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Alternativen zum Fortschritt?

Anders leben

Título: Alternativen zum Fortschritt?

Ensayo , 2015 , 28 Páginas

Autor:in: Wilfried Hoffer (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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Weshalb suchen immer mehr Akteure und Denker nach Alternativen zu unserem, dem westlichen, dem vorherrschenden Lebensmodell? Mit den wachsenden Zweifeln daran erodiert die Überzeugung, dass unsere Konzepte von Entwicklung, von sog. Fortschritt förderlich für andere sein können.
Nach welchen Alternativen wird gesucht? Gut leben statt „besser“ leben, Glück statt Bruttosozialprodukt, lokal statt global, Solidarität statt Hilfe, Menschenrecht statt Almosen, Autonomie statt Abhängigkeit. Es sind viele Stimmen, die sich nicht leicht Gehör verschaffen, weil sie vom Mainstream übertönt werden. Es sind Millionen, sie sind eine Minderheit. Sie bilden keinen Chor, die Netze, die sie knüpfen, haben viele lose Enden, aber allmählich verschaffen sie sich Gehör.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Alternativen?

Bisherige Ansätze

Anti-Mondialismus und Alter-Mondialismus, Globalisierungskritiker und Globalisierungsgegner

Zurück zu Buen vivir

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des "buen vivir" (Gutes Leben) als indigenes Werte- und Gesellschaftsmodell sowie als kritische Antwort auf die hegemoniale Wachstumslogik des modernen Kapitalismus und der westlich geprägten Entwicklungsdiskurse.

  • Analyse alternativer Lebensmodelle im globalen Kontext (z.B. buen vivir, Post-Development).
  • Kritische Auseinandersetzung mit Wachstumsgesellschaften und ökologischen Belastungsgrenzen.
  • Diskussion von Globalisierungskritik und Ansätzen einer "anderen Globalisierung".
  • Untersuchung der Rolle des Staates und demokratischer Transformationsprozesse ("von unten" vs. "von oben").
  • Gegenüberstellung von Konzepten aus dem globalen Süden und ökologischen Bewegungen im Norden.

Auszug aus dem Buch

Das Konzept des buen vivir

Das Konzept des buen vivir stellt einen Bruch mit der herrschenden Einheits-, Verwertungs- und Wachstumslogik dar und will als indigenes Werte-system nachhaltigen Zusammenlebens, als gesellschaftliche Utopie wie auch als Ausweg aus der Dauerkrise des Kapitalismus verstanden werden. Es ist historisch gewachsen und eröffnet einen utopischen Horizont, gleichzeitig wird es in Politik umgesetzt. Das geht nicht ohne Streit, ohne ständige Interpretation und Widerspruch.

Eduardo Gudynas, Exekutivsekretär des lateinamerikanischen Zentrums für Soziale Ökologie in Uruguay und Autor eines aktuellen Hintergrundpapiers über die Philosophie des buen vivir nennt es ein im Entstehen begriffenes Konzept. Als alternativer Diskurs zum Diskurs der Entwicklung verknüpfe es ethische Prinzipien der alten andinen Kultur, für die sich die autochtone Bevölkerung einsetze, mit zeitgenössischen Beiträgen kritischer intellektueller Strömungen wie der „décroissance“, dem Ökosozialismus, dem Ökofeminismus oder der Anti Globalisierungsbewegung, mit denen es Dissonanzen und Übereinstimmungen gebe.

Zusammenfassung der Kapitel

Alternativen?: Einleitende Darstellung der verfassungsrechtlichen Verankerung des "buen vivir" in lateinamerikanischen Staaten und die historische Einordnung zapatistischer Aufstände als Gegenbewegung zum Neoliberalismus.

Bisherige Ansätze: Überblick über die historische Kritik an der Wachstumsgesellschaft, ausgehend von den "Grenzen des Wachstums" bis hin zu modernen Ansätzen wie der "décroissance" und dem "Post-development".

Anti-Mondialismus und Alter-Mondialismus, Globalisierungskritiker und Globalisierungsgegner: Untersuchung der globalisierungskritischen Bewegungen, ihrer Ziele einer "anderen Globalisierung" und der theoretischen Spannungsfelder hinsichtlich staatlicher Regulierung und sozialer Teilhabe.

Zurück zu Buen vivir: Vertiefende Analyse der andinen Konzepte, deren Rolle für ein ökologisches und soziales Energiekonzept und die kritische Diskussion um die Übertragbarkeit dieser Modelle auf europäische Kontexte.

Schlüsselwörter

Buen vivir, Post-development, Kapitalismuskritik, Nachhaltigkeit, Décroissance, Globalisierungskritik, Ökosozialismus, Ökofeminismus, Wachstum, Indigene Völker, Transformation, Neoliberalismus, Lebensqualität, Bruttosozialglück, Postwachstumsökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Suche nach gesellschaftlichen und ökonomischen Alternativen zum herrschenden Wachstumsmodell, wobei der Fokus auf dem aus Lateinamerika stammenden Konzept des "buen vivir" liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Kritik am BIP-zentrierten Wohlstandsbegriff sowie die Rolle sozialer Bewegungen bei der Gestaltung einer gerechteren Weltordnung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, ob und wie indigene Werte-systeme wie das buen vivir als philosophische und praktische Grundlage für eine notwendige sozio-ökologische Transformation dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine diskursanalytische Vorgehensweise, indem sie politische Verfassungen, soziologische Theorien und internationale Entwicklungsdiskurse gegenüberstellt und kritisch bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung der Wachstumskritik, eine Analyse des Post-Development-Ansatzes sowie die Untersuchung aktueller Bewegungen und Praktiken in Lateinamerika und Europa.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Buen vivir, Post-development, Kapitalismuskritik, Nachhaltigkeit, Ökosozialismus und Transformation.

Wie unterscheidet sich "buen vivir" von westlichen Entwicklungsmodellen?

Während westliche Modelle primär auf materieller Anhäufung und quantitativen Wachstumsraten basieren, betont das buen vivir kollektive Werte, das Zusammenleben mit der Natur und eine bio-pluralistische Lebensweise.

Warum ist das Thema der "Übertragbarkeit" so umstritten?

Die Debatte dreht sich darum, ob der bloße Export von Modellen eine neue Form des Imperialismus darstellt oder ob ein interkultureller Dialog beim Lernen von Erfahrungen im globalen Süden für den Norden essenziell ist.

Welche Rolle spielt die "konstituierende Macht" in diesem Kontext?

Der Begriff beschreibt eine politische Kraft, die Veränderung "von unten" durch die Multitude fordert, statt sich auf institutionelle staatliche Veränderungen "von oben" zu verlassen.

Was ist das Fazit zur Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages im Text?

Der Text kritisiert den Abschlussbericht der Kommission scharf als ein "Trauerspiel der intellektuellen Bedürftigkeit", da er wesentliche Fragen der Wachstumskritik aufgrund politischer Parteiräson weitgehend ausklammert.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Alternativen zum Fortschritt?
Subtítulo
Anders leben
Autor
Wilfried Hoffer (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
28
No. de catálogo
V309348
ISBN (Ebook)
9783668078987
ISBN (Libro)
9783668078994
Idioma
Alemán
Etiqueta
alternativen fortschritt anders
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Wilfried Hoffer (Autor), 2015, Alternativen zum Fortschritt?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309348
Leer eBook
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