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Welche Bedeutung hat die soziale Kompetenz bei chronischen Erkrankungen im Alter?

Störungsbilder, Zielgruppe und Wirksamkeit von Interventionen

Titre: Welche Bedeutung hat die soziale Kompetenz bei chronischen Erkrankungen im Alter?

Dossier / Travail , 2012 , 17 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Franziska Kreisel (Auteur)

Psychologie - Psychologie Clinique, Psychopathologie, Prévention
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Soziale Kompetenz oder insbesondere die Probleme, die entstehen können, wenn Personen defizitäre soziale Fähigkeiten aufweisen, sind bei vielen Störungsbildern von Bedeutung, mit denen sich die Klinische Psychologie befasst. Naheliegend sind hierbei psychische Erkrankungen, die sich direkt auf das soziale Verhalten auswirken, wie beispielsweise eine soziale Phobie.

Aber auch Erkrankungen, die nicht primär mit sozialer Kompetenz verknüpft zu sein scheinen, können von dem Themenkomplex beeinflusst sein. Dies soll im Folgenden anhand der Ausführungen zu vordergründig körperlichen Erkrankungen verdeutlicht werden. Die Hausarbeit beschäftigt sich mit chronischen Erkrankungen im Alter, genauer mit den Krankheitsbildern Morbus Parkinson und Chronischer Schmerz.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Was ist Soziale Kompetenz?

2 Die Störungsbilder: Chronische Erkrankungen im Zusammenhang mit sozialer Kompetenz

3 Ältere Menschen als besondere Herausforderung bei verhaltenstherapeutischen Interventionen

4 U. Strehl & N. Birbaumer: Verhaltensmedizinische Intervention bei Morbus Parkinson

5 B. Glier: Chronischen Schmerz bewältigen

6 Empirische Belege für die Wirksamkeit psychologischer Interventionen bei chronischen Erkrankungen

7 Diskussion

Zielsetzung und Themenfelder

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen chronischen Erkrankungen im Alter – fokussiert auf Morbus Parkinson und chronischen Schmerz – und der sozialen Kompetenz der Betroffenen. Ziel ist es, bestehende verhaltenstherapeutische Interventionsansätze hinsichtlich ihrer Eignung für die spezifischen Bedürfnisse älterer Patienten zu analysieren und zu vergleichen.

  • Definition und Entstehung sozialer Kompetenzdefizite
  • Psychosoziale Auswirkungen von Morbus Parkinson und chronischen Schmerzsyndromen
  • Besonderheiten der Verhaltenstherapie bei älteren Menschen
  • Vergleichende Analyse zweier spezifischer Interventionsprogramme
  • Evaluation der Wirksamkeit psychologischer Ansätze in der Schmerztherapie

Auszug aus dem Buch

3 Ältere Menschen als besondere Herausforderung bei verhaltenstherapeutischen Interventionen

Obwohl inzwischen völlig außer Frage steht, dass Menschen jeden Alters von verhaltenstherapeutischen Maßnahmen profitieren können, ist es dennoch angebracht, sich verschiedene Besonderheiten dieser speziellen Patientengruppe, nämlich der älteren Menschen, bewusst zu machen. Zunächst einmal ist zu beachten, dass ältere Menschen in ihrem Leben weniger Erfahrungen mit psychologischen Behandlungsmethoden gemacht dürften als jüngere Menschen. Viele ältere Patienten sind auch heute noch psychisch unterversorgt. Dieser wenig ausgeprägte Erfahrungsschatz kann zu genereller Skepsis dem Psychologen oder Psychotherapeuten gegenüber führen und sollte möglichst abgebaut werden, indem jeder einzelne Therapieschritt und auch das Selbstverständnis des Therapeuten genau erläutert und transparent gemacht wird.

Dieses Bemühen um größtmögliche Transparenz stellt auch sicher, dass etwaige Befürchtungen der Patienten, sie könnten durch die Therapie in irgendeiner Art geistig entmachtet oder entmündigt werden, zerstreut werden können. Es sollte im Gegenteil deutlich gemacht werden, dass die verhaltenstherapeutische Maßnahme dazu beitragen kann, den Patienten zu mehr Eigenständigkeit zu verhelfen. Ein weiteres Problem, dem Therapeuten vermutlich gegenüberstehen, ist das ausgeprägte somatische Krankheitsverständnis älterer Menschen, also die rein physische Herangehensweise an verschiedene vordergründig körperliche Krankheitsbilder. Dies wird auch dadurch beeinflusst, dass sich tatsächliche körperliche Gebrechen natürlich mit zunehmendem Lebensalter häufen und ältere Menschen häufig verschiedene Fachärzte aufsuchen und Medikamente einnehmen müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Was ist Soziale Kompetenz?: Das Kapitel definiert soziale Kompetenz als Konstrukt verhaltensbezogener Fertigkeiten und beleuchtet die ätiologischen Aspekte von Kompetenzdefiziten sowie die generelle Trainierbarkeit dieser Fähigkeiten.

2 Die Störungsbilder: Chronische Erkrankungen im Zusammenhang mit sozialer Kompetenz: Es wird dargestellt, wie die motorischen und kognitiven Einschränkungen bei Morbus Parkinson und die psychosozialen Folgen bei chronischen Schmerzpatienten soziale Inkompetenz und Rückzug begünstigen.

3 Ältere Menschen als besondere Herausforderung bei verhaltenstherapeutischen Interventionen: Dieses Kapitel arbeitet spezifische Anforderungen heraus, wie den Abbau von Skepsis gegenüber Psychotherapie und die Notwendigkeit einer ressourcenorientierten, transparenten Anpassung der Therapiemethoden im Alter.

4 U. Strehl & N. Birbaumer: Verhaltensmedizinische Intervention bei Morbus Parkinson: Die Autoren stellen ein Programm vor, das motorisches Training, Biofeedback und soziale Fertigkeiten kombiniert, um den Kreislauf aus Angst und sozialem Rückzug bei Parkinson-Patienten zu durchbrechen.

5 B. Glier: Chronischen Schmerz bewältigen: Das Kapitel beschreibt ein psychologisches Interventionsprogramm, das auf die kognitive Umstrukturierung und das Erlernen von allgemeinen Problemlösestrategien bei chronischen Schmerzpatienten abzielt.

6 Empirische Belege für die Wirksamkeit psychologischer Interventionen bei chronischen Erkrankungen: Hier wird der Forschungsstand zu verschiedenen Therapieformen wie KVT, Entspannungstechniken und Biofeedback kritisch hinsichtlich ihrer Wirksamkeit bei chronischen Schmerzzuständen evaluiert.

7 Diskussion: Die Arbeit schließt mit einem Vergleich der beiden vorgestellten Therapieprogramme ab und bewertet deren Eignung für ältere Patienten unter Berücksichtigung von Ressourcenorientierung und praktischer Anwendbarkeit.

Schlüsselwörter

Soziale Kompetenz, Morbus Parkinson, Chronischer Schmerz, Verhaltenstherapie, Ältere Menschen, Ressourcenorientierung, Biofeedback, Kognitive Verhaltenstherapie, Krankheitsbewältigung, Soziale Isolation, Psychologische Intervention, motorische Beeinträchtigung, Copingstrategien, Schmerzedukation, Gruppenpsychotherapie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Bedeutung sozialer Kompetenz bei chronisch erkrankten älteren Menschen, speziell bei Patienten mit Morbus Parkinson oder chronischen Schmerzen, und analysiert dazu passende verhaltenstherapeutische Ansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition sozialer Kompetenz, den psychosozialen Folgen chronischer Erkrankungen, der Anpassung verhaltenstherapeutischer Methoden an die Altersgruppe der Senioren sowie der kritischen Prüfung empirischer Interventionsergebnisse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel der Arbeit ist es, zwei spezifische Interventionsprogramme auf ihre Wirksamkeit und ihre besondere Eignung für ältere Patienten hin zu untersuchen und zu vergleichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um den theoretischen Rahmen zu spannen und die Wirksamkeit verschiedener psychologischer Interventionskonzepte anhand wissenschaftlicher Studien und Manualbeschreibungen zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Krankheitsbilder Parkinson und chronischer Schmerz, die Herausforderungen bei der Therapie älterer Patienten sowie die konkreten Interventionsprogramme von Strehl & Birbaumer sowie B. Glier detailliert vorgestellt und gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Soziale Kompetenz, Verhaltenstherapie, Chronischer Schmerz, Morbus Parkinson, Altersgerechte Intervention und Ressourcenorientierung.

Wie unterscheidet sich die Therapie bei Morbus Parkinson von der bei chronischen Schmerzen in diesem Vergleich?

Während das Parkinson-Programm stark motorische Übungen und Biofeedback integriert, konzentriert sich das Schmerzprogramm eher auf allgemeine Problemlösestrategien und kognitive Umstrukturierung, wobei das Parkinson-Programm als transparenter für ältere Patienten bewertet wird.

Warum spielt die Lebenserfahrung der Patienten eine Rolle?

Die Autorin betont, dass die ausgeprägte Lebenserfahrung älterer Patienten als wertvolle Ressource in die Therapie einfließen sollte, um die Patienten aktiver in ihren eigenen Behandlungsprozess einzubinden.

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Résumé des informations

Titre
Welche Bedeutung hat die soziale Kompetenz bei chronischen Erkrankungen im Alter?
Sous-titre
Störungsbilder, Zielgruppe und Wirksamkeit von Interventionen
Université
University of Tubingen  (Psychologisches Institut)
Cours
Intervention und Evaluation
Note
1,3
Auteur
Franziska Kreisel (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
17
N° de catalogue
V309628
ISBN (ebook)
9783668082083
ISBN (Livre)
9783668082090
Langue
allemand
mots-clé
Soziale Kompetent Morbus Parkinson Chronische Schmerzen Verhaltensmedizin
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Franziska Kreisel (Auteur), 2012, Welche Bedeutung hat die soziale Kompetenz bei chronischen Erkrankungen im Alter?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309628
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Extrait de  17  pages
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