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Lernsoftware zum Thema Wald im Sachunterricht

Eine vergleichende Studie

Titre: Lernsoftware zum Thema Wald im Sachunterricht

Thèse de Master , 2012 , 98 Pages , Note: 1,8

Autor:in: Kristina Gräfenstein (Auteur)

Didactique - Histoire et Géographie Régionale
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Medien gewinnen nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch im Leben der Kinder zunehmend an Bedeutung. Durch die Verbreitung von diversen digitalen Spielgeräten, wie beispielweise dem Gameboy oder dem Computer, und auch der Nutzung von sozialen Netzwerken im Internet, nehmen die digitalen Medien einen immer größer werdenden Stellenwert im Alltags- und Freizeitleben der Kinder ein. Dieser Bedeutungszuwachs wurde auch in den pädagogischen Institutionen erkannt, sodass die Schulen und teilweise schon die Kindergärten digitale Medien zur Erreichung unterschiedlicher Ziele einsetzen. Ein bedeutendes Ziel ist ihnen allen dabei gemeinsam: Die Erreichung einer umfassenden Medienkompetenz.
In dieser Masterarbeit wurden ausgewählte Lernsoftwares erprobt und auf ihren Bildungsgehalt überprüft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Medien

2.1 Traditionelle und neue Medien

2.2 Klassifikation von Medien

2.3 Mediendidaktische Konzepte

2.3.1 Das Lehrmittelkonzept

2.3.2 Das Arbeitsmittelkonzept

2.3.3 Das Bausteinkonzept

2.3.4 Das Systemkonzept

2.3.5 Das Lernumgebungskonzept

2.4 Funktionen von Medien

3. Medienpädagogik

3.1 Medienerziehung

3.2 Konzepte der Medienerziehung

3.2.1 Der bewahrpädagogische Ansatz

3.2.2 Der behütend-pflegende Ansatz

3.2.3 Der bedürfnisorientierte Ansatz

3.2.4 Kritische Medienerziehung

3.2.5 Handlungs- und kommunikationsorientierte Medienerziehung

3.2.6 Integrative Medienerziehung

3.3 Medienkompetenz

4. Medienerziehung im Sachunterricht

4.1 Medienkindheit – Die Veränderung von Kindheit und Jugend

4.2 Medienerziehung als Bestandteil des Niedersächsischen Kerncurriculums

4.3 Medienerziehung als Aufgabe des Sachunterrichts

5. Computer in der Grundschule

5.1 Gründe für den Computereinsatz in der Schule

5.2 Voraussetzungen für den Computereinsatz in der Grundschule

5.2.1 Technische Rahmenbedingungen

5.2.2 Der richtige Standort

5.3 Funktionen des Computers in der Grundschule

5.4 Wirkungen computergestützten Unterrichts

6. Lernsoftware

6.1 Präsentations- und Visualisierungssoftware

6.2 Drill- und Testsoftware

6.3 Tutorielle Systeme

6.4 Intelligente tutorielle Systeme

6.5 Simulationen

6.6 Hypermedia

7. Analyse ausgewählter Lernsoftwares

7.1 Beschreibung der Analyseschritte

7.2 Anwendung des Kriterienkatalogs

7.2.1 Lebensraum Wald

7.2.2 Fit in Sachkunde: Wald

7.2.3 Löwenzahn 3

7.2.4 Abenteuer Wald

7.2.5 Oscar der Ballonfahrer und die Geheimnisse des Waldes

7.3 Synoptisch verdichtete Zusammenfassung der Analyseergebnisse

7.4 Interpretation der Analyseergebnisse

8. Fazit

8.1 Persönliche Abschlussbetrachtung

8.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit untersucht den didaktischen Mehrwert von Lernsoftware im Sachunterricht der Grundschule. Ziel ist es, anhand einer vergleichenden Analyse ausgewählter Software zum Thema "Wald", zu klären, inwiefern digitale Lernangebote im Vergleich zu traditionellen Medienformaten (Text-Bild-Präsentationen) einen qualitativen Gewinn für den Lehr- und Lernprozess darstellen und wie diese kritisch in den Unterricht integriert werden können.

  • Theoretische Fundierung von Medienkonzepten und Medienerziehung
  • Notwendigkeit der Medienkompetenz im Grundschulalter
  • Kriteriengeleitete Analyse von fünf Lernprogrammen zum Thema "Wald"
  • Bewertung der Lerneffektivität, Nutzerfreundlichkeit und fachlichen Umsetzung
  • Empfehlungen für den Einsatz digitaler Medien im Sachunterricht

Auszug aus dem Buch

2.1 Traditionelle und neue Medien

Der Medienbegriff stammt von dem lateinischen Substantiv „Medium“ ab, das übersetzt „Mitte“ oder auch „Vermittlung“ bedeutet (vgl. Hoffmann 2003, S.14). In der Pädagogik umschreibt dieser Begriff eine Vielzahl von Hilfsmitteln, mit denen Lerninhalte an Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene vermitteln werden können. Verwendung fanden diese Hilfsmittel schon sehr früh, z.B. wurden zu altgriechischer Zeit Tafeln aus Holz, Ton oder Wachs zu Demonstrations- und Übungszwecken angefertigt (vgl. Tulodziecki 2006, S.387). Auch das von Johann Amos Comenius 1658 angefertigte Lehrbuch „Orbis sensualium pictus“ diente dem Zweck, die „zu lernenden Inhalte an Lernende [heranzutragen]“ (Tulodziecki, Herzig 2004, S.112). Durch die Entwicklung der Werkzeuge und der daraus resultierenden neuen Handlungsmöglichkeiten entstanden weitere Hilfsmittel wie Papier, Filme, Fotos oder der Computer.

In dem pädagogischen Sprachgebrauch gewann der Begriff „Medien“ jedoch erst in den sechziger Jahren an Bedeutung: Paul Heimann entwickelte 1965 gemeinsam mit Gunter Otto und Wolfgang Schulz das Modell der „Berliner Didaktik“, welches in der Strukturanalyse neben der Intention, der Thematik und der Methodik auch die Medien als ein eigenständiges Entscheidungsfeld aufwies (vgl. Wiater 2006, S.677). Durch diese Erweiterung und die zunehmende Bedeutung der elektrischen Medien entwickelte sich in Deutschland nach und nach eine eigenständige Medienpädagogik (vgl. Tulodziecki, Herzig 2004, S.112).

Wenn man von Medien in der Schule spricht, vermutet man häufig, dass mit dieser Bezeichnung die elektronischen Geräte wie der Beamer oder der Computer gemeint sind. Doch umfasst dieser Begriff sowohl die traditionellen Medien, wie das Schulbuch, den Tafelanschrieb, das Arbeitsblatt, das Lernspiel, den Lehrervortrag oder auch ein selbst erstelltes Plakat, als auch die neuen elektrischen Medien, wie die Lernsoftware, den Film oder das digitale Whiteboard. Eine Gemeinsamkeit aller Medien ist dabei, dass sie Zeichen oder Sprache wiedergeben bzw. in abbildhafter oder symbolischer Form darbieten. Die neuen, elektrischen Medien werden bei der Präsentation der Zeichen technisch unterstützt und können zusätzlich, je nach Medium, diese Zeichen übertragen, speichern oder verarbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung digitaler Medien in der kindlichen Lebenswelt und leitet zur Forschungsfrage über, welchen Mehrwert Lernsoftware im Vergleich zu traditionellen Unterrichtsmedien bietet.

2. Medien: Dieses Kapitel definiert den Medienbegriff, klassifiziert Medien nach Sinneskanälen und Interaktivität und stellt verschiedene mediendidaktische Konzepte sowie Funktionen von Medien im Unterricht vor.

3. Medienpädagogik: Es werden die historischen Entwicklungen und verschiedenen Ansätze der Medienerziehung (vom Bewahren bis zum kritischen Handeln) erläutert sowie das zentrale Konzept der Medienkompetenz definiert.

4. Medienerziehung im Sachunterricht: Das Kapitel verknüpft die veränderte Medienkindheit mit dem niedersächsischen Kerncurriculum und begründet, warum der Sachunterricht als ideales Zentrum für die fächerübergreifende Medienerziehung fungiert.

5. Computer in der Grundschule: Hier werden Gründe, Voraussetzungen (technisch und organisatorisch) sowie Funktionen von Computern im Grundschulalltag diskutiert, ergänzt durch einen Blick auf Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit computergestützten Unterrichts.

6. Lernsoftware: Es erfolgt eine Klassifizierung von Lernsoftware in verschiedene Kategorien und eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Bildungssoftware und verschiedenen Interaktionsmodellen.

7. Analyse ausgewählter Lernsoftwares: Der Hauptteil umfasst die detaillierte Anwendung eines Kriterienkatalogs auf fünf spezifische Programme zum Thema Wald sowie deren synoptische Zusammenfassung und Interpretation.

8. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer persönlichen Abschlussbetrachtung zum lernwirksamen Mehrwert von Lernsoftware und einem Ausblick auf zukünftige technische Entwicklungen im Klassenzimmer.

Schlüsselwörter

Lernsoftware, Sachunterricht, Medienerziehung, Medienkompetenz, Wald, Grundschule, Medienpädagogik, Didaktik, Interaktivität, Computer, Bildung, Schulerziehung, Mediennutzung, Lernprogramme, Analyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und dem didaktischen Mehrwert von Lernsoftware im Sachunterricht der Grundschule, insbesondere im Kontext einer kritischen Medienpädagogik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Definition und Klassifikation von Medien, die Entwicklung der Medienpädagogik, der Stellenwert von Computern in der Grundschule sowie die kriteriengeleitete Analyse von spezifischer Software zum Thema "Wald".

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, welchen spezifischen Mehrwert digitale Lernsoftwares im Vergleich zu herkömmlichen Text-Bild-Präsentationen im Sachunterricht bieten und unter welchen Bedingungen diese einen Lernzuwachs fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse zu medienpädagogischen Grundlagen sowie eine vergleichende empirische Analyse von fünf ausgewählten Lernprogrammen mittels eines selbst entwickelten Kriterienkatalogs.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bereich (Medienbegriffe, Konzepte, Rahmenbedingungen) und einen empirischen Bereich (Analyse und Vergleich der Lernprogramme "Lebensraum Wald", "Fit in Sachkunde: Wald", "Löwenzahn 3", "Abenteuer Wald" und "Oscar der Ballonfahrer").

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lernsoftware, Sachunterricht, Medienkompetenz, Medienerziehung, didaktische Analyse und Medienpädagogik charakterisiert.

Was macht das Programm "Lebensraum Wald" laut der Autorin besonders empfehlenswert?

Es zeichnet sich durch drei Differenzierungsebenen, eine angemessene Fachsprache, wirkungsvolle Fehlerrückmeldungen und die sinnvolle Möglichkeit aus, ein physisches Begleit-Baumbuch zu erstellen.

Warum wird die Software "Oscar der Ballonfahrer" kritisch bewertet?

Die Kritik beruht primär auf dem hohen Abstraktionsgrad durch computeranimierte Zeichnungen statt realer Fotos, der unpräzisen Fehlerrückmeldung sowie der Verwendung einer unpassenden, kindersprachlich umschriebenen Fachsprache.

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Résumé des informations

Titre
Lernsoftware zum Thema Wald im Sachunterricht
Sous-titre
Eine vergleichende Studie
Note
1,8
Auteur
Kristina Gräfenstein (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
98
N° de catalogue
V309362
ISBN (ebook)
9783668079229
ISBN (Livre)
9783668079236
Langue
allemand
mots-clé
lernsoftware thema wald sachunterricht eine studie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kristina Gräfenstein (Auteur), 2012, Lernsoftware zum Thema Wald im Sachunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309362
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Extrait de  98  pages
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