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Ein Vergleich zwischen deutsch-chinesischen und chinesisch-deutschen Firmenübernahmen

Eine Analyse des Finanz- und Versicherungssektors

Título: Ein Vergleich zwischen deutsch-chinesischen und chinesisch-deutschen Firmenübernahmen

Tesis (Bachelor) , 2012 , 71 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Jan Zwickl (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht angekündigte und vollzogene Firmenübernahmen im Finanz- und Versicherungssektor. Um eine klare begriffliche Einführung zu finden, stelle ich dem Leser die wichtigsten Begriffe kurz vor. Der „Unternehmenszusammenschluss“ ist der Überbegriff für Fusionen und Übernahmen, welcher nach der Systematisierung der Unternehmensakquisitionen (engl. acquisitions) zu den Unternehmenszusammenschlüssen mit den höchsten Bindungsintensitäten zählt.

Als „acquisition“ bezeichnet man einen Unternehmenskauf durch Einzelpersonen, Investorengruppen, aber auch durch Unternehmen, bei der das gekaufte Unternehmen nach seiner Übernahme unabhängig und selbständig fortgesetzt wird. Eine „acquisition“ ist begrifflich gleichbedeutend mit einem „buyout“.

Wiederum zählen zu den Firmenübernahmen der Konzern, die Eingliederung und die Verschmelzung. Konzernierung bedeutet eine Gesellschaft wird rechtlich in eine Gruppe selbständiger Firmen eingebunden, die einer Gesamtleitung unterstehen. In den meisten Fällen erwirbt das übernehmende Unternehmen die Mehrheit des Nennkapitals des erworbenen Unternehmens. Nach den Regelungen des §319 ff. AktG bleibt die rechtliche
Selbständigkeit bei einer Eingliederung erhalten. Allerdings ist hier die Verbindung stärker.

Eine Verschmelzung charakterisiert sich aus einem ökonomischen und juristischen Zusammenschluss zweier Gesellschaften zu einer im Wege der Gesamtrechtsnachfolge, wobei das kaufende Unternehmen der übernommenen Firma Anteilsrechte überträgt. Grundsätzlich muss man zwischen einer freundlichen und feindlichen Übernahme separieren. Feindliche Übernahmen sind nicht vom Management des Zielunternehmens affektiert. Deswegen können sie ausschließlich bei börsengelisteten Unternehmen und unter Einsatz einer hohen Übernahmeprämie durchgeführt werden. Bei einer freundlichen Übernahme besteht Einigkeit zwischen dem potentiellen Käufer und dem Management des zu
erwerbenden Unternehmens. Für die Übernahme bezahlt der Käufer eine Marktprämie, welche über dem Eigenkapitalwert liegt (vgl. DePamphilis (2009), S. 21).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Ein Branchenvergleich

2.1 Der deutsche Finanz- und Versicherungssektor

2.2 Der chinesische Finanz- und Versicherungssektor

3. Warum so wenige Firmenübernahmen in diesen Branchen stattfanden

3.1.1 Regulatorisches Umfeld

3.1.2 Wichtige Komponenten bei grenzüberschreitenden M&A

3.2 Die durchgeführten und angekündigten Deals in der Übersicht

3.2.1 Die Transaktionen deutscher Finanzdienstleister mit chinesischen Unternehmen von 2000 bis 2012 im Überblick

3.2.2 Akquisitionsversuche der China Development Bank

3.3 Sichtweise der Unternehmer beider Länder zu ausländischen Direktinvestitionen

3.4 Gründe gegen Akquisitionen

3.4.1 Eine empirische Untersuchung zur Abhängigkeit der Bankperformance vom Eigentümerwechsel in China

3.4.2 Schlüsse aus dem Interview über das Joint Venture BEA Union Investment

4. Schlussbetrachtung

5. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen und die Hintergründe von angekündigten sowie vollzogenen Firmenübernahmen im Finanz- und Versicherungssektor zwischen Deutschland und China. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, warum trotz beiderseitiger Ambitionen nur wenige grenzüberschreitende Akquisitionen in diesen Branchen stattfanden und welche Barrieren sowie Erfolgsfaktoren dabei eine Rolle spielen.

  • Analyse des regulatorischen Umfelds und der Marktbedingungen in Deutschland und China.
  • Untersuchung der Beweggründe und Hindernisse für M&A-Aktivitäten im Finanzsektor.
  • Empirische Untersuchung der Auswirkungen von Eigentümerwechseln auf die Performance chinesischer Banken.
  • Fallstudie zu Joint Ventures als alternative Strategie zur Markterschließung.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Regulatorisches Umfeld

Hier möchte ich einen kleinen Abriss der vom Staat geschaffenen Rahmenbedingungen geben.

2004 gaben das MOFCOM und das chinesische Außenministerium gemeinsam den „Guidance Catalogue of Industries for Foreign Investment“ heraus, einen branchenbezogenen Lenkungskatalog für Auslandsinvestitionen. Mit ihm unterstrich die chinesische Führung noch einmal die Bedeutung, die sie der chinesischen Investitionstätigkeit im Ausland generell beimisst. Der Katalog enthält offizielle Empfehlungen für Investitionen in bestimmte Wirtschaftsbranchen. Dazu zählt auch die Finanzbranche. Deutschland gehört zu einer ersten Gruppe von 20 ausgewählten Ländern. Der Deutschlandbericht hilft den chinesischen Investoren hierzulande tätig zu werden.

Steuern sind für eine Akquisition ein entscheidender Faktor. Deshalb erfahren wir die neueste Besteuerungsregelung. Die Steuerverwaltung (State Administration of Taxation), das Finanzministerium (Ministry of Finance) und die Zollverwaltung (General Administration of Customs) Chinas haben gemeinsam im Erlass Caishui [2011] 58 vom 27. Juli 2011 (Erlass 58) Details zur steuerlichen Förderung für westliche Regionen in China publiziert. Im Zuge des zwölften Fünfjahresplans steht der Erlass 58 im Einklang mit der gesamtpolitischen Ausrichtung des Landes. Entsprechend Kapitel 18 des fünften Abschnitts besitzt die Entwicklung des Westens Chinas ausdrücklich und nach wie vor Priorität und ist „mit besonderen politischen Maßnahmen zu unterstützen“ wie ein Regierungssprecher zitiert wird. Dieser Erlass stellt eine weitere Steuervergünstigung dar. Dabei ist eine Ermäßigung des allgemeinen Unternehmenssteuersatzes von 25 auf 15% für besonders geförderte Investitionen und die Befreiung von Einfuhrzoll bei importierten Anlagen im Rahmen des Gesamtinvestitionsvorhabens für geförderte Investitionen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition der wichtigsten Begriffe im M&A-Bereich und Vorstellung der Untersuchung sowie der methodischen Vorgehensweise.

2. Ein Branchenvergleich: Umfassender Überblick über die Strukturen und Entwicklungen des deutschen sowie chinesischen Finanz- und Versicherungssektors.

3. Warum so wenige Firmenübernahmen in diesen Branchen stattfanden: Detaillierte Analyse der regulatorischen Hürden, politischen Rahmenbedingungen, empirische Untersuchungen zur Bankperformance und Auswertung von Interviews zu Joint Ventures.

4. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Erkenntnisse über die geringe M&A-Aktivität und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im deutsch-chinesischen Finanzmarkt.

5. Anhang: Detaillierte Transkription des Experteninterviews sowie ergänzende Informationen.

Schlüsselwörter

Firmenübernahmen, Finanzsektor, Versicherungssektor, Deutschland, China, M&A, regulatorisches Umfeld, Bankperformance, Eigentümerwechsel, Joint Venture, Marktzutritt, Auslandsinvestitionen, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Deregulierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die grenzüberschreitenden Firmenübernahmen im Finanz- und Versicherungssektor zwischen Deutschland und China und beleuchtet, warum trotz vorhandener wirtschaftlicher Potenziale nur wenige Akquisitionen stattfinden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören das regulatorische Umfeld beider Länder, die Strategien zur Markterschließung durch Joint Ventures und die Auswirkungen von Eigentümerwechseln auf die Leistungsfähigkeit von Banken.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die spezifischen Barrieren zu identifizieren, die Akquisitionen in diesen Branchen hemmen, und zu verstehen, warum stattdessen häufig andere Kooperationsformen gewählt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine deskriptive Analyse der Marktdaten mit einer empirischen Regressionsanalyse zur Bankperformance in China sowie qualitativen Experteninterviews zur Praxis von Joint Ventures.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die regulatorischen Rahmenbedingungen, bietet eine Übersicht durchgeführter Deals, diskutiert die Sichtweise von Unternehmen auf Direktinvestitionen und führt eine statistische Untersuchung zum Einfluss von Eigentümerstrukturen durch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind M&A, Finanzsektor, China-Strategie, regulatorische Barrieren, Joint Venture und Performance-Analyse.

Wie unterscheidet sich die Expansion in China von der in westlichen Märkten?

Der Eintritt in den chinesischen Markt ist durch staatliche Regulierungen, eine stärkere bürokratische Beeinflussung und oft komplizierte Eigentümerstrukturen geprägt, was den Akquisitionsprozess im Vergleich zu westlichen Märkten deutlich erschwert.

Welche Rolle spielt die China Development Bank in dieser Analyse?

Die China Development Bank wird als zentrales Fallbeispiel für Akquisitionsversuche analysiert, um zu verdeutlichen, wie staatlich gelenkte Investitionen in Deutschland auf politische und gesellschaftliche Vorbehalte stoßen.

Was zeigt das Interview über das Joint Venture BEA Union Investment?

Das Interview verdeutlicht, dass Joint Ventures oft als alternative Strategie gewählt werden, wenn direkte Akquisitionen zu schwierig sind, wobei sie jedoch mit operativen Herausforderungen wie der Koordination über Zeitversatz und unterschiedliche Unternehmenskulturen verbunden sind.

Gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen Eigentümerwechsel und Performance?

Die empirische Analyse zeigt, dass der Wechsel zu privaten oder ausländischen Eigentümern zwar oft auf bessere Grundvoraussetzungen der Banken hindeutet, jedoch kurz- oder langfristig kaum Beweise für eine signifikante direkte Leistungssteigerung nach der Übernahme vorliegen.

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Detalles

Título
Ein Vergleich zwischen deutsch-chinesischen und chinesisch-deutschen Firmenübernahmen
Subtítulo
Eine Analyse des Finanz- und Versicherungssektors
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (UBS Stiftungsprofessur für BWL)
Curso
Bachelor Thesis - strategisches Management
Calificación
2,0
Autor
Jan Zwickl (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
71
No. de catálogo
V309274
ISBN (Ebook)
9783668077454
ISBN (Libro)
9783668077461
Idioma
Alemán
Etiqueta
M&A acquisition Akquisition Bank; bank Versicherung insurance merger China Deutschland Germany
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jan Zwickl (Autor), 2012, Ein Vergleich zwischen deutsch-chinesischen und chinesisch-deutschen Firmenübernahmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309274
Leer eBook
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