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Möglichkeiten und Grenzen der Wertbestimmung mit Discounted Cashflow-Verfahren für nicht börsennotierte Unternehmen

Title: Möglichkeiten und Grenzen der Wertbestimmung mit Discounted Cashflow-Verfahren für nicht börsennotierte Unternehmen

Research Paper (undergraduate) , 2015 , 44 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: André Pauli (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Die Bewertung von Unternehmen oder einzelner Unternehmensbestandteile ist im Alltag von hoher Bedeutung. In jedem Lebenszyklus einer Unternehmung können Situationen eintreten, die aus Sicht der Eigentümer oder anderer Interessenten eine Bestimmung des Unternehmenswertes erfordern. Als theoretisch richtige und in der Praxis empfohlene Vorgehensweise eignet sich in vielen Fällen die Anwendung von sogenannten Discounted Cashflow-Verfahren. Allerdings liegen diesen Verfahren in der Theorie meist börsennotierte Aktiengesellschaften zugrunde, während die überwiegende Zahl der Bewertungen in der Praxis im Bereich nicht börsennotierter Unternehmen stattfindet.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Möglichkeiten und Grenzen der Unternehmenswertbestimmung mit Discounted Cashflow-Verfahren für nicht börsennotierte Unternehmen aus wissenschaftlicher Sicht näher zu untersuchen.

Das erste Kapitel vermittelt dem Leser einen Überblick über die Grundlagen der Unternehmenswertbestimmung. Um nachvollziehen zu können, warum insbesondere Discounted Cashflow-Verfahren als zur Bewertung geeignet erscheinen, werden ausgehend von einer Spezifizierung des Unternehmenswertbegriffes diese Verfahren mit anderen verglichen und ihre Aufgabe in einem klassischen Bewertungsablauf aufgezeigt.

Darauf aufbauend erfolgt im zweiten Kapitel eine Analyse der Discounted Cashflow-Verfahren zur Bewertung nicht börsennotierter Unternehmen. Vorbereitend werden zunächst das Grundkonzept und die einzelnen Varianten der Bewertung eingehend betrachtet und typische Wesensmerkmale nicht börsennotierter Unternehmen herausgearbeitet.
Inwieweit die erkannten Merkmale Besonderheiten hervorrufen und welche Auswirkungen diese auf Ablauf und Determinanten der Bewertung haben, bilden als zentrale Fragestellungen den Schwerpunkt der Analyse.

Auf Grundlage der im vorherigen Kapitel erkannten Herausforderungen erfahren die Discounted Cashflow-Verfahren im letzten Abschnitt der Arbeit eine kritische Würdigung hinsichtlich bestehender Möglichkeiten und Grenzen bei der Bewertung von nicht börsennotierten Unternehmen. Abschließend werden Empfehlungen für die Praxis gegeben und die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Unternehmenswertbestimmung

2.1 Begriff des Unternehmenswertes

2.2 Anlass, Zweck und Verfahren der Bewertung

2.2.1 Gesamtbewertungsverfahren

2.2.2 Einzelbewertungsverfahren

2.2.3 Mischverfahren und Überschlagsrechnungen

2.3 Ablauf der Unternehmenswertbestimmung

3 Analyse von DCF-Verfahren zur Bewertung nicht börsennotierter Unternehmen

3.1 Abgrenzung der einzelnen DCF-Verfahren

3.1.1 Grundkonzept

3.1.2 Bruttoverfahren (Entity Approach)

3.1.3 Nettoverfahren (Equity Approach)

3.2 Bewertungsrelevante Charakteristika nicht börsennotierter Unternehmen

3.3 Auswirkungsanalyse subjektspezifischer Besonderheiten auf Ablauf und Determinanten der DCF-Verfahren

3.3.1 Prognose der zukünftigen Cashflows

3.3.2 Ermittlung der Kapitalkosten

3.3.3 Bestimmung der Kapitalstruktur

4 Kritische Würdigung von DCF-Verfahren zur Bewertung nicht börsennotierter Unternehmen

4.1 Möglichkeiten

4.2 Grenzen

4.3 Empfehlungen für die Praxis

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung von Discounted Cashflow (DCF)-Verfahren zur Unternehmensbewertung bei nicht börsennotierten Unternehmen (nbU), indem sie theoretische Konzepte mit den spezifischen, oft restriktiven Charakteristika dieser Unternehmensform abgleicht, um Möglichkeiten, Grenzen und praxisorientierte Empfehlungen aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Systematik der Unternehmenswertermittlung
  • Konzeptionelle Unterschiede und Abgrenzung verschiedener DCF-Varianten
  • Analyse subjektspezifischer Besonderheiten von nicht börsennotierten Unternehmen (nbU)
  • Implikationen der Unternehmensmerkmale auf die Parameter Prognose, Kapitalkosten und Kapitalstruktur
  • Kritische Würdigung der praktischen Anwendbarkeit und Ableitung von Empfehlungen

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Ermittlung der Kapitalkosten

Es folgt eine Untersuchung, ob sich bei nbU Besonderheiten bei der Ermittlung der Kapitalkosten ergeben. Der vorherige Abschnitt endete mit der Frage, inwiefern unternehmensspezifische Risiken relevant für die Unternehmensbewertung aus Sicht des Eigentümers sind und ob diese angemessen bei der Kapitalkostenkalkulation Beachtung finden.

Für die Beantwortung dieser Fragen ist es erforderlich, den aus dem CAPM ableitbaren Risikozuschlag und die zugrunde liegenden Annahmen genauer zu untersuchen. Nach dem CAPM ergibt sich der zu zahlende Risikozuschlag aus der Multiplikation des allgemeinen Marktpreises für Risikoübernahmen ( ) mit dem spezifischen Risiko des zu bewertenden nbU (β). Oder formal ausgedrückt als Teil des Eigenkapitalkostensatzes: Anhand der Gleichungen lässt sich erkennen, dass im CAPM nicht die Standardabweichung des zu bewertenden Unternehmens dessen Risikozuschlag determiniert, sondern die Korrelation zwischen Marktportfolio- und Unternehmensrenditen. Insofern erfahren die erkannten unternehmensspezifischen Risiken keine Abgeltung. Der Grund dafür liegt darin, dass das CAPM auf der Annahme eines risikoaversen Investors basiert, der sein Vermögen in einem breit gestreuten Portfolio vollständig diversifiziert und dadurch alle unternehmensspezifischen Risiken vollständig eliminieren kann. Folglich vergütet der Risikozuschlag ausschließlich das mit der Unternehmensinvestition verbundene allgemeine Marktrisiko, auch als systematisches Risiko bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert die Relevanz der Unternehmensbewertung und stellt die Forschungsfrage nach der Anwendbarkeit von DCF-Verfahren auf nicht börsennotierte Unternehmen.

2 Grundlagen der Unternehmenswertbestimmung: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen, erläutert verschiedene Bewertungsanlässe und klassifiziert die gängigen Verfahren zur Unternehmensbewertung.

3 Analyse von DCF-Verfahren zur Bewertung nicht börsennotierter Unternehmen: Hier werden DCF-Varianten detailliert abgegrenzt und die spezifischen Charakteristika nicht börsennotierter Unternehmen analysiert, um deren Auswirkungen auf die Bewertungsparameter zu untersuchen.

4 Kritische Würdigung von DCF-Verfahren zur Bewertung nicht börsennotierter Unternehmen: Dieses Kapitel diskutiert die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von DCF-Verfahren bei nbU und gibt konkrete Empfehlungen für die praktische Anwendung.

5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung fasst die zentralen Erkenntnisse über die Anwendbarkeit, Probleme und notwendigen Anpassungen der DCF-Verfahren im Kontext nicht börsennotierter Unternehmen zusammen.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, nicht börsennotierte Unternehmen, nbU, Eigenkapitalkosten, CAPM, Cashflow, Unternehmenswert, Kapitalstruktur, Risiko, Unternehmensplanung, Unternehmenssteuer, Bewertungsmethoden, Unternehmensfinanzierung, Investitionstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bewertung von nicht börsennotierten Unternehmen mittels Discounted Cashflow-Verfahren und den daraus resultierenden Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung, die spezifischen Merkmale von nicht börsennotierten Unternehmen und deren Einfluss auf die DCF-Modellparameter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit DCF-Verfahren bei nicht börsennotierten Unternehmen zu verwendbaren Ergebnissen führen und welche Anpassungen aufgrund unternehmensspezifischer Besonderheiten notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine wissenschaftliche Analyse basierend auf theoretischen Modellen der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere der Investitionstheorie und Kapitalmarkttheorie (CAPM).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Grundkonzept der DCF-Verfahren sowie die Auswirkungen spezifischer nbU-Merkmale auf die Prognose von Cashflows, die Ermittlung der Kapitalkosten und die Bestimmung der Kapitalstruktur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, nicht börsennotierte Unternehmen (nbU), Eigenkapitalkosten und Risikoanalyse.

Warum ist die Fungibilität bei der Bewertung von nbU ein Problem?

Da nbU nicht an der Börse handelbar sind, fehlt die Fungibilität (Teilbarkeit und schnelle Veräußerbarkeit), was laut CAPM-Logik zu Problemen bei der risikoadäquaten Bepreisung führt.

Welche Rolle spielt die Informationsbasis bei nbU?

Die oft eingeschränkte und qualitativ heterogene Informationsbasis bei nbU erschwert eine fundierte Prognose der zukünftigen Cashflows und führt häufig zu einer hohen Unsicherheit in der Bewertung.

Warum sind die WACC-Ansätze bei nbU problematisch?

WACC-Ansätze setzen oft eine konstante Kapitalstruktur voraus, die bei nbU aufgrund schwankender Kapitalbedarfe und eingeschränkter Finanzierungsmöglichkeiten häufig nicht realistisch ist.

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Details

Title
Möglichkeiten und Grenzen der Wertbestimmung mit Discounted Cashflow-Verfahren für nicht börsennotierte Unternehmen
College
Steinbeis University Berlin
Course
European Bankers Forum 2015 in Scheffau/ Österreich
Grade
1,9
Author
André Pauli (Author)
Publication Year
2015
Pages
44
Catalog Number
V309272
ISBN (eBook)
9783668075030
ISBN (Book)
9783668075047
Language
German
Tags
DCF Discounted Cashflow Verfahren nicht börsennotierte Unternehmen Unternehmensbewertung KMU Unternehmenswertbestimmung Cashflow André Pauli
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
André Pauli (Author), 2015, Möglichkeiten und Grenzen der Wertbestimmung mit Discounted Cashflow-Verfahren für nicht börsennotierte Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309272
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