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Discounted Cash-Flow. Eine vergleichende Analyse der DCF-Verfahren

Título: Discounted Cash-Flow. Eine vergleichende Analyse der DCF-Verfahren

Trabajo Escrito , 2015 , 16 Páginas

Autor:in: Martin Vennedey (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Discounted Cash-Flow Verfahren (DCF-Verfahren) in einer vergleichenden Analyse dargestellt werden. Zunächst wird eine Einzelbetrachtung der Varianten der Equity- sowie der Entity-Methode der DCF-Verfahren dargestellt und im Anschluss vergleichend gegenübergestellt.

Zur Bewertung von Unternehmen können verschiedene Wege angewendet werden. Ein Weg sind die Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF-Verfahren). Der Ursprung dieser Bewertungsverfahren liegt im anglo-amerikanischen Raum und dient der besseren internationalen Vergleichbarkeit bzw. der Vereinheitlichung der Bewertungsverfahren.

Bei den DCF-Verfahren handelt es sich um zukunftsorientierte Bewertungen mit dem Gegenwartskalkül als Grundlage, da eine Abzinsung der erwarteten kommenden Überschüsse auf den Zeitpunkt der Bewertung erfolgt. Der Cashflow ist der Mittelpunkt der Bewertung als objektiver Maßstab, da keine gesetzlichen Vorschriften oder Rechnungslegungsvorschriften von Belang sind, sondern das gegenwärtige sowie zukünftige Innenfinanzierungspotential. Zur Ermittlung des Unternehmenswertes reduzieren sich daher die Methoden auf die Liquidität als Messgröße.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. DCF-Verfahren

2.1 Grundlagen und Überblick der DCF-Verfahren

2.2 WACC-Ansatz

2.2.1 Eigenkapitalkosten

2.2.2 Fremdkapitalkosten

2.3 APV-Ansatz

2.4 Equity-Ansatz

2.5 Beispiele

2.5.1 Beispiel – WACC-Ansatz

2.5.2 Beispiel – APV-Ansatz

2.5.3 Beispiel – Equity-Ansatz

2.5.4 Auswertung

3. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die unterschiedlichen Varianten der Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF) – namentlich den WACC-Ansatz, den APV-Ansatz und den Equity-Ansatz – in einer vergleichenden Analyse gegenüberzustellen. Dabei wird untersucht, wie diese Methoden trotz unterschiedlicher rechnerischer Ansätze bei gleichen Voraussetzungen zum selben Unternehmenswert führen und welche spezifischen Vor- und Nachteile sowie methodischen Anforderungen mit den jeweiligen Modellen verbunden sind.

  • Grundlagen der DCF-Verfahren und deren zukunftsorientierte Ausrichtung
  • Detaillierte Analyse des WACC-Ansatzes (Weighted Average Cost of Capital)
  • Erläuterung des APV-Ansatzes (Adjusted Present Value) und des Equity-Ansatzes
  • Praktische Anwendungsbeispiele für alle drei DCF-Verfahren
  • Kritische Würdigung der Zirkularitätsproblematik und der Auswirkungen von Annahmen

Auszug aus dem Buch

2.2 WACC - Ansatz

Bei dem WACC-Ansatz (Weighted Average Cost of Capital), also dem gewichteten durchschnittlichen Kapitalkostensatz, wird zunächst der Marktwert des Gesamtkapitals errechnet. Zur Berechnung des Marktwertes GK werden die Überschüsse, welche zur Begleichung der Verpflichtungen gegenüber aller Gläubiger (Eigen- und Fremdkapitalgeber) vorhanden sind, bestimmt. Die Zahlungsüberschüsse sind noch vor etwaigen Zins- und Tilgungszahlungen an die Fremdkapitalgeber und vor Entlohnung der Eigenkapitalgeber. Diese Zahlungsüberschüsse werden als die Free-Cash-Flows, kurz FCF, bezeichnet.

Eine Abzinsung der Zahlungsüberschüsse erfolgt anhand des gewichteten Kapitalkostensatzes auf Basis von Marktwerten. Der sogenannte Tax Shield (Steuerersparnis) wird bei dem WACC-Ansatz berücksichtigt. Dieser mindert die Steuerlast des Unternehmens, durch die Berücksichtigung der Zinsen auf das FK, welche als Aufwand anerkannt werden.

Zur Berechnung des gewichteten durchschnittlichen Kapitalkostensatzes wird nun, wie folgende Gleichung zeigt, vorgegangen:

WACC = EK/GK * rEK + FK/GK * rFK * (1 – S)

Das Eigenkapital wird durch das Gesamtkapital geteilt und mit der Renditeforderung der Eigenkapitalgeber, also dem Eigenkapitalkostensatz, multipliziert. Der Bruch des Fremdkapitals wird entsprechend mit der Renditeforderung der Fremdkapitalgeber multipliziert, wobei hier noch die Kosten um den Steuersatz bereinigt werden, da diese abzugsfähig sind.

Der Unternehmenswert ergibt sich dann aus dem ermittelten FCF und dem errechneten WACC abzüglich des Marktwertes des Fremdkapitals:

UW = FCF/WACC – FK

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung von DCF-Verfahren für die internationale Vergleichbarkeit bei der Unternehmensbewertung und definiert das Ziel einer vergleichenden Analyse der gängigen Varianten.

2. DCF-Verfahren: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung der DCF-Verfahren, differenziert zwischen WACC-, APV- und Equity-Ansatz und illustriert die Anwendung anhand eines durchgängigen Beispielunternehmens.

3. Schlussbemerkung: Der Autor resümiert die Stärken und Schwächen der betrachteten Verfahren, diskutiert die Zirkularitätsproblematik und betont die Abhängigkeit der Ergebnisse von zukunftsorientierten Annahmen.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Discounted-Cash-Flow, DCF-Verfahren, WACC-Ansatz, Equity-Ansatz, APV-Ansatz, Kapitalkosten, Free-Cash-Flow, Tax Shield, Eigenkapital, Fremdkapital, CAPM, Unternehmenswert, Zirkularitätsproblem, Finanzmodellierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF), die als zentrale Methoden der zukunftsorientierten Unternehmensbewertung genutzt werden, um den Wert eines Unternehmens auf Basis zukünftiger Zahlungsströme zu ermitteln.

Welche DCF-Methoden werden in der Arbeit detailliert untersucht?

Der Fokus liegt auf dem WACC-Ansatz (Weighted Average Cost of Capital), dem APV-Ansatz (Adjusted Present Value) sowie dem Equity-Ansatz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine vergleichende Analyse der drei genannten DCF-Methoden, um aufzuzeigen, wie sie theoretisch zum gleichen Ergebnis führen und wo ihre spezifischen Anwendungsgebiete liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Darstellung gewählt?

Neben einer theoretischen Herleitung der Formeln nutzt der Autor ein praktisches Rechenbeispiel (die „Beispiel AG“), um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Rechenwege bei der Ermittlung des Unternehmenswertes zu verdeutlichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Erläuterung der einzelnen Ansätze inklusive der Herleitung von Eigen- und Fremdkapitalkosten sowie die anschließende mathematische Durchführung der Bewertung für jeden Ansatz anhand eines konkreten Falls.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch für die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben DCF und Unternehmenswert vor allem FCF (Free-Cash-Flow), Tax Shield, Kapitalkosten (WACC), CAPM (Capital Asset Pricing Model) und der Verschuldungsgrad.

Was versteht man unter dem in der Arbeit erwähnten Zirkularitätsproblem?

Das Problem tritt auf, wenn zur Ermittlung des Unternehmenswertes der Kapitalkostensatz (WACC) benötigt wird, welcher wiederum vom Marktwert des Eigenkapitals abhängt – was eine iterative Berechnung notwendig macht.

Wie unterscheidet sich der APV-Ansatz vom WACC-Ansatz hinsichtlich des Steuervorteils?

Beim APV-Ansatz wird der Steuervorteil (Tax Shield) losgelöst vom Diskontierungssatz als separater Wertbestandteil ermittelt, während er beim WACC-Ansatz direkt in den gewichteten Kapitalkostensatz einfließt.

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Detalles

Título
Discounted Cash-Flow. Eine vergleichende Analyse der DCF-Verfahren
Universidad
Nürtingen University  (Deustches Institut für Corporate Finance)
Curso
CFM
Autor
Martin Vennedey (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
16
No. de catálogo
V310642
ISBN (Ebook)
9783668276086
ISBN (Libro)
9783668276093
Idioma
Alemán
Etiqueta
discounted cash-flow eine analyse dcf-verfahren
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Vennedey (Autor), 2015, Discounted Cash-Flow. Eine vergleichende Analyse der DCF-Verfahren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310642
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