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Geschichtsunterricht an einem Montessori Schulzentrum. Ein Praktikumsbericht

Titre: Geschichtsunterricht an einem Montessori Schulzentrum. Ein Praktikumsbericht

Rapport de Stage (Scolaire) , 2013 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anne-Katrin Frenzel (Auteur)

Didactique - Histoire
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Résumé Extrait Résumé des informations

Für die absolvierenden Hospitationsstunden sollte zu Beginn ein Beobachtungsschwerpunkt unter geschichtesdidaktischer Perspektive festgelegt werden. Auf Grund des vorhandenen Schulkonzepts der von mir besuchten Praktikumschule habe ich mich dafür entschieden, das didaktische Konzept der Maria Montessori näher zu untersuchen.

Da dieses Praktikum im Rahmen der Geschichte stattfindet, wird der thematische Schwerpunkt auch auf diesem Fachbereich liegen. Die Hospitationen unterliegen daher folgender Fragestellung: In wieweit wird das Konzept der freien Wahl von Maria Montessori im Geschichtsunterricht des M. Schulzentrums angewandt und welche Formen gibt es?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Reflexion der persönlichen Erwartungen vor dem Praktikum

2. Informationen zur Praktikumsschule

3. Ausführlicher Hospitationsbericht

3.1. Theoretische Grundlage

3.2. Empirie

3.3. Reflexion

4. Ausführlicher Stundenentwurf

Unterrichtsthema und Verortung in den Lehrplan

Bedingungsanalyse / Klassensituation / Lernvoraussetzungen

Einordnung der Unterrichtsstunde in Lehrplaneinheit

Zielstellung der Stunde

Begründung der Auswahl an Materialen

Verlaufsplan:

5. Reflexion der persönlichen Erfahrungen nach dem Praktikum

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit reflektiert die Erfahrungen eines vierwöchigen Schulpraktikums an einem Montessori-Schulzentrum, wobei die zentrale Forschungsfrage darauf abzielt, inwieweit das Prinzip der "Freien Wahl" von Maria Montessori im gymnasialen Geschichtsunterricht praktisch umgesetzt wird und welche Herausforderungen dabei für die Lehrkraft entstehen.

  • Analyse des Montessori-Konzepts im Kontext des Geschichtsunterrichts
  • Durchführung und Auswertung von Hospitationen in verschiedenen Klassenstufen
  • Erstellung und kritische Reflexion eines detaillierten Stundenentwurfs
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen lehrerzentriertem Unterricht und freier Arbeit
  • Entwicklung persönlicher Konsequenzen für die zukünftige eigene Lehrtätigkeit

Auszug aus dem Buch

3.1.Theoretische Grundlage

“Hilf mir, es allein zu tun” - Mit diesen Worten wandte sich einst ein Kind an Maria Montessori. Genau diesen Wunsch hat sie oft als Leitmotivfür ihr gesamten Erziehungskonzept ausgegeben. Maria Montessori war nicht nur Pädagogin, sondern auch Ärztin und Naturwissenschaftlerin. Mehr als fünfzig Jahre lang beobachtete sie Kinder, um ihr Verhalten zu interpretieren und daraus wertvolle pädagogische Schlüsse ziehen zu können. Diese Schlussfolgerungen sind heute so aktuell wie nie zuvor. Im Mittelpunkt ihrer Pädagogik steht unmittelbar das Kind und dessen Bedürfnisse: spontane Aktivität, Selbstbestimmung und dem Streben nach Unabhängigwerden von Erwachsenen. Laut Montessori benötigen Kinder daher entwicklungsgemäße Mittel zur sinnvollen Beschäftigung, Sinneserfahrungen zu Entfaltung ihrer geistigen Kompetenzen und Bewegung.

Da das didaktische Konzept der Maria Montessori sehr umfangreich ist, wird im Rahmen der vorliegenden Untersuchung (Hospitationsbericht) nur ein Schwerpunkt ausgewählt und näher untersucht. Bei diesem Untersuchungsgegestand handelt es sich um das Konzept der "Freien Arbeit bzw. der “Freien Wahl”. Da die freie Wahl als der Kern der Montessori-Pädagogik gilt, wurde diese als Themenschwerpunkt ausgewählt.

Freie (intellektuelle) Arbeit nennt Montessori das eigeninitierte Tun des Kindes, durch welches sich sein eigenes Selbstunterrichten vollzieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Reflexion der persönlichen Erwartungen vor dem Praktikum: Die Autorin legt ihre Ziele für das Praktikum dar, insbesondere den Wunsch, das Montessori-Konzept kennenzulernen und die eigene Rolle als Lehrkraft zu erproben.

2. Informationen zur Praktikumsschule: Dieses Kapitel beschreibt das Schulzentrum als christlich geprägte Einrichtung, die nach dem Montessori-Prinzip arbeitet, und gibt Einblicke in die räumliche Ausstattung sowie die Organisation der Schülerschaft.

3. Ausführlicher Hospitationsbericht: Es wird untersucht, wie die "Freie Wahl" im Geschichtsunterricht der Schule umgesetzt wird, wobei sowohl theoretische Hintergründe beleuchtet als auch empirische Beobachtungen aus verschiedenen Klassenstufen reflektiert werden.

4. Ausführlicher Stundenentwurf: Die Autorin stellt einen detaillierten Entwurf für eine 90-minütige Geschichtsstunde zum Thema "Umgang mit der NS-Vergangenheit" vor, inklusive didaktischer Begründung und Verlaufsplan.

5. Reflexion der persönlichen Erfahrungen nach dem Praktikum: Im abschließenden Teil reflektiert die Autorin den Lernerfolg ihres Praktikums, bewertet die Herausforderungen der praktischen Anwendung montessoripädagogischer Ansätze und leitet daraus Konsequenzen für ihr eigenes professionelles Handeln ab.

Schlüsselwörter

Montessori-Pädagogik, Freie Wahl, Geschichtsunterricht, Hospitation, Stundenentwurf, Freiarbeit, Lehrerzentrierter Unterricht, NS-Vergangenheit, Entnazifizierung, Selbstdarstellung, Fremdwahrnehmung, Schulpraktikum, Reflexion, Didaktik, Lehrkraft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert und reflektiert ein vierwöchiges Schulpraktikum an einem Montessori-Schulzentrum, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Beobachtung und praktischen Anwendung des Montessori-Prinzips der "Freien Wahl" liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Montessori-Pädagogik, deren Umsetzung im Geschichtsunterricht, die kritische Auseinandersetzung mit lehrerzentrierten Methoden sowie die Planung und Reflexion einer konkreten Unterrichtsstunde.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Fragestellung lautet, inwieweit das Konzept der freien Wahl von Maria Montessori im Geschichtsunterricht des besuchten Schulzentrums tatsächlich angewandt wird und welche praktischen Formen dieses Konzepts existieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf qualitativer Beobachtung durch Hospitationen in verschiedenen Klassenstufen, dem Studium fachdidaktischer Literatur zum Montessori-Konzept sowie der Analyse und Planung von Unterricht unter didaktischen Gesichtspunkten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Freien Arbeit erläutert, Ergebnisse aus Hospitationen bei fünf verschiedenen Lehrkräften zusammengefasst und ein detaillierter Unterrichtsentwurf zur NS-Vergangenheit inklusive kritischer Reflexion präsentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Montessori-Pädagogik, Freie Wahl, Geschichtsunterricht, Freiarbeit, didaktische Reflexion und professionelle Identitätsentwicklung.

Warum wird im Stundenentwurf ein "WKW-Modell" genutzt?

Das WKW-Modell (Wissen, Können, Werte) dient der strukturierten Zielformulierung des Unterrichts, um sowohl die fachliche Sachkompetenz als auch soziale Kompetenzen und Wertebildung der Schüler präzise zu definieren.

Welche Hürden bei der Umsetzung der "Freien Wahl" identifiziert die Autorin?

Die Autorin stellt fest, dass die Umsetzung der Freien Wahl einen enormen Aufwand für die Lehrkraft bedeutet und oft im Konflikt mit dem Druck steht, vorgegebene Lehrpläne in begrenzter Zeit zu erfüllen.

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Résumé des informations

Titre
Geschichtsunterricht an einem Montessori Schulzentrum. Ein Praktikumsbericht
Université
University of Leipzig
Note
1,7
Auteur
Anne-Katrin Frenzel (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
22
N° de catalogue
V308951
ISBN (ebook)
9783668100466
ISBN (Livre)
9783668100473
Langue
allemand
mots-clé
montessori geschichtsunterricht montessorischule
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anne-Katrin Frenzel (Auteur), 2013, Geschichtsunterricht an einem Montessori Schulzentrum. Ein Praktikumsbericht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308951
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Extrait de  22  pages
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