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Kennzahlen zur Bewertung von Fondsmanagern. Analyse und Messung von Performance

Titre: Kennzahlen zur Bewertung von Fondsmanagern. Analyse und Messung von Performance

Thèse de Bachelor , 2015 , 40 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Manuel Müller (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Ziel dieser Arbeit ist es, die bedeutendsten zweidimensionalen Kennzahlen in der Literatur vorzustellen und deren Aussagekraft bezüglich der Leistungsmessung von Fondsmanagern zu beurteilen. Zu den populärsten traditionellen Performancemaßen gehören dabei die „Sharpe-Ratio“, die „Treynor-Ratio“, und das „Jensen Alpha“.

Aufgrund der zahlreichen Kritik, die einerseits an den drei Kennzahlen selbst, andererseits jedoch hauptsächlich am zugrunde liegenden Kapitalmarktgleichgewichtsmodell geübt wird, sind die klassischen Performancemaße für eine Leistungsbeurteilung von Fondsmanagern in der Praxis nur bedingt geeignet. Vor allem die Kritik von Roll (1977/78) und die am Kapitalmarkt beobachteten Renditeanomalien verzerren das Performance-Ergebnis. Seit der aufgekommenen Kritik an den klassischen Kennzahlen hat sich die Forschung auf die Entwicklung neuerer Ansätze zur Bewertung von Fondsmanagern konzentriert.

Mit Hilfe neuerer Methoden zur Performancemessung wird zwar versucht, die Kritik an den klassischen Performancemaßen zu lösen, jedoch kann auch mit neueren Methoden nicht eindeutig geklärt werden, ob eine superiore Performance ausschließlich auf die Fähigkeiten des Fondsmanagers zurückgeführt werden kann. So kann ein gutes Performance-Ergebnis neben den Fähigkeiten eines Fondsmanagers auch auf Faktoren wie Glück oder Zufall beruhen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aktuelle Situation und Ziel der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Performance-Analyse

2.1 Definition der Performance

2.2 Erläuterung der Performance-Analyse

2.3 Aufgaben und Ziele der Performance-Analyse

3 Klassische Performancemessung

3.1 Die kapitalmarkttheoretische Basis klassischer Performancemessung

3.1.1 Die Portfoliotheorie nach Markowitz

3.1.2 Das Marktmodell

3.1.3 Das CAPM

3.2 Performancemaße auf Basis der Kapitalmarkttheorie (CAPM)

3.2.1 Sharpe’s reward-to-variability ratio

3.2.2 Treynor’s reward-to-volatility ratio

3.2.3 Jensen’s Alpha

3.2.4 Kritik an den klassischen Performancemaßen

4 Neuere Ansätze zur Bewertung von Fondsmanagern

4.1 Das Fama-French-Dreifaktoren-Modell

4.2 Das Carhart-Vierfaktoren-Modell

4.3 Die Portfolio Change Measure (PCM)

5 Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht gängige Kennzahlen zur Bewertung der Leistung von Fondsmanagern, um die Objektivität bei Investitionsentscheidungen zu erhöhen. Dabei wird analysiert, wie klassische Methoden wie das CAPM und neuere Mehrfaktorenmodelle zur Performance-Messung beitragen und welche methodischen Herausforderungen bei deren Anwendung bestehen.

  • Grundlagen der Performance-Analyse und Zielsetzung
  • Klassische Performancemessung auf Basis der Portfoliotheorie und des CAPM
  • Kritische Würdigung klassischer Performancemaße wie Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio und Jensen's Alpha
  • Weiterführende Bewertungsmodelle: Fama-French-Dreifaktoren-Modell und Carhart-Vierfaktoren-Modell
  • Die Portfolio Change Measure (PCM) als alternativer Bewertungsansatz

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Die Portfoliotheorie nach Markowitz

Der US-amerikanische Ökonom Harry M. Markowitz leitete mit seiner Arbeit „Portfolio Selection“ im Jahre 1952 die Geburtsstunde der modernen Portfoliotheorie ein. Gleichzeitig erweiterte Markowitz die damals vorherrschende eindimensionale Betrachtungsweise (Rendite) durch die explizite Berücksichtigung des Risikos von Wertpapieranlagen in seinem Modell.

In seiner Arbeit hat der Ökonom nachgewiesen, dass man einer unsicheren Zukunft am besten mit einem diversifizierten Portfolio aus verschiedenen Wertpapieren begegnet: Das Rendite-Risiko-Verhältnis eines breit gestreuten Portfolios ist jeder Investition in ein einzelnes Wertpapier überlegen. Das Hauptaugenmerk seiner Arbeit legt Markowitz auf die Tatsache, dass das Risiko eines Portfolios durch Diversifikation reduziert werden kann, ohne jedoch die erwartete Rendite zu verringern.

Ziel der Portfolio-Selection-Theorie ist es zu zeigen, wie „optimale Portfolios für die Anleger entsprechend ihrer Risikopräferenz zu bilden sind.“ Das Modell unterstellt dabei neben einem vollkommenen Markt, dass Investoren risikoavers, rational und auf einen Planungszeitraum von einer Periode nutzenmaximierend handeln, d.h., dass Investoren ihr Portfolio als „optimal“ betrachten, wenn es bei dem Risiko, welches sie bereit sind einzugehen, eine maximale Rendite (= effizientes Portfolio) aufweist. Analog dazu ist ein Portfolio ebenfalls effizient, wenn es bei gegebener Rendite ein minimales Risiko aufweist. Es gibt also nicht nur ein effizientes Portfolio, sondern eines zu jedem möglichen Risiko.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Situation der Investmentbranche in Deutschland ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, nämlich die Vorstellung und kritische Analyse bedeutender Kennzahlen zur Bewertung der Leistung von Fondsmanagern.

2 Performance-Analyse: In diesem Kapitel wird der Begriff Performance im finanzwirtschaftlichen Kontext definiert, die Aufgaben der Performance-Analyse beleuchtet und die Relevanz der Komponenten Rendite, Risiko und Liquidität verdeutlicht.

3 Klassische Performancemessung: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen basierend auf der Portfoliotheorie nach Markowitz sowie das Marktmodell und das CAPM, woraus die klassischen Performancemaße wie Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio und Jensen's Alpha abgeleitet werden.

4 Neuere Ansätze zur Bewertung von Fondsmanagern: Hier werden weiterführende Bewertungsmodelle diskutiert, darunter das Fama-French-Dreifaktoren-Modell, das Carhart-Vierfaktoren-Modell sowie die Portfolio Change Measure (PCM), um die Limitationen der klassischen Ansätze zu adressieren.

5 Schlussfolgerungen: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont, dass sowohl klassische als auch neuere Kennzahlen wichtige Instrumente sind, deren Anwendung jedoch eine kritische Betrachtung der jeweiligen Modellannahmen und Markteinflüsse erfordert.

Schlüsselwörter

Performance-Analyse, Portfoliotheorie, Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio, Jensen's Alpha, CAPM, Risikoadjustierte Rendite, Markteffizienz, Fama-French-Modell, Carhart-Modell, Portfolio Change Measure, Fondsmanagement, Diversifikation, Systematisches Risiko, Performance-Attribution.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bewertung der Leistung von Fondsmanagern mittels verschiedener quantitativer Kennzahlen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die klassische Performancemessung auf Basis der Kapitalmarkttheorie sowie neuere, komplexere Mehrfaktoren-Ansätze zur Leistungsbewertung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über die wichtigsten zweidimensionalen Kennzahlen zu geben, ihre Aussagekraft zu prüfen und deren Eignung zur objektiven Leistungsbeurteilung von Fondsmanagern zu analysieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine Literaturanalyse durchgeführt, in der theoretische Modelle (Portfoliotheorie, CAPM, Faktorenmodelle) erläutert, mathematisch hergeleitet und kritisch hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit und Schwächen diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung klassischer Ansätze (Sharpe, Treynor, Jensen) und die Untersuchung neuerer Modelle (Fama-French, Carhart, PCM), die versuchen, bestehende Kritikpunkte an klassischen Modellen zu lösen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen unter anderem Performance-Analyse, Sharpe-Ratio, Jensen's Alpha, CAPM, Multifaktorenmodelle und Risikoadjustierung.

Warum wird das "magische Dreieck" der Kapitalanlage in Kapitel 2 erwähnt?

Es dient dazu, die Interdependenzen zwischen Rendite, Risiko und Liquidität zu veranschaulichen, welche die grundlegenden Rahmenbedingungen für jede Performance-Analyse darstellen.

Was ist der wesentliche Kritikpunkt an den klassischen Performancemaßen?

Ein Hauptkritikpunkt ist die Abhängigkeit von Modellannahmen wie der Markteffizienz und die oft problematische Wahl eines geeigneten Benchmark-Portfolios, welches in der Realität schwer zu konstruieren ist.

Worin unterscheidet sich die Portfolio Change Measure (PCM) von anderen Ansätzen?

Die PCM benötigt keine kapitalmarkttheoretisch basierte Benchmark, sondern fokussiert sich als internes Maß auf die Messung der Selektions- und Timingfähigkeiten eines Fondsmanagers durch die Analyse der Portfolioänderungen über Zeit.

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Résumé des informations

Titre
Kennzahlen zur Bewertung von Fondsmanagern. Analyse und Messung von Performance
Université
University of Ulm  (Wirtschaftswissenschaften)
Note
1,3
Auteur
Manuel Müller (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
40
N° de catalogue
V308504
ISBN (ebook)
9783668073401
ISBN (Livre)
9783668073418
Langue
allemand
mots-clé
Performancemaße Performance Fondsmanager Kennzahlen Sharpe-Ratio Treynor-Ratio Jensen Alpha Kapitalmarkttheorie Portfoliotheorie Marktmodell CAPM Dreifaktorenmodell Vierfaktorenmodell PCM
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Manuel Müller (Auteur), 2015, Kennzahlen zur Bewertung von Fondsmanagern. Analyse und Messung von Performance, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308504
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Extrait de  40  pages
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