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Diskussionen und Abstimmungen über die Hinrichtung von Ludwig XVI.

Título: Diskussionen und Abstimmungen über  die Hinrichtung von Ludwig XVI.

Trabajo Escrito , 2011 , 13 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Christian Wölfelschneider (Autor)

Historia de Europa - Tiempos modernos, absolutismo, industrialización
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Das Schicksal des französischen Königs Ludwig XVI. wurde am 17. Januar 1793 durch einen relativ unbekannten Abgeordneten besiegelt: Jean-Henri Voulland. Der Anhänger der Bergpartei stimmte als einer von zwei Gesandten des achtköpfigen Départements Gard für die sofortige Hinrichtung von Louis Capet. Neben den radikalen Montagnards nahmen die eher gemäßigten Girondisten eine bestimmende Rolle im Königsprozess ein.

Im Rahmen der Hausarbeit soll die Frage im Blickpunkt stehen, auf welche Grundlage sich der Prozess von Ludwig XVI. stützte. Hierbei soll geklärt werden, ob eine rechtliche Legitimation für eine Anklage gegen den König gegeben war, oder ob diese politisch durch die Revolutionäre motiviert war.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Legitimation einer Anklage gegen den König

2.1 Erste Diskussionen nach der Flucht nach Varennes

2.2 Die Verschärfung der Debatte: Vergniaud, Saint-Just und Morisson

3. Die Abstimmungen über das Schicksal von „Louis Capet“

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die juristische und politische Grundlage des Prozesses gegen Ludwig XVI. und klärt dabei die Frage, ob für die Anklage eine rechtliche Legitimation vorlag oder ob das Verfahren primär durch politische Motive der Revolutionäre bestimmt war.

  • Analyse der verfassungsrechtlichen Unverletzlichkeit des Königs.
  • Untersuchung des Wandels der politischen Debatte zwischen 1791 und 1793.
  • Gegenüberstellung der juristischen Argumentation und der radikalen politischen Forderungen der Bergpartei.
  • Betrachtung der Abstimmungsdynamik innerhalb des Nationalkonvents.

Auszug aus dem Buch

2.1 Erste Diskussionen nach der Flucht nach Varennes

Viele Debatten des Prozesses gegen Ludwig XVI. fanden ihren Ursprung bereits am 21. Juni 1791. Bereits nach seinem in Varennes gestoppten Fluchtversuch entwickelte sich eine lebhafte Diskussion darüber, wie mit dem Bourbonen verfahren werden sollte. Zentrales Thema war, wie bei der Anklage am 11. Dezember 1792, die Unverletzlichkeit des Königs. Die Royalisten verwiesen stetig auf die Verfassung, die sie garantiere. Dagegen schrieben Ludwigs Widersacher konterrevolutionäre Handlungen der alleinigen Verantwortlichkeit des Königs zu. Als Ausdruck dafür diente eine Behauptung von Achille du Châtelet, dass alle Ursachen der Leiden Frankreichs immer bis auf die Könige zurückgingen. Bereits in einer Rede am 14. Juli 1791 setzte es sich Maximilien de Robespierre zum Ziel, die Grenzen des Prinzips der Unverletzlichkeit zu untersuchen. Sein späterer Rivale Jacques-Pierre Brissot stellte am 10. Juli fest: „Der König kann und muß verurteilt werden.“ Dass sich dieser Standpunkt trotz einiger Befürworter noch nicht durchsetzte, lag an den vielen Unterstützern, die Ludwig XVI. damals noch hinter sich hatte.

Dementsprechend beendete der königstreue Antoine Barnave am 15. Juli die Diskussionen und sprach sich dafür aus, „dass das Heilmittel [...] nur in der monarchischen Regierung bestehen kann.“ Zudem betonte er stetig die Unverletzlichkeit des Königs, der lediglich mit diesem Recht die freie Verfassung verteidigen könne.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Fragestellung zur juristischen Legitimität des Prozesses gegen Ludwig XVI. vor und beleuchtet den Forschungsstand sowie die Rolle der beteiligten Akteure.

2. Die Legitimation einer Anklage gegen den König: Dieses Kapitel analysiert die Entwicklung der Debatte über die Unverletzlichkeit des Monarchen von der Flucht nach Varennes bis zur Verschärfung durch radikale Redner wie Saint-Just.

2.1 Erste Diskussionen nach der Flucht nach Varennes: Es wird der Ursprung der Debatte nach dem Fluchtversuch 1791 und die rechtliche Argumentation der unterschiedlichen politischen Lager beleuchtet.

2.2 Die Verschärfung der Debatte: Vergniaud, Saint-Just und Morisson: Dieser Abschnitt beschreibt den zunehmenden Druck der radikalen Linken und die divergierenden rhetorischen Strategien der wichtigsten Abgeordneten.

3. Die Abstimmungen über das Schicksal von „Louis Capet“: Der Prozessverlauf, die Appelle an das Volk und die schließlich zur Verurteilung führenden Abstimmungen im Nationalkonvent werden hier dokumentiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Prozess juristisch nicht haltbar war und die Hinrichtung des Königs primär ein politisch motiviertes Ereignis der Revolutionäre darstellte.

Schlüsselwörter

Ludwig XVI., Französische Revolution, Nationalkonvent, Unverletzlichkeit des Königs, Bergpartei, Girondisten, Prozess, Hinrichtung, Louis Capet, Saint-Just, Verfassung 1791, Robespierre, politisch motiviert, Völkerrecht, Monarchie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Prozess gegen Ludwig XVI. mit dem Ziel, die juristische Fundierung der Anklage und die politische Instrumentalisierung durch die Akteure im Nationalkonvent kritisch zu hinterfragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die verfassungsrechtliche Unverletzlichkeit des Monarchen, der Einfluss radikaler politischer Gruppierungen wie der Montagnards und die Transformation der französischen Monarchie zur Republik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es zu klären, ob der Prozess gegen Ludwig XVI. eine rechtliche Legitimation besaß oder ob das Urteil ausschließlich durch die politischen Ziele der Revolutionäre vorbestimmt war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse zeitgenössischer Quellen, Parlamentsprotokolle und wissenschaftlicher Standardwerke zur Französischen Revolution.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entstehung der Anklage, die ideologischen Auseinandersetzungen zwischen Girondisten und der Bergpartei sowie den Ablauf der Abstimmungen über das Schicksal des abgesetzten Königs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ludwig XVI., Französische Revolution, Nationalkonvent, Unverletzlichkeit des Königs, Bergpartei, Girondisten und politische Motivation.

Warum wurde Ludwig XVI. als „Louis Capet“ angeklagt?

Die Anklage unter dem Namen „Louis Capet“ diente der Demütigung des ehemaligen Monarchen und symbolisierte seine Degradierung zum einfachen Bürger, um ihn rechtlich wie jeden anderen Angeklagten behandeln zu können.

Welche Rolle spielte die Verfassung von 1791 im Prozess?

Die Verfassung bot dem König Schutz durch die zugesicherte Unverletzlichkeit, was von der Bergpartei jedoch durch das Argument umgangen wurde, dass das Völkerrecht über dem nationalen Gesetz stehe, wenn es um einen „Feind“ des Volkes gehe.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
Diskussionen und Abstimmungen über die Hinrichtung von Ludwig XVI.
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Historisches Seminar - Neuere Geschichte)
Curso
Die Französische Revolution
Calificación
1,3
Autor
Christian Wölfelschneider (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
13
No. de catálogo
V308334
ISBN (Ebook)
9783668064294
ISBN (Libro)
9783668064300
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ludwig XVI. Louis Capet Girondist Montagnard Französische Revolution Frankreich Saint-Just Robespierre 1793 Bergpartei Hinrichtung Todesurteil Abstimmung Prozess König Anklage de Sèze
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Wölfelschneider (Autor), 2011, Diskussionen und Abstimmungen über die Hinrichtung von Ludwig XVI., Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308334
Leer eBook
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