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Gender-Sensibilität im Bereich von Medizin und Gesundheit. Eine Untersuchung basierend auf einer Fachartikel-Analyse

Título: Gender-Sensibilität im Bereich von Medizin und Gesundheit. Eine Untersuchung basierend auf einer Fachartikel-Analyse

Ensayo , 2013 , 15 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Elisabeth Hartig (Autor)

Estudios de género
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Eine mittlerweile große Menge an Studien beweist, dass Frauen und Männer nicht gleich sind, wenn es um deren Gesundheit geht. Doch was bedeutet dies für das Verhalten der Personen in Gesundheitsberufen innerhalb der professionellen Praxis? Wird die Genderdimension adäquat umgesetzt? Diese Tatsache ist Ausgangspunkt für die AutorInnen in dem hier vorgestellten Artikel, "Bringing gender sensitivity into healthcare practice".

Die Autorinnen widmen sich der Thematik des mangelnden gendersensiblen Bewusstseins und der fehlenden Strategien für die Umsetzung von gendergerechten Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsberufe und der Medizin. Mittels einer systematischen Literaturanalyse werden verschiedene Implementierungsebenen angesprochen, sowie die darin enthaltenen Möglichkeiten und Hindernisse. Die Ergebnisse werden anhand politischer, organisationaler sowie lerntheoretischer Theorien diskutiert und praktische Implikationen für die Umsetzung von einer geschlechtersensiblen Gesundheitsversorgung gegeben. Als zentrale Aussage der AutorInnen kann die Betonung des multiplen Zuganges zu dieser Thematik gesehen werden. Für eine gendersensible Gesundheitsversorgung benötigt es einerseits die Veränderung von Systemen und Strukturen und andererseits die Erhöhung des Bewusstseins, des Wissens und der Fähigkeiten bei den im Gesundheitswesen tätigen Personen.

Der vorliegende Essay stellt die Argumentationslinie und den methodischen Zugang dar. Des Weiteren wird der Artikel in der Argumentation und Methodik kritisch bewertet sowie die angesprochenen Geschlechterbegriffe und dahinterliegende Paradigmen beleuchtet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Darstellung der Argumentationslinie im Text

3. Analyse der verwendeten Methoden

4. Bewertung des Artikels

5. Stellungnahme zu den angesprochenen Geschlechterbegriffen

Zielsetzung & Themen

Dieser Essay setzt sich kritisch mit der systematischen Literaturanalyse von Celik et al. (2011) auseinander, welche Hindernisse und Möglichkeiten für die Umsetzung einer gendersensiblen Gesundheitsversorgung untersucht. Das Hauptziel der Arbeit ist es, die vom Artikel vorgeschlagenen Strategien zur Implementierung von Genderaspekten zu reflektieren und die methodische Vorgehensweise sowie die verwendeten zentralen Begriffe in einen breiteren wissenschaftlichen Kontext einzuordnen.

  • Gendersensibilität in Gesundheitsberufen und medizinischer Praxis
  • Barrieren und Fördermöglichkeiten auf professioneller, organisationaler und politischer Ebene
  • Kritische Reflexion von Strategien wie "Mainstreaming gender" und dem "Glass-Ceiling-Effekt"
  • Bedeutung der medizinischen Ausbildung für die berufliche Sozialisation
  • Verknüpfung von theoretischen Modellen mit praktischen Implementierungsprozessen

Auszug aus dem Buch

2. Darstellung der Argumentationslinie im Text

Die Beachtung der Genderdimension und der Genderunterschiede in Bezug zu Gesundheitsthemen wird laut der AutorInnen in der Literatur breit angesprochen. Sie kritisieren jedoch die mangelnde praktische Umsetzung und führen dies auf den fehlenden Überblick über erfolgreiche Implementierungsmaßnahmen zurück. Sie sehen in der Sensibilität für Sex- und Genderunterschiede eine Voraussetzung für Geschlechtergleichstellung im Gesundheitssektor. Der Term Gendersensibilität (gender sensitivity) fokussiert gemäß der AutorInnen die Aufforderung “that health professionals are competent to perceive existing gender differences and to incorporate these into their decisions and actions“(ebd. S. 143). Ausgehend von der Sichtweise, dass Gender Teil des kulturellen, sozialen und politischen Kontextes ist, werden drei Tatsachen ihren Überlegungen zugrunde gelegt. Erstens kommen laut einer Studie von Zimmermann & Hill (2003) in Gesundheitsorganisationen geschlechterspezifische Tatsachen zur Wirkung. Dies bedeutet, dass Frauen und Männer unterschiedlich behandelt werden und dass männliche und weibliche ÄrztInnen sich unterschiedlich verhalten.

Zweitens ist Intersektionalität zu beachten, die über die Gendersensibilität hinausgeht und andere Dimensionen von Ungleichstellungen wie soziale Klasse und Ethnizität einbezieht (Bekker 2003). Die dritte Tatsache, die der eigentlichen These der AutorInnen zugrunde liegt, betrifft die Probleme, die sich mit der Umsetzung von gendergerechten Maßnahmen und der Erhöhung der Gendersensibilität ergeben. Bezogen auf eine Studie von Lagro-Janssen et al (2009) kann nicht davon ausgegangen werden, dass ein bestehendes Genderbewusstsein automatisch in die Praxis umgesetzt wird und dass Umsetzungsprozesse im Gesundheitswesen generell Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen benötigen (Grimshaw 2003). Laut Grol (1997) erfolgt erfolgreiche Implementierung parallel auf individuell-professioneller sowie auf organisationaler Ebene. Die AutorInnen betonen in Anlehnung an Untersuchungen von Bosch et al (2006), dass, solange es an einem konkreten Umsetzungsplan bzw. an einem Überblick an erfolgreichen Maßnahmen mangelt, könnten Verbesserung nicht effektiv erreicht werden. Dies benötigt jedoch das Wissen um die hinderlichen und förderlichen Faktoren für die Einführung eines gendersensiblen Bewusstseins im Gesundheitswesen und im medizinischen Sektor (Doyal, 2006).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des mangelnden gendersensiblen Bewusstseins im Gesundheitswesen ein und beschreibt das Ziel des Essays, den methodischen Ansatz und die Argumentation des analysierten Artikels kritisch zu beleuchten.

2. Darstellung der Argumentationslinie im Text: Das Kapitel erläutert die von den AutorInnen identifizierten drei Hauptebenen – professionell, organisational und politisch – sowie die Notwendigkeit eines multiplen, sowohl top-down als auch bottom-up orientierten Implementierungsansatzes.

3. Analyse der verwendeten Methoden: Hier wird der systematische Literatur-Review-Prozess der AutorInnen detailliert dargestellt, einschließlich der Auswahlkriterien für die einbezogenen elf Artikel sowie der methodischen Einschränkungen.

4. Bewertung des Artikels: Dieses Kapitel kritisiert die methodischen Stärken und Schwächen der Studie, wobei insbesondere der verallgemeinernde Umgang mit Suchbegriffen und die mangelnde Differenzierung für nicht-ärztliche Gesundheitsberufe hinterfragt werden.

5. Stellungnahme zu den angesprochenen Geschlechterbegriffen: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Verwendung der Begriffe Sex, Gender, Gendersensibilität, Glass-Ceiling und Gender-Mainstreaming im Kontext der medizinischen Ausbildung und Praxis.

Schlüsselwörter

Gendersensibilität, Gesundheitswesen, medizinische Ausbildung, Gender-Mainstreaming, Glass-Ceiling, Implementierung, Geschlechtergleichstellung, professionelle Praxis, Organisationskultur, Intersektionalität, Genderkompetenz, Gesundheitsberufe, systematischer Literatur-Review, Gender-Bias, Versorgungsqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch einen wissenschaftlichen Artikel über die Bedeutung und Umsetzung von Gendersensibilität im medizinischen Sektor und reflektiert die darin diskutierten Strategien zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die Bedeutung der medizinischen Ausbildung, die Rolle der Organisationsstrukturen in Kliniken sowie die politischen Rahmenbedingungen für eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung.

Was ist das primäre Ziel des vorliegenden Essays?

Das Ziel ist eine fundierte Auseinandersetzung mit der Argumentationslinie und den methodischen Ansätzen der Originalpublikation, um deren praktische Implikationen und wissenschaftliche Validität zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der analysierte Artikel?

Der Artikel nutzt einen systematischen Literatur-Review, bei dem elf wissenschaftliche Studien analysiert wurden, um Hindernisse und Chancen bei der Implementierung von Gendersensibilität auf verschiedenen Ebenen zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil des Essays schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Argumentation der Autoren, die methodische Analyse, eine kritische Bewertung der Studie sowie eine differenzierte Auseinandersetzung mit den verwendeten Fachbegriffen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gendersensibilität, Implementierungsstrategien, medizinische Ausbildung, Gender-Mainstreaming und organisatorische Barrieren im Gesundheitswesen definiert.

Inwiefern beeinflussen die aktuellen Organisationsstrukturen die Gendersensibilität?

Der Essay stellt fest, dass Organisationsstrukturen – etwa durch familienunfreundliche Arbeitszeiten oder männlich dominierte Kulturen – oft eine "gläserne Decke" für Frauen erzeugen und somit die Umsetzung gendergerechter Ansätze behindern können.

Warum ist laut der Autorin die medizinische Ausbildung ein entscheidender Faktor?

Die Ausbildung ist zentral, da hier Prinzipien, Normen und Fertigkeiten vermittelt werden; eine fehlende Genderkompetenz der Lehrenden wirkt sich direkt negativ auf die berufliche Sozialisation und das spätere Handeln der Mediziner aus.

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Detalles

Título
Gender-Sensibilität im Bereich von Medizin und Gesundheit. Eine Untersuchung basierend auf einer Fachartikel-Analyse
Universidad
University of Linz
Calificación
1
Autor
Elisabeth Hartig (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
15
No. de catálogo
V308400
ISBN (Ebook)
9783668066106
ISBN (Libro)
9783668066113
Idioma
Alemán
Etiqueta
gender-sensibilität bereich medizin gesundheit eine untersuchung fachartikel-analyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Elisabeth Hartig (Autor), 2013, Gender-Sensibilität im Bereich von Medizin und Gesundheit. Eine Untersuchung basierend auf einer Fachartikel-Analyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308400
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