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Auswahl von Stichproben. Verschiedene Methoden und ihre Vor- und Nachteile

Titel: Auswahl von Stichproben. Verschiedene Methoden und ihre Vor- und Nachteile

Hausarbeit , 2015 , 11 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Marianna Parmatzia (Autor:in)

Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit geht es um die verschiedenen Methoden, eine Stichprobe auszuwählen. Das Ziel ist, über die Methoden des Auswahlverfahrens zu informieren, wie anwendbar sie sind, und die Bedeutung der Stichproben für die Anwendung zu beschreiben. Es wird also der Frage nach dem Sinn und der Verwendung von diversen Auswahlverfahren nachgegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Beschreibung verschiedener Methoden des Auswahlverfahrens

2.1 Stichproben und Zufallsstichproben

2.2 Willkürliche und bewusste Auswahlen

2.3 Klumpenstichproben, Vorteile und Nachteile

2.4 Geschichtete Zufallsstichproben

2.5 Mehrstufige Auswahlverfahren

3. Die Definition der Repräsentativität

4. Nonresponse-Problem und Ausschöpfungsquote

4.1 Unit-Nonresponse, Ursachen und Konsequenzen

4.2 Korrekturverfahren

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse verschiedener Methoden zur Stichprobenauswahl in empirischen Untersuchungen. Ziel ist es, die Anwendbarkeit und den theoretischen Sinn dieser Verfahren zu beleuchten und Strategien zum Umgang mit auftretenden Problemen wie dem Nonresponse aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Stichprobenbildung und Zufallsstichproben
  • Vergleich willkürlicher und bewusster Auswahlverfahren
  • Statistische Verfahren wie Klumpen- und Schichtungsauswahl
  • Repräsentativität in der empirischen Sozialforschung
  • Umgang mit Nonresponse-Problemen und Korrekturmethoden

Auszug aus dem Buch

2.1 Stichproben und Zufallsstichproben

Stichprobe heißt ein Teil der Grundgesamtheit, oder (so R. Huth) ein verkleinertes Abbild der Grundgesamtheit mit dem Ziel einen kleinen Überblick der Gesamtheit zu erhalten, der repräsentativ ist. Stichproben entwickeln Hypothesen und schaffen Verallgemeinerungen, aber sie setzen voraus: Repräsentativität und Heterogenität von Elementen, die Elemente der Stichprobe müssen definiert sein, die Grundgesamtheit soll auch empirisch definiert sein und das Auswahlverfahren soll seine Forderung erfüllen. Die Zufallsstichproben sind Auswahlen, die auf einem Zufallsprozess basieren : Es wird in die Stichprobe ein Element aufgenommen. Zu wissen ist es auch, dass die Auswahlwahrscheinlichkeit für jedes Element der Grundgesamtheit angegeben werden kann und nimmt den Wert größer als Null. Wenn ein Element aus einer Grundgesamtheit mit N Elementen eine Stichprobe mit n Elementen gezogen wird, damit jede Stichprobe ( mit n Elementen) dieselben Möglichkeiten zur Realisierung hat, spricht man von „einfachen Zufallauswahl“. Jede Stichprobe besitzt bei einer einfachen Zufallauswahl die gleiche Wahrscheinlichkeit gezogen zu werden : (Von den jeweiligen Elementen ) A, B, C, D → AB, AC, AD, BC, BD, CD.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Relevanz der Grundgesamtheit sowie die Notwendigkeit präziser Auswahlverfahren für wissenschaftliche Untersuchungen.

2. Beschreibung verschiedener Methoden des Auswahlverfahrens: Dieses Kapitel stellt verschiedene Stichprobendesigns vor, von Zufalls- über Klumpen- bis hin zu geschichteten und mehrstufigen Auswahlverfahren.

2.1 Stichproben und Zufallsstichproben: Hier werden die Grundlagen von Stichproben und das Prinzip der einfachen Zufallsauswahl erläutert, bei der jedes Element die gleiche Chance hat, ausgewählt zu werden.

2.2 Willkürliche und bewusste Auswahlen: Das Kapitel grenzt willkürliche Verfahren, die wissenschaftlich oft nutzlos sind, von bewussten Auswahlverfahren nach festen Kriterien ab.

2.3 Klumpenstichproben, Vorteile und Nachteile: Es wird die Methode der Cluster-Stichproben beschrieben, inklusive des sogenannten Klumpeneffekts und der Abhängigkeit von der Homogenität der Cluster.

2.4 Geschichtete Zufallsstichproben: Dieses Kapitel behandelt die Einteilung in Schichten zur Steigerung der Genauigkeit und die Unterschiede zwischen proportionaler und disproportionaler Schichtung.

2.5 Mehrstufige Auswahlverfahren: Hier werden komplexe, in Stufen organisierte Auswahlverfahren erläutert, die vor allem in allgemeinen Bevölkerungsumfragen Anwendung finden.

3. Die Definition der Repräsentativität: Es wird definiert, unter welchen Bedingungen eine Stichprobe als repräsentativ für die Grundgesamtheit gilt.

4. Nonresponse-Problem und Ausschöpfungsquote: Dieses Kapitel thematisiert den Ausfall von Untersuchungseinheiten und die Bedeutung der Ausschöpfungsquote für die Validität der Daten.

4.1 Unit-Nonresponse, Ursachen und Konsequenzen: Hier werden die Gründe für den Ausfall von Befragten sowie die methodischen Konsequenzen für die Schätzung von Mittelwerten diskutiert.

4.2 Korrekturverfahren: Es werden statistische Methoden und Gewichtungsverfahren zur Korrektur von Unit-Nonresponse-Problemen vorgestellt.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass jede Methode ihre Vor- und Nachteile hat und die Wahl des Verfahrens stark vom Forschungsziel und der Art der Untersuchung abhängt.

Schlüsselwörter

Stichprobe, Grundgesamtheit, Zufallsauswahl, Repräsentativität, Klumpenstichprobe, geschichtete Stichprobe, Nonresponse-Problem, Ausschöpfungsquote, Unit-Nonresponse, Korrekturverfahren, empirische Sozialforschung, Datenerhebung, Gewichtungsverfahren, Sozialwissenschaften, Auswahlverfahren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der methodischen Auswahl von Stichproben in der empirischen Forschung und diskutiert die Stärken und Schwächen verschiedener Auswahlverfahren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition von Grundgesamtheiten, verschiedene Stichprobendesigns, die statistische Repräsentativität und den Umgang mit fehlenden Daten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über Methoden der Stichprobenauswahl zu geben und deren Anwendung sowie Bedeutung in wissenschaftlichen Studien kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden behandelt?

Es werden unter anderem die einfache Zufallsauswahl, Klumpenstichproben, geschichtete Zufallsstichproben, mehrstufige Auswahlverfahren sowie bewusste Auswahlverfahren wie das Quotenverfahren behandelt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Auswahlverfahren, die Definition von Repräsentativität sowie die Analyse von Nonresponse-Problemen und entsprechenden Korrekturansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stichprobe, Zufallsauswahl, Repräsentativität, Nonresponse-Problem und Korrekturverfahren.

Was versteht man unter dem sogenannten "Klumpeneffekt"?

Der Klumpeneffekt beschreibt den Genauigkeitsverlust von Schätzungen, der auftritt, wenn sich Elemente innerhalb eines Clusters stark ähneln und die Cluster untereinander sehr verschieden sind.

Warum sind willkürliche Auswahlverfahren für die Wissenschaft problematisch?

Willkürliche Auswahlen sind meist nicht repräsentativ, da sie keine methodisch fundierte Abbildung der Grundgesamtheit darstellen und die Auswahlwahrscheinlichkeit der Elemente nicht bestimmt werden kann.

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Details

Titel
Auswahl von Stichproben. Verschiedene Methoden und ihre Vor- und Nachteile
Hochschule
Universität Erfurt
Note
2,3
Autor
Marianna Parmatzia (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
11
Katalognummer
V309782
ISBN (eBook)
9783668085701
ISBN (Buch)
9783668085718
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswahl stichproben verschiedene methoden vor- nachteile
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marianna Parmatzia (Autor:in), 2015, Auswahl von Stichproben. Verschiedene Methoden und ihre Vor- und Nachteile, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309782
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Leseprobe aus  11  Seiten
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