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Konzeption eines Reitschulbetriebs: Der Reiterhof Horkheim/Heilbronn

Businessplan für eine Reitschule

Title: Konzeption eines Reitschulbetriebs: Der Reiterhof Horkheim/Heilbronn

Bachelor Thesis , 2015 , 136 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Lea Preisendanz (Author)

Veterinary Medicine - Equine Sciences / Horse Sciences
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Summary Excerpt Details

Die sinkende Zahl an Reitsportlern ist Ausgangspunkt für die Frage, wie attraktiv sich Reitschulen heutzutage auf dem Markt präsentieren. Obwohl durch die Ausübung des Reitsports, die Charaktereigenschaften, wie Zielstrebigkeit, Ausgeglichenheit und Begeisterungsfähigkeit in hohem Maße gefördert werden (vgl. Hennig 2013, S. 16), besteht die Herausforderung für Reitschulen, sich zukünftig neben andere Freizeitaktivitäten konkurrenzfähig zu Positionieren. Daher sind Reitschulen gefordert, neue Wege einzuschlagen.
Ein weiteres Problem, mit dem sich die Reitschulen konfrontiert sehen, ist die demografische Veränderung in der Gesellschaft, welche zu einem neuen Verständnis von Sport führt. So besteht die Forderung, dass Sport und Bewegung zum Erlebnis werden und einen Ausgleich zum Arbeitsalltag schaffen sollen. Diesem veränderten Sportverständnis kann sich auch der Reitsport nicht entziehen. (Vgl. Gille; Hoischen-Taubner; Spiller 2011, S. 35).
Deshalb sind innovative Ideen und Angebote gefragt, um auf die Veränderung eingehen zu können. Denn Reitschulen bilden die Grundlage dafür, den Reitsport der breiten Bevölkerung überhaupt zu ermöglichen. So ist im Sportentwicklungsbericht (vgl. FN (Hrsg.) 2011b, S. 5) zu lesen, dass die Pferdesportvereine und organisierten Pferdebetriebe einen erheblichen Beitrag zur Sportversorgung der Deutschen leisten, ohne sie wäre eine adäquate Versorgung der Bevölkerung undenkbar.
Um den Menschen an das Pferd heranzuführen, benötigt eine moderne Reitschule geeignete Konzepte, damit das Pferd als attraktiver Freitzeitpartner vermarktet werden kann. Auf Grund dessen sind die Reitschulen mit der Frage konfrontiert, wie sie erfolgreich auf die Veränderungen reagieren.
In der vorliegenden Arbeit soll beantwortet werden, was eine Reitschule tun kann, um neue Reitsportler zu gewinnen. Weiterhin werden verschiedene Konzepte und Angebote für die vorgestellten Zielgruppen dargestellt. Es wird beleuchtet, welche Voraussetzungen eine Reitschule mitbringen muss, um sich den angesprochenen Zielgruppen attraktiv zu präsentieren und somit im Wettbewerb bestehen zu können. Zudem wird die Wirtschaftlichkeit der Angebote analysiert. Weiterhin wird die Frage geklärt, ob durch eine durchdachte Diversifikation der Angebote ein erfolgreiches Gesamtkonzept entstehen kann.
Um die verschiedenen Konzepte anschaulich darstellen zu können, werden die jeweiligen Konzepte und Angebote auf deren Umsetzbarkeit auf dem Reiterhof Horkheim.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

II Literaturteil

1 Standort- und Umfeldanalyse

1.1 Notwendigkeit einer Standort- und Umfeldanalyse

1.2 Standortwahl

1.3 Standortanalyse

1.3.1 Soziodemografische Umfeldanalyse

1.3.2 Geografische Umfeldanalyse

1.4 Konkurrenzanalyse

1.4.1 Konkurrenz und Konkurrenzanalyse

1.4.2 Notwendigkeit der Konkurrenzanalyse

1.5 Zielgruppe

1.5.1 Definition Zielgruppe

1.5.2 Segmentierung einer Zielgruppe

1.5.3 Zielgruppenbestimmung

1.5.4 Zielgruppen und Konkurrenzanalyse

1.5.5 Zielgruppen des Reitsports

1.6 Marketing-Mix

1.6.1 Produktbegriff

1.6.2 Dienstleistungen einer Reitschule

1.6.3 Angebote der Reitbetriebe

1.6.3.1 Kinder und Jugendliche

1.6.3.2 Erwachsene Spät- und Wiedereinsteiger

1.6.3.3 Altersgruppe 50 plus

1.6.3.4 Jungen und Männer

1.6.4 Zusatzangebot

1.6.5 Preisgestaltung im Reitschulbetrieb

1.6.6 Einflussfaktoren auf den Preis

1.6.7 Preisfindung

1.6.8 Bezahlungsmodelle

1.6.9 Marketing

1.6.9.1 Marketingspezifische Fragen

1.6.9.2 Marketing-Maßnahmen

1.6.10 Kommunikationskonzeption

1.6.10.1 Klassische Werbemittel

1.6.10.2 Öffentlichkeitsarbeit

1.6.10.3 Direkt-Marketing

1.6.10.4 Internetmarketing

1.6.11 Infrastruktur

1.6.11.1 Infrastruktur der Reitvereine und Pferdebetriebe

1.6.11.2 Ort der Ausbildung

1.6.12 Schulpferdehaltung

1.6.12.1 Schulpferdebestand

1.6.12.2 Auswahl des Schulpferdes

1.6.12.3 Anzahl Schulpferde

1.6.12.4 Auslastungsgrad

1.6.12.5 Ausrüstung

1.6.12.6 Bezugsquellen

1.6.13 Ausbilder

1.6.13.1 Ausbilderausbildung

1.6.13.2 Reitunterricht

1.6.13.3 Auswahl der Ausbilder

1.6.13.4 Aufgaben des Ausbilders

1.6.13.5 Ausbilder und Ausbilderteam

1.6.13.6 Bezahlung und Anstellungsverhältnis

1.6.13.7 Arbeitszeitbedarf und Arbeitskosten

1.6.13.8 Kostenrechnung im Reitschulbetrieb

1.6.14 Schulpferdeleasing

1.6.14.1 Leasingberechnung

1.6.15 Schulpferdeleihe

1.7 Kooperationen externer Dienstleister

1.7.1 Kooperation

1.8 Kundenzufriedenheit und Kundenbindung

1.8.1 Kundenzufriedenheit

1.8.2 Confirmation/Disconfirmation-Pardigm

1.8.3 Kano-Modell Kundenzufriedenheit

III Hauptteil

2 Reiterhof Horkheim

2.1 Betriebsbeschreibung

2.2 Standort- und Umfeldanalyse

2.2.1 Standortwahl

2.2.2 Standortanalyse

2.3 Konkurrenzanalyse

2.3.1 Konkurrenz und Konkurrenzanalyse des Reiterhofs Horkheim

2.3.2 Konkurrentenübersicht

2.4 Zielgruppen

2.4.1 Momentane Zielgruppen

2.4.2 Zielgruppen der Konkurrenz

2.4.3 Zielgruppensegmentierung

2.4.4 Zielgruppenbestimmung

2.4.4.1 Generation 50 plus

2.4.4.2 Jungen und Männer

2.4.4.3 Hochpreissegment

2.4.4.4 Ausländer

2.4.4.5 Arbeitslose

2.4.4.6 Zielgruppe Kinder und Jugendliche

2.4.4.7 Schüler

2.4.4.8 Kindergartenkinder

2.4.4.9 Konzept Generation 50 plus zum Pferd

2.4.4.10 Kundenclubkonzept Reiterhof Horkheim

2.4.4.11 Kundenclubkonzept Hochpreissegment

2.4.5 Preis und Preissysteme

2.4.6 Kommunikationspolitik Reiterhof Horkheim

2.4.6.1 Öffentlichkeitsarbeit

2.4.6.2 Direkt-Marketing

2.4.6.3 Internetmarketing

2.4.7 Infrastruktur

2.4.8 Schulpferdehaltung

2.4.9 Personal

2.4.10 Arbeitszeitbedarf und Arbeitskosten

2.4.11 Vollkostenrechnung Schulpferd

2.4.11.1 Festsetzung des Reitstundenpreises

2.4.11.2 Kosten Schul- und Pensionspferd

2.4.12 Planung in Entwicklungsstufen

2.4.13 Hallenbelegungsplan

2.4.14 Schulpferdeleasing

2.4.14.1 Kosten Schulpferdekauf und -leasing

2.4.14.2 Schulpferdeleihe

2.5 Kundenzufriedenheit und Kundenbindung

2.5.1 Kano-Modell der Kundenzufriedenheit

2.5.2 Maßnahmen der Kundenzufriedenheit

IV Diskussion

V Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Konzeptionierung eines Reitschulbetriebs am Beispiel des Reiterhofs Horkheim/Heilbronn. Ziel ist es, praxisnahe Strategien zu entwickeln, um Reitschulen im wettbewerbsintensiven Freizeitmarkt zukunftsfähig zu positionieren, neue Zielgruppen zu erschließen und die Wirtschaftlichkeit durch eine gezielte Angebotsdiversifikation und ein professionelles Kundenbindungsmanagement zu steigern.

  • Standort- und Umfeldanalyse zur Identifikation von Marktpotenzialen
  • Segmentierung und Ansprache neuer Zielgruppen (insb. Generation 50 plus, Männer, Hochpreissegment)
  • Optimierung des Marketing-Mix zur Steigerung der Auslastung
  • Wirtschaftlichkeitsanalyse mittels Vollkostenrechnung und Hallenbelegungsplan
  • Strategien zur Kundenzufriedenheit und langfristigen Kundenbindung

Auszug aus dem Buch

1.6.3.3 Altersgruppe 50 plus

Bei dieser Zielgruppe ist der Fokus auf die gleichen Bedürfnisse zu legen, wie bei den erwachsenen Spät- und Wiedereinsteigern. Ziel ist es, sie verhältnismäßig schnell zu einem sicheren Umgang mit dem Pferd zu befähigen und damit Entspannung, Spaß und Erlebnisse in der Natur zu ermöglichen. Der Unterricht sollte ohne Stress und in einer angenehmen Atmosphäre ablaufen. (Vgl. FN (Hrsg.), 2011, S. 37). Je älter der Reiter wird, desto wichtiger wird das Naturerlebnis. Gleichzeitig nimmt mit steigendem Alter die Leistungsorientierung ab (vgl. Ikinger et al., 2012, S. 12). Auf diesen Aspekt ist bei der Angebotserstellung Rücksicht zu nehmen (vgl. FN (Hrsg.), 2011, S. 37). In der Abbildung 8 sind mögliche Angebote aufgeführt.

Um die ältere Generation anzusprechen, wurde von der Reitergemeinschaft Schimmelhof ein ganz besonderes Angebot entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem ambulanten Pflegedienst in Bremen, wurde ein spezielles Projekt initiiert. Zielgruppe waren hier pflegebedürftige Rentner, ihnen sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich in ihrer Freizeit mit etwas Sinnvollem zu beschäftigen. Die Angebote richten sich nach den jeweiligen Möglichkeiten der Senioren. Ob der Einzelne sich auf das Pferd setzt und in der Führzügelklasse mitreitet oder das Pferd putzt oder füttert, ist dabei nicht wichtig. Voraussetzung, um ein solches Angebot anbieten zu können, sind geeignete Schulpferde, eine gute Infrastruktur, unterstützende Materialien wie beispielsweise eine Aufstiegshilfe und kompetente Ausbilder. (Vgl. FN (Hrsg.), 10/2013, S. 142).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Standort- und Umfeldanalyse: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit systematischer Marktanalysen für Reitbetriebe und untersucht soziodemografische sowie geografische Faktoren zur Standortbewertung und Zielgruppenidentifikation.

2 Reiterhof Horkheim: Hier wird das theoretische Konzept auf das konkrete Praxisbeispiel des Reiterhofs Horkheim übertragen, wobei spezifische Zielgruppenmodelle, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und infrastrukturelle Maßnahmen analysiert werden.

Schlüsselwörter

Reitschule, Konzeptionierung, Standortanalyse, Zielgruppen, Marketing-Mix, Schulpferde, Kostenrechnung, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Generation 50 plus, Betriebswirtschaft, Infrastruktur, Reitsport, Wettbewerbsfähigkeit, Angebotsdiversifikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit erarbeitet ein theoretisches Konzept zur erfolgreichen Führung eines Reitschulbetriebs, das exemplarisch an der Entwicklung des Reiterhofs Horkheim angewendet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen Standort- und Umfeldanalysen, die Identifikation spezifischer Zielgruppen, die Gestaltung eines effektiven Marketing-Mix sowie die wirtschaftliche Kalkulation des Betriebszweiges "Schulpferd".

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist zu beantworten, wie ein Reitschulbetrieb durch innovative Angebote, eine präzise Zielgruppenansprache und ein tragfähiges Wirtschaftskonzept langfristig erfolgreich am Markt bestehen kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu marktspezifischen Daten des Pferdesports, kombiniert mit empirischen Ansätzen, betriebswirtschaftlichen Kalkulationsmodellen und einer Einzelfallstudie zum Reiterhof Horkheim.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifisch den Reiterhof Horkheim, entwickelt konkrete Zielgruppenkonzepte, erörtert Preissysteme, Kommunikationspolitik und bietet detaillierte Kostenrechnungen für Schul- und Pensionspferde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Reitschule, Marketing-Mix, Zielgruppenanalyse, Schulpferde, Wirtschaftlichkeit und Kundenzufriedenheit sind die prägenden Begriffe.

Warum spielt die Generation 50 plus eine besondere Rolle?

Die Arbeit identifiziert diese Gruppe aufgrund ihres demografischen Wandels, ihrer hohen Kaufkraft und zeitlichen Flexibilität als wirtschaftlich besonders lukratives und bisher in vielen Betrieben ungenutztes Potenzial.

Welche Bedeutung hat der „Hallenbelegungsplan“?

Er dient als betriebswirtschaftliches Instrument zur Planung und Controlling, um die Kapazitäten von Reitlehrern und Schulpferden effizient auszulasten und den Soll-Ist-Vergleich der Erlöse zu gewährleisten.

Excerpt out of 136 pages  - scroll top

Details

Title
Konzeption eines Reitschulbetriebs: Der Reiterhof Horkheim/Heilbronn
Subtitle
Businessplan für eine Reitschule
College
Nürtingen University  (Hochschule)
Course
Pferdewirtschaft
Grade
1,3
Author
Lea Preisendanz (Author)
Publication Year
2015
Pages
136
Catalog Number
V310310
ISBN (eBook)
9783668088924
ISBN (Book)
9783668088931
Language
German
Tags
Schulpferd Reitlehrer Reitunterricht Reitsport Reitsportler Reitschule Reiterhof Sport Pferdebetrieb deutsche reiterliche Vereinigung (FN) Zielgruppen Pferdewirtschaft Konzeptionierung Reitschulbetrieb Pferd Hof Silver Agers Kano Modell Leistungsfaktoren Veränderungen in der Gesellschaft Zielstrebigkeit Gesamtkonzept Diversifikation Konzept Angebot Freitzeit Hobby Reiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lea Preisendanz (Author), 2015, Konzeption eines Reitschulbetriebs: Der Reiterhof Horkheim/Heilbronn, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310310
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