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Verhandlungserfolg durch Wertschätzung. Authentizität, Emotion und Intuition als Grundlagen für den langfristigen Erfolg in Verhandlungen

Título: Verhandlungserfolg durch Wertschätzung. Authentizität, Emotion und Intuition als Grundlagen für den langfristigen Erfolg in Verhandlungen

Trabajo de Seminario , 2015 , 29 Páginas

Autor:in: Sebastian Dürbeck (Autor)

Economía de las empresas - Negocios - General
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Resumen Extracto de texto Detalles

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über Verhandlungsmodelle zu geben und die Bedeutung von Kommunikation und psychologischen Einflussfaktoren darzustellen. Als zentrale Frage wird der Einfluss von Führungsgrundsätzen und Authentizität der Verhandelnden auf das Ergebnis betrachtet und welche Rolle dabei Intuition und Vertrauen spielen. Aus den verschiedenen Methoden und dem Prinzip der Wertschätzung entsteht eine Synthese für erfolgreiches Verhandeln und langfristige Geschäftsbeziehungen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verfahren

2.1. Harvard-Konzept

2.2. Mediation

2.3. Erfahrungsmodelle

2.4. GRASP-Modell

3. Einfluss von Führung

4. Kommunikation der Verhandlungspartner

5. Psychologische und soziale Einflussfaktoren

5.1. Kognitive Dissonanz

5.2. Auswirkung von Motivation

5.3. Wertschätzung und Vertrauen

5.4. Relevanz von Machtverhältnissen

5.5. Einfluss von Intuition

5.6. Bedeutung von Gefühlen

6. Abschließende Erkenntnisse für den Verhandlungsprozess

7. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die wesentlichen Einflussfaktoren auf Verhandlungsprozesse, insbesondere in geschäftlichen Beziehungen. Ziel ist es, durch eine Analyse gängiger Verhandlungsmodelle sowie psychologischer und kommunikativer Aspekte aufzuzeigen, wie durch wertschätzende Führung, Authentizität und den konstruktiven Umgang mit Emotionen erfolgreiche, langfristige Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden können.

  • Analyse gängiger Verhandlungsmodelle (Harvard-Konzept, GRASP-Modell, Mediation)
  • Einfluss von Führungsgrundsätzen und Selbstführung auf Verhandlungsergebnisse
  • Bedeutung von Kommunikation und zwischenmenschlicher Wahrnehmung
  • Psychologische Einflussfaktoren wie kognitive Dissonanz und Motivationsstrukturen
  • Rolle von Wertschätzung, Vertrauen und Emotionen im Verhandlungsprozess

Auszug aus dem Buch

2.1. Harvard-Konzept

In Verhandlungen besteht immer eine sachliche und eine menschliche Seite. Dabei kommt es häufig zu einer Vermengung der Problemebenen, sodass von zwischenmenschlichen Differenzen auf sachliche geschlossen wird und umgekehrt. Gemeinsam ist den Beteiligten sowohl das Erzielen eines zufrieden stellenden Ergebnisses als auch eine Aufrechterhaltung der Beziehung zum Gegenüber. Dies kann laut Harvard-Konzept nur geschehen, wenn die Gefühlsebene der Personen und die Sachebene des eigentlichen Problems getrennt werden. Ein weiterer Grundsatz bezieht sich auf die Interessen der Verhandelnden, diese müssen im Vordergrund stehen und die einzelnen Positionen zurücktreten.

In Verhandlungen eingenommene Positionen, das sind in geschäftlichen Beziehungen sehr oft Forderungen, lassen sich immer auf dahinterliegende Bedürfnisse zurückführen. Abraham H. Maslow definierte in seiner Bedürfnishierarchie fünf Grundbedürfnisse, die bei den Physiologischen Bedürfnissen der unmittelbaren Selbsterhaltung beginnen. Erst wenn diese erste Stufe befriedigt ist, kann ein Mensch den Schritt zur nächsten tun. Über die Sicherheitsbedürfnisse zum Schutz vor Krankheit oder Sicherung des Erreichten, folgt der Schritt hin zu dem Bedürfnis der Zugehörigkeit, für das neben dem sozialen Kontakt mit anderen auch die Akzeptanz in einer Gruppe wichtig ist. Die vierte Ebene sind die Wertschätzungsbedürfnisse, die einhergehen mit Anerkennung durch andere Personen in Hinblick auf Status oder Aufmerksamkeit, aber auch die Selbsteinschätzung wie Selbständigkeit und Selbstvertrauen sind in dieser Phase von Bedeutung.

Als oberste Hierarchiestufe steht das Selbstverwirklichungsbedürfnis, mit dem Ziel nach Entfaltung der Persönlichkeit. Dem Grundbedürfnis nach Wertschätzung wird in allen Bedürfnistypisierungen ein hoher Stellenwert beigemessen. Das von Steven Reiss begründete Reiss Profile der Motivationsanalyse, definiert Anerkennung als eines von 16 Lebensmotiven: Bei der Anerkennung geht es darum, so geschätzt zu werden, wie man ist. Das Harvard-Konzept folgt dem Grundsatz: Hart in der Sache, aber sanft zu den beteiligten Menschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Verhandlungsmotto "Stark in der Sache, sanft in der Art" und steckt den Rahmen der Arbeit ab, die sich mit erfolgreichen Verhandlungsmodellen und psychologischen Einflussfaktoren im geschäftlichen Kontext befasst.

2. Verfahren: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über existierende Verhandlungsverfahren, darunter das Harvard-Konzept, Mediation, erfahrungsbasierte Modelle sowie das GRASP-Modell.

3. Einfluss von Führung: Hier wird beleuchtet, wie Verhandlungsführung und Selbstführung das Ergebnis beeinflussen und welche Rolle dabei Grundsätze wie Authentizität und Vertrauen spielen.

4. Kommunikation der Verhandlungspartner: Der Abschnitt erläutert die Bedeutung einer effektiven Kommunikation und das Wechselspiel von Sender und Empfänger, unter Einbezug von Aspekten wie aktiven Zuhörens und dem Nutzen von konzediertem Territorium.

5. Psychologische und soziale Einflussfaktoren: Dieses Kapitel behandelt tiefgreifend psychologische Faktoren wie kognitive Dissonanz, Motivation, den Stellenwert von Wertschätzung und Vertrauen, Machtverhältnisse, Intuition sowie die Bedeutung von Emotionen.

6. Abschließende Erkenntnisse für den Verhandlungsprozess: Es werden praktische Schlussfolgerungen gezogen, insbesondere hinsichtlich der Problematik von Gruppenverhandlungen, der Wirkung des Halo-Effekts und Methoden zur Wahrnehmungsänderung.

7. Schlussbemerkung: Das Fazit fasst zusammen, dass neben der Taktik vor allem die Berücksichtigung von Motivation, Führungskriterien und wertschätzendem Verhalten unerlässliche Voraussetzungen für langfristigen Verhandlungserfolg sind.

Schlüsselwörter

Verhandlung, Harvard-Konzept, Mediation, GRASP-Modell, Verhandlungsführung, Wertschätzung, Vertrauen, Kognitive Dissonanz, Motivation, Emotionen, Kommunikation, Machtverhältnisse, Intuition, Konfliktlösung, Geschäftsbeziehungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Erfolgsfaktoren für professionelle geschäftliche Verhandlungen, wobei ein besonderer Fokus auf der Synthese aus fachlicher Kompetenz und menschlicher Wertschätzung liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören gängige Verhandlungsmodelle, die Rolle von Führung und Selbstführung, Kommunikationsstrategien, psychologische Einflussfaktoren wie Motivation und Dissonanz sowie der konstruktive Umgang mit Emotionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über Modelle und Faktoren zu geben, die ein erfolgreiches, auf langfristige Beziehungen ausgerichtetes Verhandeln ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, in der existierende Theorien und Modelle aus der Verhandlungsforschung, Psychologie und Führungstheorie zusammengeführt und für den Verhandlungskontext nutzbar gemacht werden.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert Verhandlungsverfahren wie das Harvard-Konzept und GRASP, untersucht den Einfluss von Führung, beleuchtet Kommunikationsgrundlagen und widmet sich intensiv psychologischen und sozialen Einflussfaktoren, von kognitiver Dissonanz bis hin zur emotionalen Intelligenz.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Verhandlung, Wertschätzung, Vertrauen, Motivation, Emotionale Intelligenz und Verhandlungsführung maßgeblich charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Sachebene und Gefühlsebene so entscheidend?

Laut Harvard-Konzept verhindert die Vermengung dieser Ebenen oft eine konstruktive Einigung; ihre Trennung ist essenziell, um sachliche Probleme zu lösen, ohne die langfristige Beziehung zum Gegenüber zu gefährden.

Welche Bedeutung kommt der Körpersprache in Verhandlungen zu?

Basierend auf den Erkenntnissen von Albert Mehrabian nimmt die Körpersprache mit etwa 55% den größten Anteil an der Wirkung im Kommunikationsprozess ein und ist somit ein zentraler Faktor für Authentizität und die Beeinflussung der Verhandlungssituation.

Wie beeinflussen "Linsen" (nach Halvorson) das Verhandlungsergebnis?

Die verschiedenen Linsen, wie etwa die Vertrauenslinse oder die Machtlinse, dienen als Filter, durch die wir unser Gegenüber wahrnehmen. Die Kenntnis dieser Mechanismen hilft dem Verhandler, Machtverhältnisse realistischer zu bewerten und einseitige, subjektive Einschätzungen zu korrigieren.

Final del extracto de 29 páginas  - subir

Detalles

Título
Verhandlungserfolg durch Wertschätzung. Authentizität, Emotion und Intuition als Grundlagen für den langfristigen Erfolg in Verhandlungen
Universidad
University of Cooperative Education Ravensburg
Curso
Verhandlungsmanagement und Wirtschaftsmediation
Autor
Sebastian Dürbeck (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
29
No. de catálogo
V310577
ISBN (Ebook)
9783668093423
ISBN (Libro)
9783668093430
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wertschätzung Verhandlungserfolg Emotion Motivation Verhandlungsführung Mediation Harvard-Konzept GRASP Verhandlung Intuition
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Dürbeck (Autor), 2015, Verhandlungserfolg durch Wertschätzung. Authentizität, Emotion und Intuition als Grundlagen für den langfristigen Erfolg in Verhandlungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310577
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