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Methoden zur Analyse von Werbefilmen

Title:  Methoden zur Analyse von Werbefilmen

Term Paper (Advanced seminar) , 1999 , 29 Pages , Grade: 2

Autor:in: C. Gruber (Author), I.G. Mayer (Author), M. Gratzl (Author), R. Kolendic (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Im Vergleich zu allen anderen Medien bietet die Gestaltung von TV-wesentlich komplexere Wirkungsmöglichkeiten. Das ergibt sich aus dem Umstand, daß TV-Spots zwei Sinnesorgane direkt ansprechen. Der Gestaltungsspielraum ist im Vergleich zu Print- oder Hörfunkwerbung bedeutend größer. TV-Spots kommt vor allem die Aufgabe zu, "Erlebnsiwelten" zu vermitteln. Dies ist aufgrund der Möglichkeit, Atmosphäre und Stimmungen zu vermitteln und damit Emotionen aufzubauen möglich. Beurteilt man den Stellenwert eines TV-Spots innerhalb einer Werbekampagne, so kommt diesem immer mehr die Aufgabe eines Basismediums zu, mittels dem Gefühlswelten aufgebaut werden, während die anderen Medien eher als ergänzende Zusatzmedien eingesetzt werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Die Werbeforschung

1.1. Wirkungskomponenten

1.2. Internetrecherche: Erläuterung der Kategorien zur Analyse der Werbespots

1.3. Werbeerfolgsmessung - die AIDA-Formel

2. Grundlagen und Ansätze der (Werbe)Filmanalyse

2.1. Wissenschaftliche Methodik

2.2. Die Haupttypen der (Werbe)Filmanalyse

2.2.1. Qualitatve Analyse

2.2.2. Systematische Analyse

2.2.3. Die strukturelle Analyse

2.2.4. Die dynamische Analyse

2.2.5. Internetrecherche: Ein Verfahren zur computergestützten Filmanalyse

2.2.6. Internetrecherche: Das Image Qualtitativer Methoden

2.3. Grundlagen zur Typologisierung von Werbespots

2.4. Empirische Spottypenbildung durch multivariate Analyseverfahren

2.5. Inhaltsanalytische Ansätze - Die Botschaftsorientierung

3. Übersicht über Werbefilmgestaltungselemente

3.1. Die Mikroebene

3.2. Die Metaebene

3.3. Die Makroebene

4. Entwurf für eine Werbefilmanalyse

4.1. Der Codierbogen

4.2. Codierungsanweisungen

4.3. Reliabilität

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Erfassung und methodischen Analyse von Werbefilmen. Das primäre Ziel besteht darin, ein systematisches Instrumentarium zu entwickeln, das eine objektive und intersubjektiv nachvollziehbare Bewertung von TV-Spots ermöglicht, um deren Wirkungsmechanismen und gestalterische Qualität fundiert zu entschlüsseln.

  • Grundlagen der Werbewirkung und psychologische Aspekte
  • Methodologische Ansätze der quantitativen und qualitativen Filmanalyse
  • Einsatz multivariater Analyseverfahren zur Spottypenbildung
  • Kategorisierung von Gestaltungselementen (Mikro-, Meta- und Makroebene)
  • Praktische Anwendung: Entwicklung eines standardisierten Codierbogens

Auszug aus dem Buch

1.1. Wirkungskomponenten

Nichts ist wohl schwieriger als eine klare Antwort auf die Frage, was eigentlich in der Werbung wirrkt. Weil es eben auch so viele Faktoren gibt, die je nachdem, wie sie zusammen auftreten, mal so oder so wirken.

Im Vergleich zu allen anderen Medien bietet die Gestaltung von TV-wesentlich komplexere Wirkungsmöglichkeiten. Das ergibt sich aus dem Umstand, daß TV-Spots zwei Sinnesorgane direkt ansprechen. Der Gestaltungsspielraum ist im Vergleich zu Print- oder Hörfunkwerbung bedeutend größer. TV-Spots kommt vorallem die Aufgabe zu, "Erlebnsiwelten" zu vermitteln. Dies ist aufgrund der Möglichkeit, Atmosphäre und Stimmungen zu vermitteln und damit Emotionen aufzubauen möglich. Beurteilt man den Stellenwert eines TV-Spots innerhalb einer Werbekampagne , so kommt diesem immer mehr die Aufgabe eines Basismediums zu, mittels dem Gefühlswelten aufgebaut werden, während die anderen Medien eher als ergänzende Zusatzmedien eingesetzt werden.

Obwohl der Werbefilm für die Werbung immer wichtiger wird, fehlt bislang die theoretische Fundierung eines geeigneten Meßinstruments zur Charakterisierung und Positionierung von TV-Spots im Konkurrenzumfeld. Bisherige klassifikatorische Ansätze zur Einteilung der Fernsehwerbung sind meist monothematisch und verwenden nur eine Sichtweise bezüglich relevanter Klassifikationskrieterien. Entweder orientieren sie sich an den eher gestaltungsorientierten Merkmalen des Spots oder aber sie sehen fast ausschließlich in der inhaltlichen Werbebotschaft das Unterscheidungskriterium.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Werbeforschung: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen dar, beleuchtet Wirkungskomponenten von Werbespots und erläutert die AIDA-Formel zur Erfolgsmessung.

2. Grundlagen und Ansätze der (Werbe)Filmanalyse: Hier werden verschiedene wissenschaftliche Methodiken zur Filmanalyse, von qualitativen Ansätzen bis hin zu multivariaten Verfahren, detailliert erörtert.

3. Übersicht über Werbefilmgestaltungselemente: Dieses Kapitel strukturiert die Analyse in drei Ebenen (Mikro, Meta, Makro) und beleuchtet die jeweiligen gestalterischen Komponenten.

4. Entwurf für eine Werbefilmanalyse: Der praktische Teil der Arbeit präsentiert einen Codierbogen zur konkreten Anwendung und beschreibt Verfahren zur Reliabilitätsprüfung.

Schlüsselwörter

Werbefilmanalyse, TV-Spots, Werbewirkung, AIDA-Formel, Inhaltsanalyse, Codierbogen, Werbepsychologie, Typologisierung, Filmgestaltung, Mikroebene, Metaebene, Makroebene, Reliabilität, Kommunikationsprozess, Multivariate Analyseverfahren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlich fundierten Analyse von Werbefilmen, um deren komplexe Wirkungsweise und gestalterische Strukturen besser zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Werbeforschung, methodische Ansätze zur Filmanalyse, die Typologisierung von Werbespots sowie die systematische Erfassung von Gestaltungselementen.

Welches ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Messinstruments, um Werbespots systematisch zu charakterisieren und vergleichbar zu machen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Inhaltsanalyse. Zudem werden multivariate statistische Verfahren wie die Faktoren- und Clusteranalyse zur Spottypenbildung herangezogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert die Analyse in die Mikroebene (z.B. Beleuchtung, Kamera), die Metaebene (inhaltliche Gestaltung, Nutzenversprechen) und die Makroebene (handlungsbezogene Gesamtabläufe).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Werbefilmanalyse, Inhaltsanalyse, TV-Spots, AIDA-Formel und Reliabilität geprägt.

Wie unterscheidet sich die Mikroebene von der Metaebene in der Analyse?

Die Mikroebene konzentriert sich auf formale, technische Elemente wie Beleuchtung und Kameraeinstellungen, während die Metaebene die inhaltliche Werbebotschaft und das psychologische Nutzenversprechen fokussiert.

Warum ist ein Reliabilitätstest für die Inhaltsanalyse so wichtig?

Der Reliabilitätstest stellt sicher, dass die Kodierung durch verschiedene Personen unabhängig voneinander zu den gleichen Ergebnissen führt, was für die Objektivität der wissenschaftlichen Untersuchung essenziell ist.

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Details

Title
Methoden zur Analyse von Werbefilmen
College
University of Vienna
Grade
2
Authors
C. Gruber (Author), I.G. Mayer (Author), M. Gratzl (Author), R. Kolendic (Author)
Publication Year
1999
Pages
29
Catalog Number
V30937
ISBN (eBook)
9783638320870
ISBN (Book)
9783638651035
Language
German
Tags
Methoden Analyse Werbefilmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
C. Gruber (Author), I.G. Mayer (Author), M. Gratzl (Author), R. Kolendic (Author), 1999, Methoden zur Analyse von Werbefilmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30937
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