten führt und zum anderen durch Schicht- und Fließbandarbeiten Arbeitssysteme präferiert, welche durch physische und psychische Beanspruchung hervorstechen.

Diese Hausarbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, wie sich die Automobilindustrie weiterhin, unter Berücksichtigung des demographischen Wandels, als arbeitnehmerfreundliche Branche darstellen kann. Zunächst soll der demographische Wandel definiert und erläutert werden. Im Anschluss wird dargelegt, welche Folgen sich aus dem demographischen Wandel ergeben und welche Probleme oder Chancen sich für die Arbeitgeber auftun.

Im Weiteren soll vorgestellt werden, wann ein Arbeitsplatz als attraktiv empfunden wird. Dieses geschieht durch eine Definition des best place to work und der Faktoren, die einen attraktiven Arbeitgeber ausmachen. Die Erkenntnisse werden anhand der Automobilindustrie reflektiert und die Pullfaktoren, welche immer mehr Arbeitnehmer in die Automobilindustrie ziehen, herausgearbeitet.

In Kapitel 4 wird neben dem demographischen auch der globale Wandel vorgestellt und dessen besondere Auswirkungen auf die Automobilindustrie. Anschließend wird dargelegt, wie zwei der führenden deutschen Automobilhersteller, VW und BMW, die Herausforderungen des demographischen Wandels meistern und weiterhin attraktive Arbeitsplätze anbieten wollen. Zudem wird der Autozulieferer Continental unter diesen Gesichtspunkten erläutert. Das abschließende Fazit, fasst die Erkenntnisse sowie Lösungsvorschläge dieser Hausarbeit zusammen und gibt einen Ausblick in die Zukunft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Demographischer Wandel

2.1. Demographischer Wandel in Deutschland

2.2. Folgen für die Arbeitgeber

3. Best place to work

3.1 Arbeitgeberattraktivität

3.2 Attraktivität der Automobilbranche

4. Herausforderungen des demographischen Wandels für die Arbeitgeber der Automobilbranche

5. Maßnahmen am Beispiel BMW, Continental und Volkswagen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die deutsche Automobilindustrie unter den Bedingungen des demographischen Wandels als arbeitnehmerfreundliche und attraktive Branche positionieren kann, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

  • Analyse der Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Arbeitsmarkt.
  • Definition und Bedeutung der Arbeitgeberattraktivität ("Best place to work").
  • Untersuchung der spezifischen Pullfaktoren der Automobilbranche für Arbeitnehmer.
  • Vorstellung strategischer Maßnahmen führender Unternehmen zur Mitarbeiterbindung und Gesundheitsförderung.
  • Reflexion des Konzepts "Employer Branding" zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.

Auszug aus dem Buch

1.Einleitung

Die Automobilindustrie ist für die deutsche Wirtschaft mit rund 750.000 Beschäftigen und einem Umsatz von 357 Milliarden Euro im Jahr 2012 eine der bedeutendsten Branchen. Sie erwirtschaftet einen erheblichen Exportüberschuss Deutschlands und sorgt seit Jahren für ein stabiles Angebot an Arbeitsplätzen. Dieses lässt sich daran messen, dass die Zahl der Beschäftigten seit Ende der 90er Jahre nur geringen Schwankungen unterliegt. Zu der Automobilbranche zählen neben den Automobilherstellern auch andere Akteurstypen, wie die Automobilzulieferer, die immer wichtiger werden. Die Automobilindustrie ist mittlerweile eine global tätige Branche, die technologisch komplexe Produkte mit bis zu 12.000 Einzelteilen in ebenso komplexen Prozessen und in großen Stückzahlen (Massenproduktion) herstellt.

Im Vordergrund stehen vor allem die Produktion von motorisierten Fahrzeugen, die zu der Erfüllung des menschlichen Bedürfnisses nach Fortbewegung in einer immer schneller werdenden Gesellschaft steht. Seit einigen Jahren steht die Automobilindustrie allerdings auch vor der Herausforderung, die Fahrzeuge „neu zu erfinden“(Dieter Zetsche). Durch das Kyoto Protokoll haben sich die Industriestaaten bindend auf eine Senkung der Emissionswerte zwischen 2008-2012 geeinigt. Da der Verkehrsbereich fast ein Fünftel der Treibhausgasemission in der Europäischen Union produziert, muss in der Automobilbranche ein Umbruch stattfinden. (Vgl. Bartel 2010, S. 12) So finden in der Automobilindustrie Themen wie CO2-Reduzierung, alternative Antriebskonzepte wie Hybrid- oder Elektroantriebe immer mehr Anklang. Insbesondere bei alternativen Antrieben ist die dominante Entwicklungsrichtung noch nicht erkennbar, sodass die Hersteller auf allen Gebieten mit Angeboten präsent sein müssen. Dieses wiederum führt zu massiven Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.

Doch nicht nur auf diesem Gebiet befindet sich die Branche in einem Umbruch. Das globale Phänomen des demographischen Wandels hat die Automobilindustrie fest in ihrer Hand. Die Weltbevölkerung wird immer älter und die Arbeit muss auch im zunehmenden Alter für die Arbeitnehmer zu bewältigen sein. Die Arbeitgeber müssen sich daher mit Strategien auseinandersetzen, mit denen es gelingt, auch körperlich schwere Betätigungen möglichst auch im hohen Alter durchführen zu können. Gerade hier ist die Automobilindustrie gefordert, da sie zum einen eine hohe Zahl an Beschäftigten führt und zum anderen durch Schicht- und Fließbandarbeiten Arbeitssysteme präferiert, welche durch physische und psychische Beanspruchung hervorstechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die ökonomische Bedeutung der Automobilindustrie ein und erläutert die Herausforderungen durch technologischen Wandel sowie den demographischen Wandel als zentrale Problemstellungen der Arbeit.

2. Demographischer Wandel: Hier werden die demographischen Entwicklungen in Deutschland, wie sinkende Geburtenraten und steigende Lebenserwartung, sowie deren direkte Folgen für die Personalpolitik der Arbeitgeber analysiert.

3. Best place to work: Das Kapitel definiert Kriterien für attraktive Arbeitsplätze und untersucht, warum die Automobilbranche trotz des Wandels für potenzielle Arbeitnehmer hochgradig attraktiv bleibt.

4. Herausforderungen des demographischen Wandels für die Arbeitgeber der Automobilbranche: Dieses Kapitel beleuchtet spezifische Konsequenzen für Unternehmen, wie die Notwendigkeit von Altersstrukturanalysen und die Anpassung von Arbeitsbedingungen an eine alternde Belegschaft.

5. Maßnahmen am Beispiel BMW, Continental und Volkswagen: Hier werden konkrete Praxisbeispiele und Demografieprogramme vorgestellt, mit denen führende Automobilunternehmen ihre Arbeitsplätze zukunftsfähig gestalten.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von flexiblen, altersgerechten Maßnahmen, um als Arbeitgeber langfristig erfolgreich zu bleiben.

Schlüsselwörter

Automobilindustrie, Demographischer Wandel, Arbeitgeberattraktivität, Best place to work, Employer Branding, Fachkräftemangel, Generation Y, Personalmanagement, Altersstruktur, Gesundheitsmanagement, Mitarbeiterbindung, Arbeitswelt, Demografiefestes Unternehmen, Arbeitszeitmodelle, Wertschöpfung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Positionierung der deutschen Automobilindustrie als attraktiver Arbeitgeber unter dem Einfluss des demographischen Wandels.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem demographischen Wandel, Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding), Mitarbeiterbindung und dem Gesundheitsmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Automobilunternehmen durch geeignete Strategien trotz alternder Belegschaft und Fachkräftemangel attraktive Arbeitsplätze bieten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die theoretische Konzepte (wie die ERG-Theorie) mit praktischen Unternehmensbeispielen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die demographische Entwicklung, die Bedeutung von "Best place to work", die Attraktivität der Branche sowie konkrete Maßnahmen bei BMW, Continental und Volkswagen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Automobilindustrie, Demographischer Wandel, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding und nachhaltige Personalplanung.

Wie gehen BMW, Volkswagen und Continental mit älteren Mitarbeitern um?

Die Unternehmen setzen auf Gesundheitsmanagement, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, kontinuierliche Qualifizierung und altersgemischte Teams ("Lerntandems"), um die Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Warum ist das Konzept des "Employer Branding" für die Branche so wichtig?

Es dient dazu, sich als Arbeitgeber erster Wahl ("Employer of Choice") zu positionieren, um im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte und Talente der "Generation Y" erfolgreich zu sein.

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Résumé des informations

Titre
Best place to work. Wie geht die deutsche Automobilindustrie mit dem demographischen Wandel um?
Université
Leuphana Universität Lüneburg
Note
2,0
Auteur
Niels-Gunnar Neuroth (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
21
N° de catalogue
V308268
ISBN (ebook)
9783668067165
ISBN (Livre)
9783668067172
Langue
allemand
mots-clé
Arbeitgeber Automative Industries BWL Demografischer Wandel Arbeitgeberattraktivität Personal Personalmanagement Best place to work Automobilbranche
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Niels-Gunnar Neuroth (Auteur), 2014, Best place to work. Wie geht die deutsche Automobilindustrie mit dem demographischen Wandel um?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308268
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Extrait de  21  pages
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