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Das Operationelle Risiko in der Asset-Management-Branche

Titre: Das Operationelle Risiko in der Asset-Management-Branche

Exposé (Elaboration) , 2005 , 29 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Conrad Buchholz (Auteur)

Gestion d'entreprise - Divers
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In den letzten Jahren haben sich die Wissenschaft und auch die Wirtschaft immer stärker mit dem Thema des operationellen Risikos auseinandergesetzt. Nicht zuletzt Ereignisse wie der 11.September 2001 oder Basel II haben dafür gesorgt, dass das Thema an Brisanz gewonnen hat.

Diese Arbeit befasst sich speziell mit dem Management operationellen Risikos in einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG). Daher wird zunächst eine Beschreibung der Asset-Management-Branche gegeben, also welche Institutionen sie umfasst, deren Kernprozesse und ihr Aufbau. Der Hauptteil befasst sich dann mit operationellen Risiko und dessen Management bei Kapitalanlagegesellschaften. Nach der Klärung des Begriffs werden systematisch die Akteure des Managementprozesses innerhalb einer KAG vorgestellt und ihre Aufgaben definiert. Anschließend wird der Prozess des Managements operationeller Risiken erläutert und die einzelnen Prozessschritte aufgezeigt.

Im letzten Teil werden neuere Erkenntnisse der Behavioral Finance vorgestellt und beschrieben, ob, und wenn ja wie, sie auf den Managementprozess operationeller Risiken in Kapitalanlagegesellschaften wirken.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 INSTITUTIONEN DER ASSET-MANAGEMENT-BRANCHE

2.1 Der Investor/Anleger

2.2 Die Kapitalanlagegesellschaft

2.3 Die Depotbank

3 KERNPROZESSE DER KAG UND AUFBAU EINER KAG

4 GEGENSTAND, AKTEURE UND PROZESSE DES OPRISK-MANAGEMENTS

4.1 Definition operationellen Risikos, Abgrenzung und Bedeutung für Kapitalanlagegesellschaften

4.1.1 Definition OpRisk

4.1.2 Abgrenzung

4.1.3 Sinn des Risikomanagements

4.2 Akteure des OpRisk-Managements

4.2.1 Geschäftsbereich/operative Einheit

4.2.2 Geschäftsleitung

4.2.3 zentrales Risikomanagement/Risiko-Komitee

4.2.4 interne Revision

4.2.5 externe Instanzen

4.3 Der Risikomanagementprozess in der Asset-Management-Branche

4.3.1 Strategie

4.3.2 Identifikation

4.3.3 Bewertung und Analyse

4.3.4 Steuerung

4.3.5 Überwachung

4.3.6 Kommunikation und Dokumentation

5 BEHAVIORAL FINANCE

5.1 Prospect Theory

5.1.3 Die Erkenntnisse der Prospect Theory

5.1.2 Implikationen der Prospect Theory für das Management operationeller Risiken in Kapitalanlagegesellschaften

5.2 Escalating Commitment

5.2.1 Die Erkenntnisse des Escalating Commitment

5.2.2 Implikationen des Effekts des Escalating Commitments für das Management operationeller Risiken in Kapitalanlagegesellschaften und dessen Abschwächung

6 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Management operationeller Risiken (OpRisk) in Kapitalanlagegesellschaften (KAG) und analysiert, wie psychologische Erkenntnisse der Behavioral Finance die Effektivität dieses Risikomanagementprozesses beeinflussen können.

  • Struktur und Kernprozesse von Kapitalanlagegesellschaften
  • Definition und Identifikation operationeller Risiken
  • Risikomanagementprozess: von der Strategie bis zur Dokumentation
  • Einfluss der Prospect Theory auf Anlageentscheidungen
  • Abschwächung des "Escalating Commitment"-Effekts durch Counter Explanation

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Definition OpRisk

Risiko im Allgemeinen meint zunächst eine, positive oder negative, Abweichung vom Erwartungswert, wobei ersteres erwünscht ist, während die Vermeidung negativer Abweichungen die Aufgabe des Risikomanagements ist. Operationelles Risiko ist eines der ältesten Risiken und unterliegt jeder Unternehmung, wobei es in der Vergangenheit in der Regel negativ definiert wurde, nämlich als Risiko, dass nicht einer anderen Risikoart zugeordnet werden kann.

Inzwischen hat der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht Operationelles Risiko positiv definiert: Operationelles Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten. Diese Definition schließt Rechtsrisiken ein, beinhaltet aber nicht strategische Risiken oder Reputationsrisiken.

Im Gegensatz zur ursprünglichen Definition als „alles außer Markt- und Kreditrisiko“ handelt es sich um eine positive Definition operationellen Risikos. Meulbroek unterscheidet dabei mehrere unterschiedliche Typen von Risiken, welche zusammengenommen das Gesamtrisiko der Unternehmung definieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung motiviert die Beschäftigung mit operationellen Risiken und gibt einen Überblick über den inhaltlichen Aufbau der Arbeit.

2 INSTITUTIONEN DER ASSET-MANAGEMENT-BRANCHE: Dieses Kapitel beschreibt die Akteure der Branche, insbesondere Anleger, KAGs und Depotbanken, und deren rechtliche Rollen.

3 KERNPROZESSE DER KAG UND AUFBAU EINER KAG: Hier werden die organisatorische Struktur einer KAG und der Investmentprozess in Front-, Middle- und Back-Office erläutert.

4 GEGENSTAND, AKTEURE UND PROZESSE DES OPRISK-MANAGEMENTS: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und befasst sich detailliert mit Definitionen, Verantwortlichkeiten und dem strukturierten Managementprozess für operationelle Risiken.

5 BEHAVIORAL FINANCE: Dieser Abschnitt analysiert psychologische Aspekte wie die Prospect Theory und das Escalating Commitment und deren Auswirkungen auf das Risikomanagement.

6 SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst die Notwendigkeit eines strukturierten OpRisk-Managements zusammen und unterstreicht die Bedeutung der Behavioral Finance für zukünftige Optimierungen.

Schlüsselwörter

Operational Risk, OpRisk, Asset-Management, Kapitalanlagegesellschaft, KAG, Risikomanagement, Behavioral Finance, Prospect Theory, Escalating Commitment, Counter Explanation, Sondervermögen, Risikobewertung, Investmentprozess, Marktportfolio, Unternehmenswert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Management von operationellen Risiken in der Asset-Management-Branche, insbesondere innerhalb von Kapitalanlagegesellschaften.

Welche sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die institutionellen Grundlagen der Asset-Management-Branche, der systematische Risikomanagementprozess sowie verhaltensökonomische Ansätze zur Entscheidungsoptimierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie operationelle Risiken definiert und gesteuert werden und wie psychologische Effekte die Qualität dieser Managemententscheidungen beeinflussen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse bestehender Risikomanagement-Frameworks sowie der Anwendung psychologischer Modelle der Behavioral Finance auf den spezifischen Kontext von Kapitalanlagegesellschaften.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition und Abgrenzung operationeller Risiken, der Vorstellung der beteiligten Akteure sowie der detaillierten Beschreibung des Risikomanagementprozesses von der Identifikation bis zur Überwachung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Operational Risk, Kapitalanlagegesellschaft, Risikomanagement, Prospect Theory und Escalating Commitment charakterisiert.

Was besagt die Prospect Theory im Kontext dieser Arbeit?

Die Prospect Theory erklärt, warum Entscheidungsträger bei Verlustrisiken oft suboptimal und irrational handeln, was direkte negative Implikationen für das Risikomanagement in KAGs hat.

Was ist das "Escalating Commitment" und warum ist es für KAGs relevant?

Es beschreibt das Festhalten an verlustbringenden Projekten aufgrund bereits investierter Kosten (Sunk Costs). Für KAGs ist dies fatal, da es zu Fehlentscheidungen im Fondsmanagement führen kann.

Wie kann der Effekt des Escalating Commitments gemindert werden?

Durch die Technik der "Counter Explanation", bei der Entscheidungsträger dazu angehalten werden, Argumente für gegenteilige Meinungen zu entwickeln, lässt sich die Qualität der Entscheidungen verbessern.

Welche Rolle spielt die Depotbank im OpRisk-Management?

Die Depotbank übernimmt neben ihrer administrativen Tätigkeit auch eine wichtige überwachende Rolle im Rahmen des Kapitalanlagegesetzes, um die ordnungsgemäße Vermögensverwaltung zu sichern.

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Résumé des informations

Titre
Das Operationelle Risiko in der Asset-Management-Branche
Université
University of Frankfurt (Main)
Note
2,3
Auteur
Conrad Buchholz (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
29
N° de catalogue
V309508
ISBN (ebook)
9783668077225
ISBN (Livre)
9783668077232
Langue
allemand
mots-clé
operationelle risiko asset-management-branche
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Conrad Buchholz (Auteur), 2005, Das Operationelle Risiko in der Asset-Management-Branche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309508
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Extrait de  29  pages
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