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Postmoderne Moral

Titel: Postmoderne Moral

Seminararbeit , 2002 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Susanne Drews (Autor:in)

Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit soll sich mit dem Gesellschaftsbegriff der Postmodernen Gesellschaft unter dem Aspekt der postmodernen Moral beschäftigen. Es wird aber trotzdem nur bei einem kleinen Exkurs in die Postmoderne – Debatte bleiben, da der Begriff in fast allen Wissenschafts- und Lebensbereichen auftaucht und es somit zu weit führen würde, auf alle diese Bereiche einzugehen. Somit beschränkt sich diese Arbeit auf einige wichtige Vertreter und Schlüsselbegriffe der Postmoderne, genauer untersucht wird dabei der Aspekt der postmodernen Moral bei Zygmunt Bauman.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Ausdruck “Postmoderne”

3. Postmoderne als Problematik

3.1. Pluralität

3.2. Differenzierung sozialer Ungleichheiten

3.3. Wertproblematik

4. Ein Prophet der Postmoderne - J.F. -Lyotard

5. Zum Begriff „Moral“

6. Plädoyer für postmoderne Moral -Z.Bauman

6.1. Postmoderne moralische Krise

6.2. Die Unordnung aushalten

6.3. Postmoderne Einsicht

7. Schluß

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den soziologischen Begriff der postmodernen Gesellschaft mit einem spezifischen Fokus auf die postmoderne Moral. Ziel ist es, anhand ausgewählter Schlüsselbegriffe und Vertreter – insbesondere Zygmunt Bauman – darzulegen, wie sich moralische Orientierung in einer durch Pluralität und den Zerfall universaler Sinnzusammenhänge geprägten Zeit neu definiert.

  • Die begriffliche Genese und der Bedeutungswandel der „Postmoderne“
  • Die Herausforderung durch gesellschaftliche Pluralität und Individualisierung
  • Lyotards Kritik an den „großen Erzählungen“ und dem Einheitsdenken
  • Baumans Analyse der moralischen Krise und der Notwendigkeit eigenverantwortlichen Handelns

Auszug aus dem Buch

6.2. Die Unordnung aushalten

Postmoderne zeichnet sich als Zeitalter des puren unverfälschten Individualismus aus. In unserer Zeit sei die Idee der „Selbstaufopferung delegitimiert , die Leute ließen sich nicht anspornen und seien auch nicht willens, sich für moralische Ideale oder zur Wahrung moralischer Werte zu strecken.“ Mit Anbruch der Moderne sind die Menschen immer individualistischer, selbstbezogener und egoistischer geworden, da sie auch den Glauben an religiöse Dogmen verloren haben. In vormodernen Zeiten wurden Normen und somit auch Moralvorstellungen von den Mächtigen, seien es die Herrscher oder die Kirchen gewesen, auferlegt. Das führte dazu, dass die Menschen nicht nach „ihrer natürlichen Veranlagung zu Moral“ lebten, sondern dass es sich meistens durch Manipulation um die Moral der Herrschenden handelte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Arbeit führt in die Thematik der postmodernen Gesellschaft ein und begrenzt den Fokus auf den Aspekt der moralischen Entwicklung bei Zygmunt Bauman.

2. Zum Ausdruck „Postmoderne“: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entstehung des Postmoderne-Begriffs von der Literatur und Architektur bis zur soziologischen Gegenwartsdiagnose nach.

3. Postmoderne als Problematik: Hier werden die Kernprobleme wie Pluralität, der Wandel sozialer Ungleichheiten und der Wertewandel in der Postmoderne analysiert.

4. Ein Prophet der Postmoderne - J.F. -Lyotard: Das Kapitel erläutert Lyotards Konzept der „kleinen Erzählungen“ und seine Ablehnung universaler Ideologien.

5. Zum Begriff „Moral“: Diese Sektion definiert den Begriff Moral als sittliche Haltung und erörtert die Notwendigkeit von Normen in einer globalisierten Welt.

6. Plädoyer für postmoderne Moral -Z.Bauman: Hier wird Baumans Kernthese untersucht, dass moralische Verantwortung in der Postmoderne zu einer individuellen und riskanten Aufgabe wird.

7. Schluß: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung von Individualisierung und Pluralität zusammen und schließt mit der Formel „Freiheit, Verschiedenheit, Toleranz“.

Schlüsselwörter

Postmoderne, Moral, Zygmunt Bauman, J.F. Lyotard, Pluralität, Individualisierung, Ethik, moderne Gesellschaft, Normen, Wertewandel, soziale Ungleichheit, Vernunft, Verantwortung, Bastelbiographien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Gesellschaftsbegriff der Postmoderne mit einem Schwerpunkt auf der moralischen Situation des Individuums.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Wandel von der Moderne zur Postmoderne, der Verlust absoluter moralischer Instanzen und die Konsequenzen für die individuelle Lebensführung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Begriff der „postmodernen Moral“ anhand soziologischer Theorien, insbesondere jener von Zygmunt Bauman, zu analysieren und greifbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung und Literaturanalyse soziologischer und philosophischer Schlüsseltexte zur Postmoderne.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Pluralität als Grundverfassung, Lyotards Kritik an „großen Erzählungen“ und Baumans Analyse einer notwendigen, aber unsicheren individuellen Moral.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Postmoderne, Moral, Pluralität, Individualisierung sowie die theoretischen Ansätze von Bauman und Lyotard.

Wie bewertet Bauman das Milgram-Experiment im Kontext der Moderne?

Bauman nutzt das Experiment, um die Gefahren der Bürokratisierung und der Rationalisierung zu belegen, welche soziale Distanz schaffen und grausames Verhalten legitimierbar machen.

Was bedeutet der Ausdruck „Bastelbiographien“?

Der Begriff beschreibt den Prozess, bei dem Individuen in der Postmoderne ihren Lebenslauf nicht mehr durch vorgegebene gesellschaftliche Normen erhalten, sondern selbst aktiv konstruieren müssen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Postmoderne Moral
Hochschule
Universität Passau
Veranstaltung
PS. Gesellschaftsbegriffe der Soziologie
Note
2,3
Autor
Susanne Drews (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
16
Katalognummer
V30887
ISBN (eBook)
9783638320535
ISBN (Buch)
9783638789523
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Postmoderne Moral Gesellschaftsbegriffe Soziologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Susanne Drews (Autor:in), 2002, Postmoderne Moral, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30887
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Leseprobe aus  16  Seiten
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