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Sprachauffälligkeiten bei Kindern. Möglichkeiten der Sprachförderung durch Bewegung

Título: Sprachauffälligkeiten bei Kindern. Möglichkeiten der Sprachförderung durch Bewegung

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2015 , 47 Páginas

Autor:in: Britta Wedel (Autor)

Ciencia del lenguaje / Lingüística
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Während meiner Ausbildung im Kindergarten konnte ich feststellen, dass die Mehrzahl der Kinder in meiner Gruppe sprachauffällig sind. Ich vermute, dass in den Familien nicht mehr genug gesprochen wird. Dies bestätigt sich für mich in den Kurzkontakten zu den Eltern. Ich beobachte, wie Mütter mit dem Smartphone am Ohr ihre Kinder in den Kindergarten bringen. Das Kind fährt mit dem Laufrad weit voraus, so dass die Sicherheit des Kindes nicht gewährt ist. Eine Kommunikation zwischen Mutter und Kind findet nicht statt.

Für den Austausch von Ideen, Vorstellungen, Informationen und Bedürfnissen ist Sprechen ein wichtiger Bestandteil der meisten Lebenssituationen von Kindern. Eine nonverbale Kommunikation ist beim Austausch von Gefühlen sehr begrenzt.Kinder, die mit Freude sprechen, sind sprachlich kreativ. Aus dem Spiel heraus entstehen Wortschöpfungen oder Ausdrucksweisen.
Meine These lautet: "Durch gezielte Bewegungsspiele ist eine Förderung der Sprache möglich."

Ich beziehe mich auf eine Aussage von Renate Zimmer aus ihrem Handbuch zur Sprachförderung durch Bewegung: "Der Spracherwerb ist ein Lernprozess, der durch die aktive Auseinandersetzung des Kindes mit seiner materialen und sozialen Umwelt geprägt ist. Kindliche Entwicklung ist als Einheit von Wahrnehmen, Handeln, Füllen und Denken zu verstehen. Sie ist geprägt durch die Merkmale der Selbständigkeit und Eigenaktivität, die sich sowohl in der Bewegungsentwicklung des Kindes, als auch in seiner Sprachentwicklung äußern. Der aktive Gebrauche der Sprache ist entscheidend für den Erwerb sprachlicher Kompetenzen".
In meinem Erfahrungsbericht möchte ich unter Beweis stellen, dass Sprachförderung durch Bewegung tatsächlich funktioniert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Sprachentwicklung

1.1 Voraussetzungen

1.2 Beginn der Sprachentwicklung

1.3 Verlauf der Sprachentwicklung

1.4 Komponenten der Sprachentwicklung

1.5 Die vier Stadien der kindlichen Entwicklung nach Piaget

2 Sprachstörungen – welche Arten von Sprachstörungen gibt es?

2.1 Die Sprachentwicklungsstörung

2.2 Die Sprachentwicklungsverzögerung

2.3 Die Sprachentwicklungsbehinderung

2.4 Die Störung des Sprachverständnisses

2.5 Kindliche Redeflussstörungen

3. Früherkennung von Sprachstörungen

3.1 Positive Unterstützung bei Sprachstörungen: Was ist hilfreich?

4 Kommunikation in Verbindung mit neuen Medien

4.1 Umgang mit elektronischen Medien

4.2 Wie häufig werden Computer und Videospiele genutzt? – Ergebnisse der KIM-Studie

5 Meine Möglichkeiten als Erzieher

5.1 Psychomotorik - Sprachförderung durch Bewegung und Spiele

5.2 Die Sinneswahrnehmung

6. Umsetzung der Bewegungsspiele

7. Reflexion

8. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, den Zusammenhang zwischen elterlicher Zuwendung, dem Einfluss neuer Medien und der kindlichen Sprachentwicklung zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie durch gezielte bewegungsorientierte Fördermaßnahmen im Kita-Alltag Sprachauffälligkeiten entgegengewirkt werden kann.

  • Bedeutung des Zeitfaktors für den Spracherwerb
  • Einfluss elektronischer Medien auf die kindliche Kommunikation
  • Möglichkeiten der Früherkennung von Sprachstörungen
  • Praktische Implementierung von Bewegungsspielen zur Sprachförderung
  • Rolle des Erziehers als Sprachvorbild

Auszug aus dem Buch

1.3 Verlauf der Sprachentwicklung

Ab dem 2. Monat beginnt die erste Lallphase. Sie ist international und äußert sich in schnalzen, schmatzen, gurren usw. Es werden sogenannte Lautketten gebildet.

Ab dem 6. bis ca. 12. Lebensmonat beginnt die zweite Lallphase, in der das Kind zunehmend die Laute der Muttersprache benutzt; die anderen (internationalen) Laute werden nicht mehr verwendet. Die Wahrnehmung des Kindes erweitert sich und somit werden die Laute auch über das Gehör aufgenommen. Gehörlose Kinder verstummen hier, weil sie sich auf Grund des fehlenden Hörvermögens mit der Bezugsperson verbal nicht mehr verständigen können und die Laute nicht nachahmen können.

Mit dem 9. bis 12. Monat beginnt das Kind bestimmte Dinge und Situationen mit Lautgebilden zu bezeichnen, z. B. „Ba“ für Ball oder „Laffe“ für Flasche. Die Kinder zeigen ein sogenanntes exploratives Spielverhalten, in dem sie Gegenstände in den Mund nehmen und hören, welche Geräusche sie erzeugen und wie sie sich anfühlen.

Bis zum 18. Lebensmonat sprechen die Kinder ca. 50 Wörter. Danach erfolgt die sogenannte Wortschatzexplosion. Der Wortschatz wächst innerhalb weniger Wochen und Monate überproportional schnell an.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Autorin identifiziert eine Zunahme von Sprachauffälligkeiten bei Kindern, die sie auf mangelnde Kommunikation im familiären Umfeld und den exzessiven Medienkonsum zurückführt.

1 Sprachentwicklung: Dieses Kapitel erläutert die physiologischen Voraussetzungen, den zeitlichen Verlauf des Spracherwerbs sowie die kognitiven Entwicklungsstadien nach Jean Piaget.

2 Sprachstörungen – welche Arten von Sprachstörungen gibt es?: Hier werden verschiedene Formen von Sprachstörungen definiert, von Entwicklungsstörungen und -verzögerungen bis hin zu Redeflussstörungen.

3. Früherkennung von Sprachstörungen: Das Kapitel bietet Anhaltspunkte für die Diagnostik im Kindesalter und beschreibt pädagogische Unterstützungsansätze.

4 Kommunikation in Verbindung mit neuen Medien: Die Autorin analysiert die Auswirkungen moderner Unterhaltungsmedien auf die soziale Interaktion und die Sprachfähigkeit von Kindern.

5 Meine Möglichkeiten als Erzieher: Dieser Abschnitt beschreibt konkrete Interventionsmöglichkeiten, insbesondere durch das "Projekt Sprechzeit" und psychomotorische Ansätze.

6. Umsetzung der Bewegungsspiele: Es wird die praktische Anwendung von Bewegungsspielen zur Sprachförderung im Kindergartenalltag dokumentiert.

7. Reflexion: Die Autorin bewertet ihre praktischen Erfahrungen, die Erfolge bei den Kindern sowie die Herausforderungen in der Umsetzung der pädagogischen Konzepte.

8. Schlusswort: Ein abschließendes Resümee, das die Notwendigkeit von Zeit und Geduld bei der Sprachförderung hervorhebt.

Schlüsselwörter

Sprachentwicklung, Sprachstörung, Psychomotorik, Medienkonsum, Erziehung, Bewegungsspiele, Wortschatzexplosion, Elternhaus, Kommunikation, Sprachentwicklungsverzögerung, Frühförderung, Sprechzeit, Kindertagesstätte, Lautgebilde, Sensorik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Zeitmangel und Medienkonsum auf die sprachliche Entwicklung von Kindern und stellt pädagogische Förderkonzepte vor.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die kindliche Sprachentwicklung, Sprachstörungen, der Einfluss elektronischer Medien sowie die bewegungsorientierte Sprachförderung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Erzieher durch gezielte Bewegungsangebote und eine bewusste Gestaltung der Sprechzeit der verzögerten Sprachentwicklung entgegenwirken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu pädagogischen Theorien und der Reflexion eigener Beobachtungen aus dem Kita-Alltag.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Sprache, die Klassifikation von Störungen, die Medienkritik und die praktische Umsetzung der psychomotorischen Sprachförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Sprachentwicklung, Psychomotorik, Medienkonsum, Sprachförderung und pädagogische Früherkennung.

Warum ist laut der Autorin der Zeitfaktor so entscheidend?

Sie argumentiert, dass Sprachverständnis und Ausdrucksweise durch ständigen Dialog mit Bezugspersonen entstehen, was bei elterlicher Ablenkung durch Smartphones verloren geht.

Welche Rolle spielen Bewegungsspiele bei der Sprachförderung?

Bewegung stabilisiert das Selbstkonzept und schafft Erlebnissituationen, in denen Kinder motiviert werden, Gegenstände zu benennen und ihre Kommunikation zu erweitern.

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Detalles

Título
Sprachauffälligkeiten bei Kindern. Möglichkeiten der Sprachförderung durch Bewegung
Autor
Britta Wedel (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
47
No. de catálogo
V309620
ISBN (Ebook)
9783668088078
ISBN (Libro)
9783668088085
Idioma
Alemán
Etiqueta
sprachauffälligkeiten kindern möglichkeiten sprachförderung bewegung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Britta Wedel (Autor), 2015, Sprachauffälligkeiten bei Kindern. Möglichkeiten der Sprachförderung durch Bewegung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309620
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