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Betriebswirtschaftliche Grundlagen im Gesundheitssektor. EBM, GOÄ und Bedarfsplanung

Titre: Betriebswirtschaftliche Grundlagen im Gesundheitssektor. EBM, GOÄ und Bedarfsplanung

Dossier / Travail , 2015 , 8 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Katharina Krehan-Bastian (Auteur)

Santé - Divers
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In der vorleigenden Arbeit werden die betriebswirtschaftlichen Grundlagen im Gesundheitswesen erklärt. Dabei geht die Autorin sowohl auf die Honorierung von Ärzten als auch auf das Vergütungssystem in Krankenhäusern ein.

Im Rahmen der vertragsärztlichen Honorierung bildet der einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) in Deutschland die Grundlage zur Abrechnung ambulanter Leistungen mit der GKV. Der EBM gilt bundesweit einheitlich und wird vom Bewertungsausschuss des Bundesministeriums für Gesundheit erstellt. Für die Honorierung von PKV-Leistungen bildet die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) die Grundlage.

Aus dem Inhalt:
- EBM, der einheitliche Bewertungsmaßstab;
- PKV, die private Krankenversicherung;
- Integrierte Versorgung nach § 140a-d SGB V;
- DRG's als Vergütungssystem im Krankenhaus.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EBM

2. PKV

3. Integrierte Versorgung nach § 140a-d SGB V

4. DRG's als Vergütungssystem im Krankenhaus

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Vergütungssysteme im deutschen Gesundheitswesen und untersucht, wie diese die Leistungssteuerung und das Verhalten der Akteure in der ambulanten und stationären Versorgung beeinflussen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den ökonomischen Anreizen, der Mengensteuerung und den Auswirkungen auf die Behandlungsqualität.

  • EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) und vertragsärztliche Vergütung
  • GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) und privatärztliche Abrechnung
  • Integrierte Versorgung als Modell zur sektorenübergreifenden Vernetzung
  • DRG-System (Fallpauschalen) als Vergütungsmechanismus im stationären Sektor
  • Ökonomische Anreize und Rationierungselemente im Gesundheitssystem

Auszug aus dem Buch

DRG's als Vergütungssystem im Krankenhaus

Fallpauschalen hatten 1996 nur eine Art Modellcharakter. Mit der Änderung der Bundespflegeverordnung (1996) wurde der Einsatz der Fallpauschalen obligatorisch und im Spektrum ausgeweitet. Mit den Krankenkassen wird im Voraus die Anzahl und Struktur der Patientenfälle festgelegt und die vereinbarte Vergütung auf diese Leistungen umgelegt. Wird jedoch diese Leistung überschritten, müssen Abschläge akzeptiert werden. 2004 waren alle Krankenhäuser auf das neue DRG-System, nach Vorgabe der australischen DRG's, umgestiegen, ausgenommen psychiatrische Abteilungen (Weber, 2007).

Die DRG's fassen Falldaten nach klinischen Kriterien zu Basisfallgruppen zusammen. Den Patienten werden pro Krankenhausaufenthalt spezifische DRG's zugeordnet. Diese unterscheiden sich in nicht-operative und operative Gruppen. Auch spezifischere Unterteilungen wie z. B. Alter, Geschlecht sind möglich. Jeder Fallgruppe werden eine mittlere Verweildauer und ein Kostenrahmen zugeordnet. Auch Komorbiditäten und Komplikationen können berücksichtigt werden. Jede Basis-DRG kann im Rahmen der Behandlungsabfolge auch in Einzel-DRG's untergliedert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

EBM: Beschreibt die Grundlagen der vertragsärztlichen Honorierung in Deutschland, bei der Leistungen bundesweit einheitlich nach Punktwerten abgerechnet werden.

PKV: Erläutert die Honorierung ärztlicher Leistungen durch die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), die im Vergleich zum EBM weniger Mengenbegrenzungen aufweist.

Integrierte Versorgung nach § 140a-d SGB V: Analysiert Konzepte zur sektorenübergreifenden Zusammenarbeit, um die Versorgung effizienter und patientenorientierter zu gestalten.

DRG's als Vergütungssystem im Krankenhaus: Diskutiert die Einführung und Wirkungsweise von Fallpauschalen zur Steuerung von Krankenhausaufenthalten und zur Kostenkontrolle.

Schlüsselwörter

EBM, GOÄ, DRG, Vergütungssystem, Krankenhaus, GKV, PKV, integrierte Versorgung, Fallpauschalen, Regelleistungsvolumen, Mengensteuerung, Honorierung, Gesundheitswesen, SGB V, Versorgungsqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Übersicht und Analyse der zentralen Vergütungsmechanismen im deutschen Gesundheitssystem, insbesondere im Hinblick auf ambulante und stationäre Leistungserbringer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen den EBM für gesetzlich versicherte Patienten, die GOÄ für Privatpatienten sowie die integrierte Versorgung und das DRG-Fallpauschalensystem im Krankenhausbereich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie unterschiedliche Vergütungsstrukturen die medizinische Entscheidungsfindung und das ökonomische Verhalten von Ärzten und Kliniken steuern.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf gesundheitsökonomischer Literatur, Gesetzen wie dem SGB V sowie Kommentaren und Fachpublikationen zu Vergütungssystemen im Gesundheitswesen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Betrachtung der Abrechnung nach EBM und GOÄ sowie die Erläuterung der integrierten Versorgung und des DRG-Systems als Steuerungsinstrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Vergütungssteuerung, Rationierung, Fallpauschalen, Honorarabstaffelung, ökonomische Anreize und sektorenübergreifende Versorgung.

Wie unterscheidet sich die Vergütung in der PKV von der GKV?

Die PKV nutzt die GOÄ, die keine Mengenbegrenzungen durch Regelleistungsvolumina kennt, während die GKV auf strengere Kontrollmechanismen und pauschalierte Budgets setzt.

Welche Problematik ergibt sich aus der DRG-Einführung?

Die Budgetierung führt zwar zu Kostentransparenz, erzeugt jedoch Anreize, die Fallzahlen zu steigern oder die Verweildauer zu verkürzen, was Auswirkungen auf die Qualität der medizinischen Versorgung haben kann.

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Résumé des informations

Titre
Betriebswirtschaftliche Grundlagen im Gesundheitssektor. EBM, GOÄ und Bedarfsplanung
Université
University of Applied Sciences Magdeburg
Note
2,3
Auteur
Katharina Krehan-Bastian (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
8
N° de catalogue
V310529
ISBN (ebook)
9783668093546
ISBN (Livre)
9783668093553
Langue
allemand
mots-clé
EBM GOÄ PKV Versicherte Bedarfsplanung Steuerung Leistungen Abrechnung Vertragsärzte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Krehan-Bastian (Auteur), 2015, Betriebswirtschaftliche Grundlagen im Gesundheitssektor. EBM, GOÄ und Bedarfsplanung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310529
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